Arbeitgeber zahlt nicht und sitzt alles aus, was ist zu tun? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ela1953

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Es gibt sehr viele Arbeitgeber, die den Minijobbern jegliche Rechte absprechen.
Sie behaupten einfach, dass es Urlaub, Lohnfortzahlung usw. für Minijobber nicht gibt.
Deshalb werden sehr gern Ausländer und/oder nicht so Informierte eingestellt.
 

Kerstin_K

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Mein Bekannter ist Kurde und Allevit und deshalb aus der Türkei geflohen. Die Alleviten dort zeigen Ihren Glauben ganz bewusst nicht offen. Dieses antrinierte Verhalten prägt ihn noch heite, obwohl er schon 10 Jahre in Deutschland ist. HArmonie ist ihm sehr wichtig. Ich muss da vor diesem Hintergrund auch wien bisschen behutsam mit ihm umgehen. Immerhin sind das sien Nachbarn und ich möchte, dass ein 8jähriger Sohn auch in Zukunft noc unbeschwert mit seinen Freunden spielen kann. Das Kind bekommt schon genug von den Belastungen der Eltern mit.

Gegen eine in der Form falsche Kündigung vorzugehen hätte den nächsten Rechtsstreit provoziert, muss nicht sein.

Klar würden ihm eigentlich Zinsen zustehen. Aber das ist ein verschwindend geringer Betrag. 5 % überm Basiszinssatz klingt vel, aber da der Basiszinssatz negativ ist, beiben da untern Strich nur 0,88 % Zinsen p.a. Die älteste Forderung ist aus Mai, das sind aber nur 16 EUR, der Juni wurde komplett bezahlt, aus Juli fehlt das meiste, weil er da fast den ganzen Monat Urlaub hatte, im August fehlen wieder 4 Tage, September wurde bezahlt, Oktober fehlt alles, 450 EUR+148EUR für einen Laubbläser, November fehlen 14 Tage Lohnfortzahlung wegen Krankheit, Dezember wurde auch noch nicht gezahlt. Ich hab das nicht ausugerechnet, aber alles zusammen kommt man da wenn überhaupt auf 10 EUR Zinsen. Ganz ehrlich, darum zu streiten lohnt es sich nicht.

Viel mer Sorgen mact mir da schon eher, dass die WEG-Konten komplett lehr sind. Andererseits, das sind 18 Eigentümer, bis Ende Dezember sind 1.700 EUR aufgelaufen, das sollte also zu stemmen sein.
 

Kerstin_K

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21.008
Es gibt sehr viele Arbeitgeber, die den Minijobbern jegliche Rechte absprechen.
Sie behaupten einfach, dass es Urlaub, Lohnfortzahlung usw. für Minijobber nicht gibt.
Deshalb werden sehr gern Ausländer und/oder nicht so Informierte eingestellt.
Das stimmt. In diesem Fall it es aber nicht so. Er hat sich ja selber für diese Arbeit gemeldet und die Eigentümer fanden das gut, weol er einer von ihnen ist, sie wussten dass er das gerne macht und sie dachten halt, so bekommen sie ihr Gartenpflegeproblem gelöst und tun ihm noch einen Gefallen damit, dass er sich was dazverdienen kann. Das war auch an sich eine super Sache für alle Seiten. Das Problem ist nur, dass diesen Unwissenden Eigentümern nict klar war, dass an einem Arbeitsverhältnis noch ein bischen mehr dranhängt. Durch die Versäumnisse des alten Verwalters ist das jetzt offensichtlich geworden und es gibt da halt Eigentümer, die das irgendwie nicht einsehen und meinen, dass man Gesetze unter Nachbarn maleinfach so durch Absprachen ausser Kraft setzen kann.

Der alte Verwalter hat unglaublich viel Schaden angerichtet, in jeder Hinsicht.

