Arbeitgeber zahlt nicht und sitzt alles aus, was ist zu tun? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Kerstin_K

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Die WEG Vertreten durch die Verwaltungsgesellschaft. Gung nicht anders, denn genauso ist der Arbeisvertrag abgeschlossen, mit der WEG, vertreten durch .....
 

avrschmitz

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Sollten die Konten allerdings leer sein, weil das Hausgeld tatsächlich zu wenig war, dann müssen wir sehen, was zu tun ist.
Ist nicht das Problem Deines Bekannten. Müssen die Eigentümer eben ihr Portemonnaie aufmachen. Dein Bekannter hatte weder die Pflicht und schon gar nicht die Möglichkeit den Verwalter zu kontrollieren. Das war Sache der Eigentümer.

Und einige Eigentümer snd wegen der Klage und der dadurch entstehenden Kosten sauer.
Hätten sie vorher dem Verwalter auf die Finger gucken müssen.
 

Kerstin_K

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Naja, er ist ja selber Teil der WEG. Man wirft ihm unter anderem vor, dass er nicht zum Beirat gegangen ist. Aber das wollte er nicht. Und ich hätte nie gedacht, dass es soweit kommt. Der Mahnbescheid war ja nur der letzte Schritt, weil die Verwaltung auf nichts reagiert hat.

Die Eigentümer waren schon lange unzufrieden mit der Verwaltung, waren aber vertraglich bis Ende 2019 an diese gebunden.
 

avrschmitz

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Naja, er ist ja selber Teil der WEG.
Das ist natürlich nicht so gut.

Ggfs. muss die Eigentümergemeinschaft den Schaden beim Verwalter geltend machen. Ich würde jetzt erst einmal abwarten. Klage läuft, damit ist noch ein Druckmittel vorhanden. Deshalb würde ich die auf keinen Fall zurückziehen.
 

Kerstin_K

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Genauso sehe ich das. Und die Kosten sind bisher sehr niedrig durch den geringen Streitwert. Seine Anwältin bekam 145 Eur. Die ist Alleinkaempferin. Dass die da nicht viel tun mag, kann ich verstehen.
 

avalanche

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Und wenn sich jetzt die Verwaltungsgesellschaft ändert, gilt der alte Arbeitsvertrag nicht mehr und es braucht einen neuen AV?

Ich würde mir an deren Stelle sehr genau ansehen, wo das Hausgeld 2019 geblieben ist.
Ob bei diesem Verwalter die Buchführung auch vollständig ist?
 

Kerstin_K

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Rein rechtlich braucht er wohl keinen neuen Vertrag. Aber die Eigentümer wollen sowieso seinen Stundenlang erhöhen, er will einen festen monatlichen Betrag anbieten. Im Zuge dessen könnte man einen neuen Vertrag machen.

Die Abrechnung 2018 hat er eine Woche vor der letzten Eigentümerversammlung vorgelegt und di Entlastung bekommen. Wer die geprüft hat, keine Ahnung.
 
Zuletzt bearbeitet:

avrschmitz

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Und wenn sich jetzt die Verwaltungsgesellschaft ändert, gilt der alte Arbeitsvertrag ni
Der Vertrag wurde ja bereits mit den Eigentümern geschlossen. Der Verwalter hat den Arbeitsvertrag nur in deren Namen abgeschlossen. Von daher braucht eigentlich kein neuer Vertrag abgeschlossen werden. Der Stundenlohn kann auch unabhängig davon erhöht werden.
 

SB Feind

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Hallo,frohe Weihnachten.

Wenn der Verwalter den Lohn nicht an deinen Bekannten zahlt kann er doch nichts für. da brauchen die Eigentümer auch nicht sauer auf ihn sein. Ich denke dein bekannter hat einen Hauptjob da brauch er sich doch nicht fürchten wenn er diesen Nebenjob verliert. So Minijobs findet man eigentlich immer.
 

Kerstin_K

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Hallo SB Feind,

auch Dir fröhliche Weihnachten.

