Arbeitsagentur verweigert Bearbeitung des Arbeitslosengeld 1 Antrages und sagt das kein Anspruch besteht, da der ärztliche Dienst zur Begutachtung eingeschaltet wurde und dieses Gutachten abgewartet werden muss?

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Tornado91

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Hallo,

ich komme jetzt aus einem langen Krankengeldbezug vom März 2021 bis 24.07.2022.

Ich habe mich bei meiner Arbeitsagentur bereits vor meiner Gesundschreibung wieder arbeitssuchend gemeldet und ab dem 25.07.2022 auch arbeitslos. Ich wurde nicht vom Krankengeld ausgesteuert, sondern bin vor Ablauf der maximalen Krankengeldbezugsdauer wieder gesund geworden.

Da ich aufgrund einer psychischen Erkrankung meinen alten Beruf nicht mehr ausführen kann und möchte, brachte mein Arbeitsvermittler eine Begutachtung durch den ärztlichen Dienst ins Gespräch. Dies wäre wichtig, um so dann auch zusätzliche Fördermittel zur Teilhabe am Arbeitsleben zu bekommen und festzustellen, welche Berufsbereich für mich noch möglich wäre laut Aktenlage.

Ich reichte also am 22.07.2022 sämtliche Entbindungen der Schweigepflichten bei der Agentur ein, dass der ärztliche Dienst begutachten kann.
Ich dachte, dass mein Arbeitslosengeldantrag, welchen ich bereits mit allen Unterlagen Mitte Juli eingereicht hatte, normal bearbeitet und bewilligt werden würde.
Weder der Arbeitsvermittler, noch die Leistungsabteilung gaben mir Rückmeldungen, dass aufgrund der Einschaltung des ärztlichen Dienstes keinerlei Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 besteht. Der Arbeitsvermittler sprach dies im Erstgespräch überhaupt nicht an und erst nach telefonischer Rücksprache meinerseits gab mir die Leistungsabteilung diese Nachricht. Auch ein Zwischenbescheid, welche man dann für die Beantragung von Übergangsleistungen braucht, kam erst durch mich zur Sprache.

Auch meine Krankenversicherung hat von der Agentur für Arbeit bisher keinerlei elektronische Meldung bekommen, was bedeutet, dass ich derzeit auch nicht krankenversichert bin.

Eine Bewilligung der ALG 1 Leistungen unter Vorbehalt sind laut der Leistungsabteilung nicht möglich, da dies gesetzlich angeblich ausgeschlossen ist.

Im Gespräch mit meinem Arbeitsvermittler gab ich auch an, dass in der Rehaklinik eine Arbeitstestung durchgeführt wurde und eine Arbeitsfähigkeit in Vollzeit ohne Probleme möglich ist. Nur der Arbeitsbereich muss noch abgeklärt werden oder welcher Job im Büro Bereich genau für mich geeignet wäre.

Wie kann man dann so eine realitätsferne Entscheidung treffen, wo ich dann nicht mal Krankenversichert bin und auch keine Leistungen erhalte?

Ist das so Rechtens was die Arbeitsagentur da macht? Kann ich mir so kaum vorstellen.

Danke für Antworten und Ratschläge.
 

BerndB

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Nur meine Meinung:
Du musst auf jeden Fall damit rechnen, dass die Bearbeitung eines normalen Alg-Antrags schon 3-4 Wochen dauern kann. Jetzt ist auch noch Urlaubszeit. Klär auf jeden Fall mit deiner KV, dass der Versicherungsschutz zunächst weiter besteht.

Du bist von der Krankenkasse nicht ausgesteuert, deshalb die Frage, ob dein Arbeitsverhältnis beendet ist.
ärztlichen Dienst ins Gespräch. Dies wäre wichtig, um so dann auch zusätzliche Fördermittel zur Teilhabe am Arbeitsleben zu bekommen
Eine Begutachtung, um die Notwendigkeit beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen zu klären ist zwar richtig, rechtfertigt meines Erachtens aber nicht, dass die Alg-Bewilligung hinausgeschoben wird (siehe aber Bearbeitungsdauer).
Der Arbeitsvermittler hat Zweifel an deiner Arbeitsfähigkeit. Hast du den Bericht der Rehaklinik zu deiner Arbeitsfähigkeit vorgelegt/eingereicht? Spätestens dann hat dein Arbeitsvermittler einen Beleg, dass er nicht zweifeln muss.

Wenn die Bewilligung des Alg länger auf sich warten lässt, kannst du eine vorläufige Bewilligung beantragen. Das musst du aber beantragen (kenne mich damit aber nicht so aus).

Als nächstes würde ich also den Bescheid der Rehaklinik umgehend einreichen, mit der KV wegen weiterem Versicherungsschutz sprechen und, das können dir aber andere besser erklären, eine vorläufige Bewilligung des Alg benatragen.
 

Tornado91

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Hallo Bernd.

