Arbeitsaufnahme - Rückforderung - Arbeitgeberauskunft

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Fotoz

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Hallo,

bin seit einiger Zeit in Beschäftigung, ohne ALG II Bezug. Hab den Arbeitsantritt sofort dem JC gemeldet.
Der erste Lohn ist Mitte Folgemonat zugeflossen. Das Zuflussdatum ist per Kontoauszug dem JC mitgeteilt worden. Nicht relevante andere Daten sind geschwärzt, unter anderem auch die Verdiensthöhe, da es nur um den Zuflusstag, Monat geht.

Das JC verlangt nun den Nachweis über den Brutto- und Nettolohn, auch für Zeiten des Nichtleistungsbezuges unter "Androhung" den Arbeitger sonst anzuschreiben, um die Verdiensthöhe zu erfahren.

Tatsächlich ist nachweislich der Zufluss im Folgemonat gewesen. Also besteht für den vorherigen vollen Anspruch.
Für den Zuflussmonat ist kein Anspruch gestellt worden.

Auf welcher Rechtsgrundlage muss der Arbeitgeber bei Nichtleistungsbezug Auskunft dem JC über die Höhe des Lohnes geben, wenn es nur um den Zuflusstag geht?
 

echt machtlos

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:icon_eek:Die Rechtsgrundlage auf der die von dir die Höhe deines Einkommens erfragen dürfen für einen Monat indem du nix mehr von ihnen willst würde mich auch mal interessieren. FALLS ES DIE GIBT?!
 

Purzelina

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Das Wort Datenschutz kennen Sachbearbeiter beim Jobcenter nur, wenn es um ihre eigenen Angelegenheiten geht.

Das Anschreiben des AG wirst du nur verhindern können, wenn du den ersten Lohnbeleg mit dazugehörigen Kontoauszug (auch wenn der schon vorliegt) einreichst.
 

Anna B.

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achja...

auch noch nachträglich Glückwunsch zu dem Job...

ich würde auch den Entgeltnachweis, mit passendem Kontoauszug denen zustellen...
aber den Namen des AG schwärzen...:icon_twisted:

der Knabe vom JC will sich garantiert ein Fleißpünktchen gut schreiben, in dem er notiert, dass der Job durch ihn vermittelt wurde...
vermutlich deshalb auch das Drängen des JC...
 
N

Nustel

Gast
achja...

auch noch nachträglich Glückwunsch zu dem Job...

ich würde auch den Entgeltnachweis, mit passendem Kontoauszug denen zustellen...
aber den Namen des AG schwärzen...:icon_twisted:

der Knabe vom JC will sich garantiert ein Fleißpünktchen gut schreiben, in dem er notiert, dass der Job durch ihn vermittelt wurde...
vermutlich deshalb auch das Drängen des JC...
Und genau so sieht´s aus.
APPLAUS, APPLAUS!!!!!!
 

Fotoz

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Das Wort Datenschutz kennen Sachbearbeiter beim Jobcenter nur, wenn es um ihre eigenen Angelegenheiten geht.

Das Anschreiben des AG wirst du nur verhindern können, wenn du den ersten Lohnbeleg mit dazugehörigen Kontoauszug (auch wenn der schon vorliegt) einreichst.

Der AG weiß nichts vom ALG II Bezug.
Und warum zwei mal reinreichen, wenns beim erstem mal schon nicht genug war?
Der Kontoauszug mit klarem Datum des Zahlungseinganges für welchen Monat (also rückwirkend liegt schon vor.)

Ausserdem stehen auf dem Lohnbeleg Dinge über Lohnzusammensetzung, Urlaubstage, Überstunden und Kirchensteuerabzug was dem JC nichts angeht.
Und wie geschrieben, über den Bezug hinaus verlangt das JC alle Informationen. Nach der Meldung übrigens auch den Arbeitsvertrag. Ursprünglich komplett, incl. vertraglicher Regelungen und Lohnhöhe.