Dieanderen Eigentümer sind saier, weil die Klage ja jetzt gegen die Eigentümergemeischaft läuft, das ging ja gar nicht anders. Sie haben Angst, dass jetzt immense Kosten auf sie zukommen. Ausserdem tut der alte Verwalter alles, um menen Bekannten ims schlechte Licht zur rücken, indem er zum Beiseiel verbreitet, er sei ohne Absprache in den Urlaub abgehauen (was nachweislic nicht stimmt)oder er würde immer möglichst viele Stunden machen (was auch nicht stimmt). Mein Bekannter hat dann damit zu tun, das Gegenteil zu beweisen, um vor den Nachbarn nicht schlecht darzustehen. Da viele der Nachbarn von Arbeitsrecht schlicht keine Ahnung haben, denken die zum Beispiel auch, dass men Bekannter viel teuerer ist, als der Dienstleister, den sie vorher hatten. Aber erstens kann man das nicht so einfach miteinander vergleichen und zweitens bekommen die eigentümer jetzt ja ene ganz andere Leistung.

NAtürlich hate mein Bekannter seinen Hauptjob, aber der reicht nicht. Seit der Hauptarbeitgeber einen Bonus gestrichen hat, hat er monatlich 450 EUR netto weniger, das sit viel Geld.

Klar gibt es Nebenjobs, aber da was passendes und seriöses zu finden ist auch nicht so einfach. Die Gartenarbeit in der Eigentümergemeinschaft ist halt ideal, weil er ein Stück weit für sich selber arbeitet, weil er sich das zeitlich frei einteilen kann, so dass er das ideal mit der Schictarbeitim Hauptjob und der Versorgung von kranker Frau und Kind kombinieren kann.
 

avrschmitz

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Sie haben Angst, dass jetzt immense Kosten auf sie zukommen
In der ersten Instanz trägt vor dem Arbeitsgericht sowieso jeder deine Kosten selbst. Wenn die Eigentümer keinen Anwalt beauftragen, sind die Kosten minimal.

Bzgl. der falschen Behauptungen des Verwalters würde ich das mit entsprechenden Belegen richtig stellen. Aber nicht gegenüber dem Verwalter sondern direkt an den Beirat.
 

Kerstin_K

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In der ersten Instanz trägt vor dem Arbeitsgericht sowieso jeder deine Kosten selbst. Wenn die Eigentümer keinen Anwalt beauftragen, sind die Kosten minimal.
Der Verwalter hat einen Anwalt beaiftragt und den auch noch von Hamburg (Sitz der Verwaltungsfirma) nach Hannover zum Gütetermin reisen lassen.
 

avrschmitz

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und den auch noch von Hamburg (Sitz der Verwaltungsfirma) nach Hannover zum Gütetermin reisen lassen.
Wenn ich Eigentümer wäre, dürfte der Verwalter die Kosten selbst tragen. Selbst wenn er einen Anwalt beauftragt, hätte er sich einen aus Hannover suchen können. Immerhin gibt es noch eine Schadenminderungspflicht. Zumindest die Reisekosten des Anwalts würde ich als Eigentümer nicht zahlen.
 

Kerstin_K

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Wenn ich Eigentümer wäre, dürfte der Verwalter die Kosten selbst tragen. Selbst wenn er einen Anwalt beauftragt, hätte er sich einen aus Hannover suchen können. Immerhin gibt es noch eine Schadenminderungspflicht. Zumindest die Reisekosten des Anwalts würde ich als Eigentümer nicht zahlen.
Ganz meine Meinung. Das habe ich einigen Eigentümern, mit denen ich im Auftrag meines Bekannten gesprochen habe, auch gesagt. Die sollen mal bitte ganz genau die Abrechnung für 2019 kontrollieren, die der alte Verwalter ja wohl noch erstellen muss.
 

Kerstin_K

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Es bleibt spannend.

Eins ist mir jetzt schon klar, die neue Verwaltung muss noch viel lernen.

Mein Bekannter wure bei der letzten Eigentümerversammlung in den Beirat gewählt. Der tagte heute.

Man meinte mal wieder Druck machen zu müssen, dass mein Bekannter doch jetzt unbedingt ganz schnell de Klage zurückziehen muss, damit keine weiteren Kosten entstehen. Klar ist er auch interessiert, die Kosten niedrig zu halten, aber deswegen muss man ja jetzt nicht in Hektik verfallen. Vor einem Kammertermin, der nichtmal angesetzt ist, entstehen keine weiteren Kosten. Auf die paar Cent Zinsen verzichten wir grosszügig.

