Arbeitsaufnahme meines Freundes im Januar-zuviel gezahlte Leistungen... (1 Betrachter)

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Tigermaus

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Hallo, wir haben folgendes Problem:
Mein Freund arbeitet seit September '10 an einem wissenschaftlichen Forschungsinstitut wir bekommen eine unterstützende Zuzahlung von der Arge.
Ab dem 1. Januar tritt er nun eine sehr gut bezahlte Arbeit an und wir haben endgültig die Arge los!
Nun ist folgendes vorgefallen: im erstem Monat (September) hat er ca. 100 Euro weniger verdient, da er aufgrund seiner Abschlussarbeit erst am 6. September anfing als wissenschaftliche Hilfskraft zu arbeiten.
Nun hat er rechtzeitig (wie von der Arge verlangt) den Lohnbescheid für Oktober gebracht auf dem ja 100 Euro mehr stehen und wir bekommen immernoch diese 350 Euro Aufstockung!
Das sind laut meinen Berechnungen ca. 2x100 Euro zu viel.
Wir haben etliche Male darauf hingewiesen, dass zu viel gezahlt wurde und sie das doch bitte berücksichtigen sollen- keine Reaktion-leider!
Nun aufgrund von Einkäufen für Weihnachten und leider anderen dummen finanziellen "Notfällen" in letzter Zeit ist das Geld bereits aufgebraucht.
Wenn die Arge das Geld nun demnächst zurückfordert- kann man da auch eine Ratenzahlung vereinbaren?
Darf sie das Geld überhaupt zurückfordern zumal die Schuld ja auf Seiten der Arbeitsagentur liegt?

Möchte im Voraus vorbereitet sein da 200 Euro ja viel Geld ist!

Danke und Grüße!
 
E

ExitUser

Gast
Für die Bedürftigkeitsprüfung beim ALG II gilt das Zuflußprinzip. Es kommt also immer darauf an, wann das Gehalt euch zugeflossen ist, also auf dem Konto gutgeschrieben wurde. Für welchen Monat die Lohnabrechnung war, ist ohne Bedeutung. Das wäre also zunächst einmal zu prüfen.

Ehrlich gesagt, verstehe ich aber euer Problem nicht so ganz. Es war euch doch offensichtlich bekannt, daß zuviel Geld überwiesen wurde. Ihr habt ja sogar die Arge ausdrücklich darauf hingewiesen. Aber ihr habt das Geld auf dem Konto dann trotzdem ausgegeben. Und nun ist das Konto leer. Bei allem Verständnis: lag da die "Schuld" wirklich auf seiten der Arbeitsagentur?

Über Ratenzahlungen könnt ihr natürlich zu verhandeln versuchen.
 

Tigermaus

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Hallo, Danke für Deine Antwort!
Zugeflossen ist der Lohn so weit ich weiß jeweils am Ende des Monats- da müsste ich aber nochmal nachsehen.

Das Problem ist, dass das Geld bei uns so schon so knapp ist, dass das Konto am Ende vom Monat oft überzogen ist.
Wir mussten Winterkleidung für unseren Sohn kaufen und Weihnachten steht ja auch vor der Tür...
So ist sind die ersten 100 Euro nun erstmal wech.

Ich will das Geld ja nicht auf Biegen und Brechen behalten- wollte eigentlich nur wissen, ob man auch Ratenzahlung vereinbaren kann o.ä.?
Und wir haben ja alles rechtzeitig abgegeben.

Und was kann ich denn noch machen außer denen ständig hinterher zu rennen?
Ich hab hier wirklich andere größere Sorgen!
Wenn das Geld aufem Konto ist, ist es nunmal bald weg.

LG.
 
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