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Arbeitsagentur warnt vor Reisen ohne Abmeldung

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Ralf Hagelstein

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Arbeitsagentur warnt vor Reisen ohne Abmeldung

Arbeitslose, die die "schönsten Wochen des Jahres" erleben wollen, brauchen dazu die Zustimmung der Agentur für Arbeit oder der ARGE. Darauf weist die Agentur für Arbeit hin. "Denn Arbeitslose haben keinen gesetzlichen oder tariflichen Urlaubsanspruch wie beschäftigte Arbeitnehmer", erläutert Agentur-Sprecher Peter Sölter die Rechtslage.

Bis zu drei Wochen im Jahr können die Mitarbeiter der Arbeitsagentur bzw. der ARGE jedoch einer Ferienreise oder Ortsabwesenheit zustimmen, wenn feststeht, dass in dieser Zeit keine Vermittlungsmöglichkeiten bestehen und keine Lehrgangsteilnahme vorgesehen ist. Arbeitslose müssen sich bis spätestens eine Woche vor Reisebeginn bei ihrer Arbeitsagentur melden. Wer Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bekommt, benötigt die Zustimmung seines Ansprechpartners bei der ARGE.

Wer ohne Zustimmung der Arbeitsagentur bzw. der ARGE verreist, dem wird das Arbeitslosengeld für diese Zeit entzogen und es besteht kein Kranken- und Unfallversicherungsschutz.
WAZ
 
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Da mein vollzeit arbeitender Mann ja zwangs-bedarfsgemeinschaftet ist, hat er einen gesetzlichen Urlaubsanspruch.
Wie ist es denn da. Dem können die ja wohl seinen Urlaub nicht verweigern, oder?
Und dann muss er immer allein in den Urlaub, weil mir selbst der Urlaub womöglich nicht bewilligt wird?

Wirklich super durchdacht, das ganze Paket Hartz4.
Na ja, man weiß ja inzwischen, wer sich das ausgedacht hat :kotz:
 

Martin Behrsing

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Lillybelle schrieb:
Da mein vollzeit arbeitender Mann ja zwangs-bedarfsgemeinschaftet ist, hat er einen gesetzlichen Urlaubsanspruch.
Wie ist es denn da. Dem können die ja wohl seinen Urlaub nicht verweigern, oder?
Und dann muss er immer allein in den Urlaub, weil mir selbst der Urlaub womöglich nicht bewilligt wird?

Wirklich super durchdacht, das ganze Paket Hartz4.
Na ja, man weiß ja inzwischen, wer sich das ausgedacht hat :kotz:
Genau das kann passieren :|
 

Knuffelteufel

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Lillybelle schrieb:
Da mein vollzeit arbeitender Mann ja zwangs-bedarfsgemeinschaftet ist, hat er einen gesetzlichen Urlaubsanspruch.
Wie ist es denn da. Dem können die ja wohl seinen Urlaub nicht verweigern, oder?
Und dann muss er immer allein in den Urlaub, weil mir selbst der Urlaub womöglich nicht bewilligt wird?

Wirklich super durchdacht, das ganze Paket Hartz4.
Na ja, man weiß ja inzwischen, wer sich das ausgedacht hat :kotz:
Denke mal deinem Mann kann man den Urlaub nicht verwehren, aber dir vielleicht. Da du ja in dieser Zeit dem Arbeitsmakrt nicht zu Verfügung stehst.
 

ramona34

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Lillybelle schrieb:
Da mein vollzeit arbeitender Mann ja zwangs-bedarfsgemeinschaftet ist, hat er einen gesetzlichen Urlaubsanspruch.
Wie ist es denn da. Dem können die ja wohl seinen Urlaub nicht verweigern, oder?
Und dann muss er immer allein in den Urlaub, weil mir selbst der Urlaub womöglich nicht bewilligt wird?

Wirklich super durchdacht, das ganze Paket Hartz4.
Na ja, man weiß ja inzwischen, wer sich das ausgedacht hat :kotz:
Genau so ist es bei mir auch. :|
 
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Vermittlungsmöglichkeiten bestehen seitens der Arge auch nicht ( siehe Anhang) :evil:
Offensichtlich hat nur die ARGE Rechte und die SB verschwenden ihre kostbare Zeit mit sinnlosen Papierkram? Für eine solche Mitteilung verschwenden die auch noch Porto und Papier. Im Rahmen einer Kostennutzungsrechnung würde die Arge wohl eine Bauchlandung machen :|
Ein nichtssagendes blablabla
 
E

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Ortsabwesenheit! Wie ist in meinem Fall die Zuständigkeit?

