Arbeitsaufnahme und ALG 1, geht das? - Hilfe erwünscht. (3 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Peter87

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Hallo,


mein Bruder hat endlich Arbeit gefunden, nächste Woche am 19 Februar wird er seinen Arbeitsvertrag
unterschreiben, am 1 März wird er dann diese Tätigkeit aufnehmen. Ebenfalls am 1 März bekommt er ALG1.

Problem: Er muss ja bis zum Gehalt, von was leben- wie kann man der AFA das verklickern
das jemand der Arbeitet, aber rotzdem in der Zeit, auf ALG1 - bis zum Gehalt angewiesen ist?.
Schön wäre auch wenn dann keine Rückzahlung erfolgt, denn Hilfebedürftig wäre er ja bis dahin noch.

Wie sehen die einzelnen Schritte und Vorangehensweisen aus?.
 

vidar

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Moni @Peter87,

wovon bestreitet denn momentan dein Bruder seinen Lebensunterhalt?
unterschreiben, am 1 März wird er dann diese Tätigkeit aufnehmen. Ebenfalls am 1 März bekommt er ALG1.
Das ist hier "gehupft wie gesprungen". Dein Bruder bekommt sein Gehalt Ende März ausgezahlt und selbiges trifft auch auf die Zahlung des ALG-1 Leistungsbetrags zu.
.
 

Peter87

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wovon bestreitet denn momentan dein Bruder seinen Lebensunterhalt?
ALG 1

Dein Bruder bekommt sein Gehalt Ende März ausgezahlt und selbiges trifft auch auf die Zahlung des ALG-1 Leistungsbetrags zu.
Stimmt, wann müsste er denn was melden?. Und wenn er das Gehalt auch im März bezieht muss er dann zurück zahlen?
Oder soll sich das Anfang April auszahlen lassen?
 
Zuletzt bearbeitet:

Helga40

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Das sehe ich angesichts der Frage

Und wenn er das Gehalt auch im März bezieht muss er dann zurück zahlen?
Oder soll sich das Anfang April auszahlen lassen?
aber nicht so, dass Kerstins Beitrag überflüssig war. Denn anscheinend geht der TE davon aus, dass es Alg1 als Bedürftigkeitsleistung gibt und nicht als Versicherungsleistung, die sofort nach Wegfall der Anspruchsvoraussetzungen endet.

Die Sachlage mag für uns eindeutig sein, für den TE aber offensichtlich nicht.
 

Peter87

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Also nach der Unterschrift melden und dann vom Leistungs Bezug abmelden?
 

vidar

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Die Sachlage mag für uns eindeutig sein, für den TE aber offensichtlich nicht.
Danke für deine Intervention. Dann hätte @Kerstin_K aber auch etwas mehr dazu erläutern müssen.

Da aber der TE fast 6 Jahre hier anwesend ist, dürfte es durchaus gegeben sein, dass die unterschiedliche Behandlung bekannt ist. Nicht ohne Grund habe ich deshalb diese Frage zur Klärung gestellt
wovon bestreitet denn momentan dein Bruder seinen Lebensunterhalt?
Also nach der Unterschrift melden und dann vom Leistungs Bezug abmelden?
Sobald der Vertrag in trockene Tücher gelegt worden ist, sollte es so gemacht werden.
.
 

Peter87

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Da aber der TE fast 6 Jahre hier anwesend ist, dürfte es durchaus gegeben sein, dass die unterschiedliche Behandlung bekannt ist.
Bin seit 6 Jahren registriert, aber nicht jeden Tag online.


Sobald der Vertrag in trockene Tücher gelegt worden ist, sollte es so gemacht werden.
.
Sollte trotzdem AlG bezahlt werden, zurück überweisen.?
 

Helga40

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Sollte trotzdem AlG bezahlt werden, zurück überweisen.?
Sobald der AV abgeschlossen wurde (auch mündlich, Abeitsantritt ist auch Abschluss!) umgehend nachweislich melden.

Wenn Alg1 zuviel geleistet wurde, nicht einfach zurück überweisen (das geht wegen des fehlenden Verwendungszwecks ins Nirwana), sondern auf den Erstattungsbescheid warten.
 

vidar

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Sollte trotzdem AlG bezahlt werden, zurück überweisen.?
Bei einer frühzeitigen bzw. zeitnahen Meldung dürfte es normalerweise nicht zu einer Zahlung durch die AfA kommen. Falls doch, dann wird sich die AfA schon bei deinem Bruder melden. Selbst aktiv würde ich erst werden, wenn z.B. zwei Monate nach der unberechtigten Überweisung vergangen sind.
.
 

Peter87

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Vielen Dank, ihr habt mir wirklich sehr viel geholfen! Danke (y)
 

Montaine

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Also normalerweise dürfte es da überhaupt keine Probleme geben denn AlG 1 wird immer noch rückwirkend für den Monat gezahlt und nicht (wie bei AlG 2) im voraus am Monatsanfang.

Sprich, wenn am 1. März die Arbeitsaufnahme stattfindet dann wird für den Februar das ALG 1 noch überwiesen, davon wird dann im März gelebt und Ende März trudelt auf der Bank das erste Gehalt ein und fertig.
Falls Fahrtkosten anfallen könnte hier ein Antrag bei der AfA auf Übernahme im ersten Monat gestellt werden.
 

