Arbeitsagentur, Arge und Wohnungsamt lehnen Anträge auf Zuzahlungen ab? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

mentor

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
27 August 2014
Beiträge
14
Bewertungen
0
Hallo zusammen,

kurz zu unserer Situation:

Meine Frau ist seit März in Elternzeit (gesplittet auf 24 Monate) und bekommt nur ~480,-€ (wegen Krankenzeit wurden ihr umgerechnet ca. 200 € im Monat gestrichen).

Dazu kommt das Kindergeld von 184 €.

Ich selbst mache derzeit eine Weiterbildung 6 Moante, die von der Arbeitsagentur bezahlt wird und bekomme ALG1 (nach Umstellung der Lohnsteuer jetzt ca. 1100 €).

Sprich, wir haben zusammen momentan nur ein netto Einkommen von ca. 1750 €

Nachdem wir ein Eigenheim (EFH) haben für das wir monatlich knapp 1000€ Kreditrate haben und noch ca. 200€ an Heizöl hinzu kommen, dazu die laufenden Kosten wie Fahrzeugfinanzierung, Tank, Versicherungen, Einkauf etc... hinzukommen, ist klar dass wir jeden Monat von userem Ersparten einiges zuschießen müssen um die laufenden Kosten zu decken.
Vorallem jetzt wo wir ein Baby haben sind die Kosten immens gestiegen, schließlich braucht das Kind einiges an Nahrung und Klamotten.


Demnach stellten wir folgende Anträge, die allesamt abgelehnt wurden:

Kinderzuschlag 140,-€ (abgelehnt, da sie mit dem Elterngeld über der Grenze liegt )

Wohngeldzuschuss (abgelehnt sowohl von der Arge als auch vom Wohnungsamt, da unsere Kosten für deren Sätze viel zu hoch sind).

Heizgeldzuschuss (ebenfalls abgelehnt, s.o.)

Der Witz ist, dass die von der Arge tatsächlich zu meiner Frau gesagt haben, dass wir unser Eigenheim verkaufen und uns eine Wohnung nehmen solllen. Diese zahlt dann die Arge komplett + ALG2 Zuschuss + Umzugskosten etc...
Das kann doch nicht deren Ernst sein.
Die würden ca. 500€ kalt für eine Mietwohnung bezahlen, die Kaution und ggf. Provision übernehmen. Den Umzug bezahlen und zusätzlich noch den Hartz4 Satz bezahlen, stellen sich aber quer uns in der jetztigen Situation eine Kostenbeihilfe zu geben? Da sieht man mal wie bescheurt unser System ist.
Es geht ja nur um die Zeit bis ich meine Weiterbildung beendet habe und wieder arbeiten gehe und sie auch in 2 Jahren wieder arbeiten geht.

Ich kenne soviele Leute, die Zuschüsse oder sonstige Leistungen vom Amt beziehen und wir bekommen nichts, nur weil wir ein Eigenheim haben?

Jetzt meine Frage:
Kann man dagegen juristisch vorgehen und Leistungen vor Gericht erstreiten, oder gibt es andere Möglichkeiten von irgendwoher Gelder zu bekommen?

Deren System ist mir völlig schleierhaft. Ich mache extra eine Weiterbildung um wieder in Arbeit zu kommen und werde dafür quasi bestraft. Würden wir einen auf Hartz4 machen und umziehen, würde uns alles bezahlt werden quasi fürs Nichtstun und das dauerhaft.
So langsam verstehe ich, warum so viele Leute nichts mehr machen, weil man dadurch mehr bekommt als wenn man was macht (kenne einige die das teilweise seit Jahren so machen).

Das kann's doch nicht sein?
Habe mal gelesen, dass es gewisse Grundstücksgrößen und Kreditraten gibt die bezahlt werden.

