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Arbeitgeber will Arbeitsbescheinigung nicht ausstellen, was tun?

cadmolino

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Hallo Zusammen,

ich verliere demnächst meine befristete Stelle und laut JC benötigen sie nach Ende des Arbeitsverhältnises eine Arbeitsbescheinigung vom Arbeitgeber. Ist mir zwar rätselhaft warum, denn das JC hat ja schon monatlich eine EK bekommen, aber gut...

Mein Arbeitgeber tut sich jedenfalls sehr schwer mit dem Erstellen dieser Arbeitsbescheinigung und ich habe schon mehrmals bei ihm nachgefragt zu wann ich den die Arbeitsbescheinigung bekommen werde und daraufhin habe ich nie eine genaue Aussage bekommen. Also habe ich dem Arbeitgeber eine Frist gesetzt und hoffe immer noch, dass es sich daran hält. Ich weiß, dass der Arbeitgeber dazu verpflichtet ist eine Arbeitsbescheinigung auszuhändigen. Aber was passiert wenn er es trotzdem nicht macht?

Ich kann ja nicht mehr tun als im ständig "im Nacken zu sitzen". Kann ich mir da vielleicht noch Hilfe vom JC holen? Oder droht mir sogar eine Sanktion, wenn ich die Arbeitsbescheinigung nicht einreichen kann, weil sich der Arbeitgeber quer stellt? Was habe ich jetzt für Möglichkeiten?

Danke für Eure Hilfe!
 

ZynHH

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Du teilst dem JC schriftlich nachweislich mit, das du deinen Arbeitgeber bereits mehrfach aufgefordert hast, das er die Bescheinigung ausstellen soll und nix passiert ist. Die sollen den AG selbst anschreiben.
 

cadmolino

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Und das macht das JC? Weil meistens schieben sie ja dem "Kunden" den schwarzen Peter zu.....
Fällt mir etwas schwer mir vorzustellen, dass die vom JC dem Arbeitgeber anschreiben, denn ich kenne es leider nur so, dass sie mich in die "Pflicht" nehmen. Auf der anderen Seite kann ich ja nicht dafür, wenn der Arbeitgeber sich so schwer mit der Arbeitsbescheinigung tut.
 

Sticker

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Die Pflicht des Arbeitgebers in Deutschland, bei Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses der Bundesagentur für Arbeit eine Arbeitsbescheinigung auszustellen, ergibt sich aus § 312 SGB III. Danach hat der Arbeitgeber alle Tatsachen zu bescheinigen, die für die Entscheidung über den Anspruch auf Arbeitslosengeld erheblich sein können. In den Vordruck der Bundesagentur für Arbeit hat er insbesondere einzutragen:

- die Art der Tätigkeit des Arbeitnehmers,
- Beginn, Ende, Unterbrechungen und Grund für die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses,
- das Arbeitsentgelt und die sonstigen Geldleistungen, die der Arbeitnehmer erhalten oder zu beanspruchen hat.

Sofern ein Arbeitgeber sich weigert, dem ausgeschiedenen Arbeitnehmer eine erforderliche Arbeitsbescheinigung auszustellen, kann gegen ihn gemäß § 404 SGB III seitens der Agentur für Arbeit ein Bußgeld in Höhe von bis zu 2.000 € verhängt werden.
 
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Also habe ich dem Arbeitgeber eine Frist gesetzt und hoffe immer noch, dass es sich daran hält. Ich weiß, dass der Arbeitgeber dazu verpflichtet ist eine Arbeitsbescheinigung auszuhändigen. Aber was passiert wenn er es trotzdem nicht macht?
Wenn er dir nach deiner gesetzten Frist immer noch keine Arbeitsbescheinigung ausgestellt hat, schreibst du ihn erneut an, setzt nochmal ein kurze Frist und sagst ihm, dass du sonst einen Anwalt beauftragst dein Recht notfalls vor Gericht einzuklagen. Bei den meisten Chefs wirkt schon die Erwähnung eines Anwalts wahre Wunder, besonders dann wenn sie wissen dass sie im Unrecht sind.:wink:
 

Sticker

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Wenn er dir nach deiner gesetzten Frist immer noch keine Arbeitsbescheinigung ausgestellt hat, schreibst du ihn erneut an, setzt nochmal ein kurze Frist und sagst ihm, dass du sonst einen Anwalt beauftragst dein Recht notfalls vor Gericht einzuklagen. Bei den meisten Chefs wirkt schon die Erwähnung eines Anwalts wahre Wunder, besonders dann wenn sie wissen dass sie im Unrecht sind.:wink:
Das ist nicht nötig. Man meldet dem dem Jobcenter das der Arbeitgeber sich weigert und fertig. Alle weiteren Schritte macht das Jobcenter. Deine Mitwirkungspflicht ist damit beendet und du musst weder einen Anwalt noch sonst etwas beauftragen. Das ist einzig Angelegenheit des Jobcenters.
 