Ich hab ja mit dem Arbeitsvermittler über meine Arbeitsfähigkeit im Erstgespräch gesprochen und hatte den Befund der Reha-Klinik mit dabei. Da sagte er, dass er sich den nicht anschauen dürfte, da es medizinische Daten sind und hier für die Einschätzung nur der ärztliche Dienst zuständig ist. Es gab aber keiner Zeit einen Zweifel daran, dass ich nicht wieder Vollzeit arbeiten werde. Das steht ja auch in dem Gutachten drin, dass keinerlei Defizite diesbezüglich festgestellt wurden. Es geht bei mir lediglich darum, welche Arbeitsbereiche in der Büroarbeit für mich relevant sind und ausgeübt werden können.

Ich habe meinem Arbeitsvermittler jetzt das Reha Gutachten rüber geschickt und ihn dazu aufgefordert, dass er das eigenständig mit der Leistungsabteilung klärt und dann hoffentlich eine vorläufige Bewilligung stattfindet. Ich habe gleich dazu geschrieben, dass ich bei Nichterfolg aufgrund von keinerlei Befugnis oder sonstigen mit dem Vorgesetzten von ihm sprechen will und dann kann er mir ja erklären, warum die Agentur so vorgeht.

Ein Zwischenbescheid der Agentur (das ja derzeit aufgrund des Gutachtens des ärztlichen Dienstes kein Anspruch auf ALG 1 besteht) sollte ich ja die nächsten Tage bekommen. Dagegen kann ich ja dann separat nochmal in Widerspruch gehen und eine vorläufige Bewilligung verlangen.

Achso. Und mein letztes Arbeitsverhältnis ist beendet. Mir wurde 2021 in der Probezeit gekündigt, weil ich eben krank geworden bin. Bin also arbeitslos und arbeitssuchend.
 

Bonze

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Ich würde sagen ALG 2 beantragen wegen Versicherung, und über EM Rente schlau machen, aber da kommt es auf die Beitragsjahre an.
 

BerndB

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Da sagte er, dass er sich den nicht anschauen dürfte, da es medizinische Daten sind und hier für die Einschätzung nur der ärztliche Dienst zuständig ist.
Ja, Befunde, die Grundlage für das Gutachten der AA gedacht sind, darf er nicht anschauen. Wenn du ihm aber einen Befund ausdrücklich zur Kenntnis gibst, ist die Aussage Quatsch. Allenfalls kann er dich für seine Absicherung drum bitten, dass du ausdrücklich vermerkst, dass es für ihn zur Klärung der Verfügbarkeit dient.
In Aussteuerungsfällen soll erst über Alg entschieden werden, wenn das Gutachten vorliegt. Du bist aber nicht ausgesteuert.
Außerdem hast du erklärt, dass du arbeiten kannst und willst. Die Bewilligung des Alg kann nicht zurückgehalten werden, weil man über ein Gutachten genau klären will, was du arbeiten kannst. Da müsste man ja auch laufende Alg-Fälle, bei denen plötzlich gesundheitliche Hinderungsgründe auftauchen, stoppen. Das ist natürlich nie der Fall.
Ansonsten läuft ja alles, heißt, du bist ja schon aktiv.
 

Tornado91

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Ja, Befunde, die Grundlage für das Gutachten der AA gedacht sind, darf er nicht anschauen. Wenn du ihm aber einen Befund ausdrücklich zur Kenntnis gibst, ist die Aussage Quatsch. Allenfalls kann er dich für seine Absicherung drum bitten, dass du ausdrücklich vermerkst, dass es für ihn zur Klärung der Verfügbarkeit dient.
In Aussteuerungsfällen soll erst über Alg entschieden werden, wenn das Gutachten vorliegt. Du bist aber nicht ausgesteuert.
Ansonsten läuft ja alles.
Genau. So habe ich das jetzt auch gemacht. Hab ihm das per PDF geschickt und ausdrücklich dazu geschrieben, dass es für die Klärung der Sache ist und er es anschauen kann.

So wie du sagst. Aussteuerungsverfahren ist es ja nicht, weil ich ja vor Ende des Krankengelds gesund geworden bin, also entbehrt die Vorgehensweise jeglicher Grundlage. Und ich denke auch, dass die in der Leistungsabteilung denken, dass ich ausgesteuert bin und deshalb nicht weiter bearbeiten.

Schauen wir mal. Ich hab meinen Arbeitsvermittler bis Donnerstag Zeit gegeben, die Sache positiv zu klären. Aber viel Spaß hat der derzeit nicht, weil ich eben auch echt grantig geworden bin in den E-Mails, speziell weil er und die Agentur ihrer Aufklärungspflicht dies bezüglich nicht nachkommen.

