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Arbeit mit Unterstützung vom AMT - Umzug

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ohnec

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#1
Guten Abend.

-Meine Freundin geht arbeiten (~800€ Netto) dazu bekommt Sie noch einen Zuschuss vom ALGII Amt (~ 450 € weil Sie Alleinerziehend ist).
-Da meine Freundin durch WE und Feiertagszuschuss ein schwankendes Gehalt hat schickt Sie jeden Gehaltsnachweiß zum Amt damit Sie ihr die Summe die ihr zusteht berechnen können.

Sie ist vor 4 Wochen umgezogen. Meine Freundin hatte angerufen und wollte bescheid sagen - da sagte man ihr "nur schriftlich". Hat Sie gemacht.

Jetzt hat Sie Post bekommen. Unter anderem steht in dem Brief das Sie überzahlt wurde für September, das Sie umgezogen ist ohne es rechtzeitig zu melden und ohne Zustimmung. Desweiteren stand drin, das dadurch ein neuer Sachbearbeiter zuständig ist. (Sie ist nur zwei Straßen weiter gezogen - ich dachte Sachbearbeiter gehen nach Namen - Nicht nach Straßen ?!)

Heute ist der erste und ein Blick aufs Konto brachte bei ihr Ernüchterung - Das Amt hat für diesen Monat kein Geld geschickt. Sie ist aber auf das Geld angewiesen weil ihre Monatlichen Ausgaben an das Geld angepasst sind. Wenn Sie das Geld nicht bekommt endet das im schlimmsten Fall in einer Schulden Falle - Und dann ist Sie bald komplett vom Amt abhängig.

Könnt ihr mir mal einen Tipp geben was hier passiert ist - Ob das Fehlverhalten bei ihr lag oder ob das Amt hier kräftig am Käfig rüttelt...
 
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ExitUser

Gast
#2
Guten Abend.

-Meine Freundin geht arbeiten (~800€ Netto) dazu bekommt Sie noch einen Zuschuss vom ALGII Amt (~ 450 € weil Sie Alleinerziehend ist).
-Da meine Freundin durch WE und Feiertagszuschuss ein schwankendes Gehalt hat schickt Sie jeden Gehaltsnachweiß zum Amt damit Sie ihr die Summe die ihr zusteht berechnen können.

Sie ist vor 4 Wochen umgezogen. Meine Freundin hatte angerufen und wollte bescheid sagen - da sagte man ihr "nur schriftlich". Hat Sie gemacht.
Das hat sie richtig gemacht.

Jetzt hat Sie Post bekommen. Unter anderem steht in dem Brief das Sie überzahlt wurde für September, das Sie umgezogen ist ohne es rechtzeitig zu melden und ohne Zustimmung. Desweiteren stand drin, das dadurch ein neuer Sachbearbeiter zuständig ist. (Sie ist nur zwei Straßen weiter gezogen - ich dachte Sachbearbeiter gehen nach Namen - Nicht nach Straßen ?!)
Sie braucht keine Zustimmung für einen Umzug, sofern sie keine Umzugs-und Umzugsfolgekosten haben will. Allerdings wird das Amt eine eventuell höhere Miete nur bis zur Höhe der bisherigen übernehmen.
Wenn die neue Wohnung also teurer ist, muss sie den Fehlbetrag vom Regelsatz zahlen.
Sie soll sich auf dem Amt den Paragraphen zeigen lassen, der ihr einen Umzug generell ohne Erlaubnis verbietet.

Heute ist der erste und ein Blick aufs Konto brachte bei ihr Ernüchterung - Das Amt hat für diesen Monat kein Geld geschickt. Sie ist aber auf das Geld angewiesen weil ihre Monatlichen Ausgaben an das Geld angepasst sind. Wenn Sie das Geld nicht bekommt endet das im schlimmsten Fall in einer Schulden Falle - Und dann ist Sie bald komplett vom Amt abhängig.

Könnt ihr mir mal einen Tipp geben was hier passiert ist - Ob das Fehlverhalten bei ihr lag oder ob das Amt hier kräftig am Käfig rüttelt...
Es rüttelt, das Amt.
Alle Geschütze auffahren, siehe auch den Thread "Abwehr gegen Behördenwillkür", aufs Amt gehen, Vorschuss verlangen und alles so schnell wie möglich. Durch den Feiertag diese Woche verzögert sich sowieso Einiges.

Viele Grüße,
angel
 

ohnec

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#3
Ok Danke erstmal.

Sie hat den Mist ehrlich gesagt auch langsam leid. Ich habe ihr jetzt schon empfohlen das Sie zum Anwalt geht.... Werde wahrscheinlich drauf bestehen wenn Die sich nicht besinnen.

+++ News +++

Sie hat dann heut beim Amt angerufen. Die Person die Sie am Hörer hatte konnte natürlich nix machen (nur Rückruf) und Computer einsicht hat Sie ja schon lange nicht. Sie meint es könnte daran liegen die Gehaltsbestätigung noch nicht eingegangen ist.

Erläuterung: Meine Freundin musste beim Antrag für ALGII von ihrer Cheffin einen Zettel ausfüllen lassen, wo unteranderem Ihr Gehalt eingetragen werden musste.

Da Sie aber ein ständig in der Höhe variirendes Gehalt hat, hat sich sich mit dem Amt darauf geeinigt den Lohnstreifen jeden Monat hinzufaxen.

Jetzt hat das Amt aber wieder den oben genannten Zettel an die Cheffin direkt zum ausfüllen geschickt. Totaler Blödsinn wie ich finde denn das Amt bekommt doch sowieso jeden Monat das Gehalt mitgeteilt ...

Noch dazu hat Sie keine Mitteilung von wegen (vorrübergehende) Einstellung der Zahlung bekommen.

Am liebsten würd ich gleich zum Anwalt gehen und die Sachbearbeiterin persönlich haftbar machen - geht ja leider nicht aber wünschen würd ich es mir.

Naja ich halte euch auf den laufenden ! Mfg ohnec
 

ohnec

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#4
So jetzt hat Sie noch mal dort angerufen. Es sollen wohl zwei Bescheide raus sein. Einmal das Sie jetzt nur noch 200,- € bekommt oder so und einmal das Sie zu den 200,-€ die Sie schon so zurückzahlen soll jetzt nochmal 300,-€ .

Meine Freundin hat dem Herrn am Telefon (nicht ihr Berater) dann gesagt das der Fehler aufgrund ihrer Berechnung war und das Sie den Betrag nicht zurückzahlen wird/kann da meinte Er nur "nee nee das müssen Sie zurückzahlen".

Ich hab die Daten meiner Freundin mal durch den ALGII Rechner gejagt und der sagt immer noch das Sie Anspruch auf ~500,-€ hat mit ihrem Kind.

Wie kann das sein das Sie auf einmal nur noch 200,-€ kriegen soll?!!

So noch ne Frage am ende. Wenn Sie damit jetzt zum Anwalt geht, übernimmt die Rechtschutz (Privat) das oder muss man dazu eine Berufsrechtschutz haben ?!
 
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#5
Kosten

DEn Widerspruch kann man auch selbst schreiben. Die Kosten des Anwaltes, falls sich die ARGE uneinsichtig zeigt, kann man über Beratungs bzw. Prozesskostennhilfe finanzieren.
'ne Berufsrechtschutz ist dafür nicht nötig. So eine Versicherung würde sich auch für "nicht zuständig" erklären.
 
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