Dark Vampire

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Die Aussage von Sticker trifft eher zu und ist einfacher ;)

Mein ehemaliger AG war auch langsam, er wurde erst schnell als die Bußgeldandrohung vom Amt ankam.
 

gelibeh

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Im SGBII dürfte der §60 SGBII passend sein.
 
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Die Pflicht des Arbeitgebers in Deutschland, bei Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses der Bundesagentur für Arbeit eine Arbeitsbescheinigung auszustellen, ergibt sich aus § 312 SGB III. Danach hat der Arbeitgeber alle Tatsachen zu bescheinigen, die für die Entscheidung über den Anspruch auf Arbeitslosengeld erheblich sein können. In den Vordruck der Bundesagentur für Arbeit hat er insbesondere einzutragen:

- die Art der Tätigkeit des Arbeitnehmers,
- Beginn, Ende, Unterbrechungen und Grund für die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses,
- das Arbeitsentgelt und die sonstigen Geldleistungen, die der Arbeitnehmer erhalten oder zu beanspruchen hat.

Sofern ein Arbeitgeber sich weigert, dem ausgeschiedenen Arbeitnehmer eine erforderliche Arbeitsbescheinigung auszustellen, kann gegen ihn gemäß § 404 SGB III seitens der Agentur für Arbeit ein Bußgeld in Höhe von bis zu 2.000 € verhängt werden.
Du hast es genau richtig beschrieben.Die Bescheinigung wird erst am ENDE der Beschäftigung fällig.Und vorher besteht kein Anspruch darauf! Warum macht sich Gedanken über ungelegte Eier?
 

franky0815

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Sofern ein Arbeitgeber sich weigert, dem ausgeschiedenen Arbeitnehmer eine erforderliche Arbeitsbescheinigung auszustellen, kann gegen ihn gemäß § 404 SGB III seitens der Agentur für Arbeit ein Bußgeld in Höhe von bis zu 2.000 € verhängt werden.
darüber hinaus macht sich der ex ag auch schadenersatzpflichtig, falls dem te irgendwelche schäden daraus entstehn, dass bussgeld bringt dem te ja nix, oder zahlt das jc trotz fehlender arbeitsbescheinigung?
 

Caso

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ich verliere demnächst meine befristete Stelle und laut JC benötigen sie nach Ende des Arbeitsverhältnises eine Arbeitsbescheinigung vom Arbeitgeber. Ist mir zwar rätselhaft warum, denn das JC hat ja schon monatlich eine EK bekommen, aber gut...
Des Rätsels Lösung:
Eine Einkommensbescheinigung ist KEINE Arbeitsbescheinigung!
Eselsbrücke:
Die Einkommensbescheinigung bescheinigt, in welcher Höhe Einkommen gezahlt wird. Ob man was arbeitet oder nicht, steht dort nicht drin. Auch nicht, wie lange man dort arbeitet/gearbeitet hat und warum man nicht mehr dort arbeitet.

Da du erst ---demnächst-- deine befristete Stelle verlierst, weil die Befristung ausläuft, hat dein AG überhaupt keinen Grund, dir jetzt schon eine solche Bescheinigung auszustellen. Er drückt sich also nicht.
Er KANN es noch nicht.
Du bist ja noch beschäftigt.
laut JC benötigen sie nach Ende des Arbeitsverhältnises eine Arbeitsbescheinigung vom Arbeitgeber.
Na?---alles klar?
 

cadmolino

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darüber hinaus macht sich der ex ag auch schadenersatzpflichtig, falls dem te irgendwelche schäden daraus entstehn, dass bussgeld bringt dem te ja nix, oder zahlt das jc trotz fehlender arbeitsbescheinigung?
Genau, das würde ich gerne wissen. Zahlt das JC meine Leistung weiter, auch wenn ich nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses keine Arbeitsbescheinigung vorlegen kann?
 