Ich glaube das war eine Kreditrate bis 200 000€ (bei uns 265 000€)
und eine Grundstücksgröße von 500m² (bei uns knapp 600m²)
Ist das wirklich um das bisschen zuviel oder gibts Ausnahmen oder Teilzahlungen die man wie gesagt unter Umständen auch gerichtlich erstreiten kann?

Wo könnte man sich sonst noch hinwenden?

Bin für jeden Tipp dankbar.

P.S. Poste es hier nochmal, da die andere Rubrik wohl kaum bis gar nicht gelesen wird.
 
S

silka

Gast
.
Der Witz ist, dass die von der Arge tatsächlich zu meiner Frau gesagt haben, dass wir unser Eigenheim verkaufen und uns eine Wohnung nehmen solllen.
Wenn das Jobcenter JC (Argen gibts nicht mehr), das nur gesagt hat, kannst du damit gar nichts anfangen. Deine Frau auch nicht.
Was gibts denn schriftlich, was die Leistungen vom JC betrifft?
Was sagt der Bewilligungsbescheid?
Mit welcher Begründung wurden die jeweiligen Anträge abgelehnt?
Meines Wissens zahlt nur das Wohnungsamt das Wohngeld.
Oder das JC zahlt die Kosten der Unterkunft und Heizung.
Wenn das Wohnungsamt das Wohngeld ablehnt, weil eure Kosten zu hoch sind---versteh ich das nicht.
Ich meine, es geht um die Höhe des Einkommens.

Dass das JC euch u.U. das ergänzende Alg2 (zum Einkommen dazu) nur als Darlehen zahlen will, ist weithin üblich.
Zunächst aber sind trotzdem die Alg2-Leistungen in voller Bedarfshöhe zu zahlen und es wird zur Kostensenkung aufgefordert.

Aber es muss was geschriebenes geben...WAS liegt euch vor?
 
S

silka

Gast
Schuldnerberatung oder:

Forum Schuldenprobleme

Ihr lebt über eure Verhältnisse, entweder ihr kommt klar oder ihr verkauft das Haus bevor euer Kartenhaus zusammen bricht, denn bei 265.000 Euro Schulden seit ihr ganz einfach überschuldet
Widerspruch!
Wer wegen Elternzeit und kurzzeitiger Alosigkeit seine Hauskredit-raten nicht zahlen kann, ist nicht überschuldet und muss nicht gleich sein Haus verkaufen.
Da haust du etwas zu schnell in die Kerbe Verschuldung.
Man könnte mit der Bank verhandeln...Tilgungsaussetzung, Stundung,

Wer einen Hauskredit über 20 Jahre bedient, wäre dann 20 Jahre lang überschuldet, oder wie?
Bitte beachte den Zeitraum...
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
996
Bewertungen
209
Widerspruch!
Wer wegen Elternzeit und kurzzeitiger Alosigkeit seine Hauskredit-raten nicht zahlen kann, ist nicht überschuldet und muss nicht gleich sein Haus verkaufen.
Da haust du etwas zu schnell in die Kerbe Verschuldung.
Man könnte mit der Bank verhandeln...Tilgungsaussetzung, Stundung,

Wer einen Hauskredit über 20 Jahre bedient, wäre dann 20 Jahre lang überschuldet, oder wie?
Bitte beachte den Zeitraum...

Überschuldet heisst es, wenn man seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann

Hier wird doch alles finanziert (Haus Auto..) wie man im Eingangspost erkennen kann, und wenn jetzt die Raten nicht mehr bedient werden können, dann ist man überschuldet, ob nun wegen Kind und Elternzeit oder Arbeitslosigkeit spielt unterm Strich keine Rolle

Geh doch mal zur Bank mit einer solchen Sunme und bitte um Stundung oder Aussetzung der Raten, da gehen alle Alarmglocken an und der Kredit gilt als notleitend, die Zwangsversteigerung ist dann nur eine Frage der Zeit

Hier wurden Prioritäten falsch gesetzt, Kind oder Haus, eines hätte warten müssen, so doof sich das auch anhört.

