Arbeitgeber zahlt nicht und sitzt alles aus, was ist zu tun? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Kerstin_K

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Sorry Kerstin_K, da unterliegst du einem irrtum. Der Arbeitgeber kann die Sozialabgaben für KV (13%) und Rentenkasse (15%) als auch wenn er es denn macht die (0,9%) für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall als auch die (2%) Pauschalsteuer nicht auf den Minijobber abschieben, das sind alleine seine Ausgaben für die Sozialversicherung. Einzige die (3,6%) Eigenanteil an der Rentenversicherung ist vom Minijobber zu übernehmen, weshalb er dann auch einen EMR/Reha Anspruch bei der Rentenversicherung erwirbt. Der Minijobber erhält sein Geld ohne Abzüge.
Und genau da liegst du falsch. Die Pauschalsteuer darf der Arbeitgeber dem Minijobber abziehen (Oder auch Steuer nach individuellem Steuersatz), er muss es aber nicht. Ich hab das rechercjert. Steuerschuldnner it der Arbeitgeber, aber er kann das auf den Minijobber abwälzen.
Nun ja ich schon, denn die sind halt sauer auf deinen Bekannten, ist doch klar. Macht aber nicht, sie werden sehr was sie davon haben werden. An stelle deines Bekannten würde ich mich jetzt kack frech bei der Firma bewerben, immerhin der Vorteil wäre ja das er vor Ort wohnt. Ich glaube mal das würde die anderen Eigentümer noch mehr verärgern, aber was solls damit müssten sie dann halt leben.
Ist mir auch klar. Und den Vorschlag, sich da zu bewerben, hab ich ihm auch gemacht. Aktuell haben die zwar keine offenen Stellen, die für ihn passen, aber mal ehen, Inititivbewerbung kann man ja immer versuchen.
Nun mal ernsthaft, wer Zementreste in den Abfluss spült hat es doch nicht besser verdient, oder. Ich würde mich da als WEG mal eher auf die Suche nach dem Verursacher machen und ihm die Kosten aufs Auge drücken, denn das ist nicht die Aufgabe der WEG hierfür gerade zu stehen.
Die eigentümer vermuten, dass das beim Bau der Häuse verbockt wurde und sic halt erst später bemerkbar gemacht hat. Sie haben sich da wohl auch schon erkundigt. SIe wären halt in der Beweislast und das ist so git wie unmöglich, denn es könnte ja auch ein Eigentümer später was in seinem Haus gemacht haben und die Reste ins Klo entsorgt haben.
 

Babbel1

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Also mit dem Urlaub das ist so gelaufen: er hat bei dem alten Verwalter angerufen, um verschiedenes zu klären. Dabei hat er auch gesagt, dass er im Juli Urlaub machen möchte. Die ganz genauen Daten standen noch nicht fest, ging da noch um wenige Tage hin und her wegen Schulferien, Zulassung eines neuen Autos für die Fahrt usw. De Mitarbeiterin der Verwaltungsfirma fragte ihn daraufhin, ob er jemanden wüsste, der die Vertretung übernehmen kann. Er schlug vor einen Freund zu fragen, der selbständig als Gärtner arbeitet. Die Verwaltungsmitarbeiterin anwortete, das ist ja dann ganz einfach, der Gärtner solle dann einfach seine Rechnung schicken. Er möge dann bitte noch die genauen Urlaubsdaten mitteilen. Das hat er dann gemacht. "Hallo Frau x, hiermit teile ich ihnen wie vereinbart meine Urlaubsdaten mit, ich bin von DATUM bis DATUM im Urlaub." Das war mehr als eine Woche vor dem Urlaub. Eine Antwort auf diese Mail gab es nicht.
Also keine ausdrückliche Genehmigung.
Andererseits: Wenn die WEG sich auf den Standpunkt stellt, dass er im Juli keinen Urlaub hatte, dann ändert das nichts daran dass durch das Arbeitsverhältnis ein Urlaubsanspruch entstanden ist - der dann beim Ende des Arbeitsverhältnisses ausgezahlt werden muss.
Diese Rechnung
dass gegen Meinen Bekannten geklagt werden soll, damit man die Urlaubszeit nicht bezahlen muss. Das würde sich ja dann mit dem Februar aufheben.
geht jedenfalls nicht auf.
 

Kerstin_K

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Ich denke, die werden in Zukunft noch viel Spass haben mit ihren merkwürdigen Rechtsauffassungen.
 

Kerstin_K

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So, weiter gehts es. Die Kündigung kam pünktlich.