Charlot

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Genau, das würde ich gerne wissen. Zahlt das JC meine Leistung weiter, auch wenn ich nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses keine Arbeitsbescheinigung vorlegen kann?

Schreibe den Arbeitgeber nochmals an und verweise darauf, das das JC unbedingt diese Bescheinigung haben möchte.
Eine Kopie dieses Schreibens an das JC, damit beweist Du, das Du alles getan hast um diese Bescheinigung zu erhalten.
Und somit hat das JC keinen Grund, Deine Leistungen einzustellen.
 

ZynHH

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Schreibe den Arbeitgeber nochmals an und verweise darauf, das das JC unbedingt diese Bescheinigung haben möchte.
Eine Kopie dieses Schreibens an das JC, damit beweist Du, das Du alles getan hast um diese Bescheinigung zu erhalten.
Und somit hat das JC keinen Grund, Deine Leistungen einzustellen.
Mein Reden.....:icon_mrgreen:
 
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Schreibe den Arbeitgeber nochmals an und verweise darauf, das das JC unbedingt diese Bescheinigung haben möchte.
Eine Kopie dieses Schreibens an das JC, damit beweist Du, das Du alles getan hast um diese Bescheinigung zu erhalten.
Und somit hat das JC keinen Grund, Deine Leistungen einzustellen.
Was soll so etwas bringen, ausser dem AG auf die Palme bringen.DIe Bescheinigung ist erst am ENDE (!!!) der Beschäftgung zusammen mit den anderen Lohnunterlagen fällig.
Falls man den AG aber unbedingt ärgern möchte darf man sich auch nicht wundern wenn er sich nach dem Schreiben besonders viel Zeit lässt.Denn die erste Mahnung der Jobcenter ist nur eine Aufforderung die Bescheinigung zu erstellen ohne irgendwelche Strafen die Geld kosten.
 

Sticker

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Was soll so etwas bringen, ausser dem AG auf die Palme bringen.DIe Bescheinigung ist erst am ENDE (!!!) der Beschäftgung zusammen mit den anderen Lohnunterlagen fällig.
Genau so ist es. Im laufenden Arbeitsverhältnis gibt es eine Verdienstbescheinigung.Zu Angaben über das Arbeitsentgelt ist der Arbeitgeber nach
§ 60 Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) verpflichtet.
 

cadmolino

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Was soll so etwas bringen, ausser dem AG auf die Palme bringen.DIe Bescheinigung ist erst am ENDE (!!!) der Beschäftgung zusammen mit den anderen Lohnunterlagen fällig.
Falls man den AG aber unbedingt ärgern möchte darf man sich auch nicht wundern wenn er sich nach dem Schreiben besonders viel Zeit lässt.Denn die erste Mahnung der Jobcenter ist nur eine Aufforderung die Bescheinigung zu erstellen ohne irgendwelche Strafen die Geld kosten.
Die "Ist-Situation" ist ja das ich dem AG schriftlich eine Frist zum aushändigen der ausgefüllten Arbeitsbescheinigung gesetzt habe. Natürlich ist die Frist erst zum Ende (!!!) des Arbeitsverhältnises. Trotzdem kann man ja schon mal nachfragen, denn er kann die Arbeitsbescheinigung auch kurz vor Ende des Arbeitsverhältnises erstellen und muss nicht bis zum letzten Moment damit warten.
Sollte jetzt diese Frist verstreichen ohne das ich die Arbeitsbescheinigung erhalte, werde ich ganz sicher den AG anschreiben und auch dem JC das schriftlich mitteilen.
 
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Die "Ist-Situation" ist ja das ich dem AG schriftlich eine Frist zum aushändigen der ausgefüllten Arbeitsbescheinigung gesetzt habe. Natürlich ist die Frist erst zum Ende (!!!) des Arbeitsverhältnises. Trotzdem kann man ja schon mal nachfragen, denn er kann die Arbeitsbescheinigung auch kurz vor Ende des Arbeitsverhältnises erstellen und muss nicht bis zum letzten Moment damit warten.
Sollte jetzt diese Frist verstreichen ohne das ich die Arbeitsbescheinigung erhalte, werde ich ganz sicher den AG anschreiben und auch dem JC das schriftlich mitteilen.
Du kannst sicherlich dem AG vor dem Ende der Beschäftigung wegen der Bescheinigung anschreiben wie oft du willst.Deswegen wirst du die Bescheinigung nicht schneller erhalten.
Angenommen du erhälst die Bescheinigung eine Woche vor Ende der Beschäftigung,und fehlst dann aus irgendwelchen Gründen bei der Arbeit.
Ab dann entspricht die Bescheinigung nicht mehr der Wahrheit.Kein AG wird eine Bescheinigung im vorraus ausstellen.Ich habe so etwas noch nie gehört.