Immerhin kann die neue Verwaltung jetzt die Forderung nachvollziehen und sieht sie auch als berechtigt an. Da der alte Verwalter aber noch nichts übergeben hat, wir warten täglich darauf, können sie auch nichts zahlen und wissen auch nicht, wieviel Geld auf dem Konto ist. Eine Eigentümerin hat sich schon angeboten, die Forderung erstmal aus ihrem Privatvermögen auszugleichen, das möchte mein Bekannter aber eigentlich nicht.

Heute in dem Treffen wurde dann vereinbart, dass er eine schriftliche Zusage bekommt, dass und bis wann da Geld gezahlt wird. Was dann um 23 Uhr kam, war heisse Luft. Er solle sich keine Sorgen machen, man werde auf der nächsten Eigentümerversammlung den anderen Eigentümern erklären, wie sich die Forderung zusamensetzt und man sei sicher, dass dann alles gezahlt werde. Wichtig sei eben nur, die Klage möglichst sofort zurückzuziehen.

Nein, so läuft das natürlich nicht. Die Klage wird erst zurückgezogen, wenn entweder das Geld auf sienem Konto ist oder er eine feste Zusage mit Terminn hat, bis wann das geld auf seiem Konto sein wird. Dafür haben wir jetzt den 15. Januar angeboten. Bis dahin sollte die Übergabe vollzogen sein und die neue Hausgeld Zahlung sollte auch auf dem Konto sein. Einen Beschluss der Eigentümerversammlung braucht es da aus meiner Sicht nicht, denn es gibt eine Arbeitsvertrag und der ist zu erfüllen.

Die neue Verwatung sieht keinen Ansatz, sich noch irgendwie gegen den alen Verwalter zur Wehr zu setzen. Ich behaupte mal, die haben keine Lust dazu oder keine Ahnung oder wahrscheinlich beides.

Mir ist deren Kalkulation eh ein Rätsel. Das sind 18 Eigentümer un die zahlen jeweils unter 300 EUR Hausgeld je Monat. Mag ja sein, dass da eineige bei sind, die mit jedem Cent rechenen müssen und auf den 2017 gebauten Häusern ist auch noch Gewährleistung, aber so ein bischen Rücklage darf doch trotzdem sein, oder? Wenn da mal die Heizungsanlage kaputt geht, die alle Häuser versorgt, au weia.

Der neue Arbeitsvertrag, den man mit meinem Bekannten abschliessen möchte, wird auch noch spannend. Die neuen Verwalter möchten fest 450 EUR zahlen. Dafür soll mein Bekannter auch noc en Winterdienst übernehmen. Daran hatte er auch schon gedacht, die Gewegreinigung macht er eh schon mit. Hier sind aber noch Haftungsfragen zu klären. Men Bekannter will dazu seinen Versicherungsmakler befragen. Ich bin mir nicht sicher, ob das der eichtige Ansprechpartner ist, wüsste aber auch nicht, wen man sonst fragen könnte.

Ich bin auch allgemein nicht begeistert von der Winterdienst Idee. er arbeitet in Wechselschicht, eine Woche Früh-, eine Woche Spät-, gelegentlich auch mal Nacht- oder Mittelschicht. Wenn es nun wirklich mal schneien sollte hat er ein Problem, wel er nur entweder morgens um 5 vor der Arbeit oder abends um 11 nsch der Arbeit räumen kann. Ob das reicht? Und am Wochenende usw. müsst er ständig in Bereitschaft sein.

Er fühlt sic halt nicht wohl, wenn er im Winter Geld bekommt, obwohl sie eigentliche Gartenarbeit nicht anfällt und nur der Gehweg und der Müllplatz zu reinigen sind. Ich bin da eher für eine etwas geringere Zehlung von 420 oder 430 EUR und übers Jahr gleicht sich das dann aus.

Ich möchte in den Vertrag auch eine Deckel von zum Beispiel 40 Stunden im Monat aufnehmen lassen (Zur Zeit bekommt er 11 EUR/Std, das wäre also das Maximum, wenn er sich nicht veschlechten will und bisher sagten die Eigentümer ja sogar, er solle mehr Geld bekommen.) Es gibt die Arbeitszeitaordnung, ja, aber eine ausdrückliche Regelung kann nicht schaden, nicht, dass ie eines Tages auf de Idee kommen, er soll für das Geld die Aussenanlagen komplett neuanlegen oder so.