Im Januar tat den Eigentümern der §12 Teilzeit- und Befristungsgesetz jetzt richtig weh. Gearbeitet hat er 21 Studen, mehr war einfach nicht zu tun. Zahlen müssen sie aber 40 Stunden. Ist blöd, sber Gesetz ist nunmal Gesetz.

Ich vermute vor diesem Hintergrund haben sich die neuen Verwalter jetzt für den letzten Monat was ausgedacht. Heute früh kam ene Mail mit dem Auftrag, die Rindenmulch-Schicht in den Beeten zu erneuern. macht Sinn und ist auuch nötig, aber er war diese Woche krankgeschrieben und heute wurde die AU um weitere 2 Wochen verlängert. Das heisst, es bleibt nur noch eine woce und das ist definitiv zu wenig für das gesamte Gelände.

Er meinte schon, er würe das dann im März ohne bezahlung fertigmachen. Ich werde noch versuchen, ihn davon abzubringen. Er ist einfach zu gutmütig und lässt sich ausnutzen. eigentlich hat er auch noch 3 Tage Urlaub zu bekommen, aber die auch noch geltend zu machen, davon were ich ihn kaum überzeugen können.

Ausserem haben die Verwalter geschrieben, er möchte bitte die stunden von Ihnen gegenzeichnen lassen un dden Arbeitszeitmachweis nicht selber unterschreiben. Keine Ahnung, was die geritten hat jetzt im letzten Monat. Er nutzt da ein Formular, scheibt da die Stunden rein und am Ende unterschreibt er unten und dann geht das Origina zu den Verwaltern. Wollen die jetzt, dass er sich jeden Tag die Stunden enzeln abzeichnen lässt? KLint nach Schikane.

Mal sehen.
 

avrschmitz

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Ausserem haben die Verwalter geschrieben, er möchte bitte die stunden von Ihnen gegenzeichnen lassen un dden Arbeitszeitmachweis nicht selber unterschreiben.
Dann ist aber die Fahrzeit zum Verwalter auch Arbeitszeit. Oder hat der sein Büro direkt um die Ecke?
 

Kerstin_K

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Die Neuen Verwalter sind 2 Eigentümer in der WEG. Die Häuser stehen auf dem Gelände.
 

Babbel1

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Im Januar tat den Eigentümern der §12 Teilzeit- und Befristungsgesetz jetzt richtig weh. Gearbeitet hat er 21 Studen, mehr war einfach nicht zu tun. Zahlen müssen sie aber 40 Stunden.
40 Stunden sind zu wenig.

Heute früh kam ene Mail mit dem Auftrag, die Rindenmulch-Schicht in den Beeten zu erneuern. macht Sinn und ist auuch nötig, aber er war diese Woche krankgeschrieben und heute wurde die AU um weitere 2 Wochen verlängert. Das heisst, es bleibt nur noch eine woce und das ist definitiv zu wenig für das gesamte Gelände.
Dann soll er das soweit machen wie er kommt und den Rest liegen lassen.
Im März kein Vertrag mehr = keine Arbeitspflicht (und nebenbei auch keine Unfallversicherung mehr!)
 

Kerstin_K

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40 Stunden sind okay. Im Vertrag stehen maximal 10 Stunden je Woche. Mit 5 Wochen passt das.

Er will das dann im März als Eigenleistung machen.ist ja selber Eigentümer. Ich finde es nicht gut, aber er sieht das anders.
 

Kerstin_K

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Ist weiter lustig mit den neuen Verwaltern.

Mein Bekannter war im Februar 3 Wochen AU. Die Rindenmulch Aktion hate sich damit erledigt. Er hate ja auch noch 3 Tage Urlaub zu bekommen , also hat er in der letzten Februarwoche nochmal 1 Tag 2,5 Stunden sauber gemacht und das war es dann. Und er wird da auch nichts mehr machen.

Er hat aber nachdem klar war, dass sie Kündigung kommen wird ein qualifiziertes Arbeitszeugnis angefordert ud es wurde ihm auch bestätigt, dass dies erstellt wird. Vor 1 Woche haben wir dann mal nachgefragt, wann mit dem Zeugnis zu rechnen ist. Heute die Antwort. Es werde zur Zeit erstellt, soll bis Ende dieser Woce oder Anfang nächster Woche vorliegen. Na, wird ja auch mal langsam Zeit. Dann aber der Zusatz: Es müsse ihm klar sein, dass die neuen Verwalter ja erst seit dem 01.01. im Amt seien un da her eigentlich nur den Januar und Februar bewerten können. Zudem sei er fast den ganzen Februar nicht im Dienst gewesen. Damit er sich nicht an den alten Verwalter wenden muss, habe man beschlossen, ihm ein Zeugnis über die gesamte Zeit auszustellen.