Zu welcher Verwendung braucht das JC die Höhe des Brutto- und Nettolohnes, wenn bei unterschreiten des ALG II Anspruches kein Antrag auf auf ergänzende Leistungen gestellt wird, bzw. eine Abmeldung erfolgte?


@ Anna B. Danke für den Glückwunsch.

War ein harter Kampf und ohne Hilfe des JC.
Ehrlich gesagt, glaubt wohl hier kaum jemand dran, eine Hilfe vom JC zu bekommen.

@ echt machtlos

Tja, darum gehts. Ohne Leistungsbezug oder Antrag auf Leistungen etc. aber einfach mal wissen wollen...

Denn der Zahlungszugang ist nachgewiesen. Also besteht für den rückliegenden Monat noch ein Anspruch.

Würde ein Anspruch im Zuflussmonat noch bestehen, habe ich korrekt für den Zuflussmonat durch Abmeldung auf den Zahlungsanspruch verzichtet, da auch kein Anspruch bestand.
Diesen Nichtanspruch soll ich nun durch Lohnbelege nachweisen.
Wobei auf dem Lohnbeleg nicht der Zahlungseingang steht.

Der steht aber auf dem Kontoauszug!

Vielmehr ist auch von Interesse, welche Informationen der Arbeitgeber herausgeben dürfte.
Denn der Arbeitgeber kann gar nicht einschätzen, ob die Person überhaupt mit dem JC was zu tun hätte oder hatte.

Wie will der Arbeitgeber das klären. Den Arbeitnehmer anschreiben was da mal war?
Oder einfach mal alle angefragten Informationen herausgeben, da es ja eine Behörde ist und die schon weis, was sie darf und sich dann das richtige heraussuchen wird?

Das JC soll sich nicht bei Datenfälschung erwischen lassen, indem sie sich die Vermittlung zuschreibt. Das läuft nicht übers SG.

@ Nustel
"Und genau so sieht´s aus."

So dreist kann man wohl nicht sein, um so die eigenen Quoten zu verbessern.
Oder vielleicht doch?:icon_party:
 

Anna B.

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oh doch, so sind sie...

eine Bekannte von mir, wurde ungefähr 5 x angeschrieben, mit dem Hinweis, nun endlich mal den AG zu nennen...

sie hatte nur vorübergehend für einen kurzen Zeitraum ALG II bezogen..weil sie zwischen 2 Beschäftigungsverhältnissen arbeitslos war..
den 2. Arbeitsplatz hatte sie schon, als sie bei AG 1 noch beschäftigt war..lagen nur 3 Monate dazwischen...

da schreiben die sie doch an, mit der Forderung, den Namen des AG kundzutun und den Arbeitsvertrag einzureichen...
hat sie natürlich gemacht..:icon_neutral:

und es ging ausschließlich darum, sich das Fleißpünktchen auf das Fleißkärtchen einzutragen..

überlegt doch mal, jedes JC bekommt von oben eine Zielvereinbarung aufs Auge gedrückt...X personen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu bringen...

das ist schwer, das wissen wir alle...

und für einen JC-Mitarbeiter ist es doch ein 6er im Lotto, wenn sich ein Leistungsbezieher selbst eine Stelle besorgt...dann kann er, der SB, wenn er denn die Daten bekommt, sich selber ein Fleißpünktchen geben und seine Organisationseinheit kommt der Zielvereinbarung durch solche Fälle immer näher...

und von daher sind die wirklich so dreist und fordern diese Unterlagen..

die Nachweise wegen des Zuflußprinzips hast du erbracht...jetzt mußt du selber entscheiden, was du machen willst....

bist du längerfristig bei der Firma beschäftigt? dann kann es dir ja egal sein, wenn SBchen vor Wut schäumt...:biggrin:
 