Ich würde sagen ALG 2 beantragen wegen Versicherung, und über EM Rente schlau machen, aber da kommt es auf die Beitragsjahre an.
Alg 2 werde ich beantragen vermutlich. Da ist aber auch die Frage wie das aussieht. Ich habe im Juli fast 1300 Euro an Krankengeld bekommen. Das heißt ich werde nicht Anspruchsberechtigt für ALG 2 sein, weil ich ja ein gewissen Einkommen hatte in dem Monat. Für August würde es zur Überbrückung erstmal anders aussehen.
EM Rente ist ausgeschlossen.
 

saurbier

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Das Ganze ist schon etwas irre.

Offenbar scheint bei dir einiges mächtig schief zu laufen, was es unbedingt zu klären gilt.

Also das dich dein AfA SB dem ärztlichen Dienst vorstellt, ist eigentlich - so von gesundheitlichen Problemen und Reha gesprochen wurde - nicht falsch.

In dem Zusammenhang hat @BerndB auch recht, dass sich das ALG-I Verfahren durch die Einschaltung des äD -Gutachters durchaus 4 Wochen hinziehen kann.
Ich habe mich bei meiner Arbeitsagentur bereits vor meiner Gesundschreibung wieder arbeitssuchend gemeldet und ab dem 25.07.2022 auch arbeitslos.
Ich reichte also am 22.07.2022 sämtliche Entbindungen der Schweigepflichten bei der Agentur ein, dass der ärztliche Dienst begutachten kann.
Aber bitte, es sind inzwischen gerade mal 2 Wochen seit deiner Antragstellung und Einreichung der Unterlagen vergangen, da kann man der AfA noch keine Verzögerung vorwerfen.
Weder der Arbeitsvermittler, noch die Leistungsabteilung gaben mir Rückmeldungen, dass aufgrund der Einschaltung des ärztlichen Dienstes keinerlei Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 besteht.
Wo bitte sollen die das denn hernehmen, wenn alleine die Bearbeitung eines äD -Gutachtens bis zu 4 Wochen dauern kann. Im Übrigen gibt es auch keine automatischen Rückmeldungen seitens einer Behörde (AfA /JC /DRV ), denn dazu sind sie nicht verpflichtet, wenn überhaupt dann gibt es da lediglich den Bescheid - entweder positiv oder negativ -.
Der Arbeitsvermittler sprach dies im Erstgespräch überhaupt nicht an und erst nach telefonischer Rücksprache meinerseits gab mir die Leistungsabteilung diese Nachricht.
Welche Nachricht gab dir die Leistungsabt. konkret, doch sicherlich kaum, dass es aufgrund der Einschaltung keinen Anspruch auf ALG-I gibt. Wenn überhaupt, dann dürfte dir die Leistungsabt. mitgeteilt haben, dass es ohne Vorlage des äD -Gutachtens noch keine Entscheidung bzgl. deines ALG-I geben kann - und das wäre auch korrekt -.
Auch ein Zwischenbescheid, welche man dann für die Beantragung von Übergangsleistungen braucht, kam erst durch mich zur Sprache.
Sorry, aber eine Übergangsleistung gibt es bei der Beantragung von ALG-I genauso wenig. Wenn überhaupt, dann besteht hier die Möglichkeit, so es zu Verzögerungen bei der Antragsbearbeitung kommt, die man selbst nicht zu vertreten hat, dass man gem. § 328 SGB III einen schriftlichen Antrag auf eine vorläufige Entscheidung stellen kann. Darauf besonders hinzuweisen, ist ein SB allerdings nicht verpflichtet.

Die Zeiten, wo man seitens der SB vollumfänglich beraten wurde, sind schon lange vorbei.
Auch meine Krankenversicherung hat von der Agentur für Arbeit bisher keinerlei elektronische Meldung bekommen, was bedeutet, dass ich derzeit auch nicht krankenversichert bin.
Doch, du bist nach einer Kündigung eines Jobs durchaus noch 1 Monat bei deiner KK versichert, das nennt sich dann „nachgehender Leistungsanspruch“.

bzw. hier:

Allerdings setzt dies in deinem Fall schon voraus, dass du dich dann umgehend bei der AfA arbeitslos meldest, was ja geschehen ist.

Nichtsdestotrotz entbindet dich das davon, mit deiner KK umgehend das Gespräch zu suchen, sollte sich die Antragsbearbeitung seitens der AfA warum auch immer hinausziehen. Denn in diesem Fall kann dich die KK z.B. freiwillig weiter versichern, was ca. 180 - 200€/mtl. kosten würde, oder aber darauf hinweisen, dass ggf. eine Familienversicherung (so der Partner selbst ein Einkommen hat) infrage käme.
Eine Bewilligung der ALG 1 Leistungen unter Vorbehalt sind laut der Leistungsabteilung nicht möglich, da dies gesetzlich angeblich ausgeschlossen ist.
Diese Aussage ist absoluter "Bullshit", denn wie ich o. bereits erwähnte, besteht die Möglichkeit auf § 328 SGB III, immer vorausgesetzt du hast bereits die ALG-I Anwartschaftszeiten erfüllt (also lange genug ALG-I Beiträge gezahlt), denn damit hast du dir ein Leistungsanrecht auf die Versicherungsleistung erworben.