Ach wie gnädig. Ich werde mir das zeugnis genau ansehen. Auf den Eigentümerversammlungen wurde immer gesagt, dass man mit seiner Arbeit sehr zufrieden sei. Und ich sehe das auch anders. Der Arbeitsvertrag wurde mit der WEG geschlossen, der Verwalter ist nur der Vertreter. Ich würde den Verwalterwechsel mit einem Vorgesetztenwechsel vergleichen. Das Arbeitszeugnis hat also als Abschlusszeugnis in jedem Fall den gesamten Zeitraum zu berücksichtigen und das ist auch kein Problem, denn die neuen Verwalter hatten als Eigentümer die Arbeitsqualität täglich vor Augen, der alte Verwalter dagegen sass weit weg in Hamburg und ist nur einmal zu einer Eigentümerversammlung nach Hannover gekomen, hat die Wohnananlage aber nicht gesehen.

Sehe ich das richtig?

Nachtrag: Das Geld ist imer noch nicht da, die neuen Verwalter haben immer noch keinen Kontozugriff. angeblich fehlt noch eine Bescheinigung von der IHK. Sie rechnen mit dem Kontozugriff in ca. 2 Wochen.
 
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Babbel1

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Der Arbeitsvertrag wurde mit der WEG geschlossen, der Verwalter ist nur der Vertreter. Ich würde den Verwalterwechsel mit einem Vorgesetztenwechsel vergleichen. Das Arbeitszeugnis hat also als Abschlusszeugnis in jedem Fall den gesamten Zeitraum zu berücksichtigen und das ist auch kein Problem, denn die neuen Verwalter hatten als Eigentümer die Arbeitsqualität täglich vor Augen, der alte Verwalter dagegen sass weit weg in Hamburg und ist nur einmal zu einer Eigentümerversammlung nach Hannover gekomen, hat die Wohnananlage aber nicht gesehen.

Sehe ich das richtig?
Meiner Ansicht nach Ja.
 

saurbier

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Nun ja, wenn die Eigentümer vor Ort nicht die Arbeit deines Bekannten einschätzen können, nun dann mal gute Nacht.

Also mal unter uns, mit solchen Menschen würde ich nicht im geringsten mehr auf die Idee kommen meine Arbeitsleistung anzubieten. Wie die Herrschaften doch so ticken sieht man ja jetzt, daß er immer noch allem hinterher rennen muß.

Aber nichts für ungut, ich hab da in meinem Leben auch meine Erlebnis gehabt. Die Leute haben zumeist aus dem Loch pfeifend ihr Häuschen gebaut und müßen nun halt sehen wie sie Monat für Monat über die Runden kommen bis mal alles wieder abgezahlt ist, so ist halt das Leben. Da hat keiner was zu verschenken und dank dem immer mehr um sich greifenden Egoismus bleibt halt einer immer auf der Strecke der sowas dann ausbaden muß, leider.
 

Kerstin_K

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Die Leute haben zumeist aus dem Loch pfeifend ihr Häuschen gebaut und müßen nun halt sehen wie sie Monat für Monat über die Runden kommen bis mal alles wieder abgezahlt ist, so ist halt das Leben. Da hat keiner was zu verschenken und dank dem immer mehr um sich greifenden Egoismus bleibt halt einer immer auf der Strecke der sowas dann ausbaden muß, leider.
Das absurde ist ja: Der Dienstleister, den sie jetzt beauftragen wollen, kostet 3.000 EUR mehr imJahr und leistet erheblich weniger. Das war eine reine racheaktion, weil sie meinen Bekannten wegen der Klage nicht wollten.

Ich weiss schon, warum ich mir das Zeignis genau ansehen werde...
 

Kerstin_K

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So, die Wocje kam dann jetzt die Frage von den neuen Verwaltern, ob er das Zeugnis sofort auf weissem Papier haben wolle oder bis Ende der Woche warten, bis das das Firmenpapier mit Logo aus der Druckerei da ist. Wir ahebn uns natürlic für letzteres entschieden, auf die paar Tage kommt es jetzt auch nicht mehr an.