H

hass4

Gast
Sie meinen, in Ihren Datenschutzrechten
verletzt zu sein? Der erste Ansprechpartner
sollte der behördliche Beauftragte für den
Datenschutz vor Ort im Jobcenter sein. Dieser
ist mit der Arbeit im Jobcenter vertraut und
kann sofort Auskunft geben. Der behördliche
Datenschutzbeauftragte ist weisungsfrei
und zur Verschwiegenheit verpflichtet. Dies
betrifft sowohl Ihre Identität als auch alle
weiteren Umstände, die Rückschlüsse auf Ihre
Identität zulassen.
Sie können sich auch direkt an den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) wenden, wenn Sie der
Ansicht sind, in Ihren Rechten verletzt worden
zu sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
des BfDI beraten und unterstützen Sie im Rahmen einer unabhängigen, datenschutzrechtlichen Bewertung Ihrer Angelegenheit und
helfen, Ihre Rechte gegenüber dem Jobcenter
geltend zu machen.
Hiervon ausgenommen sind die so genannten
Optionskommunen. Das sind zugelassene
kommunale Träger, für die die Landesbeauftragten für den Datenschutz zuständig sind.
Hinweise zu speziellen Einzelthemen wie
Hausbesuchen, Anforderung von Kontoauszügen o. ä. finden Sie demnächst auf der
Homepage des Bundesbeauftragten für den
Datenschutz und die Informationsfreiheit
Internetauftritt des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit unter Themen –
Arbeit – Arbeitslosengeld II.
 

Fotoz

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o
und von daher sind die wirklich so dreist und fordern diese Unterlagen..

die Nachweise wegen des Zuflußprinzips hast du erbracht...jetzt mußt du selber entscheiden, was du machen willst....

bist du längerfristig bei der Firma beschäftigt? dann kann es dir ja egal sein, wenn SBchen vor Wut schäumt...:biggrin:

Zufluss ist per Kontoauszug nachgewiesen. Darauf ist der Arbeitgeber zu erkennen. Der Zuflusstag und für welchen Monat.
Natürlich auch der Kontoinhaber etc.

Sonst nichts, weder Saldo noch Mietzahlungen, oder sonstige Zahlungen.

Ja, der SB ist froh, dass er mich los ist und hats sogar so weit getrieben, dass der alle Mailbewerbungen mit 5 € erstattet hat, damit er ja nicht noch Arbeit zwecks Widersprüche etc haben wollte.

Denn vorher waren bei anderen SB Klagen beim SG deshalb eingegangen, da keine Kostenregelung in der EGV.

Die Leistungsabteilung dreht nun langsam ab. Denn zum Monatsanfang und Arbeitsanfang war die Arbeitsaufnahme sofort gemeldet.
Für den Monat war die Leistung schon raus.
Für den nächsten auch noch.
Und weils so schön war, den übernächsten auch noch.

Für den "nächsten und übernächsten" besteht ja kein Irtum. Die zu viel gezahlten Leistungen sollen zurück gezahlt werden.

Problem.

JC hatte für alle drei Monate einen Leistungsrückforderung angemeldet.
Mit dem Widerspruch ist nun die Unfähigkeit der Leistungsabteilung rausgekommen, dass vier Wochen nachdem ein Leistungsberechtigter sich abgemeldet hat, das JC noch immer Leistungen überwiesen hat.

Und dann in einer Summe alles zurück haben wollte und nun den Widerpruch am A.... hat und es kaufmännisch nicht schafft, dies in einen Teilanspruch abzuändern.

So versucht man wahrscheinlich noch, die Schuld wegen der fehlenden Mitwirkung dem anderen zu geben.
Nur weil das JC versucht hat, zu besch..... und Leistungen zu Unrecht zurück zu fordern.
 

Fotoz

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Sie meinen, in Ihren Datenschutzrechten
verletzt zu sein? Der erste Ansprechpartner
sollte der behördliche Beauftragte für den
Datenschutz vor Ort im Jobcenter sein. ..........
Internetauftritt des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit unter Themen –
Arbeit – Arbeitslosengeld II.

Danke für den Tipp.

Habe alles schon durch und meine Erkenntnis dahin ist, das ist dem Datenschutzbeauftragten im JC so was von egal.

Und das ist noch nett geschrieben.

Was soll der Datenschutzbeauftragte nachträglich mir sagen, wenn schon alles passiert ist?