Notfalls haften die Eigentümer mit ihren Wohnungen :biggrin:
Sofern keine Belastungen drauf sind.
Vergiss es. die Häuser wurden 2017 fertiggestellt. Ich galube nicht, dass daschon was abgezahlt ist. Höchstens bei einzelnen Eigentümern, die das Geld komplett auf der hohen Kante hatten.
 

avrschmitz

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Höchstens bei einzelnen Eigentümern, die das Geld komplett auf der hohen Kante hatten.
Bevor es an deren Immobilien geht, werden die schon ganz schnell die Kohle zusammenkratzen. 1.700€ auf 18 Eigentümer verteilt, macht 100€ pro Eigentümer. Deinen Bekannten als Eigentümer mal rausgerechnet.
 

Kerstin_K

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Die hatten ja zwischenzeitlich schonmal die Idee, eine Sammlung zu veranstalten und ihn abzüglich seines Anteils auszuzahlen. Das haben wir abgelehnt.Ich finde so etwas diskriminierend, zumal dann nochmal ganz deutlch in der Nachbarschaft rum gegengen wäre, dass er das Geld dringend braucht.

Notfalls, wenn bs Ende April nichtgezahlt ist, könte erimmer noch schauen, ob er das Hausgeld eine zeit lang einbehält oder so. Ich denke allerdings, wenn die neuen Verwalter erstmal den Kontenzugriff haben, dann wird sich das schnell klären. Muss ja auch, die Energieversorger werden auch nicht ewig warten.

Weiss jemand, wie lange so ein Handelsregistereintrag einer GmbH dauern kann? Daran hängt es ja derzeit.
 

avrschmitz

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Weiss jemand, wie lange so ein Handelsregistereintrag einer GmbH dauern kann?
3 - 4 Wochen. Hängt aber von diversen Voraussetzungen ab, wie z.B. Einzahlung des Stammkapitals.
Wie lange die Gründung einer GmbH, von der Absichtserklärung der Gesellschafter bis zur Bestätigung der Eintragung ins Handelsregister, dauert, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Einige davon, wie z.B. die zügige Einzahlung der Stammeinlage, sind direkt von den Gesellschaftern beeinflussbar. Andere dagegen, wie die Übermittlung der Unterlagen durch den Notar an das Handelsregister, nur indirekt.

Läuft alles reibungslos ab, d.h.:

  • nach der notariellen Beurkundung des Gesellschaftsvertrags beim Notar wird direkt ein Geschäftskonto für die Gesellschaft eröffnet,
  • auf das alle Gesellschafter umgehend ihre Stammanteile einzahlen und
  • dies direkt beim Notar anzeigen,
  • der daraufhin auch umgehend alle notwendigen Unterlagen wie GmbH-Satzung, Beschluss über die Geschäftsführerbestellung und die Liste der Gesellschafter elektronisch an das Handelsregister übermittelt,
dann dauert der Gründungsprozess vom Notartermin bis zur Eintragung der GmbH im Handelsregister in der Regel etwa drei bis vier Wochen.
Quelle
 

Kerstin_K

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Okay, ich hatte den Eindruck, dass die neuen verwalter quasi täglich darauf warten. Das könnte passen.
 

saurbier

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Nun ja dann wünsche den neuen Verwaltern - die ja keinerlei Ahnung von der Materie haben - mal viel Glück für die Zukunft. Verwalter spielen ist ein Spiel mit dem Feuer, denn da geht es zum Teil um viel Geld.

Ob den neuen Verwalter bekannt ist, daß der Auftraggeber (Verwalter) bei Minijobbern mit haftet, wenn Gesetze nicht eingehalten werden, wer weiß. Ich hab das z.B. 2014 selbst erlebt, als meine damailige Chefin alle Arbeitsverträge ihrem Auftraggeber vorlegen mußte (großes Autohaus einer bestimmten Marke), die haben alles haar klein geprüft, nur damit man sie später nicht am Ar... kriegen kann.

Sich immer die günstigsten Auszusuchen kann so manches mal doch sehr teuer werden, nicht wahr.

Wenn der alte Verwalter das ganze Geld "veruntreut" hat, nun dann dürfte es für die Eigentümer nicht gerade rosig aussehen, denn auch die Rücklagen müssen ja neu aufgebaut werden, denn niemand weiß wann selbst bei den Neubauten mal was anfällt. Ob die Geizkragen dazu alle bereit sind.

