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arbeiten ohne Arbeitsvertrag

jockel

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Mensch @Snickers, du bringst hier etwas durcheinander. Vielleicht habe ich mich nicht deutlich ausgedrückt.

Das mit dem schriftlichen Kaufvertrag über eine Immobilie war nur ein Beispiel dafür, dass der Gesetzgeber für gewisse Geschäfte die Schriftform vorschreibt, im Gegensatz dazu aber in anderen Bereichen des täglichen Lebens ein Handschlag, Kopfnicken oder ein überzeugendes "jawollja" als übereinstimmende Willenserklärung gilt. In diese Kategorie gehört nunmal auch ein Arbeitsverhältnis. Da ist so ein "Theorie und Praxis"-Ding. Ich _empfehle_ auch niemandem, einen Job ohne ein Stückchen Papier anzunehmen.

Aber wenn wie in Charlots Fall das Jobcenter was Schriftliches dafür verlangt, dass es gewisse Kosten übernimmt, kann ich das einfach nachvollziehen. Kohle gegen Nachweis. Ist doch eigentlich eine faire Regelung, oder?

Zu mir nochmal:

Natürlich bin ich krankenversichert. Ich war nur im Betrieb nicht unfallversichert. Das wusste ich allerdings vorher nicht. Da bin ich eben auf die Nase gefallen. Ja, da war ich halt ein bisschen blöd. Sowas passiert. Einmal.

Mit meinem nicht-oder-ungültigen wie-auch-immer-Arbeitsverhältnis renne ich auch nicht zum Sozial-, sondern zum Arbeitsgericht. Dazu haben mir u.a. die User P123 #94 Caso #68 Indeclinabilis #24 usw. ... etwas geschrieben.

#94 ist meiner Ansicht nach das sinnvollste, was ich nun tun kann.

Ich bin neu hier im Forum und möchte mich mit niemandem anlegen. PEACE PEACE PEACE :)
Ein ganz simples Beispiel für mündliche Verträge, wo allerdings die denkbaren Verlustrisiken erträglich und verschmerzbar sind:

Lebensmittel in Supermärkten einkaufen

Allerdings bei Arbeitsverhältnissen mit Langzeitauswirkungen - bitte immer die Schriftform - sonst ist schnell mal die Existenzgrundlage im Eimer!!!

Weil Du zu einem friedlichen Verhalten aufrufst - in verschiedenen Versionen - in gesellschaftlichem Ausmaß bis runter in der Zweierbeziehung.

Der Mensch sollte nach innerer Ruhe, Ausgeglichenheit und Harmonie im Großen wie im Kleinen suchen, sonst geht er in dieser Ganovengesellschaft schnell vor die Hunde!!!

John Lennon - Imagine (official video) - YouTube

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A Heart in New York - Art Garfunkel - YouTube

Phil Collins - Another Day in Paradise HD ( Live at Montreux 2004 ) - YouTube

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Lee Marvin - Wand'rin Star (ReMastered Audio) (1969) (HD) - YouTube

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Moon River - Breakfast at Tiffany's - YouTube

Joni James - When I Fall In Love (Sleepless In Seattle) - YouTube

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Johnny Cash Hurt - YouTube
 

Aras

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Der Thread hat sich wirklich unschön entwickelt, es ist echt ärgerlich, dass er nicht schon lange geschlossen wurde.

Hier werden zwei Dinge verwechselt:

Die Rechtslage auf der einen und die Erfahrungen, die manche Leute gemacht haben, auf der anderen Seite.

Die Rechtslage ist eindeutig: Unbefristeter AV inklusive allen anderen zugehörigen Regelungen des BGB.

Genau für solche Fälle - wo eben nicht explizit vertraglich was anderes geregelt wird - ist das BGB nämlich da.

Die andere Sache ist das, was durch Jobcenter gefördert wird, dass man in jeden Schei§§ reingezwungen wird und so Misstrauen in alle Gesetze entwickelt. Aber es ist nicht das BGB sondern in erster Linie das SGBII, das hierzu führt. Für das SGBII wurde ja sogar das Grundgesetz geändert.