Ich brauche auch keine Bewertung, wenn es eine klare gesetzliche Regelung gibt, wie dann zu verfahren ist.
Und was, wenn gegen den Datenschutz verstoßen wurde? Was dann?

Dieser Verstoß muss eine Strafe für denjenigen bedeuten, der gegen Gesetzt verstößt und auch schon die Drohung, dass man zu schützende Daten offenlegt, um Informationen zu erpressen.

Und nebenbei gesagt, weigert sich das JC oftmals kontinuierlich den Datenschutzbeauftragten zu nennen, die Telefonnummer herauszugeben oder eine Kontaktmöglichkeit zu bieten.
 
H

hass4

Gast
ach, die haben überzahlungen selbst verschuldet und verlangen jetzt eine summe die dir völlig überhöht scheint, mal angenommen!?

so kamen die mir auch. habe widerspruch gegen die forderung eingelagt, die wurde abgelehnt. jetzt liegt die angelegenheit seit 4 monaten beim SG.

die forderung wurde von der regionaldirektion inkasso für die zeit gestoppt bis zur klärung.

ich würde das immer beim SG prüfen lassen, dann sind zwar alle deine daten offen aber die forderung ist erstmal vom tisch für viele monate.

verrechnen tun die sich doch immer!
 

gila

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Für mich wäre das klar: du bekommst keine Leistung mehr.
Du hast in einem leistungsrelevanten Monat keinen Zufluss.
Klappe zu - Affe tot.
Zum jetzigen AG hat das JC keinerlei Rechtsbeziehung.
Auch der AG muss nix!
Warten auf weiteren Schriftverkehr.

Haben die den Kontakt zum Arbeitgeber schriftlich angedroht?
Dann gleich ein Brief zurück, alles, was sie wissen müssen haben sie vorliegen.
Einen Kontakt zum AG verbietest du ihnen - ansonsten Beschwerde und Datenschützer. Das sei Weitergabe von Sozialdaten.
 
H

hass4

Gast
Für mich wäre das klar: du bekommst keine Leistung mehr.
Du hast in einem leistungsrelevanten Monat keinen Zufluss.
Klappe zu - Affe tot.
Zum jetzigen AG hat das JC keinerlei Rechtsbeziehung.
Auch der AG muss nix!
Warten auf weiteren Schriftverkehr.

Haben die den Kontakt zum Arbeitgeber schriftlich angedroht?
Dann gleich ein Brief zurück, alles, was sie wissen müssen haben sie vorliegen.
Einen Kontakt zum AG verbietest du ihnen - ansonsten Beschwerde und Datenschützer. Das sei Weitergabe von Sozialdaten.


ok, das ist alles richtig!
es gibt aber den passus das das jobcenter informationen einholen darf wenn zum zeitpunkt der arbeitsaufnahme noch anspruch auf alg II bestand um die gründe des ausscheidens genau zu prüfen!!

in dem fall wurde für den monat der arbeitsaufnahme alg II gezahlt, nach dem zuflussprinzip bestand auch anspruch weil der lohn im folgemonat ein ging.

nur wie hoch der verdienst war für den monat wie noch alg II gezahlt wurde (nicht überwiesen wurde!!!) werden die ermitteln, entweder der hilfsbedürftige gibt auskunft oder sonst wo her.

das ist gesetzlich so geregelt, einfach mal googeln!!!
 

gila

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ok, das ist alles richtig!
es gibt aber den passus das das jobcenter informationen einholen darf wenn zum zeitpunkt der arbeitsaufnahme noch anspruch auf alg II bestand um die gründe des ausscheidens genau zu prüfen!!

in dem fall wurde für den monat der arbeitsaufnahme alg II gezahlt, nach dem zuflussprinzip bestand auch anspruch weil der lohn im folgemonat ein ging.

nur wie hoch der verdienst war für den monat wie noch alg II gezahlt wurde (nicht überwiesen wurde!!!) werden die ermitteln, entweder der hilfsbedürftige gibt auskunft oder sonst wo her.

das ist gesetzlich so geregelt, einfach mal googeln!!!

