Arbeitgeber sagt: Bewerbung bitte in Papierform -> will man dort arbeiten? (1 Betrachter)

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Holler2008

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Also ich bekomme ALG 2 und es war kein VV.
Ich habe gerade auch keine EGV oder EGV-VA und die Stelle war selbst gesucht.

Wenn auf eine normale, nach Bewerbungstraining vorschriftsmäßig ausgeführte, Onlinebewerbung eine Mail zurück kommt: "Bitte bewerben Sie sich in Papierform. Onlinebewerbungen werden nicht berücksichtigt", wie wäre da die angemessene Reaktion?

Ich bin sprachlos. Die haben dann ja wohl meine Onlinebewerbung gelesen und statt mich einzuladen oder abzusagen, wollen die alles nochmal in Papier?

Ich hab kein Minimum an Bewerbungen, das ich erfüllen muss und werde daher gar nichts machen. In so einem rückständigen Betrieb, der sich so auf die moderne Zukunft vorbereitet, habe ich keine Lust in 10 Jahren noch mit Schreibmaschine zu arbeiten.
 

2wie Pech u Schwefel

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Wenn du dort arbeiten willst, sollte dir der Aufwand ein müdes lächeln kosten :sorry:

In den meisten fällen muss man eine Bewerbung erst in ein PDF-Format umwandeln. Wo ist das problem diese auszudrucken, mir wäre dieser Aufwand egal wenn ich arbeiten will.

Wie lautet die Adresse des Betriebes damit ich mich dort bewerben kann?
 
E

ExitUser

Gast
Wie kommst Du darauf das die noch mit Schreibmaschinen arbeiten?
Offensichtlich habe sie Deine Bewerbung gelesen und Beantwortet.
Das wäre ohne Computer nicht möglich.

Murphy
 
E

ExitUser

Gast
Ich schicke bei Mailbewerbungen den Lebenslauf immer in einer Pdf mit, die nicht ausgedruckt werden kann und mit einem Passwort versehen ist.

Über einen screenshot kann man dann allerdings ausdrucken. Von da her bringt das nicht viel.
Aber eine verzweifelte ZAF Personalerin schreibt dann mitunter schon zurück " (Hiiiilfe) Ich kann ihren Lebenslauf nicht ausdrucken" :biggrin:
 

Billieboy

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Es soll ja Firmen geben, die sowas tatsächlich in Aktenordnern sammeln.

Warum denn nicht?


Rein gefühlsmässig sind mir Firmen, die "etwas altmodisch" arbeiten gar nicht mal so unsympatisch.
Diese ganze Volldigitalisierung nützt meistens nur den Unternehmern.
Ich verbinde damit überwiegend negatives.


PS:
könnte man sowas eigentlich beim AA ausdrucken?
In meinem Fall gibts leider keinen funktionsfähigen Drucker mehr daheim.
 

Couchhartzer

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wie wäre da die angemessene Reaktion?
Wenn man ernsthaft Interesse an der Stelle hat, wäre logischerweise die angemessene Reaktion sich wunschgemäß dort in Papierform zu bewerben.




habe ich keine Lust in 10 Jahren noch mit Schreibmaschine zu arbeiten.
Da du selber ja deutlich nachlesbar schreibst:
Wenn auf eine normale, nach Bewerbungstraining vorschriftsmäßig ausgeführte, Onlinebewerbung eine Mail zurück kommt.
haben die sehr deutlich erkennbar nicht nur Schreibmaschinen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Andy1971

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@Holler2008

Also ich möchte in so einer Firma gerne Arbeiten.

Ich lese auch schon des öfteren in Anzeigen das nur Schriftliche Bewerbungen erwünscht sind oder keine E-Mail Bewerbung.

Vielleicht möchte die Firma wissen wie man seine Bewerbung gestaltet.
(Welche Bewerbungsmappe, Anschreiben, Deckblatt, Lebenslauf, Zeugnisse)

Mir ist eine Firma die eine Schriftliche Bewerbung möchte lieber als eine die nur E-Mail Bewerbung möchte. Eine E-Mail kann man ungelesen löschen.
 
