(Update) "Arbeitsagenturen" setzen Bundesweit auf 2G-Regelung

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Ruhrpottmensch

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https://www.arbeitsagentur.de/press...ren-2g-regel-fuer-persoenliche-gespraeche-ein

Die BA gibt bekannt, daß ab morgen (25.11.2021) Bundesweit für die Geschäftsstellen der BA die s.g. "2G-Regel" gilt. D.h. es werden weiterhin persönliche Termine vergeben, allerdings soll der Zutritt eben auf Geimpfte bzw. Genesene Personen beschränkt werden. Entsprechende Nachweise sind vorzulegen.

Personen die Ungeimpft sind oder keine Auskunft über den Status geben wollen, sollen Telefonisch o. per Videotermin betreut werden. Fraglich ist natürlich, wie es im Zusammenhang mit etwaigigen "Meldeversäumnisse" gehandhabt wird.

Es ist anzunehmen, dass o.g. Regelung auch für die Jobcenter der BA gelten werden, bei kommunalen Jobcenter könnte es eigene/erweiterte Regelungen geben.
 

abcabc

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Fraglich ist natürlich, wie es im Zusammenhang mit etwaigigen "Meldeversäumnisse" gehandhabt wird.
Was soll daran fraglich sein?
Es gibt keine Impfpflicht und kein Gesetz das vorschreibt dem JC gegenüber Impfausweis oder Genesenennachweis vorzuzeigen. Verweigert das JC oder die AfA den Zutritt, kann nicht sanktioniert werden. Und so lange die Erreichbarkeitsanordnung nicht außer Kraft gesetzt wird, ist der Kunde halt nur noch per Briefpost erreichbar.

Die meisten werden sich über die Ruhe vom JC oder der AfA freuen.
Für die Notfälle/Härtefälle muss eine Lösung gefunden werden. Es kann und darf nicht passieren, dass z.B. einem wohnunglosen Menschen die Leistungen verweigert werden, wenn dieser die "2G" Regelung nicht erfüllen kann.
 

Hannes63

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Fraglich ist natürlich, wie es im Zusammenhang mit etwaigigen "Meldeversäumnisse" gehandhabt wird.
Ich zitiere mal aus der Presseinfo:
Kundinnen und Kunden, die nicht geimpft oder genesen sind oder keine Auskunft zu ihrem Status geben möchten, werden online oder telefonisch beraten oder können eine Kurzberatung an einem Notfallschalter wahrnehmen.

Also wie bisherher auch.
Da ich keine Telefonnummer oder sonstige Kontaktdaten angegeben habe, werde ich immer in einem extra eingerichteten Büro "betreut und beraten".

Was micht jetzt allerdings noch interessiert, müssen ungeimpfte Mitarbeiter der Arbeitsagenturen jetzt zuhause bleiben oder gilt die 2G Regelung nur für Kunden?
Das wäre ja auch sehr merkwürdig ....
 

Helga40

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Es ist anzunehmen, dass o.g. Regelung auch für die Jobcenter der BA gelten werden, bei kommunalen Jobcenter könnte es eigene/erweiterte Regelungen geben.

Nein, gelten sie definitiv nicht, da die Agentur für Arbeit als Träger der Grundsicherung hinsichtlich des Geschäftsablaufes und des Personals gar nicht weisungsbefugt ist. Die originären Arbeitgeber der Beschäftigten sind nur hinsichtlich Einstellung und Entlassung befugt. Für alles andere ist der jeweilige Geschäftsführer und der örtliche Personalrat zuständig.
 

bebes

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Was micht jetzt allerdings noch interessiert, müssen ungeimpfte Mitarbeiter der Arbeitsagenturen jetzt zuhause bleiben oder gilt die 2G Regelung nur für Kunden?
Das wäre ja auch sehr merkwürdig ....
Was wäre daran denn merkwürdig? In einem Fall ist die AfA Arbeitgeberin, die vielleicht ungeimpfte Mitarbeiter hat die nicht ins Homeoffice verbannt werden und auch keinen Annahmeverzug verursachen sollen, in dem anderen Fall Hausherrin die souverän entscheiden kann wem sie Einlass gewährt und wem sie lieber alternative Kontaktmöglichkeiten gewähren möchte.
 