Klar das bei so einem bunten Haufen an Eigentümer kaum einer dabei ist der ausreichende rechtliche Kenntnis der Materie mitbringt, woher auch wenn man da auf die Heimatländer schaut und deren lockere Gesetze.
 

Kerstin_K

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Naja, allzu gross sind die summen nicht um die es da geht. IMstandhaltungsrücklage wurde wohl erst siet Januar 2019 gezahlt, wenn ich das richtig verstanden habe 30 EUR je Eigentümer bei 18 Eigentümern. Das hält sich in Grenzen.

Wenn ich daran denke, dass einer der Eigentümerselber Arbeitgeber ist, er betreibt eine Shisha Bar, dann möchte ich dem ganz gerne mal den Zoll vorbeischicken.

Und der alte Verwalter, der das ganze Unheil angerichtet hat, hat mehr als 60 Leute in seiner Firma und bildet regelmäßig aus. Der hätte das eigentlich besser wissen müssen. Die Firma gibt es seit 1996.
 

ela1953

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Shisha Bar?
Das sind die Betriebe, die hier dauernd unangekündigt überprüft werden.
Das Ergebnis steht dann in der Tageszeitung. Es gibt immer was zu beanstanden.
 

Kerstin_K

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Mir ist auch klar, dass es da gerde in der Gastronomoe und dann auch noch im Nachtmilieu vile schwarze Schafe gibt.

Aber da muss ich nochmal drüber nachdenken. Wnn, kann ich das nur anonym machen. DEr Typ ist Kickboxer und kennt meinen Namen und meine Anschrift.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich so ne Rachetour starten will.
 

Babbel1

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es gibt keinen formalen schriftlichen Urlaubsantrag, mit der alten Verwaltung wirde das nur telefonisch besprochen und am Ende eie Mail mit den genauen Urlaubsdaten geschickt.
Wer hat wem eine Mail geschickt?
einer der neuen Verwalter hat mit dem Anwalt, den der alte beauftragt hatte gesprochen (Fachanwalt für Arbeitsrecht). Der sagt, dass, weil das Arbeitsverhältnis noch keine 6 Monate bestand, mein Bekannter ja noch keinen Anspruch auf diesen Urlaub hatte und dass er deshalb hätte einen Antrag stellen müssen. Er schätze das so ein, dass eine entsprechende Klage durchgehen würde. Sehe ich anders, weil nirgendwo steht, dass ein Antrag schriftlich gestellt werden muss und der alte Verwalter ausreichend Gelegenheit hatte, den Urlaub abzulehnen, aber das ist nun auch egal, die Klage wird es nicht geben und er bekommt auch Januar und Febrauar noch voll bezahlt.
Urlaub muss vom AG ausdrücklich genehmigt werden, daher die Frage wegen der Mail.

Ich habe ja auch meine Zweifel, ob die neuen Verwalter aktuell überhaupt rechtswirksam kündigen können, aber das Fass wollte ich gestern nicht auch noch aufmachen.
Können sie (noch) nicht.
Deshalb wurde der Verwaltervertrag auch noch nicht unterschrieben.
Das einzige, was wir noch versuchen könnten, wäre, das Gericht wegen des Verwalterwechsels um Fristaufschub zu bitten.
Das wäre aus meiner Sicht erste Wahl.
Oder das:
Ihr könntet dem Gericht auch schreiben, dass ihr in Vergleichsverhandlungen seid und die Klage daher derzeit nicht weiter bearbeitet werden soll. Ihr würdet unaufgefordert wieder darauf zurückkommen.
Evtl. mal beim beim Gericht nachfragen, was da in der Richtung so geht.

Zahlen die nachher aus irgendwelchen Gründen nicht, hättet ihr u. U. mit der Rücknahme der Klage alles verbaut.
Dito.
 