E

ExitUser

Gast
Im Gegensatz zu den Vor-Postern kann ich den Ärger verstehen.

Offenbar sieht so der "Fachkräftemangel" aus.

Jetzt dieser Aufforderung nachzukommen, empfände ich als besonders unterwürfig und knechtig. Würde ich nicht machen.
 

Gaestin

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ich würde es machen, was hat man denn zu verlieren, wenn man wirklich an der Stelle interessiert ist. Vielleicht werden Bewerbungen noch mal von jemandem überprüft, der ungern mit Computer arbeitet.
 

Holler2008

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.....zeigt, dass man ernsthaftes Interesse an einer Einstellung hat.
Auch so kann man die motivierten von den unmotivierten Bewerbern aussieben.
Das leuchtet mir ein. Die Bwrbg. ist nochmal in Papierform raus.

Zu den Fragen, alle Anhänge waren als PDF dabei.

Ich hatte jetzt tatsächlich nicht dazugeschrieben, dass ich schon in einer Firma gelernt habe, in der wie vor 30 Jahren gearbeitet wird.
Alles ist viel aufwendiger als bei Kollegen in anderen Firmen.

Der Druck war immer riesig. Der Chef hat Arbeitsvorgänge mit der Konkurrenz verglichen und dann hieß es immer, "die sind darin viel schneller." Und ich konnte mir nur denken "die haben PCs du Führungsperson."
Sprach man es an, hieß es, früher ging das auch ohne PC und dass es länger dauert war plötzlich egal...für 5 Minuten.

Hab die Lehre fertig gemacht und bin gegangen. Dann fiel dadurch plötzlich auf, dass ich die Arbeit von drei gemacht hatte und die mussten sich drastisch verkleinern.

Das mache ich nicht nochmal mit.

Mal schauen, wie es hier ist.
 

erwerbsuchend

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Wenn auf eine normale, nach Bewerbungstraining vorschriftsmäßig ausgeführte, Onlinebewerbung eine Mail zurück kommt: "Bitte bewerben Sie sich in Papierform. Onlinebewerbungen werden nicht berücksichtigt", wie wäre da die angemessene Reaktion?
Ich würde mich fragen, wie dieses Unternehmen zum Thema Kosten und Ausgaben steht. Sofern jene E-Mail mit der Bewerbung und deren Anhänge nicht per Passwort vor unbefugtem Ausdrucken geschützt waren, hätte der Personalverantwortliche diese Bewerbung auch einfach selbst ausdrucken können. Man könnte den Eindruck bekommen, dass dort selbst beim Kopierpapier und Druckertinte oder Toner extremst gespart werden muss.

Vielleicht werden Bewerbungen noch mal von jemandem überprüft, der ungern mit Computer arbeitet.
Es gibt tatsächlich noch Unternehmen im 21. Jahrhundert, die Personalverantwortliche beschäftigen, die nicht gern mit den üblichen Arbeitsmitteln arbeiten wollen?
 

noillusions

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Selbst im IT-Bereich kommt sowas vor. Aber gut, falls man Hardware betreuen soll, könnte es schon sein, dass die mal sehen wollen, ob man einen Drucker betreiben kann, der nicht rumsaut.
 

erwerbsuchend

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könnte es schon sein, dass die mal sehen wollen, ob man einen Drucker betreiben kann, der nicht rumsaut.
Einem solchen Unternehmen würde ich eher die Frage stellen, was die private technische Ausstattung eines potenziellen HW-Techniker mit dessen Arbeitseinstellung zu tun haben soll. Zudem wäre die Frage, woher jenes Unternehmen wissen will, auf wessen Drucker jene Bewerbung tatsächlich gedruckt wurde? Welche Aussagekraft hätte dies? Eigentlich könnte so ein Unternehmen nur erkennen, dass die Bewerbung einwandfrei gedruckt wurde, aber eben nicht, ob der potenzielle Techniker auch seine eigene private HW immer in Ordnung hält.
 

noillusions

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Eigentlich könnte so ein Unternehmen nur erkennen, dass die Bewerbung einwandfrei gedruckt wurde, aber eben nicht, ob der potenzielle Techniker auch seine eigene private HW immer in Ordnung hält.
Entsprechend habe ich bei einem Praktikum in einer Systemadministration mal argumentiert, habe gesagt, als der Verantwortliche meinte, er guckt sich an ob man Druckerfahne auf den Blättern sehen kann. Ich sagte, er könne nur sehen, dass der Bewerber eine hochwertigen, einigermaßen modernen Drucker besitzt.
War ihm völlig Bombe, er meint für eine Bewerbung könne man ja dann mal 50 Cent pro Seite im Copyshop hinlegen.
 