Dem TE bleibt nur sich im privaten Bereich umzusehen ob da keine Kohle zur Überbrückung vorhanden ist, vom Staat ist hier nichts zu erwarten, denn die Notlage ist selbstverschuldet und es kommt kein SGB in Frage das hier greifen könnte

Und wie eine Bank reagiert wenn etwas nicht gerade läuft habe ich in 2009 erleben dürfen, und da war die Schuldsumme für mein Haus nur noch knapp 5-stellig, wäre der Fillialleiter nicht rettend eingeschritten, dann wäre meine Bude längst weg
 
S

silka

Gast
Überschuldet heisst es, wenn man seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann
Hier wird doch alles finanziert (Haus Auto..) wie man im Eingangspost erkennen kann, und wenn jetzt die Raten nicht mehr bedient werden können, dann ist man überschuldet, ob nun wegen Kind und Elternzeit oder Arbeitslosigkeit spielt unterm Strich keine Rolle
Geh doch mal zur Bank mit einer solchen Sunme und bitte um Stundung oder Aussetzung der Raten, da gehen alle Alarmglocken an und der Kredit gilt als notleitend, die Zwangsversteigerung ist dann nur eine Frage der Zeit
Hier wurden Prioritäten falsch gesetzt, Kind oder Haus, eines hätte warten müssen, so doof sich das auch anhört.
Dem TE bleibt nur sich im privaten Bereich umzusehen ob da keine Kohle zur Überbrückung vorhanden ist, vom Staat ist hier nichts zu erwarten, denn die Notlage ist selbstverschuldet und es kommt kein SGB in Frage das hier greifen könnte
Kurz:
Das sehe ich gar nicht so.
Abwarten, was überhaupt an Schriftkram vorliegt.

Und es hört sich wirklich doof an...da hätte die Arbeitslosigkeit auch warten müssen...(was soll deine hinterhergeworfene Keule ?
hätte-hätte- Fahrradkette.
Und das SGB II dürfte ansonsten auch niemals bei jemandem greifen, der zeitweise mal hilfebedürftig ist. Für eine gewisse Zeit! Egal, aus welchen Gründen...
Zum Glück ist das nicht so.
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
996
Bewertungen
209
Ich werfe keine Keule, sondern versuche den TE aufzuwecken, denn die Kiste ist kurz vor dem Zusammenbruch

Fakt ist, das Einkommen ist zu hoch um aufstockend ALG 2 zu bekommen, das gleiche gilt für Kinderzuschlag, Wohngeld gibt es eh keines, wenn dann nur einen Lastenzuschuss, aus welchen Gründen genau dieser versagt wurde das erschließt sich mir noch nicht, aber unterm Strich bringen diese Peanuts den TE auch nicht weiter

+1700 Euro Einkommen

-1000 Euro Hypothekendarlehen
-200 Euro Heizöl
-xxx Euro Kreditrate für Auto
-xxx Euro Versicherungen


und Leben muss man auch noch, unterm Strich werden jeden Monat xxx Euro neue Schulden angehäuft, und das einzige was hier entlastend wäre, das ist die Rate für das Hypothekendarlehen mit 1000 Euro/Monat

Jeder der logisch denken kann muss darauf kommen das es hier mit staatlichen Zusatzleistungen nicht zu stemmen ist, deshalb mein Tipp mit der Schuldnerberatung oder dem Schuldnerforum wo Leute sitzen die nichts schön reden sondern Fachleute die dem TE sagen was passieren kann und wird
 
S

silka

Gast
Ich werfe keine Keule, sondern versuche den TE aufzuwecken, denn die Kiste ist kurz vor dem Zusammenbruch.

Fakt ist, das Einkommen ist zu hoch um aufstockend Alg2 zu bekommen.