Sodele

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m.M.n. gilt für die AA bzgl. ihrer Mitarbeiter - genau wie für alle anderen Arbeitgeber - die 3G-Regel!
 

Hannes63

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m.M.n. gilt für die AA bzgl. ihrer Mitarbeiter - genau wie für alle anderen Arbeitgeber - die 3G-Regel!
Also dann genau der selbe Quatsch wie zB im Restaurant?
Die Bedienung darf ungeimpft sein, die Gäste aber nicht? :ROFLMAO:

Was hat das ganze dann noch mit Gesundheitsschutz bzw. Gesundheitsvorsorge zu tun?
 

götzb

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Also wenn man vor Ort was möchte.
Es wird empfohlen, für diese persönlichen Gespräche möglichst einen Termin zu vereinbaren.
Vereinbarte Termine sind jene ohne Rechtsfolgebelehrung.
Kundinnen und Kunden, die nicht geimpft oder genesen sind oder keine Auskunft zu ihrem Status geben möchten, werden online oder telefonisch beraten oder können eine Kurzberatung an einem Notfallschalter wahrnehmen.
Das ist um den Zugang zu ermöglichen.
 

guppy333

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Und kurz bevorstehende Termine mit Rechtsfolgebelehrung werden am Notfallschalter abgewickelt? Steht man da draussen wir bei der Apotheke? in einer Schlange womöglich?Es sollte besser ein Informationsschreiben verschickt werden?
 

Kampfmufftie

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Die Aussage bezüglich der Impfung der AfA Mitarbeiter, die ich habe lautet alle Mitarbeitenden im Kundenverkehr sind abschließend geimpft. Meine war beim persönlichen Termin bereit mir ihren Impfpass zu zeigen.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Ich hatte keine Verpflichtung meinen Impfpass zu zeigen.
 

Helga40

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Stand jetzt ist es so. Soll aber bspw. in meinem JC evtl. demnächst auf z.B. 2G für Mitarbeiter verschärft werden. Der Rest macht dann Homeoffice.

Das wird gar nicht gehen, da es immer noch Bereiche gibt, wo das 5 Tage/Woche gar nicht möglich ist, z. B. Eingangszone, Poststelle, Rechtsbehelfsstellen und teilweise auch Vermittlung. Verschlüsselte Mails könnte ich z. B. zuhause wahrscheinlich nicht empfangen bzw. öffnen. Ob ich mit Adler versenden kann, ist zweifelhaft, da signieren auch nicht immer funktioniert usw. Schriftstücke dürfen auch nicht zuhause ausgedruckt werden, also benötigt man Präsenz vor Ort. Und kein PR dürfte zustimmen, dass Ungeimpfte mit Homeoffice belohnt werden, während die 2G Kollegen ins Büro müssen und dort die Präsenztermine wahrnehmen oder Drucker und Signierer für die Kollegen zuhause spielen, während die eigene Arbeit liegen bleibt. Zumindest in meinem PR wird sich dafür keine Mehrheit finden und ist von der GF auch nicht angedacht. HO ja, aber nicht in dem Umfang und keinesfalls ausschließlich für Ungeimpfte.
 

jaykay19

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Mit einem entsprechenden Lesegerät kann man ohne Probleme zuhause verschlüsselte Mails lesen, selbst probiert.

Aber ja ich stimme dir zu, dass ungeimpfte Kollegen öfter mal ins Büro kommen sollten. Manche lassen sich jetzt wegen 3G sogar krankschreiben, schlimm sowas.
 

Gehatzter

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Wenn das 3.G unkomplizierter wäre, also kurze Wartezeiten als das jetzige Chaos vor den Teststationen, sähe es wohl anders aus. Für den Erwerb des 2. der Gs sieht es ja noch beschissener aus. Keine Termine bis zum Horizont frei, da nicht genügend räumliche Impfmöglichkeiten und zu wenig zertifizierte Impfer. Impfstoffe wären mit Moderna und Johnson noch da. Das wird wohl erst im März besser. Keine Ahnung, was sich der Staat da gedacht hat. Wäre besser gewesen, die Impzelte offen gehalten zu haben, wenn er 3G als Daumenschraube am Arbeitsplatz einführt und damit ne Impfwelle von einem Fünftel der Erwerbstätigen lostritt. Sieht eher nach keinem Konzept oder Hottehü im Hauruck aus.
 

franzi

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Nach Auskunft meiner Apotheke wird Johnson nicht mehr verimpft. Nur noch Biontec und Moderna.
 