Auch einen festen Zahlungstermin, zum Beispeil den 5.des Folgemonats möchte ich in den Vertrag aufnehmen lassen.

Schain wir mal, wie das weitergeht.
 

Kerstin_K

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Eine möglichst präzise Regelung, welche Arbeiten er auszuführen hat, sollte drin stehen.
Haben wir, aber man kann auch nicht jeden Handgriff beschreiben.

Mal ein Beispiel: Im Oktober gab es immense Mengen von Laub auch auch dem Gehweg. Das hat er beseitigt. genau neben dem gehweg liegen aber die Privatparkplätze der Anwohner. Die gehören eigentlich nicht zu seienem Arbeitsbereich, aber er hat die einmal mitgefegt, weil sonst das dort liegende Laubstämdig wieder auf den Gehweg geweht wäre. Diese eine Stunde zusätzlicher Arbeit hat mehrere Stunden sinnloses wiederholtes Fegen des Gehweges gespart. DIe meisten Anwohner verstehen das und finden das auch völlig in Ordnung, wenn er so arbeitet. Es gibt aber einzelne, die das nicht kapieren und dann meinen, erwürde nur möglichst viele Stunden machen.
 

katja30031983

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Dafür musst Du aber die Bank/Sparkasse kennen. Wenn ich mich richtig erinnere, muss dabei auch das Formular ausgefüllt werden und dann an den Gerichtsvollzieher schicken, der für den Hauptsitz der Bank/Sparkasse zuständig ist.
Der Pfändungs- und Überweisungsbeschluß sollte dann solange bestehen bleiben bis
der Betrag gepfändet werden konnte.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Hoffe, er erhält sein Geld noch irgendwann. Das stimmt. Wenn die mindestens schreiben würden,
wieso sie nicht zahlen können (zu wenig Geld z.B.) dann würde man nicht im ungewissem gelassen.
 

Kerstin_K

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Aktuell laufen hier unglaubliche Psycho Spielchen ab. Druck, die Klage doch bitte SOFORT zurückzuziehen von allen Seiten. Ihm wird vorgeworfen, dass er ies in der Beiratssitzung zugesagt habe. Hat er, aber eben unter der Voraussetzung, dass er eine juristisch belastbare Aussage bekommt, zu welchem Datum das Geld auf seinem Konto ist. Die kam nicht und die kann der neue Verwalter ach nicht geben, weil er nicht weiss, wann er über die Konten verfügen kann und ob da überhaupt noch was drauf ist. Aber das tangiert und nicht. Das sind eben die Bedingungen für eine Klagerückahme und wenn dier neue Verwalter nicht bereit ist, sich mit dem Alten auseinanderzusetzen um die Übergabe zu beschleunigen, dann ist das sien Problem. DAnn läuft die Klage eben weiter.
 

Kerstin_K

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Das ist mir durchaus klar. Ich verstehe da so einiges an der Kakulation nicht. Das sind 18 Häuser. Die zahlen unter 300 EUR Hausgeld im Monat. Mir kommt das sehr wenig vor. Okay, die Haäuser sind Neubau 2017, also noch in der 5-Jährigen Gewährleistung, da braucht es noch nicht vorl an Investitionen, aber gerade deshalb muss man doch jetzt diese Jahre Nutzen, um da ein Polter aufzubauen? Und bei so wenig Hausgeld ann doch da nicht viel an Rücklagen dabei sein?

Dann hatten die vor meinem Bekannten für die Gartenpflege einen Dienstleister, der angeblich die Gartenpflege für das ganze Jahr für 1.500 EUR erledigt hat. Kein Wunder, dass da die Leitung schlechter war, oder? Okay, da war kene Gehwegreinigung dabei, die gong extra, die macht mein Bekannter jetzt mit, ausserdem die Reinigung des Müllplatzes. Aber trotzdem, bei den Preisen kann doch der Dienstleister kaum Mindestlohn zahlen.

DAnn hat sich der Alte Verwlter ja auf der Eigentümerversammlung hingestellt und behauptet, er hätte nicht zahlen können, weil das Hausgeld auf Grund eines Rechenfehlers im Wirtschaftsplan zu niedrig gewesen sei. Da muss er sich aber heftigst verkalkuliert haben, wenn er insgesamt knapp 1.800 EUR aus den Monaten Mai-Dezember angeblich nicht zahlen kann. Davon ganze 16 (sechzehn!) EUR aus Mai. Mag sein, dass ich den alschen masstab habe, aber für mich iat das Portokasse.