Kerstin_K

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Also mit dem Urlaub das ist so gelaufen: er hat bei dem alten Verwalter angerufen, um verschiedenes zu klären. Dabei hat er auch gesagt, dass er im Juli Urlaub machen möchte. Die ganz genauen Daten standen noch nicht fest, ging da noch um wenige Tage hin und her wegen Schulferien, Zulassung eines neuen Autos für die Fahrt usw. De Mitarbeiterin der Verwaltungsfirma fragte ihn daraufhin, ob er jemanden wüsste, der die Vertretung übernehmen kann. Er schlug vor einen Freund zu fragen, der selbständig als Gärtner arbeitet. Die Verwaltungsmitarbeiterin anwortete, das ist ja dann ganz einfach, der Gärtner solle dann einfach seine Rechnung schicken. Er möge dann bitte noch die genauen Urlaubsdaten mitteilen. Das hat er dann gemacht. "Hallo Frau x, hiermit teile ich ihnen wie vereinbart meine Urlaubsdaten mit, ich bin von DATUM bis DATUM im Urlaub." Das war mehr als eine Woche vor dem Urlaub. Eine Antwort auf diese Mail gab es nicht. Ich nenne das mal Zustimmung durch konkludentes Handeln. enn ich mit dem Urlaub nicht einverstsanden bin, frage ich nicht nach einer Vertretung.

Die Rechnung des Gärtners wurde übrigens bis heute nicht bezahlt. Und der traut sich nicht, was zu unternehmen, weil es keinen schriftliche Auftrag gibt. Mein Bekannter will das jetzt unbedingt selber zahlen, weil das ein Freund von ihm ist.

Das Ding mit der Klage ist gelaufen. Wir haben der Rechtsanwältin gestern noch eine Bericht über die Gesamtsituation zugemailt und sie hat gestern Abned noch geantwortet, dass sie den Schriftsatz für das Gericht dann entsprechend vorbereitet. mei Beknnter will diese Klage so schnell wie möglich aus der Welt schaffen.

Ich bin jetzt mal gespannt, ob die Kündigung pünktlich kommt. Das wäre bis Freitag. Falls nicht, glaube ich nicht, dass mein Bekannter bereit ist, die WEG zu zwingen, das Arbeitsverhältnis noch eine Monat länger fortzuführen. Wenn ich ihm am Freitag nicht aufgehalten hätte, dann hätte er wohl sogar nochzugestimmt, auf die Kündigungsfrist zu verzichten.

Die Sache mit dem Urlaub kam übrigens erst hohc, nachdem er dies ablehnte. Eine der beiden neuen Verwalter meinte dann, wenn das so sei, stelle er als Eigentümer den Antrag, zu beschliessen, dass gegen Meinen Bekannten geklagt werden soll, damit man die Urlaubszeit nicht bezahlen muss. Das würde sich ja dann mit dem Februar aufheben. Klarer ERpresungsversuch also. Dem haben aber die Anderen Eigentümer nicht zugestimmt.
 

avrschmitz

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Mein Bekannter will das jetzt unbedingt selber zahlen, weil das ein Freund von ihm ist.
Sobald wie Dein Bekannter sein Geld vollständig hat, soll der Gärtner die Rechnung schicken. Zahlen die nicht, ist Dein Bekannter Zeuge für die Beauftragung.
Eine der beiden neuen Verwalter meinte dann, wenn das so sei, stelle er als Eigentümer den Antrag, zu beschliessen, dass gegen Meinen Bekannten geklagt werden soll, damit man die Urlaubszeit nicht bezahlen muss.
Das fängt ja schon gut an. Dein Bekannter soll weiter die Arbeiten machen und die kommen jetzt schon mit solchen Methoden.
 

ela1953

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Das fängt ja schon gut an. Dein Bekannter soll weiter die Arbeiten machen und die kommen jetzt schon mit solchen Methoden.
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Ihm wird ja gekündigt. Eine Firma soll das wieder machen
 

Kerstin_K

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Sobald wie Dein Bekannter sein Geld vollständig hat, soll der Gärtner die Rechnung schicken. Zahlen die nicht, ist Dein Bekannter Zeuge für die Beauftragung.
Die Rechnung lag dem alten Verwalter vor, sollte sic demnach wohl auch in den Unterlagen befinden, die die neuen Verwalter vom alten bekommen haben und wir hatten diese Rechnung den neuen Verwaltern auch Ende letzten jahres schonmal geschickt.