Meinen Urlaub habe ich mir schriftlich von der Case-Mangerin bestätigen lassen.

Das Diakonische Werk ist für mich vom 01.03. bis 31.08.05 zuständig. Ab 01.09.05 übernimmt wieder die ArGe.

Der Urlaub ist am 16.06.05 von der Diakonie genehmigt worden. Aber der Urlaub/die Ortsabwesenheit fällt in die erste September-Woche.

Wer ist dann in diesem Fall zuständig: Die Diakonie, die den Urlaub genehmigt hat oder die ArGe, in deren Zeitraum die Ortsabwesenheit fällt?

Wie verhalte ich mich nun richtig? Muß ich diese Ortsabwesenheit der ArGe auch mitteilen oder ist es mit der schriftlichen Genehmigung der Diakonie für mich erledigt?
 
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Wie verhalte ich mich nun richtig? Muß ich diese Ortsabwesenheit der ArGe auch mitteilen oder ist es mit der schriftlichen Genehmigung der Diakonie für mich erledigt?
... sollte es in einen Zuständigkeitswechsel fallen, so ist auch eine Genehmigung, der dann zuständigen Behörde erforderlich. :!:
 

Linchen0307

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Re: Ortsabwesenheit! Wie ist in meinem Fall die Zuständigkei

Catweazle schrieb:
Wie verhalte ich mich nun richtig? Muß ich diese Ortsabwesenheit der ArGe auch mitteilen oder ist es mit der schriftlichen Genehmigung der Diakonie für mich erledigt?

Catweazle...
du hast doch einen EEJ, das heißt doch im Grunde, das du so lang du den hast aus der Arbeitslosenstatistik rausgefallen bist.
Ergo müßtest du auch Urlaubsanspruch haben. Sollte die ARGE den nicht gewähren... klag vorm SG. :twisted:
 
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Re: Ortsabwesenheit! Wie ist in meinem Fall die Zuständigkei

Linchen0307 schrieb:
Catweazle...
du hast doch einen EEJ, das heißt doch im Grunde, das du so lang du den hast aus der Arbeitslosenstatistik rausgefallen bist.
Ergo müßtest du auch Urlaubsanspruch haben. Sollte die ARGE den nicht gewähren... klag vorm SG. :twisted:
Ja, ich habe 12 Tage Urlaubsanspruch.

Die eine Woche Urlaub ist mir sowohl von der Tafel e.V. als auch vom Diakonischen Werk genehmigt worden.

Im Prinzip bin ich meiner Pflicht nachgekommen. Denn durch den Ein-Euro-Job falle ich noch bis zum 30.11.05 aus der Arbeitslosen-Statistik. Eigentlich hat die ArGe mit meinem Urlaub gar nichts am Hut - zumindest bis zum 30.11. d.J.
 

Martin Behrsing

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Hi Thomas,

Du musst trotzdem der ARGE mitteilen, wenn du weg bist. Auch während der EEJ-Maßnahme können die dir ja Bewerbungsangebote schicken. Grunsätzlich steht dir Urlaub zu und der dient der Erholung, wo Du auch weg fahren darfst.
 
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Martin Behrsing schrieb:
Hi Thomas,

Du musst trotzdem der ARGE mitteilen, wenn du weg bist. Auch während der EEJ-Maßnahme können die dir ja Bewerbungsangebote schicken. Grunsätzlich steht dir Urlaub zu und der dient der Erholung, wo Du auch weg fahren darfst.
Hallo Martin!

Ich werde mich am Montag bei der ArGe melden und nachfragen.

Welche Bewerbungsangebote? Seit drei Jahren habe ich vom Arbeitsamt/ArGe nichts mehr in der Art bekommen! :lol:
 
E

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Gast
Lieber Martin,

ich habe mich wegen des Urlaubs bei meiner Fall-Managerin der ArGe erkundigt.

Ich erhielt folgende Auskunft: Da ich einem Zusatz-Job nachgehe, habe ich den Zeitraum des Urlaubs nur dem Arbeitgeber (Tafel e.V.) mitzuteilen. Wenn dieser genehmigt sei, dann wäre das so in Ordnung. Es sei nicht notwendig den Urlaub der ArGe anzuzeigen, solange ich bei der Tafel beschäftigt bin. Erst ab dem 01.12.05 müsse ich beispielsweise eine neuerliche Ortsabwesenheit der ArGe mitteilen, da zu diesem Zeitpunkt die Maßnahme beendet ist. Während der Ausübung des Ein-Euro-Jobs ist die ArGe nicht für solche Fragen zuständig, da ich nicht mehr als arbeitslos gelte.