Die neuen Verwalter haben sich bei der Gelegenheit gleich mal selber disqualifiziert. Für das Zeugnis haben sie meinen bekannten extra nchmal nach seinem geburtsdatum gefragt. Das peinliche daran: eiiner der beiden neuen Verwalter arbeitet bei einer Krankenkasse. Der sollte eigentlich wissen, dass da geburtsdatum in der Rentenversicherungsnummer enthalten ist. Und die Nummer haben sie in den Unterlagen, die braucht man nämlich für die Minijonzentrale.

Ich bin schon so gespannt, was sie da zusammengeschrieben haben.
 

saurbier

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Äh Kerstin_K sehe ich das richtig, daß sind Eigentümer die sich jetzt selbst mit der Verwaltung der kleinen Partielle (paar Eigenheime) befassen.

Dafür lassen dies sich extra teures Papier mit Briefkopf anfertigen. Na dann mal Prost Mahlzeit, da sieht man wie die das Geld der Allgemeinheit verschwenden, denn sowas macht heute jedes Word mit einem guten Farblaserdrucker und solcher sollte bei einem Verwalter zu Grundausstattung gehören eben wegen Drucken/Kopieren/Faxen. Aber nun ja, müssen sie ja selber wissen.

Und über die fachliche Kompetenz na ja, einem KV-Mann sollte das tatsächlich bekannt sein. Warte mal ab was es da noch für Ärger geben wird, denn ich bezweifle das sich die Herrschaften in den Gesetzen überhaupt auskennen um zu wissen was da so alles zu beachten gilt.
 

Kerstin_K

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Äh Kerstin_K sehe ich das richtig, daß sind Eigentümer die sich jetzt selbst mit der Verwaltung der kleinen Partielle (paar Eigenheime) befassen.
So einfach ist das nicht. Die beden haben sich zunächst auf die Suche nach einem neuen Verwalter gemacht und sind nicht fündig geworden. Also kam die Idee auf, das selber zu machen. Als se sich dann weiter informiert haben, haben sie erfahren, dass es dazu wohl rechtlich notwendig ist, eine Firma zu gründen, als Privatmensch darf man das nicht einfach mal so. Die beiden, der eine arbeitet bei einer KK, der andere ist Diplom-Kaufmann und arbeitet bei einer Bank, haben dann zusammen eine GmbH gegründet. Wenn alles nach Plan läuft, wied diese Firma in etwa drei Jahren schwarze Zahlen schreiben. Biher machen sie das nebenberuflich, keie Ahnung, ob die beiden planen, noch mehr Verwaltungen zu übernehmen. eine Firma mit nur einem Kunden wäre ja doch sehr seltsam.

Man kann sowas auch selber machen, ja. Aber ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass es einfach besser und professioneller aussieht und oft sogar billiger ist, wenn man sich Geschäftspaier drucken lässt. So teuer it das nicht und mit ein paar Kartons kommt man sehr lange aus.

Dass dieses WEG (18 Einfamilienhäuser) noch viel Spass haben wird, schrieb ich ja bereits. Der Bankmensch ist Vietnamese und übt sich in asiatischer Gelassenheit. Aber der hat Wissen under kann mit Zahlen umgehen. Mit dem kann man sogar vernünftig reden, nur ist der nicht der Typ, der mal auf den Tisch haut, seine Meinung vertritt und durchsetzt. Der KK Typ ist ein Grosskotz. Steht ständig unter Strom, redet wie ein Maschinengewehr, hat aber null Ahnung und sehr eigenartige Rechtsansichten. Ausserdem muss man bei dem ufpassen. Der versucht gerne mal Fallen zu stellen und meint, dass er schlauer ist als alle anderen mit seinem seltsamen Halbwissen. Der spielt falsch.
 

saurbier

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Hallo Kerstin_K nun ja, da haben sich dann wohl die passenden gefunden.

Nun eine GmbH kostet ja mal nicht gerade wenig Geld, aber ist ja deren Problem.

Das der KK Mensch geprägt durch seinen Beruf derart auftritt dürfte doch nicht verwundern, oder. Wenn ein Mensch über jahrzente einer Arbeit nachgeht dann verinnerlicht das leider der eine oder andere. Großkotziges auftreten dürfte doch bei einem Verwalter nicht schlecht kommen, ziehen die meisten doch die Mieter ihrer Kunden nach allen Regeln der Kunst über den Tisch. Ich hab da damals ja so meine Erfahrungen sammeln dürfen als die Verwalter regelmäßig gegen § 2 BetrKV verstoßen haben und je größer das Unternehmen je schlimmer wars. Was mich schon damals wunderte war das die meisten Mieter die Abrechnungen einfach schluckten ohne mal nach zu haken ob da alles stimmt. Ja selbst bei den Eigentümmerversammlungen ging es den Leuten offenbar mehr ums Bierchen im Anschluss als die Abrechnungen.