Ich kann dir nur raten, entsprechende Aussagen, so sie auch schriftlich vorliegen, gut aufzubewahren, damit du in einem SG -Verfahren handfeste Beweise hast.
Im Gespräch mit meinem Arbeitsvermittler gab ich auch an, dass in der Rehaklinik eine Arbeitstestung durchgeführt wurde und eine Arbeitsfähigkeit in Vollzeit ohne Probleme möglich ist. Nur der Arbeitsbereich muss noch abgeklärt werden oder welcher Job im Büro Bereich genau für mich geeignet wäre.
Das ist zwar schön und gut, nur bringt es wenig sowas, mit einem Arbeitsvermittler zu besprechen, insbesondere wenn dieser bereits ein äD -Gutachten in die Wege geleitet hat.

Einem SB sollte man nie medizinische Unterlagen in die Hände geben, denn diese unterliegen ausschließlich der ärztlichen Schweigepflicht. Wer so agiert, darf sich später nicht über ggf. andere Ungereimtheiten wundern. Über seine Gesundheit redet man in Behörden nur mit dem ärztlichen Dienst (Fachpersonal), aber niemals mit Sachbearbeitern.
Wie kann man dann so eine realitätsferne Entscheidung treffen, wo ich dann nicht mal Krankenversichert bin und auch keine Leistungen erhalte?
Mir scheint du bist hier bereits von Anfang an von falschen Vorstellungen ausgegangen, was ggf. an fehlender Erfahrung mit entsprechenden Behörden liegen mag.

So wie alle (KK /AFA/JC /DRV ) ist eben die AfA lediglich darum bemüht ihr Geld zusammenzuhalten (heutzutage inzwischen mit allen Mitteln), denn sie verwaltet ja lediglich die Beitragsgelder (die dank der Politik immer weniger werden). Daraus ergibt sich dann für Antragsteller, dass sie oft genug einen langen und mitunter beschwerlichen Weg gehen müssen (hängt von den SB 's und der Geschäftsleitung der AfA ab), bis sie ihre Leistung erhalten, manche sogar erst nach Einschaltung des SG (Sozialgericht).

Für gilt jetzt abzuwarten, wie der äD -Gutachter deine Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beurteilt. Da du ja offenbar einen Reha-Abschlussbericht vorgelegt hast, nach welchem du vollschichtig leistungsfähig bist, sollte das ganze auch in einem positiven Bescheid enden.

Solltest du nicht binnen einem Monat nach Einreichung des Gesundheitsfragebogens beim äD -Gutachter einen Leistungsbescheid seitens der AfA erhalten, wäre es durchaus ratsam, einen schriftlichen Antrag gem. § 328 SGB III auf eine vorläufige Entscheidung zu stellen.

Und noch eins am Rande, vielleicht solltest du dir angewöhnen im Umgang mit Behörden nur noch alles schriftlich per Einschreiben zu machen, denn nur damit kannst du im Streitfall auch alles beweisen. Telefongespräche oder E-Mails sind Schall und Rauch, denn manche SB 's leiden im Streitfall oh wunder meist an Gedächtnisverlust und E-Mail sind vor Gericht keine ausreichenden Beweismittel, solange es keine spezielle DE-Mail ist.

Auch kann es bei der AfA nicht selten zu Bearbeitungszeiten von bis zu 2 Monaten kommen, was nicht selten damit zusammen hängt, dass die Arbeitgeber die Lohnnachweise nicht schnell genug zur Verfügung stellen, darüber sollte man sich auch im Klaren sein.
 