Die Sache mit der Krankenkasse und Unfallversicherung etc., hier hat der AG lange genug Zeit, das ganze anzumelden. Wir zahlen einmal jährlich die Beiträge für die BG auf Basis der Vorjahresgehälter. Damit ist automatisch auch der Praktikant, der sich an seinem ersten Tag beim Abheben des Telefonhörers den Arm gebrochen hat, versichert.

Es macht durchaus Sinn, sich über Kommunikation mit der Krankenkasse, dem JC oder was weiß ich wem, selbst noch abzusichern. Aber Ratschläge zu Arbeitsverweigerung und Krankmeldung bis der AV kommt, sowas ist äußerst kontraproduktiv.

In einem anderen x-beliebigen Forum, das nicht ausschließlich von schlechten Erfahrungen geprägt ist, so wie dieses, würde sich so eine emotional-unsachliche Diskussion gar nicht entwickeln.
 

Indeclinabilis

VIP Nutzer/in
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[...]

Jetzt hilft mir nicht mal die Stechuhr weiter, mit der ich nur meine bloße Anwesenheit beweisen kann. [...]
Das lässt sich auch anders betrachten. Gerade diese liefert nämlich ein Indiz dafür, dass du in den Betriebsablauf eingegliedert wurdest. :icon_party:
Solltest du dich zusätzlich noch dem Dispositionsbefugnis des AG unterworfen haben - du folgst seinen Arbeitsanweisungen etc.- dann spricht so ziemlich alles für ein AV. Was letztendlich dazu führt, dass es für den AG "sehr eng" wird, wenn er sich da raus winden will.

[...]
Bis morgen habe ich Zeit, darüber nachzudenken, ob ich dort arbeiten möchte bzw. dort nach einem wirksamen Vertrag anklingle.
Wie du dich auch entscheidest. Viel Glück bei deinem Unterfangen.

m.M

:icon_pause:
 

teddybear

Forumnutzer/in

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unbezahlten 6-wöchigen Praktikum
:eek:

Bis man hier auf einen Nenner kommt, kann man mir keinen Arbeitsvertrag aushändigen
:eek:

Es steht Aussage gegen Aussage, was das Zustandekommen eines Arbeitsvertrages angeht.
:eek:

Genau aus diesem Grund habe ich auch von Anfang an zu Recht dazu geraten, keinen einzigen Handschlag ohne Arbeitsvertrag zu machen! Die Brut die sich hier auf Kosten anderer unangemessene Profite anscheffelt, hat sich in Deutschland leider seit der Agenda -Perversion um Schröder und seinen abartigen Kumpels viel zu sehr in unserer Bananenrepublik ausgebreitet als, dass man noch irgendeinem potentiellen Arbeitgeber blindlings mehr vertrauen könnte.

Und nochmals kostenlose “Probearbeit“ ist aus rechtlicher Sicht nichts weiter als Schwarzarbeit. Kostenlose “Probearbeit“ ist grob rechtswidrig (vgl. LSG NRW, L 7 B 321/07 AS ER) und darf auch nicht unter Ausnutzung der Situation abgefordert werden. Zudem ist auch schon das bloße Abfordern einer kostenlosen Probearbeit in einem Eingliederungsvertrag - eher Zwangsvertrag, rechtswidrig (vgl. Hessisches LSG · Beschluss vom 16. Januar 2014 · Az. L 9 AS 846/13 B ER)

Arbeitsrechtlich hat der Gesetzgeber nämlich lediglich eine "Probezeit" vorgesehen, in der das bestehende neue Arbeitsverhältnis mit einer kurzen Frist ohne Angabe von Kündigungsgründen wieder beendet kann. In keinem Gesetz ist jedoch der Begriff “Probearbeit“ als Rechtsgeschäft dokumentiert.
 
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