Arbeit, Probezeit, Wieviel von sich erzählen?

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Fragestellende

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Guten Morgen.

Eigentlich sind es zwei Themengebiete.

Zum Einen: Macht es mehr Sinn, schon in der Probezeit um weniger Wochenarbeitsstunden zu bitten (weil man Sorge hat, es gesundheitlich nicht zu schaffen) oder erstmal abzuwarten, in wie weit man wirklich fehlt?
Ich finde es im Moment sehr anstrengend und würde gerne weniger arbeiten (und nein, die Stundenzahl habe ich mir selber nicht ausgesucht, weil es eine Stellenanzeige der AfA war). Ich weiß nur nicht, ob es Sinn macht, jetzt schon um Reduzierung zu bitten. Mein Gedanke ist, dass man bei der Arbeit dann vermuten könnte, ich würde (wenn ich dann fehle) deshalb fehlen, weil man meinem Wunsch nicht entgegen gekommen ist. Ein paar Fehltage habe ich nun schon, weil es mir einfach zuviel geworden ist. Man wusste auch zu Vertragsbeginn schon, dass ich lieber weniger Stunden haben wollte, sagte aber, dass das Projekt erstmal anlaufen soll. Daher arbeite ich grade Vollzeit, bekomme aber außer der Arbeit ziemlich wenig auf die Reihe.

Dann: Was antworte ich, wenn mich Kollegen und Kunden fragen, was ich denn gehabt habe? Ich weiß, dass ich auf die Frage ebenso wenig antworten muss, wie auf eine Frage, nach der Häufigkeit des Krankseins (was bei mir bisher nicht so war). Dennoch denke ich: Wenn ich sage, was ist, könnte es zuviel sein. Sage ich nur einen Teil bzw. mildere die Dinge ab, kann man meinen, dass XYZ sich deswegen ja gar nicht krank gemeldet hätte. Sage ich gar nichts, könnte es auch verdächtig vorkommen.
In meinen bisherigen Arbeitsstellen war so etwas nie ein Problem, weil kaum danach gefragt wurde, was jemand hat und man sich auch mit einer einfachen Antwort zufrieden gegeben hat. Bei meiner neuen Arbeitsstelle habe ich den Eindruck, dass es anders ist. Ich will lieber vorbereitet sein und mir ein paar Gedanken machen, damit ich in möglichen Situationen entsprechend reagieren kann.

Viele Grüße,

Fragestellende.
 

Sonne11

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Guten Morgen.
dass das Projekt erstmal anlaufen soll. Daher arbeite ich grade Vollzeit, bekomme aber außer der Arbeit ziemlich wenig auf die Reihe.

ESF Projekt?

Wenn jemand fragt würde ich "keine Sorge, ist nichts ansteckendes" oder "zum Glück nichts großes" sagen. Dann fragen die Leute später nicht mehr.:wink: Dass Du überfordert bist, würde ich nicht ansprechen, man gewöhnt sich ja an fast alles! Es liegt doch aber an Dir, wie Du Dich verhalten möchtest.
 

Fragestellende

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Okay. Danke Dir. Vielleicht fragt ja auch keiner nach.

Wie würdest Du (oder Ihr) Dich denn bei Punkt 1 verhalten?

Liebe Grüße,

Fragestellende!
 

Sonne11

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Natürlich kann man eine reduzierung der Stunden besprechen. Warum nicht? Immer an sich selbst denken! Besonders an die eigene Gesundheit!
 

Fragestellende

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Naja, ich dachte, weil ich noch in der Probezeit bin. Ich hatte es schon vor der Vertragsunterzeichnung angesprochen, aber man wollte es erstmal laufen lassen, damit die Aufgabe, die ich nun habe, anläuft.
Ich bekomme nur meinen privaten Termine kaum noch auf die Reihe, hatte vor der Stelle schon mit Müdigkeit zu kämpfen und es strengt mich im Moment sehr an. Ich wollte ja gar keine volle Stelle haben. Sie kam nur vom Amt und ich hab´s versucht.
Nun kam der Gedanke, ob es okay ist, die Stundenreduzierung jetzt schon anzusprechen oder wirklich erst abzuwarten und zu gucken, wie oft man wirklich fehlt. Im Moment frage ich mich, ob ich so die Probezeit durchhalte. Mich jetzt noch um eine andere Stelle zu bemühen, schaffe ich nicht, weil ich ja fünf mal in der Woche von morgens bis zum späten Nachmittag auf der Dienststelle bin.
 

Fragestellende

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Ich muss jetzt diesen Thread nochmal hervor holen, weil mir grade etwas echt Gedanken macht!!!

Mittlerweile bin ich im 3. Monat bei der neuen Stelle und hatte schon ein paar Mal den Gedanken:"Ich geh morgen nicht". Ich bin dann trotzdem hingegangen. Nun bin ich diese Woche den 2. Tag da und weiß wieder nicht, ob ich den Monat durchhalte (ich habe schon 8 Tage gefehlt). Ich weiß, dass ich, wenn ich mehr Zeit hätte, besser gucken könnte, wie es arbeitsmäßig generell weiter für mich geht. Andererseits will ich das, was ich da grade habe, aber auch nicht vorzeitig gefährden.
Wenn ich nach Hause kommen, gehen mir Dinge von der Arbeit noch nach. Gar nicht mal so Probleme, sondern in mir "klingen" Situationen nach, die am Tag so waren. Ich frag mich nun echt, ob ich das weiter so durchhalten soll, mich nochmal krank melden soll oder noch vor Ablauf der Probezeit (Ende August) nach Stundenreduzierung fragen soll. Ich hab halt derzeit keine andere berufliche Alternative, außer eben mich weiter zu bewerben. Ich will nur jetzt auch nicht wieder bei der Arbeitsagentur auflaufen und hab jetzt einfach keine Ahnung, ob ich das irgendwie durchziehen, mich ggf. wieder krank melden oder jetzt schon um Stundenreduzierung bitten soll.

Hat jemand einen Tipp?

Ich frag mich auch, wie das finanziell ist, denn wenn ich wirklich reduzieren könnte, würde ich weniger Geld bekomme. Reduziere ich nicht und melde mich ggf. krank, bekomme ich das gleiche Geld. Ist nur die Frage, wie lang ich dann diesen Job noch behalte.

Über weiterbringende Antworten sehr dankbar,

einen schönen Abend noch,

Fragestellende! :)
 
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