Tornado91

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Welche Nachricht gab dir die Leistungsabt. konkret, doch sicherlich kaum, dass es aufgrund der Einschaltung keinen Anspruch auf ALG-I gibt. Wenn überhaupt, dann dürfte dir die Leistungsabt. mitgeteilt haben, dass es ohne Vorlage des äD -Gutachtens noch keine Entscheidung bzgl. deines ALG-I geben kann - und das wäre auch korrekt -.
Am Telefon wurde mir nach meiner Nachfrage gesagt, dass derzeit keine Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 besteht, bis nicht das ärztliche Gutachten da ist.
Und noch eins am Rande, vielleicht solltest du dir angewöhnen im Umgang mit Behörden nur noch alles schriftlich per Einschreiben zu machen, denn nur damit kannst du im Streitfall auch alles beweisen. Telefongespräche oder E-Mails sind Schall und Rauch, denn manche SB 's leiden im Streitfall oh wunder meist an Gedächtnisverlust und E-Mail sind vor Gericht keine ausreichenden Beweismittel, solange es keine spezielle DE-Mail ist.
Ich habe die Schweigepflichtentbindungen für den ärztlichen Dienst persönlich eingereicht und habe den Briefumschlag kopieren lassen, wo der 22.07.2022 als Eingangsdatum da ist. Hier habe ich also einen Beweis, wann ich meiner Pflicht nachgekommen bin.
Auch kann es bei der AfA nicht selten zu Bearbeitungszeiten von bis zu 2 Monaten kommen, was nicht selten damit zusammen hängt, dass die Arbeitgeber die Lohnnachweise nicht schnell genug zur Verfügung stellen, darüber sollte man sich auch im Klaren sein.
Klar - das ist natürlich super, dass man dann 2 Monate keinerlei Leistungen bekommt oder beantragen kann. :) Ist überhaupt nicht realitätsfern und auch gar kein Problem. Wer scheißt bitte kein Geld und kann sich sowas nicht einfach mal so leisten. :) Ist ja ganz normal.
Einem SB sollte man nie medizinische Unterlagen in die Hände geben, denn diese unterliegen ausschließlich der ärztlichen Schweigepflicht. Wer so agiert, darf sich später nicht über ggf. andere Ungereimtheiten wundern. Über seine Gesundheit redet man in Behörden nur mit dem ärztlichen Dienst (Fachpersonal), aber niemals mit Sachbearbeitern.
Was interessiert es mich, ob der Sachbearbeiter weiß was bei mir war oder nicht? Für mich ist es sogar besser, wenn der genau weiß was bei mir vorgefallen ist und warum ich eventuell nicht mehr den alten Job machen werde und auf was man bei der neuen Jobsuche zu achten hat. Ich erachte so eine Zusammenarbeit auch als ein gewisses Vertrauensverhältnis und das man zusammen an einer guten Lösung für meine Zukunft arbeitet und nicht um ein reines Abarbeiten eines Falles, wie es sich bei deinen ganzen Schilderungen hier anhört. Ein Arbeitsloser oder Arbeitssuchender Mensch ist keine Nummer oder jemand der in der Statistik auftaucht. Dahinter stecken Schicksale und die sollte man sich als Arbeitsvermittler anhören und auch dann mit einem gewissen Hintergrund handeln. Wer das nicht tut, ist für mich in diesem Job falsch. Dazu gehören ebenfalls Aufklärungen, auch wenn man dazu vielleicht nicht direkt "verpflichtet" ist, weil sowas schafft ebenso Vertrauen und eine gute Zusammenarbeit.
Aber bitte, es sind inzwischen gerade mal 2 Wochen seit deiner Antragstellung und Einreichung der Unterlagen vergangen, da kann man der AfA noch keine Verzögerung vorwerfen.
Es geht nicht darum das erst zwei Wochen vergangen sind. Es geht ganz einfach um eine Kommunikation. Wenn man selbst nicht nachfragt, bekommt man keinerlei Infos zum Bearbeitungsstand, weder vom Arbeitsvermittler der einen darüber aufklärt, noch von der Leistungsabteilung selbst. Und sowas ist für dich normal, weil die Agentur ja nicht verpflichtet ist mir eine Nachricht zu geben? Aber wenn ich dann mal eine Frist versäume oder was nicht abgebe, dann ist gleich Polen offen. Ich frag mich echt wo man da hin kommt.
Aber so wie du es schilderst ist es halt bei vielen Ämtern und speziell bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter. Man ist eine Nummer und eine Statistik, die es schnell zu bearbeiten und raus zu löschen gilt. Keine Empathie, keine gute Kommunikation, Frust, Missverständnisse und Zerwürfnisse. Die Agentur macht nur das was absolut notwendig ist und erwartet von ihren "Kunden" (alleine schon dieser absolut bescheuerte Begriff! alleine schon unter aller Sau) absolute Korrektheit. Ist einfach nur absolut suspekt.
 

saurbier

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Vielleicht merkst du ja noch beim lesen deines Beitrages an mich, wie widersprüchlich deine Aussage rüberkommt.

Aber nun gut, ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem weiteren Vorgehen.
 

Tornado91

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Vielleicht merkst du ja noch beim lesen deines Beitrages an mich, wie widersprüchlich deine Aussage rüberkommt.

Aber nun gut, ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem weiteren Vorgehen.
Was denn für ein Widerspruch ?

Ich habe um eine Einschätzung gebeten und gefragt wie es aussieht. Und es kam ja auch zum Teil durch dich raus, dass die dort bei der Agentur absoluten Mist reden (siehe angeblich kein Anspruch während das Gutachten in Bearbeitung ist).

Ich habe dir einfach nur erklärt, wie man sich bei solchen Vorgehensweisen fühlt. Und nur weil es vielleicht keine gesetzlichen Verpflichtungen gibt, kann man das von Amit Seite und speziell durch den Arbeitsvermittler in einem Gespräch anders übermitteln und seinem "Kunden" so einen Stress von vorneherein ersparen.

Wenn du hier aber Leute belehren willst wie ein Grundschullehrer, dann spare dir doch beim nächsten Mal deinen Kommentar. Auf so eine Art und Weise kann man nämlich dann auch verzichten. So von oben herab hab ich dies nämlich schon auf dem Amt selbst. Da brauche ich sowas in einem Hilfeforum nicht auch noch.

