Arbeitgeberwechsel- ARGE fragt nach und droht mit Sanktion (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

dudarfst

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Mai 2009
Beiträge
2
Bewertungen
0
Hallo,

ich habe vor einiger Zeit (selber) den Arbeitgeber gewechselt. Ich war als 400-Euro Basis Aushilfe seit einigen Jahren tätig und bin nun freiberuflich tätig. Ich verdiene nun geringfügig mehr als vorher. Der Arbeitgeberwechsel fand vor ca. 4 Monaten statt.

Der wesentliche Grund für den Wechsel war, dass ich nun etwas mehr verdiene, zwar auch im 400 Eur Bereich, aber halt mehr.

So, den Arbeitgeberwechsel habe ich damals pünktlich mitgeteilt.
Wir dachten, alles wäre ok. Nun kriege ich heute eine Benachrichtigung von der ARGE, dass ich hierzu Stellung nehmen soll:

Zitat:
"Sehr geehrter Herr x,

dieser Fragebogen dient der Prüfung, ob in Ihrem Fall das ALG II nach §31 SGB II abzusenken ist oder wegfällt.

Begründung:
Sie haben trotz der Belehrung über die Rechtsfolgen die Arbeit als Aushilfe bei der Firma X aufgegeben, obwohl eine Fortführung der Tätigkeit für Sie zumutbar war.

Sie haben Ihre Nebenjob zum xx.xx.xxxx aufgegeben.

Die Absenkung oder der Wegfall der Leistung tritt ein, wenn Sie der o.g. gesetzlichen Verpflichtung ohne wichtigen Grund nicht nachgekommen sind.

etc."
So, wie soll ich nun auf deren Schreiben antworten, damit es keine Komplikationen geht?

Fakt ist ja, dass ich ja nicht weniger verdiene als vorher, somit sollte es ja ziemlich egal sein. Aber, da ich ja nicht weiß, wie die ARGE reagiert, wollte ich mal fragen, was ich hinschreiben muss, damit das auch akzeptiert wird. Ist das ein wichtiger Grund?

Wichtig ist auch, dass ich die freiberufliche Tätigkeit nicht nebenbei zu der anderen Tätigkeit hätte machen können, da ich im Rahmen der freiberufl. Tätigkeit auch vertragliche Verpflichtungen zu dem neuen Arbeitgeber habe und diese Verpflichtungen auch teils parallel zu den Arbeitszeiten der anderen Tätigkeit lagen.
 

physicus

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 März 2008
Beiträge
6.713
Bewertungen
1.086
Wichtig ist auch, dass ich die freiberufliche Tätigkeit nicht nebenbei zu der anderen Tätigkeit hätte machen können, da ich im Rahmen der freiberufl. Tätigkeit auch vertragliche Verpflichtungen zu dem neuen Arbeitgeber habe und diese Verpflichtungen auch teils parallel zu den Arbeitszeiten der anderen Tätigkeit lagen.
genau das zum bsp. ist ein wichtiger grund die andere tätigkeit auf zu geben, ich kann mir nicht vorstellen das man dich deshalb sanktionieren wird, wenn doch dann wird eine klage vorm SG schnell abhilfe schaffen.
schließlich gehst du weiterhin einer arbeit nach und eine freiberufliche ist möglicherweise ausbaufähig, was dich langfristig viell. in vollbeschäftigung bringt.
vollbeschäftigung/vollzeitbeschäftigung sollte ja auch ziel der ARGE sein ;)

gruß physicus
 

dudarfst

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Mai 2009
Beiträge
2
Bewertungen
0
Ist auch damals angegeben wurden. Ist nur ca. 50 Euro Unterschied, aber jeder Cent, den die ARGE spart, ist für die ARGE gut.
 
Mitglied seit
10 Januar 2007
Beiträge
4.185
Bewertungen
344
ganz wichtiger Grund. nebeneinkommen zum 400er macht sehr viel Mühe. Auf freiberuflicher / selbständiger Basis gibt es Hoffnung auf MEHR.
Kann es sein, dass SB nur die Beendigung des jobbes mitbekommen hat?
 

Rechtsverdreher

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
14 Mai 2007
Beiträge
2.552
Bewertungen
431
Das Arbeitsamt wird davon ausgehen das Du beide Tätigkeiten parallel ausführen könntest.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten