Arbeitsamt will mich zum medizinischen Dienst schicken

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kk0581

Elo-User*in
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Hallo,

weil ich vergangenens Jahr mehrfach und das über Wochen, fast Monate krank geschrieben war und auch 2x im Krankenhaus war, will mich das ARbeitsamt eventuell zum medinischen Dienst schicken. Nun bin ich gerade wieder für 4 Wochen krank geschrieben und ich sehe es schon kommen, dass es dann wirklich in die Tat umgesetzt wird. Ich weiß aber nicht, was das soll. Der medizinische Dienst kann da auch nichts, wenn es nichtmal einen klare Diagnose gibt. Vom KH und den Ärzten ist es immer nur "Verdacht auf dies oder das", keine eindeutige Diagnose. Da wird der medizinische Dienst mich sowieso als Simulanten abtun. Was soll ich da?

Muss ich da hin gehen? Ich bin arbeitlos, aber NICHTLEISTUNGS-Empfänger. Ich besitze einen Schwerbehindertenausweis mit 50% für unbefristet.

Hinzu kommt das Problem, dass mein Vater jetzt eine Pflegestufe beantragt hat und ich wurde als Person neben dem Pflegedienst da eingetragen. Ich kenne mich da gar nicht aus. aber kann es sein, dass sich das dann irgendwie beißt? Getreu nach dem Motto "einen Schwerbehindertenausweis hat sie, zum medizinischen Dienst soll sie auch wegen Krankheit", aber "auf den Pflegestufe-Antrag steht sie als Pflegende neben dem Pflegedienst". Kennt sich da jemand aus, ob mir das zum Nachteil gestrickt werden kann?
 

gila

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Zunächst solltest du mal KLAR ein paar Unterscheidungen vornehmen:

Du befindest dich bei der "Agentur für Arbeit"(früher Arbeitsamt) ?
Du bist also als arbeitssuchend gemeldet in ALG ?
Bekommst hier aber KEINE Geldleistungen?

Du sprichst dann sicher NICHT vom "medizinischen Dienst" - das wäre der sog. "MDK" und der ist NUR für die Krankenkassen da!
Dann sprichst du also vom "ÄD" vom "Ärztlichen Dienst der Bundesagentur .... "?

Der befindet dich nicht "krank" oder gesund, sondern wird dann eingeschaltet, wenn du eine Erkrankung geltend machst, die sich
auf den Umfang deiner Erwerbsfähigkeit auswirken könnte bzw. auswirkt.
Sprich: also auch auf deine Vermittlung.

VOR einer Einschaltung SOLLTE jedoch eine umfassende BERATUNG durch den Sachbearbeiter stattfinden.
Ist das geschehen?
Hast du aktuell irgendwas KONKRETES?

Lade dir mal unter google den "Praxisleitfaden zur Einschaltung des Ärztlichen Dienstes" als PDF runter und informiere dich!

Wie ist der Stand deiner Vermittlung: wie viele Stunden und hast du Einschränkungen angegeben?
Wie ist der STand deiner gegenwärtigen Erkrankung? Wirkt sich das überhaupt aus und würde eine Verschlechterung darstellen?
Oder haben die Krankzeiten mit deiner Erwerbsfähigkeit und Vermittlungssituation KEINE Auswirkungen?
 
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