Also danke dir.
 

BerndB

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Schon mal Entschuldigung für die Länge:

Es geht bei dir gerade um die Bearbeitungsdauer Alg und die Krankenversicherung. Also auch um den Lebensunterhalt.

Wissen muss man, dass die Agentur nach dem Vermittlungsskandal ca. 2003 komplett umorganisiert wurde. Unternehmensberatungsfirmen haben in Nürnberg noch heute das Sagen. Die Agentur wurde auf Effizienz getrimmt. Das bedeutet aber auch, dass aus Kostengründen nicht zuviel Personal beschäftigt wird, also nicht alles auf Zuruf sofort erledigt werden kann.

Zur Arbeitsbescheinigung hast du nichts erwidert. Ich gehe jetzt aber mal davon aus, dass diese von dir bei der Agentur mit eingereicht wurde.

Arbeitsvermittler und Arbeitslosengeld-Sachbearbeiter werden für Ihr Sachgebiet ausgebildet. Aus dem Gebiet des anderen wird Ihnen nur das Notwendigste vermittelt. Vergleichbar Verkäufer und Buchhalter. Auskünfte an dich zum anderen Gebiet erhältst du über die Hotline bzw. vom anderen Mitarbeiter. Das Gebiet des Arbeitsvermittler ist weit (Stellensuche, Zumutbarkeit, Kurse, Anträge auf Reisekosten usw.). Allein die Info über alle Eventualitäten der Zumutbarkeit könnte eine Stunde in Anspruch nehmen, denn er weiß ja nicht, was du im Detail ablehnen, nebenher arbeiten oder wo und wann du in Urlaub gehen willst. Denn schon beim Urlaub gibt es unterschiedliche Genehmigungen, die vom Ort des Urlaubs abhängig sind.

Das heißt, bezogen auch auf Handel oder Handwerk, man muss nach dem Liefertermin fragen.

Du hattest zweimal Kontakt mit der Agentur (Arbeitsuchendmeldung, Gespräch mit Arbeitsvermittler), bei persönlicher Abgabe des Antrages sogar dreimal. Die genauen Datumsangeben fehlen. Hast du den Arbeitsvermittler oder andere Mitarbeiter der AA, mit denen du Kontakt hattest, danach gefragt, wann etwa die Bewilligung erfolgt bzw. wie die Krankenversicherung geregelt ist?

Wenn dir gesagt worden wäre, es dauert ca. 4 Wochen, dann hättest du die KV geregelt und abgewartet und vermutlich nichts davon erfahren, dass die Bewilligung am Gutachten hängt. Denn nach 4 Wochen hätte, vorausgesetzt du bist laut Gutachten arbeitsfähig, eine Bewilligung in deinem Briefkasten gelegen. Eine Kommunikation dazwischen erfolgt, wie bei Firmen hinsichtlich Liefertermin, wenn es einen Anlass dazu gibt. Den gab es für die AA nicht, da noch alles im Rahmen ist.

Es ist durchaus möglich, dass dein Antrag ohne Gutachten-Hintergrund auch noch nicht bearbeitet wäre. Und auch jetzt noch nicht bearbeitet ist, sondern, bildlich gesprochen, nur den Vermerk „warten auf Gutachten“ trägt. Erst danach wird mit der Bearbeitung, dann aber sofort, begonnen.

Hintergrund zum Verständnis: Die Alg-Anträge eines Wohnortarbeitsamtes werden nach deren Eingang / Annahme in der Agentur meist an verschiedene Agenturen verschickt (Aufteilung nach meinem Wissensstand je nach Kunden-Nummer), weil dort größere Alg-Teams konzentriert werden. Ausnahme natürlich in Großstädten. Der Arbeitsvermittler weiß nicht, wo dein Antrag bearbeitet wird und kann nicht wissen, ob dort gerade Personalnot herrscht. (Stichwort: knappe Personalbemessung, Effizienz, Kosten).

Kontakt hattest du bereits mit der Krankenversicherung. Hast du dich erkundigt wie es dort weitergeht, wenn die Alg-Bearbeitung noch dauern sollte?

Der Arbeitsvermittler ist evtl. für ca. 300 Arbeitsuchende verantwortlich. Ergibt ca. 30 Minuten Zeit pro Monat für dich. Urlaub, Krankheit, Kursbetreuung, Stellungnahmen zu Anträgen (Existenzgründung, Reisekosten …) usw. nicht berücksichtigt. Nach deiner Vorsprache wird er sich mit dir befassen, wenn das Gutachten vorliegt, eine Rückfrage von dir erfolgt, ansonste eher erst wieder zu deinem nächsten Termin, entsprechend des "Kontaktdichtekonzepts". Willst du öfters Kontakt, dann musst du reagieren.

Dir brennt das Alg unter den Nägeln. Eigentlich ein Thema, das den Arbeitsvermittler nichts angeht. Ich frage mich, das ist aber vermutlich nicht zu klären, ob der Arbeitsvermittler oder das Alg-Team die Bewilligung vom Gutachten abhängig macht.