?

wenn das "gesetzlich" so geregelt sein soll, bei einer ARBEITSAUFNAHME und wenn der Zufluss nachgewiesen wurde in einem Monat, wo KEIN Anpsruch mehr besteht, warum sollte man da googeln?

Wenn DU das doch weißt, dann stell doch die Quelle bitte ein!

Nachsatz: In einem Monat, in dem ich nichts mehr zu beanspruchen habe und das Jobcenter nichts mehr zu berechnen hat, brauchen sie auch keine Zahlen von mir!

 

Hartzeola

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Zum jetzigen AG hat das JC keinerlei Rechtsbeziehung.
Auch der AG muss nix!

§57 SGB II Auskunftspflicht von Arbeitgebern

Arbeitgeber haben der Agentur für Arbeit auf deren Verlangen Auskunft über solche Tatsachen zu geben, die für die Entscheidung über einen Anspruch auf Leistungen nach diesem Buch erheblich sein können; die Agentur für Arbeit kann hierfür die Benutzung eines Vordrucks verlangen. Die Auskunftspflicht erstreckt sich auch auf Angaben über das Ende und den Grund für die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses.
Ein AG wird eher eine Auskunft geben als Fragen stellen:

2) Bei Zuwiderhandlung des Arbeitgebers kann nach § 63 Abs. 1 Nr. 1 in Verbindung mit § 57 Satz 1 der Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit erfüllt sein.
https://www.harald-thome.de/media/files/sgb-ii-hinweise/DA-57---20.04.2009.pdf
 

Anna B.

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da steht drin "Über das Ende und ggf. Grund für die beendigung des Beschäftigungsverhältnisses."...da steht nicht, dass ein AG verpflichtet ist, über den Beginn eines Beschäftigungsverhältnisses Auskunft zu geben..

und wenn im Zweifel SBchen nicht weiß, wer der AG ist..was wollen sie dann machen?
 

gila

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Meine Güte. Unterscheidet doch bitte dass es hier NI C HT um eine Entscheidung über Leistung geht. Auch nicht um eine Verrechnung von erstem Einkommen und gezahlter Leistung.
Der TE arbeitet. Das erste Gehalt floss nicht in den letzten Leistungsmonat. Das hat er mit Kontoauszug nachgewiesen.
Der Kontoauszug ist bereits aus der Zeit NACH Alg.
Es ist hier weder die Höhe des Einkommens relevant noch wer der Arbeitgeber ist.
Das geht keinen mehr was an. Das ist für keine Berechnung mehr relevant weil es keine mehr gibt.
Er hat fertig mit JC.
Alles andere unterliegt dem Datenschutz.
Wenn das Jc den verletzt gibt es auf die Nuss.
 

gila

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Hallo,

bin seit einiger Zeit in Beschäftigung, ohne ALG II Bezug. Hab den Arbeitsantritt sofort dem JC gemeldet.
Der erste Lohn ist Mitte Folgemonat zugeflossen. Das Zuflussdatum ist per Kontoauszug dem JC mitgeteilt worden. Nicht relevante andere Daten sind geschwärzt, unter anderem auch die Verdiensthöhe, da es nur um den Zuflusstag, Monat geht.

Das JC verlangt nun den Nachweis über den Brutto- und Nettolohn, auch für Zeiten des Nichtleistungsbezuges unter "Androhung" den Arbeitger sonst anzuschreiben, um die Verdiensthöhe zu erfahren.

Tatsächlich ist nachweislich der Zufluss im Folgemonat gewesen. Also besteht für den vorherigen vollen Anspruch.
Für den Zuflussmonat ist kein Anspruch gestellt worden.

Auf welcher Rechtsgrundlage muss der Arbeitgeber bei Nichtleistungsbezug Auskunft dem JC über die Höhe des Lohnes geben, wenn es nur um den Zuflusstag geht?

Antwort hierzu: Keine.
Ich sehe hier keine ...
 

ela1953

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Zufluss ist per Kontoauszug nachgewiesen. Darauf ist der Arbeitgeber zu erkennen. Der Zuflusstag und für welchen Monat.
Natürlich auch der Kontoinhaber etc.