TazD

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Wenn das 3.G unkomplizierter wäre, also kurze Wartezeiten als das jetzige Chaos vor den Teststationen, sähe es wohl anders aus.
Du hattest monatelang Zeit, das für dich selbst zu vermeiden. Hast du nicht genutzt? Tja, Pech gehabt.

Für den Erwerb des 2. der Gs sieht es ja noch beschissener aus. Keine Termine bis zum Horizont frei, da nicht genügend räumliche Impfmöglichkeiten und zu wenig zertifizierte Impfer. Impfstoffe wären mit Moderna und Johnson noch da. Das wird wohl erst im März besser.
Auch da bestand monatelang die Möglichkeit.

Keine Ahnung, was sich der Staat da gedacht hat.
Der Staat, der seit Monaten eine Impfkampagne fährt, die du geflissentlich ignoriert hast? Tja, was hat sich der Staat dabei nur gedacht, jedem Bundesbürger über Monate hinweg eine kostenlose Impfmöglichkeit anzubieten....

Wäre besser gewesen, die Impzelte offen gehalten zu haben, wenn er 3G als Daumenschraube am Arbeitsplatz einführt und damit ne Impfwelle von einem Fünftel der Erwerbstätigen lostritt.
Genau. Weil du das Angebot ja auch ganz ohne Daumenschraube so reichlich genutzt hast, aber jetzt blöd dastehst, weil der Staat plötzlich und völlig unerwartet besagte Daumenschrauben anzieht.
 

Gehatzter

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Ich kann mich online testen lassen, bezahlt über den AG. Deine latente Schadenfreunde kannst du dir sparen. In meinem Umfeld hätte ich keinen selbst bei ner eigenen Inkognito-Infektion angesteckt, weil ich FFP2 trage und auch schon seit mehr als einen Jahrzehnt mittlerweile das Leben eines Einsiedlers lebe.
Bin ja nicht der einzige betroffene Berufstätige, sind ja noch Millionen betroffen und dem Staat war klar, dass 3G am Arbeitsplatz eine neue Impfwelle auslösen würde. Und die Impfquote soll ja erhöht werden, also hätte ein logisch agierender Staat zuerst wieder die volle Impfmöglichkeit herstegestellt und dann bspw. ne Woche danach wäre 3G in Kraft getreten. Das hätte Sinn ergegeben und man hätte das Impfen abarbeiten können. So ist es entweder ne staatliche Bestrafung und Sand im Wirtschaftsgetriebe oder einfach Konzeptlosigkeit.
 

TazD

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Ich kann mich online testen lassen, bezahlt über den AG.
Stelle ich mir interessant vor. Kommt dann ein Teststäbchen aus dem Monitor? Oder wie funktioniert eine Online-Testung, die den derzeitigen Anforderungen genügt?

Deine latente Schadenfreunde kannst du dir sparen.
Glaub mir, ich bin nicht schadenfroh, sondern habe schlicht Unverständnis (und wenig Mitleid) mit denen, die jetzt ganz plötzlich und ganz überraschend und völlig unvorbereitet mit 3G oder 2G konfrontiert werden.
Konnte ja keiner ahnen, obwohl die Infektionszahlen seit Wochen nach oben gehen.
Sarkasmus kannst du mir gerne vorwerfen, der aber auch aus der Vorhersehbarkeit der Entwicklung resultiert. Es war absehbar und somit wäre der kluge Kopf schon vor ein paar Wochen zum impfen gegangen und hätte dabei auch schon direkt seinen Termin für die Zweitimpfung vereinbaren können. Mit etwas Glück und ausreichender Planung, wären dann viele jetzt auch schon als vollständig geimpft anzusehen.
Seit August gehen die Zahlen nach oben mit einem Dämpfer im September, aber bereits seit Anfang Oktober zeigt die Infektionskurve wieder nach oben. Im günstigsten Fall (je nach Impfstoff) habe ich 5 Wochen nach der ersten Impfung den vollen Impfschutz. Das hätte locker bis jetzt gereicht.

