Arbeitgeber dringen auf Kostenentlastung bei Kurzarbeit

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Paolo_Pinkel

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Berlin (Reuters) - Die Arbeitgeber haben im Kampf gegen steigende Arbeitslosigkeit eine Kostenentlastung bei Kurzarbeit gefordert.
Die Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und von Gesamtmetall, Dieter Hundt und Martin Kannegiesser, sprachen sich in der "Welt am Sonntag" für eine befristete Befreiung von Sozialbeiträgen aus. Arbeitsminister Olaf Scholz versprach, den von 6,5 auf 2,8 Prozent gesenkten Arbeitslosensicherungsbeitrag 2009 und 2010 trotz der Mindereinnahmen wegen der Rezession nicht zu erhöhen.
Scholz trifft am Montag mit den Personalvorständen der Dax-30-Unternehmen zusammen. Medienberichten zufolge wird er dort eine erneute Verlängerung der Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld von 18 auf 24 Monate in Aussicht stellen. Der "Sächsischen Zeitung" sagte der SPD-Politiker: "Wenn die Unternehmen und Betriebsräte sagen, dass das hilft, werden wir das machen." Alles was helfe, ohne Entlassungen durch die Krise zu kommen, mache Sinn und werde von ihm geprüft.


Kannegiesser forderte, die Unternehmen für die Dauer der Kurzarbeit vom Arbeitgeberanteil an den Sozialbeiträgen zu befreien. Hundt ergänzte, dies sei für dieses und das kommende Jahr dringend notwendig. Seit Oktober haben nach Schätzung der Bundesagentur für Arbeit mehr als 60.000 Betriebe für rund 2,2 Millionen Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt.
Kannegiesser sprach sich zudem für eine neue Form öffentlich geförderter Beschäftigung aus. Demnach sollten junge Fachkräfte, die jetzt keine Stelle bekämen, in Beschäftigungsgesellschaften aufgefangen werden. Dort könnten Fertigkeiten vertieft werden und Unternehmen bei Bedarf die Fachkräfte ausleihen oder einstellen. Finanziert werden sollten diese Gesellschaften aus Mitteln der Bundesagentur und des Europäischen Sozialfonds.


Scholz bekräftigte, der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung solle mittelfristig stabil gehalten werden. Falls die Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit irgendwann im nächsten Jahr nicht mehr reichen sollten, werde der Bundeshaushalt aushelfen. Es werde auch keine einzige Leistung der Arbeitslosenversicherung reduziert. Zugleich wandte er sich dagegen, das Arbeitslosengeld I oder das Schonvermögen für Hartz-IV-Empfänger zu erhöhen. "Ich bin dafür, alle Mittel darauf zu konzentrieren, die Arbeitsplätze zu sichern", sagte er.

Martin Kannegiesser ist einer der Hauptinitiatoren und Kurator der vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall finanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Martin Kannegiesser – Wikipedia

Gruss

Paolo
 
E

ExitUser

Gast
...Scholz trifft am Montag ... wird er dort eine erneute Verlängerung der Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld von 18 auf 24 Monate in Aussicht stellen. Der "Sächsischen Zeitung" sagte der SPD-Politiker: "Wenn die Unternehmen und Betriebsräte sagen, dass das hilft, werden wir das machen."
:icon_motz::icon_motz::icon_motz:


Wird Zeit, dem ollen Scholz zu sagen, was UNS hilft.:icon_motz:
 

Linchen0307

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Meinst du nicht, Olaf sollte endlich seinen Hustenbon lutschen, damit sein Hirn wieder funktioniert?
Gavroche, du willst doch nicht auch noch für nix, dem Olaf seinen Job übernehmen, sonst hast du auch noch Husten :icon_knutsch:
 
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