Ich kann mir da sehr gut vorstellen das der KK-Mann sicherlich sehr schnell feststellen wird wie man die einzelnen Eigentümmer hier und da über den Tisch ziehen kann. Für mich ein fragwürdiges Spiel, wenn solch ein Mensch auch noch mit betroffen ist wenn es dann um die Abrechnungen geht, heißt soviel wie der Kontrolleur kontrolliert sich selbst, was dann ja die Tür für Manipulationen im eigenen Sinne öffnen würde.

Und ja du hast ja recht mit dem Briefpapier, nur hier zeigt sich für mich anfänglich mal das großkotzige, denn im Augenblick bei ja nur 18 Parteien bedarf es wohl kaum professionelles Briefpapier, sorry aber wie gesagt da reicht ein guter Farblaser alle male für den Einstieg. Immerhin die Kosten hat ja die Eigentümergemeinschaft wohl zu tragen, solange sich deren Arbeit alleine auf diese beschränkt, oder glaubst du ernsthaft das die zwei das alles aus Freundlichkeit aus eigener Tasche zahlen. Wenn die beiden tatsächlich planen ins Geschäft als Verwalter voll einzusteigen, na dann kommen ja auch noch richtige Kosten für die EDV-Programme hinzu und die Kosten richtig Geld. Wie gesagt ich mach hier für meinen Vermieter seit jetzt mehr als 30 Jahren die Nebenkostenabrechnung und hab schon viele andere in den Händen halten dürfen wo sich mir die Haare im Nacken gesträubt haben. Bei meinem Freund z.B. macht das der 85-jährige Vermieter (und der hat tatsächlich unzählige Mieter) mit immer neuen Fotokopien wo er dann alte Zahlen einfach durchstreicht und durch die aktuellen ersetzt. Das machen die Mieter tatsächlich mit, genauso wie er sich strikt weigert denen eine originale Rechnung vorzulegen. Bei meiner Schwägerin und jetzt komms (als Bankkauffrau) läuft es nicht viel anders und die sagt mir dann promt, ne ich wohne hier doch günstig. Ist doch irgendwie komisch, über die jährliche Stromrechnung ärgern sich alle lauthals über die Nebenkostenabrechnung nur wenige.

Ich wünsche deinem Bekannten dann mal weiter viel Glück, hoffentlich bekommt er dann jetzt bald mal sein Geld und ein gutes Arbeitszeugnis.


Grüße saurbier
 

Kerstin_K

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So hier gibt es auch Neuigkeiten. Um die Firma bei der Gewerbeaufsicht aientragen zu lassen, bedarf es einer erlaubnis nach §34c Gewerbeordnung von der IHK. Die Papiere dafür zusammenzubekommen hat wohl 5 Wochen gedauert. Ichhabe mir das mal angesehen, das ist einiges. Führungszeignis, Nachweis einer 20-Stündigen Schulung, uss. usw. Wenn diese Erlaubnis vorliegt, geht es zum gewerbeaufsichtsamt, die <firma wird eingetragen und dann geht es bei der Bank weiter.

Das Jinto muss noch umbenannt werden (Hat der alte Verwaöter drei Jahre lang nicht gemacht) und ers dann erhalten sie den Konteozugriff. Aktuell läuft das so, dass die DKB aus Kulanz die dringendsaten Rechnungen wie zum Beispiel Energieversorger auf Zuruf überweist.

Momentan sind auch keie SEPA-Lastschriftmandate möglich. Einige Eogentümer überweisen das Husgeld seit dem 01.01., andere nicht. Sobald der Kontozugriff da ist, soll jeder Eigentümer seinen Kontostand bekommen.

Das Hausgeld setzt sich laut meinem Bekannten aus Gemeinschaftskosten wie Gehwegreinigung usw. zusammen, aber auch aus Kosten, die nach individuellem Verbrauch gehen, we Heizung, Wasser...weren darüber abgerechnet. Ich habe menem Bekannten jetzt geraten, das mal auseinanderzurechnen und wenigstens seine individuellen Kosten zu zahlen, de Gemeinschaftskosten kann an dann mit sener Forderung verrechnen, wenn de Verwalter mal soweit sind.
 
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