Arbeitsämter schicken Hunderttausende zum Psycho-Test

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Hartzeola

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Fast 100 000 Personen schicken Arbeitsagenturen und Jobcenter jedes Jahr zum Psychologischen Dienst – und es werden immer mehr. Vor allem bei Empfängern des Arbeitslosengeldes I entscheidet immer häufiger ein Psycho-Test über den Wunsch-Job.

Arbeitsagenturen und Jobcenter schicken Arbeitslose und Hartz IV-Empfänger immer häufiger zum Psycho-Test. Nach einem Bericht der „Bild“ vom Samstag mussten sich zwischen 2009 und 2012 insgesamt 378 600 Arbeitslose und Hartz-Bezieher zur Begutachtung beim psychologischen Dienst der Bundesagentur für Arbeit (BA) melden.

Wie das Blatt unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag weiter berichtet, waren davon allein im vergangenen Jahr 95 000 Personen betroffen.

Psycho-Tests sollen Fähigkeiten ermitteln

Dabei nehme vor allem der Anteil der Arbeitslosengeld I-Empfänger deutlich zu. Er sei von 26 100 im Jahr 2009 auf 39 800 im vergangenen Jahr gestiegen. Das entspreche einem Zuwachs um 52,5 Prozent.

Die BA-Psychologen sollen testen, ob Arbeitslose in der Lage sind, den gewünschten Job zu bewältigen und wo ihre Fähigkeiten liegen.
Psychologen prüfen Arbeitslose: Arbeitsämter schicken Hunderttausende zum Psycho-Test - Arbeitslosigkeit - FOCUS Online - Nachrichten
 

AEMR

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Danke, Hartzeola. Diese Partei, mir persönlich meistens eigentlich eher nicht Wahlfavorit, bringt immer wieder ausgezeichnet gemachte Kleine Anfragen vor, die demokratisch wichtig sind und daher grundsätzlich lesenswert.

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag - Kleine Anfragen der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Die Vergabe von Darlehen an Hartz IV-Empfänger durch die Jobcenter belegt, dass die Höhe der Hartz IV-Regelsätze nicht ausreicht, um die Grundsicherung des Lebensunterhaltes zu gewährleisten. Die Leistungen für die hilfebedürftigen Menschen müssen unverzüglich angehoben und der Realität angepasst werden. Durch die steigende Gewährung der Darlehen erbringt das Hartz IV-System selber den Beweis, dass die Regelleistung prinzipiell viel zu niedrig angesetzt ist.
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag - Im Wortlaut - Die Fraktion in den Medien - Immer mehr Hartz IV-Beziehende brauchen Notfallkredite

Drucksache 17/13631
Feststellung der Erwerbsfähigkeit nach § 44a des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/136/1713631.pdf

Drucksache
17/13857
als die
Antwort der Bundesregierung auf
Drucksache 17/13631

https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/138/1713857.pdf

Drucksache 17/13234
Mögliche Datenschutzprobleme im Rechtsbereich des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/132/1713234.pdf

Drucksache Nr. 17/13234

Mögliche Datenschutzprobleme im Rechtsbereich des Zweiten Sozialgesetzbuches

Drucksache 17/14505

Persönliches Budget

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/145/1714505.pdf

Katja Kipping

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Immer mehr Kinder leiden an ADHS, immer öfter werden sie mit Medikamenten ruhiggestellt. Doch ist ADHS eine Krankheit? Oder ist das kindliche Verhalten eine Konsequenz äußerer Bedingungen? "ADHS deutlich seltener als Krankheit zu begreifen", sagt Martina Bunge, "wäre der unbequeme Weg, der zur Heilung dazu zwingt, die gesellschaftlichen Verhältnisse zu hinterfragen."
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag - Im Wortlaut - Die Fraktion in den Medien - ADHS: Medikamente sind der bequeme Weg
 
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