Jeder der logisch denken kann muss darauf kommen das es hier mit staatlichen Zusatzleistungen nicht zu stemmen ist, deshalb mein Tipp mit der Schuldnerberatung oder dem Schuldnerforum wo Leute sitzen die nichts schön reden sondern Fachleute die dem TE sagen was passieren kann und wird
Auch diese 3 Argumente kann ich so gar nicht nachvollziehen.
1.Die junge Mutter kann evtl. durchaus auch eher wieder anfangen zu arbeiten. Genau weiss mans natürlich nicht.
Der junge Vater kann hoffentlich recht schnell in einen guten Job. Auch das weiss man nicht genau.
2.Dass zum neuen Haus und kleinem Familiennachwuchs nun die A-losigkeit kommt, ist wahrscheinlich nicht vorauszusehen gewesen.
3. Dass man wegen der wahrscheinlich vorübergehenden Absoluten Geldknappheit aber kopflos das Haus verkauft (und wann wird das so sein?) und meint, das Jobcenter sei nicht zuständig, weil das Einkommen von 1700,- zu hoch sei...sorry, das ist eine kopflose Empfehlung.

Hast du mal Bedarf und bereinigtes Einkommen gegenübergestellt?
Hast du schon was von darlehensweiser Alg-Leistung gelesen? Vor allem "wann" das gewährt wird?
Hast du gelesen, dass bereits Erspartes verwendet wird? Hast du nach der Höhe des ersparten Vermögens gefragt (evtl. wären sie deswegen nicht hilfebedürftig!)?
Hast du bedacht, dass man zuerst mal die eigenen Ausgaben auf das allernötigste reduziert, bevor man ein Haus verkauft?

Bitte prüfe doch deine Angaben und Notsignale hier nochmal.
Es sollte stets der Einzelfall betrachtet werden--- und hier wissen wir noch fast gar nichts.
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
996
Bewertungen
209
1. Und warum fängt sie dann nicht mit dem arbeiten an wenn es brennt
2. Genau das sollte man aber bedenken bevor man sich verschuldet, was passiert bei Familienzuwachs oder Arbeitslosigkeit oder wie in diesem Fall wenn beides zusammen eintritt
3. So vorübergehend ist die Notlage hier scheinbar nicht

Bedarf und bereinigtes Einkommen kann nur der gegenüber stellen der alle Zahlen und Fakten hat, das waren in diesem Falle 3 Ämter und alle sind unabhängig voneinander zum gleichen Schluss gekommen das keine Leistungen bewilligt werden können

Ein Darlehen sind neue Schulden die auch zurück gezahlt werden müssen, wurde aber vom TE nicht beantragt

Von Vermögen wurde nichts erwähnt, ich bezweifle auch das etwas vorhanden ist wenn man schon für das Heizöl seperat ansparen muss und auch das Auto auf Raten läuft

Ausgabenreduzierung die was bringen soll wäre die Rate für das Darlehen, was dann folgt ist ZV und InSO

Hier kann nur ein seriöser Schuldnerberater helfen
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
7.746
Bewertungen
6.627
Das Richtige wäre, erstmal den TE zu fragen, wie sich die Kreditrate seines Hauses zusammensetzt in Zinsen und Tilgung. Dazu noch, ob die 200 Euro Heizöl von ihm einfach auf den Monat umgelegt wurden, denn normalerweise tankt man ja Heizöl ein- oder zweimal im Jahr.

Und dann mal zu rechnen. Mir kommt die Ablehnung von ALG 2 spanisch vor, denn von den 480 Euro Elterngeld sind doch 330 Euro anrechnungsfrei. Sie hat ja vorher gearbeitet, sonst hätte sie nur 300 Euro Elterngeld.
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
996
Bewertungen
209
Es gibt Leute die tanken zwar 1-2 mal im Jahr, sparen das aber monatlich an weil keine Reserven da sind, und hier sind das die genannten 200 Euro/Monat, völlig im Rahmen bei den heutigen Energiepreisen.