E

ExitUser

Gast
Jetzt dieser Aufforderung nachzukommen, empfände ich als besonders unterwürfig und knechtig.
Wenn Du schon Probleme hast einfachen Anweisungen wie diese Folge zu leisten dann wollen die dich sehr wahrscheinlich auch gar nicht als Mitarbeiter.
Sieh das doch als Einstellungstest, den Du gerade nicht bestanden hast weil Du Anweisungen des Arbeitgebers nicht folgen magst.

Ich verstehe auch gar nicht über was sich Bewerber alles Gedanken machen.
Wenn man sich nicht gerade als Geschäftsführer bewirbt dann sind Tintenverbräuche und ähnliches doch gar nicht des Bewerbers Zuständigkeitsbereich. Und schon gar nicht vor der Einstellung.

Bei meiner letzten Firma wurden alle Bewerbungen die schriftlich eingegangen sind vorsortiert, weil der Geschäftsführer gar nicht die Zeit hatte alle zu sichten.

Schriftliche Bewerbungen haben dann auch ganz schön Bandbreite.
Vom speckigen Zettel der ohne Mappe in einem zu kleinen Briefumschlag steckt. Das Foto selbstgedruckt auf dem Lebenslauf mit Streifen weil die Druckerpatrone oder die Druckdüse verstopft ist, bis hin zu Super schönen und praktischen Mappen mit vom Profi gemachten Fotos und edelstes Papier.

Da ist der erste Eindruck natürlich schon mal klar.
Man gewinnt sofort ohne den Inhalt sichten zu müssen erste Eindrücke über die Fähigkeiten und/oder die Motivation des Bewerbers.

Natürlich ist eine Bewerbung in Spitzenqualität teurer als Online Bewerbungen.
Letztere kosten nämlich nichts und sind in Sekunden zusammengestellt und verschickt.

Den Mehraufwand, Zeitlich als auch Finanziell scheut ein Bewerber der nur seine Quote erfüllen will oder muss.

Und mir nützt die weltbeste Mitarbeiterin nichts wenn sie jedesmal wenn ich sie beauftrage einen Brief an Firma X zu schreiben diskutieren will das eine Mail doch viel schneller wäre, nicht so teuer ist und Tinte spart, oder die das nur mit Widerwillen macht weil es ihr zu knechtig oder unterwürfig ist.

Meine Meinung
Murphy
 

Holler2008

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Schriftliche Bewerbungen haben dann auch ganz schön Bandbreite.
Vom speckigen Zettel der ohne Mappe in einem zu kleinen Briefumschlag steckt. Das Foto selbstgedruckt auf dem Lebenslauf mit Streifen weil die Druckerpatrone oder die Druckdüse verstopft ist, bis hin zu Super schönen und praktischen Mappen mit vom Profi gemachten Fotos und edelstes Papier.
...
Natürlich ist eine Bewerbung in Spitzenqualität teurer als Online Bewerbungen.
Letztere kosten nämlich nichts und sind in Sekunden zusammengestellt und verschickt.
Wäre so eine Bewerbung in Spitzenqualität von den Bewerbungskosten, die du erstattet bekommst, gedeckt? Ich denke bei den meisten nicht.

Und natürlich kosten Onlinebewerbungen Geld: Internetverbindung, Strom, das Einscannen von Dokumenten, entsprechende Software und Hardware und Speichermedien.
 