Deine Aussagen „Keine Empathie, „wie bei vielen Ämtern“ verstehe ich, weil es um deinen Lebensunterhalt geht. Trotzdem trifft dies nur in Ausnahmefällen zu. Allerdings sind deine heftigen Reaktionen "nur" der Tatsache geschuldet, dass du von einer längeren als üblichen Bearbeitungsdauer ausgehst. Bis jetzt ist sie üblich. Allerdings hat dein Arbeitsvermittler für nette Gespräche nur Zeit, wenn er sie bei einem anderen Arbeitsuchenden einspart. Es gibt Vorgaben hinsichtlich Gesprächsdauer und auch Anzahl der Kundengespräche. Wenn du, was natürlich niemand tut, die Statistiken im Detail ansehen würdest, könntest du feststellen, dass dein Vermittler so stark unter Druck steht, wie jeder Mitarbeiter in einer Firma.

Er hat sich zumindest in deinem Fall schon mal einen Negativpunkt eingefangen: Du wurdest nicht in der Job-to-Job-Phase (Arbeitsuchendmeldung – Eintritt Arbeitslosigkeit) vermittelt. Der nächste könnte folgen, wenn er dich in Absprache mit dir in eine Weiterbildung schickt. Dann wird schon mal festgehalten, wie lange er von Arbeitslosigkeitsbeginn bis Kursbeginn gebraucht hat. Er soll nämlich Defizite schnell erkennen. Das dauert in deinem Fall aber deshalb länger, da er das Gutachten abwartet, dann erst die richtige neue berufliche Richtung festlegen und dann noch den passenden Kurs finden muss. Falls ihr in die falsche Richtung gehen solltet, könnte eine länger Arbeitslosigkeit folgen, was ihm wieder nachteilig ausgelegt wird.

Alles natürlich nicht im Einzelfall, sondern in der Summe der Fälle. Für einen befristet tätigen Mitarbeiter der AA nicht ganz einfach.

Natürlich ist dies auch so im Team Alg, das aufgrund eigenen Verschuldens der AA, eine längere Bearbeitungszeit benötigt.

Wie ich darauf komme?
Ich lese laufend die veröffentlichten Weisungen (ist aber nur ein sehr geringer Teil der AA-Weisungen) und fordere weitere Weisungen im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes an. Ja und diese ganzen Weisungen muss dein Arbeitsvermittler natürlich auch lesen. Im Detail natürlich nur die, die ihn betreffen.

Nachtrag: Das ist z. B. eine Weisung, die auf weitere geänderte Weisungen veweist.
 
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Tornado91

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Zur Arbeitsbescheinigung hast du nichts erwidert. Ich gehe jetzt aber mal davon aus, dass diese von dir bei der Agentur mit eingereicht wurde.
Von mir wurden alle nötigen Unterlagen zum Antrag eingereicht. Nichts fehlte.

Du hattest zweimal Kontakt mit der Agentur (Arbeitsuchendmeldung, Gespräch mit Arbeitsvermittler), bei persönlicher Abgabe des Antrages sogar dreimal. Die genauen Datumsangeben fehlen. Hast du den Arbeitsvermittler oder andere Mitarbeiter der AA, mit denen du Kontakt hattest, danach gefragt, wann etwa die Bewilligung erfolgt bzw. wie die Krankenversicherung geregelt ist?
Bei Abgabe der Unterlagen wurde mir gesagt, dass mein Arbeitslosengeld 1 Antrag spätestens innerhalb 1 Woche nach Eintritt der Arbeitslosigkeit bearbeitet sein wird, da dies dort immer so gemacht wird. Ja ich hab auch darauf hingewiesen, dass die Unterlagen für den ärztlichen Dienst sind. Daraufhin trotzdem keinerlei Aussagen zu der Hemmung und den Problemen die dann mit der KK aufkommen könnten.
Deine Aussagen „Keine Empathie, „wie bei vielen Ämtern“ verstehe ich, weil es um deinen Lebensunterhalt geht. Trotzdem trifft dies nur in Ausnahmefällen zu. Allerdings sind deine heftigen Reaktionen "nur" der Tatsache geschuldet, dass du von einer längeren als üblichen Bearbeitungsdauer ausgehst. Bis jetzt ist sie üblich. Allerdings hat dein Arbeitsvermittler für nette Gespräche nur Zeit, wenn er sie bei einem anderen Arbeitsuchenden einspart. Es gibt Vorgaben hinsichtlich Gesprächsdauer und auch Anzahl der Kundengespräche. Wenn du, was natürlich niemand tut, die Statistiken im Detail ansehen würdest, könntest du feststellen, dass dein Vermittler so stark unter Druck steht, wie jeder Mitarbeiter in einer Firma.
Die übliche Bearbeitungsfrist von ALG 1 ist eine bis zwei Wochen (je nachdem wann deine Arbeitslosigkeit eintritt. Anträge die vorher fällig werden vom Tag und Eintritt, werden vorgezogen. So wurde es mir beim Abgeben der Unterlagen gesagt). So war das bei mir bisher immer und wird auch von den Leuten auf den Ämtern dort so als Zeitangabe benutzt. Da hätte man durch die Einleitung des ärztlichen Dienstes hingewiesen werden können, dass dies sich verändert. Das gehört für mich zu einer Aufklärungspflicht, egal ob das gesetzlich verpflichtet ist oder nicht!