Die 1000 Euro für das Haus ist ja nicht das einzige, für das Auto sind sicher auch nochmal locker 300 Euro/Monat fällig

Aber ohne alle Karten vom TE auf den Tisch kommt man eh nicht weiter
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
7.746
Bewertungen
6.627
Es gibt Leute die tanken zwar 1-2 mal im Jahr, sparen das aber monatlich an weil keine Reserven da sind, und hier sind das die genannten 200 Euro/Monat, völlig im Rahmen bei den heutigen Energiepreisen.
Die wenigsten werden eine Ölrechnung ohne Ansparen bezahlen können. Darum ging es mir auch nicht. Es ging mir darum, ob die Heizkosten mit monatlich 200 Euro zu berücksichtigen sind oder einmalig im Monat der Fälligkeit! Das (freiwillige) Ansparen wird ja nicht als Kosten der Unterkunft berücksichtigt. Allerdings gibt es m. W. n. auch offizielle Möglichkeiten anzusparen, manche Öl/Gaslieferer bieten das wohl an.
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
996
Bewertungen
209
Ist doch unterm Strich egal, 200 Euro werden pro Monat benötigt und müssen auf egal welchem Weg angespart oder abgestottert werden, so wie die Hypothek und auch das Darlehen für das Auto bedient werden muss, und die Ausgaben liegen weit über den Einnahmen
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
7.746
Bewertungen
6.627
Ist nicht egal, wenn es um ALG 2 geht! Da kommt es auf FÄLLIGKEITEN an!
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
996
Bewertungen
209
Er bekommt kein ALG 2, also ist es unrelevant wann was fällig ist

Die Zahlen sind sowas jenseits von gut und böse da liegen auch keine Rechenfehler vor

Der TE braucht eine Geldspritze oder einen Vollzeitjob um die Raten wieder fristgerecht stemmen zu können sonst ist bald das Licht aus
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
7.746
Bewertungen
6.627
Er bekommt kein ALG 2, also ist es unrelevant wann was fällig ist
Halleluja.

Die Zahlen sind sowas jenseits von gut und böse da liegen auch keine Rechenfehler vor
Ach ja?

Meinen Beitrag überlesen?

Mir kommt die Ablehnung von ALG 2 spanisch vor, denn von den 480 Euro Elterngeld sind doch 330 Euro anrechnungsfrei.
353 Euro Regelbedarf er
353 Euro Regelbedarf sie
229 Euro Regelbedarf Kind
................................
935 Euro Regelbedarfe

1100 Euro Arbeitslosengeld
- 30 Euro Versicherungspauschale
- xx Euro Kfz-Versicherung
480 Euro Elterngeld
- 300 Euro Freibetrag
- 30 Euro Versicherungspauschale
- xx Euro Kfz-Versicherung
184 Euro Kindergeld
-------------------------------
1404 Euro Einkommen (noch ohne abgesetzte Kfz Versicherung)

nehmen wir mal an, es hat nur einer ein Kfz und die Versicherungsbeiträge sind bei 50 Euro/Monat, sind wir bei ca. 1350 Euro Einkommen.

Abzüglich 935 Euro Regelbedarfe bleiben 469 Euro über.

Und jetzt stellt sich eben die Frage, wie hoch die Kosten der Unterkunft und Heizung wirklich sind. Wenn momentan die Zinsen sehr hoch sind und nicht die Tilgung, dazu noch die normalen Betriebskosten, kann das schon hinkommen mit 469 Euro. Ich fragte ja nicht umsonst nach den Kosten.

Es mag zwar ggf. nicht viel bei rauskommen, aber es stellt sich trotzdem die Frage, ob beim JC oder KIZ richtig gerechnet wurde! Die Frage des TE war ja nicht nur, ob es noch was anderes zum Beantragen gibt, sondern auch, ob er gegen die Ablehnungen gerichtlich vorgehen kann. Dazu sollte man ermitteln, ob denn richtig gerechnet wurde. Genau das möchte ich ergründen!
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
996
Bewertungen
209
Versicherungen fallen weg weil keiner einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach geht