Sonst nichts, weder Saldo noch Mietzahlungen, oder sonstige Zahlungen.

Ja, der SB ist froh, dass er mich los ist und hats sogar so weit getrieben, dass der alle Mailbewerbungen mit 5 € erstattet hat, damit er ja nicht noch Arbeit zwecks Widersprüche etc haben wollte.

Denn vorher waren bei anderen SB Klagen beim SG deshalb eingegangen, da keine Kostenregelung in der EGV.

Die Leistungsabteilung dreht nun langsam ab. Denn zum Monatsanfang und Arbeitsanfang war die Arbeitsaufnahme sofort gemeldet.
Für den Monat war die Leistung schon raus.

Für den nächsten auch noch.
Und weils so schön war, den übernächsten auch noch.


Für den "nächsten und übernächsten" besteht ja kein Irtum. Die zu viel gezahlten Leistungen sollen zurück gezahlt werden.

Problem.

JC hatte für alle drei Monate einen Leistungsrückforderung angemeldet.
Mit dem Widerspruch ist nun die Unfähigkeit der Leistungsabteilung rausgekommen, dass vier Wochen nachdem ein Leistungsberechtigter sich abgemeldet hat, das JC noch immer Leistungen überwiesen hat.

Und dann in einer Summe alles zurück haben wollte und nun den Widerpruch am A.... hat und es kaufmännisch nicht schafft, dies in einen Teilanspruch abzuändern.

So versucht man wahrscheinlich noch, die Schuld wegen der fehlenden Mitwirkung dem anderen zu geben.
Nur weil das JC versucht hat, zu besch..... und Leistungen zu Unrecht zurück zu fordern.


Ich seh hier nicht, dass das Jobcenter besch.... will.

Fakt ist doch folgendes:

Für den 1. Arbeitsmonat war das ALGII schon gezahlt - da kein Einkommen, zu Recht

2. Arbeitsmonat kam Lohn für den 1. Monat - wann? Vermutlich am 15? Also war am 1. noch kein Lohn auf dem Konto . Nun beschweren sich einige darüber, dass sie ihre Miete am 1. nicht zahlen können weil das "doofe" Jobcenter kein Geld mehr zahlt. Hier hat das Jobcenter aber großzügerweise das Geld überwiesen.

daher muss es auch mit dem Lohn verrechnet werden,

Für die 3. Zahlung kommt es jetzt darauf an, wann der Geldeingang vom 15. gemeldet wurde. War es vielleicht nach dem 20. war das ALGII für den 3. Monat ja auch schon unterwegs.

Wenn man das ALGII aber nicht brauchte, hätte man es auch an die Seite legen können und in einer Summer zurückzahlen können.
Auf Antrag ist aber auch eine Ratenzahlung möglich.
 

biddy

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Ich seh' auch nicht ganz durch. Einmal schreibst Du:
Fotoz meinte:
Das JC verlangt nun den Nachweis über den Brutto- und Nettolohn, auch für Zeiten des Nichtleistungsbezuges

und dann schreibst Du wieder:
Fotoz meinte:
Denn zum Monatsanfang und Arbeitsanfang war die Arbeitsaufnahme sofort gemeldet.
Für den Monat war die Leistung schon raus.
Für den nächsten auch noch.
Und weils so schön war, den übernächsten auch noch.

Laut erstem Zitat oben hast Du aber doch im Monat des Zuflusses des 1. Arbeitslohns schon gar kein Alg II mehr erhalten, also Ende des Vormonats gab's kein Alg II mehr für den Folgemonat (= 1. Zufluss Arbeitslohn) nach Deiner Aussage (--> "auch für Zeiten des Nichtleistungsbezugs")?

Was denn nun?
 