Was auch auffällig ist: Bis auf einen Monat hat er sich da immer Zahlungen für arbeitsrechtliche Besonderheiten herausgepickt: §12 Teilzeit- und Befristungsgesetz, Entgelt während genehmigtem Urlaub, Lohnfortzehlung im Karnkheitsfall. Schon sehr seltsam, wegen Geldknappheit genau diese Sachen rauszupicken und dann vor Gericht zu behaupten, der Arbeitnehmer sei unabgestimmt in den Urlaub abgehauen (Was auch noch nachweislich falsch ist und die mit ihm abgestimmte Urlaubsvertretung hat er auch nicht gezahlt.).

Besonders der Punkt Lohnfortzahlung im Krankheitsfall stösst mir auf: Immerhin kann er da 80 % über die Miniobzentrale wiederholen. Wenn amn kein Geld hat, dann macht man das doch. Ichhabe allerding inzwischen auch Zweifel, ob er meinen Bekannten überhaupt angemeldet hat. Sozialversicherungsnummer hat er abgefragt, aber mein Bekannter kann sich nicht erinnern, jemals eine Anmeldebestätigung von der Minijobzentrale bekommen zu haben.

Ichhabe allerdings dem neuen Verwaöter noch nicht gesteckt, dass da auch noch Abgeben fällig sind. Das soll er schön selber herausfonden. Die rechenen immer mit 5.000 EUR/Jahr, ich denek das ist ohe die Umlagen. Und stöhnen, dass er so veil teuerer ist , als der Dienstleister. Meine Antwort: Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Und Qualität hat halt ihren Preis, Geiz ist Geil gibt es von uns nicht.

Aber ich habe den Ärger von Anfang an kommen sehen: Der Arbeitsvertrag kam mit Verzögerung nach mehreren Nachfragen. Der erte Entwurf enthielt keine Angebe zum zustehenden Urlaub. Dies wure auc erst nach mehreren Nachfragen eingefügt. Zufall oder Absicht? Als mein Bekannter dann fragte, was im Winter sei, wenn keine Gartenarbeit anfalle, meinte die Mitarbeiterin der Verwaltungsfirma: "Kündigen."
 

Babbel1

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Aktuell laufen hier unglaubliche Psycho Spielchen ab. Druck, die Klage doch bitte SOFORT zurückzuziehen von allen Seiten. Ihm wird vorgeworfen, dass er ies in der Beiratssitzung zugesagt habe. Hat er, aber eben unter der Voraussetzung, dass er eine juristisch belastbare Aussage bekommt, zu welchem Datum das Geld auf seinem Konto ist. Die kam nicht [...] DAnn läuft die Klage eben weiter.
Richtig so.
Falls der Vertrag eine Ausschlussfrist beinhaltet, würde eine vorzeitige Klagerücknahme einem Verzicht gleichkommen.

Besonders der Punkt Lohnfortzahlung im Krankheitsfall stösst mir auf: Immerhin kann er da 80 % über die Miniobzentrale wiederholen. Wenn amn kein Geld hat, dann macht man das doch. Ichhabe allerding inzwischen auch Zweifel, ob er meinen Bekannten überhaupt angemeldet hat. Sozialversicherungsnummer hat er abgefragt, aber mein Bekannter kann sich nicht erinnern, jemals eine Anmeldebestätigung von der Minijobzentrale bekommen zu haben.
Da könnte man ja mal nachfragen ...
 

Kerstin_K

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Habbb ich aubch schon überlegt, ob man mal bei der Mnojobzetrale nachfragt, ob er da angemeldet ist. wenn nen, dann säre wohl ein dezenter Hinweis an den Zoll nict schlechht. Aber momentn ist das dringendere Problem erstmal das Geld rein zu bekommen und hier wieder Ruhe in der Nachbarschaft zu haben.
 

saurbier

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Hallo Kerstin_K,

also dem alten Verwalter würde ich mächtig in die Unterlagen schauen und Prüfen.