Auf meinen Einwurf hin, was würde passieren, wenn ich während der Ortsabwesenheit irgendwelche Einladungen oder Stellenangebote zugeschickt bekomme, erwiderte Sie: Während der Zeit des Ein-Euro-Jobs (01.06.05 - 30.11.05) werden definitiv durch die ArGe keine Einladungen zu Infoveranstaltungen oder Stellenangebote an mich verschickt. Damit müßte ich ab dem 01.12.05 erst wieder rechnen. Denn durch den Ein-Euro-Job wäre ich ja zunächst einmal gebunden und in fester Arbeit.

Ich bat meine Fall-Managerin trotzdem meine Ortsabwesenheit in ihre Unterlagen aufzunehmen. Sicher ist sicher... denn ich traue nämlich keinem Menschen mehr über'n Weg!!!
 

jane doe

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früher gab es auch noch 3 wochen für die ausübung eine ehrenamtes.

ich denke das sollten wir auch einfordern, insbesonders weil es wichtig ist!
 

fabio1962

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Re

Also bei mir hat es sich so verhalten:

Anruf bei Fallmanager(immer noch Hahaha) und mich erkundigt wie es mit Urlaub aussieht.

Antwort: Grundsätzlich gibt es keinen aber es wäre wohl im ermessen(Gnade) des Sachbearbeiters. Und ich könnte höchstens 3 Wochen haben.

Gestern selbst vorgesprochen und Datum mitgeteilt und genehmigt bekommen. Auf Anfrage wegen schriftlicher Bestätigung wird der plötzlich grantig ob ich ihm nicht traue. Da habe ich unser Verein vorgeschoben und habe gesagt das ich mir das so geben lassen solle. Er daraufhin schreibt auf einem "Postit" seine neue Telefonnummer die ich noch nicht mal wußte und Datum des Urlaubs und seine Unterschrift.

Uff schwere Geburt. :laber:
 
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Gast
und es besteht kein Kranken- und Unfallversicherungsschutz
Hm, interessant. Soweit ich weiß läuft der Krankenversicherungsschutz bis 6 Wochen nach letzter Zahlung noch weiter. Ob es da eine Sonderregelung zur Arbeitslosenquälerei gibt oder hatte da nur jemand wieder einmal keine Ahnung?
 

wolliohne

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Aktuelles Thema

hatte per Fax Ortsabwesenheit beantragt,
und vergangenen Samstag die schriftl. Bestätigung erhalten für eine 14 täg.Ortsabwesenheit.(§ 7 Abs.4a 2.Buch SG SGB2,in V.m. § 3 Abs. 1 Satz 3 Erreichbarkeits-Anordnung(EAO)

-Zustimmung-

Zitat: "Leistungen werden für die gesamte Zeit der Ortsabwesenheit weitergewährt".

"Bitte melden Sie sich am 10.11.07 (Samstag?) tel. bei mir zurück,um gemeinsam das weitere Bewerbungsvorgehen abzustimmen".

Bla bla bla,

mfg
 

Fortunatus

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(Habe ich glaube schon mal in nem anderen Thread beschrieben)
Also ich musste bei meiner letzten Ortsabwesenheit (ich war 5 Tage ganze 100 km entfernt) persönlich im Amt vorsprechen. Dann wurde das Ganze erst am Empfang aufgenommen, in der Zwischenzeit hat die Sachbearbeiterin mit der Fallmanagerin abgeklärt, ob der Urlaub genehmigt werden kann. Im Zimmer der Sachbearbeiterin musste ich dann eine schriftliche Ortsabwesenheitserklärung unterschreiben und habe gleich für einen Tag nach der Ortsabwesenheit eine Einladung für 8 Uhr morgens bei der ARGE bekommen. Das war ein Mittwoch, an dem eigentlich kein Parteiverkehr ist und man wollte mich am Eingang erstmal abwürgen und gleich wieder nach Hause schicken und ich solle mich am nächsten Tag wieder um 8 Uhr melden. Ich habe dann auf den Termin bestanden und erst als die Dame am Eingang die schriftliche Einladung sich in Ruhe ansah (aber immer erstmal abwürgen, hätte mir dann wohl auch gleich eine Sperre eingehandelt), durfte ich zur Sachbearbeiterin. Die hat mich erstmal angeschnauzt, warum ich mich nicht erst an der Info anmelde, erst als ich dann sagte, dass wir heute Mittwoch haben und die Info nicht besetzt ist, hat sie meine Rückmeldung mißmutig in den Rechner gehämmert.
 
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