Leider hat mein Bekannter sich auf der eigentümerversammlung hingestellt und gesagt, dass er das zahlen wird. Ihc konnte es nicht verhindern. Irgendwie träumt er davon, dass er die Nachbarn wieder versöhnen kann, wenn er deren finanzielle verpflichtungen übernimmt. Und das obwohl er das Geld dafür absolut nicht hat.
Danke, ist mir entgangen. Ich hatte irgendwas in Erinnerung, dass er ein Angebot abgeben soll.
Das hat er getan, die Eigentümer haen sich aber auf der versammlung entschieden, die Gartenpflege wieder extern zu vergeben.
 

avrschmitz

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Das hat er getan, die Eigentümer haen sich aber auf der versammlung entschieden, d
Ist vielleicht auch das sinnvollste, so wie das dort abläuft. Dürfte für ihn mit weniger Ärger verbunden sein und die Eigentümer werden schon merken, dass eine externe Firma am Ende teurer wird.
 

Kerstin_K

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Ist vielleicht auch das sinnvollste, so wie das dort abläuft. Dürfte für ihn mit weniger Ärger verbunden sein und die Eigentümer werden schon merken, dass eine externe Firma am Ende teurer wird.
Das hätte jetzt schon ein Blinder merken können, aber die sind einfach dumm. Er hat ein Angebot abgegeben, dass die WEG incl. Abgaben an die Minijobzentrale ca. 4.800 EUR im Jahr gekostet hätte, okay, Urlaubs- und Krankheitsvertretung wäre extra gegangen und Arbeitsmittel auch, aber die meisten Werkzeuge wurden ja schon angeschafft und sollten einige Jahre halten. Der Dienstleister nimmt über 8.000 EUR für wesentlich weniger Leistung und kommt überhaupt nur 7 Monate im Jahr. Ausserdem haben sie mit dem ja ja 2018 schon schlechte Erfahrungen gemacht und der ist belannt dafür, dass er bewusst irrsinnig hohe Angebote abgibt, weil er zuwenig Leute hat.

Mein Bekannter hat aber auch keine Lust mehr, für die WEG zu arbeiten und wollte sein Angebot wäjrend der versammlung zurückziehen. Da wurde ihm gesagt, das könne er nicht. Ich wäre mal gespannt gewesen, wie man ihn hätte zwingen wollen, den neuen Arbeitsvertrag zu unterschreiben.

Übrigens haben wir ein qualifiziertes Arbeitszeugnis angefordert und es kam auch schon eine Mail, dass er das bekommt. Ich bin gespannt. Noch vor wenigen Wochen wollte man seinen Stundensatz erhöhen, weil man so zufrieden mit seiner Arbeit war.
 

Kerstin_K

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Wie gesagt, das fänt ja schon beim Arbeitsvertrag an.

Die haben noch mehr Schoten gebracht: Er hatte ein 2. Angebot abgegeben für Winterdienst (hatte ihc ihm von abgeraten, aber.....). Der neue Verwaltr meinte doch glatt, die dann notwendige Haftpflichtversicherung müsste er dann abschliessen. Sehe ich auch anders, wenn er als Minijobber, also Arbbeitnehmer das macht, dann muss er Arbeitgeber die Versicherung abschliessen. Aber egal, dene ist nicht zu helfen und ic bin froh, dass er da raus kommt.
 

saurbier

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Kerstin_K merkst du nicht, daß die Herrschaften überhaupt keine Anhnung von der Materie haben.

Die werden erst dann richtig wach und die neuen Verwalter wachen auf, wenn sie mal sehen was das ganze für ein Aufwand ist. Verwalter spielen für 18 Wohneinheiten ist überschaubar aber dennoch geht da viel Zeit bei drauf.

