Arbeitgeberservice einer anderen Stadt will in ZAF vermitten

kunza

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Hallo Leute,

ich wollte fragen wie es mit der Bewerbungspflicht aussieht, wenn der Arbeitgeberservice aus einer anderen Stadt (anderthalb Stunden Fahrweg von mir) mich in ZAF vermitteln will.

Die "Jobangebote" werden als "Vermittlungsvorschläge", also nicht einfach nur als Stelleninformationen an mich versendet. Eine Rechtsfolgebelehrung ist nicht mit dabei, aber dafür ein Rücksendebogen an mein Jobcener mit dem üblichen "beworben am/nicht beworben, weil".

Meine eigentliche SB aus meinem JC meinte mal hinsichtlich von Angeboten durch den Arbeitgeberservice (von meiner Stadt), dass ich nichts ablehnen darf.

Wenn schon ZAF, dann könnte ich genauso gut eine der tausend Firmen vor Ort wählen. Zum kotzen.
 

vidar

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Moin @kunza,

Da die JC untereinander vernetzt sind, kannst du auch vom Arbeitgeberservice anderer JC bzw. AfA Stellenangebote erhalten. Sollte im Vermittlungsvorschlag wirklich keine RFB enthalten sein, kannst du das Schreiben nur als Vorschlag betrachten.
 

kunza

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Danke vidar.

Leider wusste ich das nicht (und habe mich sicherheitshalber beworben) und habe bereits ein VG bei einer ZAF zu absolvieren. Seufz

Aber wie sieht es mit dem Rücksendebogen aus? Bin ich denn nicht gezwungen dann zurückzumelden, dass ich mich nicht beworben habe? Oder kann ich es einfach ignorieren?
 

kunza

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Ich habe das bereits gelesen und soweit ich es verstehe, kann es trotzdem zumindest zu einem Sanktionsversuch kommen, sollte sich die ZAF bei der AfA bzw JC melden, sollte ich mich nicht beworben haben.

Im Zweifelsfrei entscheidet dann das Sozialgericht, ob die EGV (die ich ja auch habe) ausreichend für eine Sanktion ist.
 

noillusions

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Aber wie sieht es mit dem Rücksendebogen aus? Bin ich denn nicht gezwungen dann zurückzumelden, dass ich mich nicht beworben habe? Oder kann ich es einfach ignorieren?
Nicht schickem, erstens steht da bitte drauf und zweitens würd das Porto kosten, das sollen die dann auch bezahlen.
Und dann könnte man das zusammen mit Fahrtkostenantrag schicken zu Vorstellungsgesprächen oder wenn es eine Absage gab. Dann nutzt denen das nix.
 

vidar

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Im Zweifelsfrei entscheidet dann das Sozialgericht, ob die EGV (die ich ja auch habe) ausreichend für eine Sanktion ist.
Naja, „so schnell schießen die Preußen nun auch nicht.“ Durch deine Bewerbung und das daran angrenzende Vorstellungsgespräch, hast du schon alles in trockene Tücher gelegt. Das Antwortschreiben füllst du schon mal aus, und legst dann dieses auf verlangen am nächsten Termin bei deinem SB vor. Solltest du vorher die Bewerbungs- und Fahrtkosten nicht beantragt haben, versuche trotzdem dann an diesem Termin die Beträge nachträglich einzufordern. Achte auch darauf, dass diese Bewerbung auch als Zähler für deine verpflichtende Bewerbungszahl gilt.
 
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