Arbeitsagentur gelobt Besserung beim Datenschutz

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Mario Nette

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04.12.2009 12:47
Arbeitsagentur gelobt Besserung beim Datenschutz

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist nach Angaben der Bundesregierung dabei, die Zugriffsrechte auf das neue Computersystem, das die Daten der Empfänger von Hartz IV verwaltet, deutlich einzuschränken. Auch bei der Job-Börse würden Zugangsberechtigungen strenger geprüft. Dies hat die Bundesregierung in ihrer jetzt veröffentlichten Antwort (PDF-Datei) auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen mitgeteilt.

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Drucksache 17/97: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/000/1700097.pdf (PDF)

Mario Nette
 

ethos07

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Das finde ich einen Skandal. Diese Meldung gehört oben angetackert, inkl. Überlegungen was dagegen zu tun ist.

Ich hatte bei einer Begleitung die SB darauf angesprochen - weil die Betroffe sollte noch x "Profiling-Daten neu einspeisen lassen und die SB verwies auf ihr neues Tool dafür.

(Die Programme zur Erfassung der Leistungsrelevanten Daten und der vermittlugnsrelevanten Daten wurden offenbar nun endlich zusammengelegt - find ich auch interessant. Ob das zu unserem Vorteil oder Nachteil ist, ist mir nicht klar.)

Die SB meinte zu meinem Einwand recht locker:

'Wir haben ja Datenschutzbestimmungen in unseren Dienstverträgen, die den Missbrauch der Daten untersagen. Aber schwarze Schafe gibt es halt überall.'
 

Mario Nette

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Datenschutz mit der Holzhammermethode

Der Amtsschimmel ist mal wieder lautstark zu vernehmen - vielleicht möchte er in Konkurrenz mit Rudolph und seinen Kumpels treten?

Wegen der Datenschutzmiseren der letzten Monate scheint die Arbeitsagentur wohl mächtig am Wirbeln zu sein. Heute erfuhr ich von einer Sachbearbeiterin, dass sie heute eine Mail bekommen habe, die sie auffordere, die gesamten Akten auf datenschutzrechtlich bedenkliche Einträge zu prüfen und diese zu entfernen - wir hätten die Liste der Schlüsselwörter hier ja schon begutachten dürfen. Es würde sich dabei um tausende Datensätze handeln. Wird dies nicht getan (oder auch nur unvollständig), werden wohl die Datensätze automatisch bereinigt (gelöscht), die zweifelhafte Einträge enthalten. Die Frist zur Erledigung läuft heute ab. Fazit: Es werden wohl massenweise Datensätze grob bereinigt (gelöscht) ungeachtet der Tatsache, dass einige Daten weiterhin nicht zu beanstanden wären und Relevanz für die Behörden hätten. Über die Schwachsinnigkeit dieser Aktion scheint es in der betroffenen Arbeitsagentur eine eindeutige Meinung zu geben - Gespräche der Sachbearbeiterin mit ihren Kollegen bestätigen diese Annahme.

Mario Nette
 
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