Ich frag mich gerade wie dein Bekannter denn sein Angebot abgegeben hat, als Minijobber oder als freier Unternehmer, denn das macht schon einen gewaltigen Unterschied aus rechtlicher Sicht aber auch für die Kosten. Wenn man da bei den von ihm angesetzten 4800,-€ incl. Abgaben nimmt (30,9% für z.B. Sozialabgaben, BG etc.) dann bleibt ihm aber nicht viel.

Der neue Verwaltr meinte doch glatt, die dann notwendige Haftpflichtversicherung müsste er dann abschliessen.
Na da siehst du doch wieviel Ahnung die haben.

Naja, allzu gross sind die summen nicht um die es da geht. IMstandhaltungsrücklage wurde wohl erst siet Januar 2019 gezahlt, wenn ich das richtig verstanden habe 30 EUR je Eigentümer bei 18 Eigentümern. Das hält sich in Grenzen.
Nun ja, bei so kläglichen Instandhaltungsrücklagen werden sie dann Jahre brauchen um genügend Geld zusammen zu bekommen und kommt es dann mal zum Knall, stehen sie plötzlich ohne Geld für den nächsten Knall da, heißt dann von der Hand im Mund zu agieren. Ein anständiger Verwalter baut immer genug für Rücklagen auf.

Aber der Geiz der WEG zeigt sich hier ja bereits, wenn es um die pro Einheit mal gerade 100,-€ für deinen Bekannten geht um den Prozeß zu beenden. Da kann man doch nur noch lachen, er soll das Verfahren zurück nehmen - ja warum denn, damit die Herrschaften ihre Schulden nicht zahlen müssen - ich bitte dich.

Ich würde die im eigenen Dreck ersticken lassen.
 

Kerstin_K

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Dass die arbeitsrechtlich null Ahnung haben, das weiss ich schon lange er hat ein Angebot mit einer Monatlich festen Summe abgegeben im Sommer etwa das, was er jett monatlich mit Stundensatz hate, im Winter etwas weniger. Und natürlich wieder als Minijobber, haben wir Fett oben drüber geschrieben.

Ausserdem unten drunter 20 Tag Urlaub und dass Aufwendungen für Arbeitsmittel, werkzeug usw. natürlich extra bezahlt werden müssen. Wir haben das mal in den Abgabenrechner der Minijobzentrale eingegeben. sind ziemlich genau 28 % Abgaben incl. der 2 % Pauschalsteuer, die der Arbeitgeber ja auf den Minijobber abwälzen kann. Und in dem Angebot waren einige Goodies drin, wie zum Beispiel, dass er auch Grünabfälle der Nachbarn mitnimmt, wenn er sowieso zum Wertstoffhof fährt, Nassreinigung der Mülltonnen von seinem Wasser und anderes. Plus dass er eben vor Ort ist und flexibel nach Bedarf arbeiten kann und der Dienstleister kommt nur 1x alle 2 Wochen.

Ich kann das immer noch nicht fassen, dass die Eigentümer für den Dienstleister gestimmt haben.

Mit den Instandhaltungsrücklagen das verstehe ich auch nicht, dass die da so knauserig sind. Das erste Problem gab es auch schon. Nirgends lief das Wasser mehr ab und es wurde eine Rohrreinigungsfirma gerufen. Das schon 2x. Die sind da mit einer Kamera rein und haben neben Hgieneabfällen auch Baumaterialien gefunden, Zementreste, die sich verhärtet hatten. DIe beiden Reinigungen haben 4.000 EUR gekostet und es ist nihct ausgeschlossen, dass weitere notwendig sind.
 