In meinem Umfeld hätte ich keinen selbst bei ner eigenen Inkognito-Infektion angesteckt, weil ich FFP2 trage und auch schon seit mehr als einen Jahrzehnt mittlerweile das Leben eines Einsiedlers lebe.
Diese Möglichkeit, sich selbst (und andere) derart zu schützen, haben aber nunmal nur sehr wenige.

Bin ja nicht der einzige betroffene Berufstätige, sind ja noch Millionen betroffen und dem Staat war klar, dass 3G am Arbeitsplatz eine neue Impfwelle auslösen würde.
Auch hier gilt, dass es vorher ausreichend Zeit gab. Die Welle resultiert daraus, dass anscheinend Millionen Betroffene der Meinung waren, das geht auch so irgendwie. Gehts aber eben nicht.
Das ganze Theater wäre auch gar nicht notwendig, wenn sich Millionen nicht schon im Vorfeld unter fadenscheinigen Argumenten der Impfung verweigert hätten. Was unter anderen Umständen möglich wäre, zeigt uns Brasilien gerade sehr deutlich. Im Vergleich sieht Deutschland wie ein Dritte-Welt-Impf-Staat aus:

Und die Impfquote soll ja erhöht werden, also hätte ein logisch agierender Staat zuerst wieder die volle Impfmöglichkeit herstegestellt und dann bspw. ne Woche danach wäre 3G in Kraft getreten.
Ein logisch agierender Mensch wäre schon längst geimpft. ;)

Das hätte Sinn ergegeben und man hätte das Impfen abarbeiten können.
Stimmt, gab ja auch vorher keine Impfmöglichkeiten.

Ich finde das gerade echt faszinierend, wenn sich ausgerechnet diejenigen, die den Staat (und uns alle) überhaupt erst in diese Situation gebracht haben, sich jetzt darüber echauffieren, dass der Staat gezwungen ist, drastischere Maßnahmen als bisher notwendig zu ergreifen.
 
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bebes

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In meinem Umfeld hätte ich keinen selbst bei ner eigenen Inkognito-Infektion angesteckt, weil ich FFP2 trage und auch schon seit mehr als einen Jahrzehnt mittlerweile das Leben eines Einsiedlers lebe.
Verstehe dein Problem nicht, dann bist du doch gar nicht von den 3G-Regeln am Arbeitsplatz betroffen. Sie gelten nur, wenn physische Kontakte mit anderen nicht ausgeschlossen sind (§ 28b I 1 IfSG).
 
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Tripod

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Bundesweit auf 2G-Regelung​

Ich kann mich nicht erinnern, in 20 Jahren Pflege durch Arbeitsämter/ -Agenturen/ Center etc., etc., jemals eine "Beratung" bekommen zu haben, die den Namen rechtfertigen würde, oder einen ernsthaften Grund abgeben würde, mein Erscheinen dort zu rechtfertigen. Frage mich also im Kämmerlein, was das alles soll. Wer ernsthaft was will, schafft das eher ohne Behinderung durch die Arbeitsverwaltung und wer wirklich nix will, lässt sich auch durch rege Belästigung nicht vertreiben (einfach weil die Alternativen so mäßig sind) und die, die dazwischen hingen, sind im Maßnahmensumpf erdrosselt worden.
Was immer wir/ die brauchen, 2 oder 3 G++ sollen sie halt machen, wen juckts. (Weniger als ein 3G+ sollten wir uns auch im Sinne eines funktionierenden Gemeinwesens nicht leisten wollen), Das ist aber noch keinesfalls Praxis in anderen Bürgernahen Behörden - warum also beim JC?
Das alles wäre ein Argument fürs fragloses Grundeinkommen, aber die Grenzen dieser Praxis stehen noch immer dagegen.
 

MaxB

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Bei meinem JC in MK steht immer noch 3G. Ob die zu langsam sind oder es auch so bleibt, weiss ich nicht. Die Änderung auf 3G haben die aber auch erst kürzlich eingeführt. Stand seit Monaten eine Meldung vom Juni, laut der jeder ins Haus dürfte, vorausgesetzt man hat einen Termin vorher vereinbart.
 
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