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Arbeiterwohlfahrt verdient offenbar an Ein-Euro-Jobbern

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wolliohne

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#1
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist wegen ihrer Vermittlung von Ein-Euro-Jobbern in die Kritik geraten. Laut NDR Info kassiert die gemeinnützige AWO im schleswig-holsteinischen Neumünster für deren Tätigkeit acht Euro Stundensatz. Das Bundesarbeitsministerium will den Fall prüfen. [tagesschau.de]

Ps. Kritisieren wir seit Jahren,und nicht nur in NDR

 

Spanferkel

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#3
Das ist deutschlandweit Volkssport !

Ausblick e.V. in Berlin macht das schon seit 5 Jahren.
Da müssen die EEJber das Geld sogar selbst kassieren, gegen Quittung ! :icon_neutral:

Das ist auch nicht Sache des Arbeitsministeriums, sondern der Staatsanwaltschaft.
Veruntreuung von Fördergeldern !
Solche AGH dürften nicht bewilligt werden !

Es sollte alle, die in solchen Maßnahmen sind, oder solche angeboten bekommen, das rechtlich überprüfen lassen.
Nur so kann dem ein Ende gesetzt werden !
 

ContadoMdO

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#4
AWO kassiert 8 Euro/Std. Plus 200 Euro Regiegeld für Lohnsklaven

Als Marianne Kalus* aus Neumünster erfuhr, dass sie als hauswirtschaftliche Betreuerin arbeiten sollte, atmete die alleinerziehende Hartz-IV-Empfängerin auf. Endlich ein Job und die Hoffnung, vielleicht irgendwann wieder regulär arbeiten zu können.
Über die AWO Service GmbH Neumünster, einer Tochterfirma der Arbeiterwohlfahrt, wurde sie zu älteren, bedürftigen Menschen geschickt. Und so kam Marianne Kalus mit ihren Kunden ins Gespräch und erfuhr, dass die Senioren für die Arbeit acht Euro an die AWO zahlten.
Die AWO bekommt von der Arbeitsagentur pro Hartz-IV-Empfänger das sogenannte Regiegeld. Im Schnitt 200 Euro im Monat, für Weiterbildung und Beschäftigung der Hartz-IV-Empfänger. Den zusätzlichen Stundenlohn von acht Euro müsse die AWO haben, argumentiert eine Mitarbeiterin, da die Verwaltung der Arbeitslosen sehr aufwendig sei.
Erstaunlich finde ich die Fantasie dieser Volksfreunde bei der Erfindung von hochtrabenden Namen für Ihre Putzjobs, um dem Arbeitsamt gegenüber Seriosität darzustellen.
Hauswirtschaftliche Betreuerin, Reinigungsfachkraft u.s.w. Nur bei der Bezahlung ist man dann wieder Sklave.
 

Die Antwort

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#7
In Nürnberg nicht anders.

Von der AWO wurden (werden noch?) 1 Euro Jobber im Bereich der Haushaltshilfe eingesetzt und dafür üppig Geld von der Versicherung kassiert (War eine Unfallversicherung mit Pflegeleistungen)

Oder auch die Beschäftigungsgesellschaft der Stadt Nürnberg "NOA"
Bietet u.a. Haushaltshilfen an, aber z.B. auch Maler- und Tapezierarbeiten. Die Ausführenden sind 1 Euro Jobber. Selbst das Fundbüro der Stadt wird von der Noa betrieben.

Noris-Arbeit gGmbH
 

roterhusar

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#8
Zitat Rolf AA- Neumünster; Dieter Brüggen:

"Zumindest ist mir das nicht bekannt gewesen...

Der Eindruck ist einfach unschön."

Arbeiterwohlfahrt. Wie hieß das so schön bei den AWO- Kritikern:
nur Schweine werden besser behandelt?
 

Pinta 12

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#9
Hat irgendjemand etwas anderes erwartet?? Bei der Caritas und der Diakonie ist das doch genauso.
 
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