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Arbeitsagentur Berlin: Keine Auskunft, falsche Beratung, kein Geld - der Fall Julia R.

Sandrin

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Es gibt Fälle von Ungerechtigkeit, zu denen hat jeder eine Meinung, weil die Fakten anscheinend auf dem Tisch liegen und der gesunde Menschenverstand Bescheid weiß. Dazu zählt die Geschichte der Buchhalterin Julia R., 53, die sich monatelang wegen schwerer Depressionen in stationärer Behandlung befindet, dann aber von einem Gutachter der Arbeitsagentur Berlin-Brandenburg für voll arbeitsfähig erklärt wird. Der Gutachter ist Chirurg, die Agentur verweigert die Zahlung von Arbeitslosengeld.
Der Vorgang....
Arbeitsagentur Berlin: Keine Auskunft, falsche Beratung, kein Geld - der Fall Julia R. | Berliner Zeitung
 
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Zeitkind

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AW: Arbeitsagentur Berlin Keine Auskunft, falsche Beratung, kein Geld - der Fall Julia R.

Ja, was denn nun? Hier hat nur einer Recht. Entweder die Buchhalterin mutiert nach Jahrzehnten pflichtbewusster Arbeit zur Sozialschmarotzerin,
wie auch die Arbeitsagentur nahelegt, die gegenüber der Berliner Zeitung erklärt: „Für uns ist die Frau gesund.“
Soso, hat das berliner Wurstblatt auch schon den BlöDstil übernommen. Gesunde Erwerbslose sind also Sozialschmarotzer? :icon_kinn:

Wenn auch subtil, so ist dieser Artikel diskriminierend!
Seriöser Journalismus geht anders.
 

flandry

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AW: Arbeitsagentur Berlin Keine Auskunft, falsche Beratung, kein Geld - der Fall Julia R.

Ein Chirurg, der ein Gutachten über Depressionen abgibt?
Das hört sich sehr nach Willkür an und schreit geradezu nach Disziplinarmaßnahmen. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.
 

Schikanierter

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Soso, hat das berliner Wurstblatt auch schon den BlöDstil übernommen. Gesunde Erwerbslose sind also Sozialschmarotzer? :icon_kinn:

Wenn auch subtil, so ist dieser Artikel diskriminierend!
Seriöser Journalismus geht anders.
Naja, hier hast du aber das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen, denn vollständig lautet dieses:
Ja, was denn nun? Hier hat nur einer Recht. Entweder die Buchhalterin mutiert nach Jahrzehnten pflichtbewusster Arbeit zur Sozialschmarotzerin, wie auch die Arbeitsagentur nahelegt, die gegenüber der Berliner Zeitung erklärt: „Für uns ist die Frau gesund.“ Oder aber die Agentur verfolgt eine eisige Strategie, Kranke vom Arbeitslosengeld fernzuhalten.
Es handelt sich hierbei um eine Provokation, die ich allerdings nicht als Verhöhnung oder Diskriminierung von Arbeitslosen aufgefasst habe.

Ich finde diesen Artikel auch in seiner Gesamtheit nicht diskriminierend!

Ein Chirurg, der ein Gutachten über Depressionen abgibt?
Und genau dies ist DAS Problem. Fachlich nicht kompetente Ärzte, die ein Gutachten erstellen.

Ich beauftrage auch keinen Dachdecker wenn ich einen Elektriker benötige.

Oder stellt euch mal vor, ein Technischer Zeichner würde ein Fahrzeuggutachten erstellen.
 
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Zeitkind

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