H

hass4

Gast
Hallo,

bin seit einiger Zeit in Beschäftigung, ohne ALG II Bezug. Hab den Arbeitsantritt sofort dem JC gemeldet.
Der erste Lohn ist Mitte Folgemonat zugeflossen. Das Zuflussdatum ist per Kontoauszug dem JC mitgeteilt worden. Nicht relevante andere Daten sind geschwärzt, unter anderem auch die Verdiensthöhe, da es nur um den Zuflusstag, Monat geht.

Das JC verlangt nun den Nachweis über den Brutto- und Nettolohn, auch für Zeiten des Nichtleistungsbezuges unter "Androhung" den Arbeitger sonst anzuschreiben, um die Verdiensthöhe zu erfahren.

Tatsächlich ist nachweislich der Zufluss im Folgemonat gewesen. Also besteht für den vorherigen vollen Anspruch.
Für den Zuflussmonat ist kein Anspruch gestellt worden.

Auf welcher Rechtsgrundlage muss der Arbeitgeber bei Nichtleistungsbezug Auskunft dem JC über die Höhe des Lohnes geben, wenn es nur um den Zuflusstag geht?

wenn du für den ersten monat in dem du verdient und alg II bezogen hast dem jobcenter die höhe des einkommens mitgeteilt hast dann hast du deine mitwirkungspflicht erfüllt. das kann ja nur zum 15. des folgemonats passiert sein weil sehr spät überwiesen wurde.
an hand der daten können die dann feststellen das du in dem zuflussmonat keinen anspruch mehr hast und die akte wird geschlossen.

hast du für den monat in dem du erwirtschaftet hast die verdienstbescheinigung vorgelegt damit die das prüfen können?

eine zweite lohn/Gehaltsabrechnung wird in der regel dann nicht verlangt.

normal funktioniert das so.
ich fülle das Formular veränderungsmitteilung aus und gebe bekannt das ich arbeit aufgenommen habe. wenn ich das formular im jobcenter abgebe bekomme ich das formular einkommensbescheinigung für den arbeitgeber, das reiche ich dann mit der ersten lohnabrechnung im jobcenter ein, damit ist dann alles geklärt.

wie hast du denn die arbeitsaufnahme bekannt gegeben?

auch wenn freiwillig auf leistungen verzichtet wird dürfen die sich nach den gründen informieren und prüfen. das wird nicht immer gemacht, trotzdem darf es gemacht werden. einfach mal googeln!!!!
 
H

hass4

Gast
?

wenn das "gesetzlich" so geregelt sein soll, bei einer ARBEITSAUFNAHME und wenn der Zufluss nachgewiesen wurde in einem Monat, wo KEIN Anpsruch mehr besteht, warum sollte man da googeln?

Wenn DU das doch weißt, dann stell doch die Quelle bitte ein!

Nachsatz: In einem Monat, in dem ich nichts mehr zu beanspruchen habe und das Jobcenter nichts mehr zu berechnen hat, brauchen sie auch keine Zahlen von mir!


wurde eine verzichtserklärung alg II eingereicht, nein! wurde eine veränderungsmitteilung eingereicht, nein! wurde das formular "einkommensbescheinigung für den arbeitgeber ausgefüllt eingereicht, nein!

für all diese vorgänge gibt es formulare und jetzt möchte mir jemand erzählen wenn ich nicht will dann muss ich die nicht verwenden, ob ich noch alg II benötige oder nicht das kann ich selbst berechnen?? hier ist mein kontoauszug wann geld überwiesen wurde, ich weiss das es so viel ist das ich aus dem bezug alg II ausscheide, müsst ihr nicht wissen.

seid ihr hier wirklich der meinung dass sich ein jobcenter damit zufrieden gibt und sich nicht das recht nehmen lässt die berechnungen selbst durchzuführen und zu prüfen ob alles rechtens ist.

ich weiss wirklich nicht worüber hier diskutiert wird, bei der mangelnden auskunft!? arbeit bekanntgegeben, geschwärzten kontoauszug vorgelegt????

es wurde, wie weiss hier niemand, mitgeteilt das arbeitsaufnahme stattgefunden hatte und im folgemonat der kontoauszug fast völlig geschwärzt vorgelegt wurde.
 