Ich glaube auch nicht das sich ein JC um fast 500 Euro verrechnet

Und selbst wenn xxx Euro vom Jobcenter kommen würden, das sind nur Peanuts, das was monatlich benötigt wird liegt um einiges darüber, es geht um 265.000 Euro und 1000 Euro alleine für Zinsen und Abtrag

Gerichtliches Vorgehen hilft auch nicht viel, bis es da zu einem Urteil kommen würde ist das Haus längst versteigert

Den TE scheint es auch nicht weiter zu interessiern was an Antworten kommt, seit dem letzten Post gestern war er nicht mehr hier

Der TE sollte mal alle Fakten auf den Tisch legen falls er sich mal wieder meldet
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
7.746
Bewertungen
6.627
So langsam nerven deine Einwürfe. Die Versicherungspauschale und die Kfz Versicherung werden von JEDEM Einkommen abgezogen, nicht nur bei Erwerbstätigkeit. Und das JC kann sich schnell mal verrechnet haben, schon allein, wenn es die 330 Euro Freibetrag beim Elterngeld vergessen hat. Das kommt durchaus vor, habe es selbst im Rahmen von Widersprüchen schon auf dem Tisch gehabt!

Vor das Gericht hat der liebe... nee, der Gesetzgeber... immer noch das Vorverfahren gesetzt. Und das geht gemeinhin schneller als Jahre.

Sicherlich sollte sich der TE trotzdem an die Schuldnerberatung wenden, ggf. sind ja irgendwo Stundungen oder Ratenplanänderungen möglich. Fahr du doch einfach deine Schiene, da häng ich mich nicht rein, häng du dich dafür nicht in die ALG 2 Schiene rein!
 

Strolchenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
996
Bewertungen
209
Ich finde es einfach nicht gut das dem TE hier irgendwelche Hoffnungen gemacht werden wenn in der Realität die Zwangsversteigerung vor der Türe steht

Es geht nicht um ein paar Peanuts ALG 2, sondern um eine langfristige Lösung wo monatlich dicke Kohle fließt, 4-stellig zusätzlich zum jetzigen Einkommen

Wer aber in einer solchen Notlage z.B. noch am finanzierten Kfz festhält der hat noch nicht gemerkt wie ernst die Lage wirklich ist

Der TE sollte sich schnellstens einen Job suchen, oder selbst in Elternzeit gehen und seine Frau geht wieder arbeiten
 
S

silka

Gast
Ich finde es einfach nicht gut das dem TE hier irgendwelche Hoffnungen gemacht werden wenn in der Realität die Zwangsversteigerung vor der Türe steht

Es geht nicht um ein paar Peanuts ALG 2, sondern um eine langfristige Lösung wo monatlich dicke Kohle fließt, 4-stellig zusätzlich zum jetzigen Einkommen

Wer aber in einer solchen Notlage z.B. noch am finanzierten Kfz festhält der hat noch nicht gemerkt wie ernst die Lage wirklich ist

Der TE sollte sich schnellstens einen Job suchen, oder selbst in Elternzeit gehen und seine Frau geht wieder arbeiten
Hier macht keiner Hoffnungen. Hier wird der TE gebeten, mal mehr Butter bei die Fische zu tun.
Kapierst du das nicht? Und nicht nur ich denke, ob die Familie nicht doch leistungsberechtigt wäre. Aber dazu brauchts auch mehr Daten.

Du bist doch derjenige, der hier Horrorszenarien aufbaut aufgrund weniger, nicht stimmiger Angaben. Du hast da im Erstbeitrag was gelesen...und das zementierst du dir als unumstößlichen Fakt. Das nennt man Verbohrtheit.
Es geht auch nicht um Peanuts Alg2, sondern die Sicherung der Existenz. Und das im wahrsten Wortsinn.

Warte doch einfach ab, ob der TE sich nochmal mit Erläuterungen meldet.
Außerdem steht eine ZV nicht so schnell vor der Tür.
Lass doch den Horror!:icon_motz:
 
Oben Unten