BerndB

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Vielen Dank, ihr habt mir wirklich sehr viel geholfen! Danke (y)
Nicht dass das in die falsche Richtung läuft. Es darauf anzulegen, dass das Alg "versehentlich" doch noch ausgezahlt wird, führt ins Bußgeld oder zu einer Klage.
Zumindest vor vielen Jahren stand wegen einer solchen Überzahlung (ein Monat) eine Bekannte vor Gericht.

Vielleicht steht ja was in den hier beschriebenen Bestimmungen.

In Punkt 4 des Links sind "Fachlichen Weisungen zu § 17 OWiG (Höhe der Geldbuße)" und eine Orientierungshilfe „Einheitliche Ahndungspraxis im Bereich Ordnungswidrigkeiten“ aufgeführt. Sie können im Rahmen des IFG angefordert werden. Ob allerdings speziell die Orientierungshilfe zugeschickt wird, ist nicht sicher.
 

vidar

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Moin @Kerstin_K,

bevor du mir hier unterstellst über das Thema nichts wissen zu können, hättest du vorher erst einmal nachvollziehen sollen, worauf sich überhaupt meine Aussage bezog. So einfach mal aus dem Kontext etwas heraus zu hebeln ist hier nur kontraproduktiv.

Egal, war wahrscheinlich zeitlich bereits zu Spät für dich gewesesn, um den Zusammenhang erkennen zu können. ;)
.
 

Montaine

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Nicht dass das in die falsche Richtung läuft. Es darauf anzulegen, dass das Alg "versehentlich" doch noch ausgezahlt wird, führt ins Bußgeld oder zu einer Klage.
Zumindest vor vielen Jahren stand wegen einer solchen Überzahlung (ein Monat) eine Bekannte vor Gericht.
Ja, aber selbst wenn das passieren sollte passiert diese Überzahlung frühestens erst Ende März, nicht vorher. Sollte das tatsächlich passieren reicht normalerweise eine direkte Meldung bei der Afa und die werden dann wohl schon mitteilen wohin und unter welchem Betreff diese Überzahlung dann zurück zu zahlen ist.

Auch dann hat der Bruder vom TE aber keinerlei Probleme da das dann zeitlich mit der ersten Gehaltsauszahlung zusammen fallen würde.

Wenn man es wirklich darauf anlegen wollte so müsste die Arbeitsaufnahme mit einer satten Verspätung von mindestens 4 Wochen nach Arbeitsaufnahme erst gemeldet werden. So bescheuert kann aber doch wohl kein Mensch sein, sag ich einfach mal so.
 

Helga40

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Auch dann hat der Bruder vom TE aber keinerlei Probleme da das dann zeitlich mit der ersten Gehaltsauszahlung zusammen fallen würde.
Natürlich hat er die. Was interessiert im Alg1 bitte die erste Gehaltszahlung? Da kommt es nur darauf an, dass nicht arbeitslos ist, wer über 15h/Woche arbeitet. Und das ist dann schon geraume Zeit der Fall.

Wenn man es wirklich darauf anlegen wollte so müsste die Arbeitsaufnahme mit einer satten Verspätung von mindestens 4 Wochen nach Arbeitsaufnahme erst gemeldet werden. So bescheuert kann aber doch wohl kein Mensch sein, sag ich einfach mal so.
Es gibt durchaus genug, die eine Arbeitsaufnahme nicht oder verspätet melden. Sonst gäbe es derart Ordnungswidrigkeits- oder gar Betrugsverfahren nicht.
 

Badener

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O.T.
"Kerstin_ und "vidar
Alles gut ;-) seid lieb zueinander ;-) kann am frühen Samstagmorgen keinen Ärger vertragen. ;-)
 

vidar

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Moin @Badener,

Für mich gibt es hier keine weiteren Probleme. Schließlich rappelt es auch hin und wieder mal bei anderen (Forum-) Partnern, ohne dass deshalb gleich die Welt unter geht. Wir verfolgen halt gemeinsam das Ziel den hier Fragenden mal mehr, mal weniger sachlich korrekt bei den Problemen zur Seite zu stehen.

END OT
.
 

Badener

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Kann man sich darauf verlassen, oder lieber selbst tätig werden?
Hallo,
darauf verlassen kann man sich dass man abgemeldet wird. Wann ist die Frage.
Ich würde ... sollte es nach Auszahlung des 1 Gehalts noch Zahlungen kommen nochmal "bescheid" geben.
Bei mir kam 4 Monate lang H4 bis ich den Stellvertretenden Amtsleiter "um Hilfe bat" ;-) .
Bisher (ist jetzt 1,5 Jahre her) wurde auch noch nichts zurückgefordert ;-)
LG
 

Sodele

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Selber "unverzüglich" (also sobald sicher!) die Arbeitsaufnahme ("Arbeitsvertrag beginnt am ...." - nicht erster Arbeitstag!) mitteilen - am Besten nachweisbar (mit Zeuge, Einschreiben/Rückschein, persönlich gegen Quittung)! Dann bekommt man im Regelfall zeitnah einen Aufhebungsbescheid. Die Daten darin vorsichtshalber (Datum der Aufhebung) kontrollieren. Sollte das Datum nicht stimmen - korrigieren!
Sollte trotz richtiger Mitteilung und korrektem Aufhebungsbescheid trotzdem nochmals Zahlungseingang auf den Konto (eher unwahrscheinlich), kurzer Anruf (am Besten mit der Kundennummer) und den falschen Zahlungseingang mitteilen.
 
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