Alles natürlich nicht im Einzelfall, sondern in der Summe der Fälle. Für einen befristet tätigen Mitarbeiter der AA nicht ganz einfach.
Wenn so in den Arbeitsagenturen vorgegangen wird, wie du das sagst, dann brauchen die sich nicht wundern warum so wenig funktioniert und die Leute am Ende wieder auf deren Stühlen sitzen. Es bringt nichts Arbeitsvermittler unter Druck zu setzen und einen Arbeitslosen schnell irgendwo rein zu vermitteln. Klar kann man versuchen Dinge zu beschleunigen, dass sollte man aber mit Bedacht tun und nicht auf Krampf um Geld einzusparen. Das kommt irgendwann immer wieder zurück und eine Effizienz leidet eher darunter, als es ihr wirklich hilft.

Kontakt hattest du bereits mit der Krankenversicherung. Hast du dich erkundigt wie es dort weitergeht, wenn die Alg-Bearbeitung noch dauern sollte?
Bisher noch nicht. Die haben mir letzte Woche Freitag ein Brief geschickt und mich vorher angerufen. In dem Telefonat hab ich denen natürlich gesagt, dass mein Antrag wohl noch in Bearbeitung ist und die Meldung bald kommen wird, da ich das mit diesem Rattenschwanz nicht mal im Ansatz wusste, sonst hätte ich das schon viel eher klären können.

Und das alles in Kombination rückt es in ein ganz schlechtes Licht. Es geht nicht unbedingt um das was gilt, sondern hier geht es speziell um das WIE. Und das ärgert mich maßlos.
 

BerndB

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spätestens innerhalb 1 Woche nach Eintritt der Arbeitslosigkeit bearbeitet sein wird, da dies dort immer so gemacht wird. Ja ich hab auch darauf hingewiesen, dass die Unterlagen für den ärztlichen Dienst sind
Die übliche Bearbeitungsfrist von ALG 1 ist eine bis zwei Wochen
Dann ist deine Nachfrage bei der AA bereits zum jetzigen Zeitpunkt die logisch Folge.

Erst heute Morgen habe ich mich gefragt, ob wirklich dein Arbeitsvermittler für den Bearbeitungsstopp (Arztgutachten abwarten) verantwortlich ist oder vielleicht das Team Alg. Denn der Vermittler hat ja den Grund der Begutachtung (Teilhabe) erklärt. Warum sollte er nicht evtl. Bedenken hinsichtlich Verfügbarkeit ansprechen.
Andererseits ist in Aussteuerungsfällen (wurde aber um nur ca. 2 Monate verfehlt) das Team Alg verantwortlich und zwar auch für die Beantragung, Auswertung des Gutachtens, Zahlung nach Eingang Gutachten (Fachliche Weisungen Pkt. 145.4.1 Abs. 3). Vielleicht war dort ein zu vorsichtiger SB .
Ist aber egal. Das Alg wurde nicht bewilligt und das ist meines Erachtens falsch.
 

Tornado91

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Dann ist deine Nachfrage bei der AA bereits zum jetzigen Zeitpunkt die logisch Folge.

Erst heute Morgen habe ich mich gefragt, ob wirklich dein Arbeitsvermittler für den Bearbeitungsstopp (Arztgutachten abwarten) verantwortlich ist oder vielleicht das Team Alg. Denn der Vermittler hat ja den Grund der Begutachtung (Teilhabe) erklärt. Warum sollte er nicht evtl. Bedenken hinsichtlich Verfügbarkeit ansprechen.
Andererseits ist in Aussteuerungsfällen (wurde aber um nur ca. 2 Monate verfehlt) das Team Alg verantwortlich und zwar auch für die Beantragung, Auswertung des Gutachtens, Zahlung nach Eingang Gutachten (Fachliche Weisungen Pkt. 145.4.1 Abs. 3). Vielleicht war dort ein zu vorsichtiger SB .
Ist aber egal. Das Alg wurde nicht bewilligt und das ist meines Erachtens falsch.
Und Zweifel gab es rein vom Gespräch überhaupt gar keine. Das Einzige was wirklich sein könnte ist, dass sie eben die lange Krankheitsphase verunsichert.

Ja ich hab ihm jetzt bis Donnerstag Zeit gegeben das nochmal anzuschauen und sich bei mir zu melden, dass wir das klären. Bin gespannt was raus kommen wird. Werde hier auf dem Laufenden halten.
 
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