Ich hab mich fast 30 Jahre mit einigen Verwaltern rum schlagen müssen und unzählige Prozesse im Rahmen von Nebenkostenabrechnungen geführt, da sind mir alle Spitzfindigkeiten unter gekommen, die hier bei mir Aktenberge füllen. Je größer der Verwalter je mehr wurde dort verschoben, hier ging es so weit das der neue Sand für den Kinderspielplatz zwar voll in Rechnung gestellt wurde aber ganz woanders angeliefert wurde. All das findet man natrülich erst dann heraus, wenn man einen gründlichen Einblick in die Abrechnungsunterlagen tätigt und das machen leider die wenigsten, weil sie dazu kein Interesse haben.

Hinsichtlich deiner Vermutung zum Minijob möchte ich anmerken, daß einem Arbeitgeber fast 130,-€ an zusätzlichen Ausgaben zum regulär zu zahlenden Minijob-Lohn entstehen (gekürzte Sozialabgaben) und wenn das bei deinem Schützling nicht geschehen sein sollte, dann wäre das sogar Sozialabgabenbetrug. Meine damalige Chefin hat mich nachweislich bei der Minijobzentrale angemeldet als auch abgemeldet und ich hab darüber natürlich Bescheid erhalten (nennt sich: Meldebescheinigung zur Sozialversicherung für den Arbeitnehmer nach § 25 DEÜV). Selbiges geschah dann auch vom mich übernehmenden neuen Arbeitgeber.

Wenn er sowas nicht erhalten hat, nun dann wäre ich eher vorsichtig.

Und ja, die laufende Klage gegen den Verwalter darf er auf keinen Fall zurück ziehen, wer weiß was daraus noch entstehen kann, wenn sich plötzlich heraus stellen sollte das hier sogar Abgabenbetrug vorliegt.

Das die Eigentümer lediglich mtl. 300,-€ zahlen, nun ich weiß nicht. Alleine betrachtet für die Objekte und damit verbundene Instandhaltungen/Reparaturen wäre dies bei Neubauten ausreichend, nur was ist aber mit den auch anfallenden Nebenkosten, die ja auch jedes Jahr neu anfallen und vom Verwalter über die Nebenkostenabrechnung auf den einzelnen Parteien abzurechnen sind (hier eben der Lohn deines Schützlings, aber auch Müll, Wasser, Kanal, Straßenreinigung etc.), wie ist das denn da geregelt. Wenn das auch über den Verwalter läuft, dann dürfte der Betrag wohl bei weitem nicht reichen, denn ich zahle für meine 70qm Wohnung bereits um die 130,-€/mtl. an Nebenkostenvorauszahlung.


Grüße saurbier
 

Kerstin_K

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Bin genau DEiner Meinung. Die Abrechnung für 2018 bekamen die Eigentümer genau einer Woche vor der Eigentümerversammlung, auf der der Verwalter natürlich dafür iie Entlastung bekam. Ih lkann mir beim besten Willen nicht vortellen, dass de jemand in dr Kürze der Zeit ernsthaft prüfen konnte. Weisst du, ob es da Fristen gibt?

Die Krux mit der Anmeldung bei der Minijobzentrale ist, dass mein Bekannter sagt, er habe wohl keie Anmeldebestätigung erhalten, aber ganz sicher ist er sic nicht. Aktenführung ist bei ihm noch immer ein mittleres Chaos, aber es ist schon besser als vor 2 Jahren, als ich mich am 2. Weihnachtg geschlagene 9 Stunden durch die gesammelten Papierberge der letzten 10 Jahre einer Familie wühlen durfte.

Wenn wir jetzt bei der Minijobzentrale anfragen, ob er angemeldet wurde, könneen wir damit schon was lostreten in Richtung Schwarzarbeit? Und kann das negative Folgen für ihn haben? Ich meine, anmelden muss ihn ja der Arbeitgeber und er ist sich sicher, diesemsen Sozialversicherungsnummer mitgeteilt zu haben, auch wenn er das wohl nicht nachweisen kann. Deshalb ist er davon ausgegangen, dass er ordnungsgemäss angemeldet wurde. Bei den ganzen Unregelmäßigkeiten mit den Zahlungen ist uns das gar nicht aufgefallen, dass da keie Bestätigung gekomen ist und selbst wenn, dann kann sowas ja auchmal auf dem Postweg verloren gehen, wird ja mit der normalen Post verschickt.

Und selbst wenn der Arbeitgeber sie Sozialversicherungsnummer nicht gehabt haben sollte, hät er ja wohl nachfragen mpssen, denke ich.
 
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