saurbier

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Wir haben das mal in den Abgabenrechner der Minijobzentrale eingegeben. sind ziemlich genau 28 % Abgaben incl. der 2 % Pauschalsteuer, die der Arbeitgeber ja auf den Minijobber abwälzen kann.
Sorry Kerstin_K, da unterliegst du einem irrtum. Der Arbeitgeber kann die Sozialabgaben für KV (13%) und Rentenkasse (15%) als auch wenn er es denn macht die (0,9%) für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall als auch die (2%) Pauschalsteuer nicht auf den Minijobber abschieben, das sind alleine seine Ausgaben für die Sozialversicherung. Einzige die (3,6%) Eigenanteil an der Rentenversicherung ist vom Minijobber zu übernehmen, weshalb er dann auch einen EMR/Reha Anspruch bei der Rentenversicherung erwirbt. Der Minijobber erhält sein Geld ohne Abzüge. Ich habe die letzten Jahre als Minijobber gearbeitet und kenne dadurch viele, bei keinem haben die Arbeitgeber den Versuch unternommen hier weniger als die besagten 450,-€ (plus 2 Sonderzahlungen) damals ja noch 400,-€ auszuzahlen, außer man hat halt selbst für weit weniger gearbeitet, denn jeder ist ja frei die Stundenzahl festzulegen.

Sinn und zweck des Minijobbers ist ja, dem Arbeitgeber zu helfen die Soziallasten zu minimieren, weshalb er hier nur Pauschalen abzuführen hat.

Ganz anders sieht es da bei einem Middijobber aus, denn der zahlt die Abgaben von seinem Brutto-Lohn wie jeder andere Arbeitnehmer.

Wenn der Verwalter bei deinem Bekannten tatsächlich noch die Sozialabgaben vom Lohn abgezogen hat, nun dann hat er ihn satt betrogen und ich würde das dem Zoll umgehend melden.

Ich kann das immer noch nicht fassen, dass die Eigentümer für den Dienstleister gestimmt haben.
Nun ja ich schon, denn die sind halt sauer auf deinen Bekannten, ist doch klar. Macht aber nicht, sie werden sehr was sie davon haben werden. An stelle deines Bekannten würde ich mich jetzt kack frech bei der Firma bewerben, immerhin der Vorteil wäre ja das er vor Ort wohnt. Ich glaube mal das würde die anderen Eigentümer noch mehr verärgern, aber was solls damit müssten sie dann halt leben.

Mit den Instandhaltungsrücklagen das verstehe ich auch nicht, dass die da so knauserig sind. Das erste Problem gab es auch schon. Nirgends lief das Wasser mehr ab und es wurde eine Rohrreinigungsfirma gerufen. Das schon 2x. Die sind da mit einer Kamera rein und haben neben Hgieneabfällen auch Baumaterialien gefunden, Zementreste, die sich verhärtet hatten. DIe beiden Reinigungen haben 4.000 EUR gekostet und es ist nihct ausgeschlossen, dass weitere notwendig sind.
Kerstin_K das ist die Gier - nicht anderes. Geiz ist Geil und hat schon vielen den Hals gebrochen. ich sag mal so, meine Motorrollerwerkstatt rät jedem Kunden - wer billig kauft kauft zweimal - ja was glaubst du welche Ersatzteile die Kunden da mitunter anschleppen bzw. sich sogar selbst an ihrem Gefährt verbauen, genau die billigsten von e-bay wenn möglich. Kurze Zeit später stehen sie dann in der Werkstatt und jammern und jammern noch mehr wenn sie nun die Rechnung der Werkstatt bekommen.

Nun mal ernsthaft, wer Zementreste in den Abfluss spült hat es doch nicht besser verdient, oder. Ich würde mich da als WEG mal eher auf die Suche nach dem Verursacher machen und ihm die Kosten aufs Auge drücken, denn das ist nicht die Aufgabe der WEG hierfür gerade zu stehen. Aber so denken halt immer mehr, gerade bei WEG´s. War im Objekt meiner Mama damals nichts anderes, dann waren viele Eigentümer dafür das die Wasserkosten auf Einheiten umgelegt (anstatt Zähler einzubauen) werden (waren früher Mietwohungen die dann in Eigentumswohungen umgewandelt wurden), denn so konnten einige ihrem Nebenerwerb (Waschen und Bügeln) nachgehen. Das ging solange gut bis ich vor Gericht zog und dem einen Riegel vorschob, man bedenke eine einzelne Person soll für 100m³ Wasser aufkommen (nach dem Zählereinbau waren es für meine Mama nur noch 35 m³), aber hallo wenn nebenann eine 4 köpfige Familie wohnt die genauso viel zahlen soll.
 
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