Fotoz

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Für mich wäre das klar: du bekommst keine Leistung mehr.
Du hast in einem leistungsrelevanten Monat keinen Zufluss.
Klappe zu - Affe tot.
Zum jetzigen AG hat das JC keinerlei Rechtsbeziehung.
Auch der AG muss nix!
Warten auf weiteren Schriftverkehr.

Haben die den Kontakt zum Arbeitgeber schriftlich angedroht?
Dann gleich ein Brief zurück, alles, was sie wissen müssen haben sie vorliegen.
Einen Kontakt zum AG verbietest du ihnen - ansonsten Beschwerde und Datenschützer. Das sei Weitergabe von Sozialdaten.

Na ja, so einfach ist das nicht,
der Arbeitgeber muss schon Auskunft geben, wenn sonst keine Informationen anderweitig beschafft werden können.
Nur eben nicht, wenn alle Infos vorliegen und zusätzlich Daten abgefragt werden wollen, nicht relevant sind. Also auch die Steuerklasse, Zugehörigkeit zu einer Religion, sonstige Abzüge, Kindergeld etc. Und diese stehen auf der Verdienstbesch.

Eigentlich ist nur eine Frage zu klären, die schon beantwortet ist.
Wann erfolgte die Lohnzahlung für den ersten Beschäftigungsmonat?
Antwort durch Kontoauszug, mit Datum wann, wer, für welchen Monat Lohn überwiesen hat.
Und Schluss.




da steht drin "Über das Ende und ggf. Grund für die beendigung des Beschäftigungsverhältnisses."...da steht nicht, dass ein AG verpflichtet ist, über den Beginn eines Beschäftigungsverhältnisses Auskunft zu geben..

und wenn im Zweifel SBchen nicht weiß, wer der AG ist..was wollen sie dann machen?


Anfrage beim Finanzamt, Krankenkasse, Rentenversicherung.


Ist doch bekannt, dass JC durch automatischen Datenabgleich alle Konten, Versicherungsleistungen, und auch Kontoverfügungen registriert.
Also das ist relativ einfach fürs JC.




Meine Güte. Unterscheidet doch bitte dass es hier NI C HT um eine Entscheidung über Leistung geht. Auch nicht um eine Verrechnung von erstem Einkommen und gezahlter Leistung.
Der TE arbeitet. Das erste Gehalt floss nicht in den letzten Leistungsmonat. Das hat er mit Kontoauszug nachgewiesen.
Der Kontoauszug ist bereits aus der Zeit NACH Alg.
Es ist hier weder die Höhe des Einkommens relevant noch wer der Arbeitgeber ist.
Das geht keinen mehr was an. Das ist für keine Berechnung mehr relevant weil es keine mehr gibt.
Er hat fertig mit JC.
Alles andere unterliegt dem Datenschutz.
Wenn das Jc den verletzt gibt es auf die Nuss.

Danke, du hast es genau richtig wieder gegeben. So ist es.




Fakt ist doch folgendes:

Für den 1. Arbeitsmonat war das ALGII schon gezahlt - da kein Einkommen, zu Recht

2. Arbeitsmonat kam Lohn für den 1. Monat - wann? Vermutlich am 15? Also war am 1. noch kein Lohn auf dem Konto . Nun beschweren sich einige darüber, dass sie ihre Miete am 1. nicht zahlen können weil das "doofe" Jobcenter kein Geld mehr zahlt. Hier hat das Jobcenter aber großzügerweise das Geld überwiesen.

daher muss es auch mit dem Lohn verrechnet werden,

So war mein Wille und mein dem JC vorliegende Erklärung. Zweite und dritte Zahlung soll zurück gezahlt werden. Bitte um Berichtigung der gesamten Zahlungsrückforderung, um die 2. + 3. Zahlung zurück zu erstatten.
Und, Nachweis des Zuganges des ersten Lohnes.


Und nun interessiert mich die Rechtsgrundlage, um die Höhe des Lohnes anzugeben zu sollen.


Welche sind das, §§?
 
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