Allimente

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Und natürlich kosten Onlinebewerbungen Geld: Internetverbindung, Strom, das Einscannen von Dokumenten, entsprechende Software und Hardware und Speichermedien.
Wir sprechen hier von einer selbst gesuchten Arbeitsstelle. Wenn ich die Stelle wirklich haben möchte, stellt sich dir Frage nach den Kosten für mich gar nicht. Das muß man dann halt auch mal investieren um eventuell einen guten Job zu bekommen.
 

Wumpus

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Wenn auf eine normale, nach Bewerbungstraining vorschriftsmäßig ausgeführte, Onlinebewerbung eine Mail zurück kommt: "Bitte bewerben Sie sich in Papierform. Onlinebewerbungen werden nicht berücksichtigt", wie wäre da die angemessene Reaktion?

Ich bin sprachlos. Die haben dann ja wohl meine Onlinebewerbung gelesen und statt mich einzuladen oder abzusagen, wollen die alles nochmal in Papier?
Also ich würde es machen. Denn wenn eine Firma es nochmal in Papierform haben möchte, scheinen sie Interesse zu haben.

Vorausgesetzt Du willst da arbeiten. Drücke Dir die Daumen das es klappt. :icon_daumen:

Gruß Wumpus
 

Couchhartzer

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Und natürlich kosten Onlinebewerbungen Geld: Internetverbindung, Strom, das Einscannen von Dokumenten, entsprechende Software und Hardware und Speichermedien.
Folglich ist der Kostenfaktor betragsmäßig in etwa derselbe wie bei einer Onlinediskussion im Internet, über die vermeintlichen / angebliche Gründe, warum ein Verlangen nach einer Bewerbung in Papierform so "störend" oder "fragwürdig" sein soll.
 

erwerbsuchend

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Und mir nützt die weltbeste Mitarbeiterin nichts wenn sie jedesmal wenn ich sie beauftrage einen Brief an Firma X zu schreiben diskutieren will das eine Mail doch viel schneller wäre, nicht so teuer ist und Tinte spart, oder die das nur mit Widerwillen macht weil es ihr zu knechtig oder unterwürfig ist.
Du siehst aber dennoch schon den Unterschied, ob ein eingestellter Mitarbeiter einen Brief auf Firmenkosten erstellen und verschicken soll und einer vom Bewerber selbst zu bezahlenden Bewerbung, oder?

Warum sollte ein angestellter Mitarbeiter mit seinem Vorgesetzten über das Pro und Contra von Briefen und E-Mails debattieren, wenn beides auf Firmenkosten erstellt wird?
 
E

ExitUser

Gast
Wäre so eine Bewerbung in Spitzenqualität von den Bewerbungskosten, die du erstattet bekommst, gedeckt?
Bis zu einem gewissen Grade ja, aber es ist so wie bei fast allen Dingen, nach oben hin offen.
Allein der Fotograf kostet ja sicher lich zwischen 50 und 100 Euro wenn man nicht gerade die Standard Verbrecherfotos haben möchte.


Und natürlich kosten Onlinebewerbungen Geld
Das kommt darauf an wie man es rechnet.
Wenn man extra für eine Bewerbung einen Computer anschafft und eine Inernetverbindung die man sonst nicht braucht usw., dann wird sicher auch eine Onlinebewerbung teuer.

Wenn man aber schon einen Computer hat um z.b. Pornos zu schauen, oder was man sonst damit machen kann, dann ist ja schon alles da und auch schon bezahlt.

Wenn man das aber alles im Jobcenter erledigt kostet es nichts außer Fahrtkosten zum Jobcenter.

Murphy
 

Gaestin

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Es gibt tatsächlich noch Unternehmen im 21. Jahrhundert, die Personalverantwortliche beschäftigen, die nicht gern mit den üblichen Arbeitsmitteln arbeiten wollen?
Nein, aber es gibt sehr viele französische Firmen, die Graphologen beschäftigen. Kandidaten werden dann gebeten, eine Handschriftenprobe abzugeben. Ich habe es bei zwei Kandidaten erlebt. Beide haben die jeweilige Stelle bekommen.
Ich würde nur eine Papierbewerbung abschicken, wenn ich die Stelle wirklich haben will, sonst nicht. Übrigens sind in England und USA Fotos bei Bewerbungen verboten
 
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