ABer berichte uns doch bitte wie dein AG reagiert hat wenn du wieder wegen der Bescheinigung anfragst.
 

franky0815

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das es die arbeitsbescheinigung erst am ende des arbeitsverhältnisses gibt is die regel, aber keineswegs zwingend, denn wer die nahtlosigkeitsregelung in anspruch nimmt braucht auch eine arbeitsbescheinigung und die gibt es obwohl das arbeitsverhältniss fortbesteht.
 

bla47

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Eine Ex-Leihbaracke wollte mir mal keine Arbeitsbescheinigung ausstellen, da mich ja der Kunde übernommen hatte und ich nicht direkt arbeitslos wurde. Hatte denen dann klargemacht, das für einen möglichen späteren ALG 1 - Anspruch die letzten 5 Jahre mit Zeiten und Beiträgen ( Arbeitgeber, Krankenkassen...) abgefragt und nachgewiesen werden müssen.
Denen teilte ich noch mit, das ich die ablehnende Haltung der Agentur für Arbeit UND dem Zoll ( Abteilung Schwarzarbeit ) melden werde.
Kurz darauf erhielt ich meine Arbeitsbescheinigung + mein Arbeitszeugniss.
Etwas später teilte mir die Agentur für Arbeit noch mit, dass die Arbeitsbescheinigung der Fa. XY - Personaldienstleistungen nun vorliegt. Die hatten also mir eins geschickt und dem Amt !
Geht doch !!!
 

Caso

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Genau, das würde ich gerne wissen. Zahlt das JC meine Leistung weiter, auch wenn ich nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses keine Arbeitsbescheinigung vorlegen kann?
Natürlich zahlt das JC weiter.
Ab Ende der Beschäftigung läuft die Zeit, in der du dem JC noch Unterlagen beibringen sollst.
Nämlich genau diese Arbeitsbescheinigung. Evtl. noch mehrere Sachen. Wenn noch was fehlt, wird das JC dich anschreiben, dich zur Mitwirkung auffordern.
ERST DANN!
Nach Ende der Berschäftigung gibt der AG das zur Bearbeitung ins Lohnbüro, Personalabtlg. oder wer das dort auch immer macht.
WEnn du DANN nach 2-3 Wochen noch immer nichts hast, DANN kannst du auch gern mal erinnern und ne Frist setzen.

Es ist Unsinn, jetzt schon daran zu denken, daß das JC die Leistungen einstellen könnte.
Man braucht JETZT nichts an den AG schreiben.
Man braucht JETZT noch nicht mitwirken in dieser Angelegenheit.

Ich habe meine 9 Wochen später erhalten.
Manche AG sind so...

Kann es bei Befristungen auch mal vorkommen, daß nochmal befristet/verlängert wird? Oder daß der AN übernommen wird?
JA, kann vorkommen.
Aus welchem Grund sollte ein AG ---VOR Ende Beschäftigung-- diese mehrseitige Arie mit x Berechnungen machen?
WARUM??--kein Grund vorhanden!
Er muß es NACH Ende der Beschäftigung machen.
 

pferdchen81

Neu hier...
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Ich hab mit Datev gearbeitet, man kann jederzeit eine "Arbeitsbescheinigung" mit dem Einkommen per Knopfdruck auf den Drucker geben. Das dauert gefühlte 5 Sekunden. Allerdings ist das sinnfrei, weil die letzte Lohnabrechnung dann oft noch nicht drauf ist.

Ich hab's immer so gehalten, letzte Lohnabrechnung, Arbeitsbescheinigung, fertig. Hat sich einer telefonisch gemeldet, er brauch den Wisch schnellstens, habe ich ihm/ihr das sofort ohne die anderen Unterlagen zugesandt. Die gabs paar Tage später, wenn der Ausscheidevorgang komplett abgeschlossen war. Man hat ja auch noch paar andere laufende Dinge zu tun.
 
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