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Arbeit in Vollzeit, Vermittlungsbudget und Gesetze...

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kiekda

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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2 Jun 2009
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#1
Hallo,
ich hoffe der Beitrag und die Fragen sind hier richtig aufgehoben...:icon_smile:

Situation:
Eine sehr gute Freundin von mir ist seit Anfang November 2009 beschäftigt in einer Sozialversicherungspflichtigen vollzeitstelle.

Problem::icon_kotz:
Noch kein Arbeitsvertrag vom Arbeitgeber und im nachhinein vom AG erfahren, dass die Stelle auf 6 Monate befristet ist-genauso lange wie die Probezeit-.
Arge rückt kein Geld raus für Bekleidung und Einstiegsgeld mit der Begründung es liegt noch kein Arbeitsvertrag vor und ein Lohnstreifen reicht der Sachbearbeiterin nicht aus.

Frage::confused:
Welche möglichen Anträge kann sie Beantragen?
Liegt alles in Sachen Vermittlungsbudget im Ermessen des Sachbearbeiters?
Was darf der Arbeitgeber in Sachen Arbeitskonditionen?

Ich hoffe ihr könnt uns helfen...:biggrin:
Liebe Grüße aus MV
 
Mitglied seit
1 Sep 2009
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#2
Hi,

Situation:
Eine sehr gute Freundin von mir ist seit Anfang November 2009 beschäftigt in einer Sozialversicherungspflichtigen vollzeitstelle.

Problem::icon_kotz:
Noch kein Arbeitsvertrag vom Arbeitgeber und im nachhinein vom AG erfahren, dass die Stelle auf 6 Monate befristet ist-genauso lange wie die Probezeit-.
Ich würde sofort einen Anwalt einschalten und mich rechtlich beraten lassen. Vor allem, weil ich der Meinung bin, dass der AG im Nachhinein kein befristetes Arbeitsverhältnis draus machen kann. Vielleicht hat sie ja Glück.


Arge rückt kein Geld raus für Bekleidung und Einstiegsgeld mit der Begründung es liegt noch kein Arbeitsvertrag vor und ein Lohnstreifen reicht der Sachbearbeiterin nicht aus.

Frage::confused:
Welche möglichen Anträge kann sie Beantragen?
Liegt alles in Sachen Vermittlungsbudget im Ermessen des Sachbearbeiters?
Jetzt noch etwas beantragen macht keinen Sinn, weil sie das vor Arbeitsaufnahme machen musste. Hat sie das rechtzeitig gemacht, braucht sie in der Tat einen Arbeitsvertrag, damit die ARGE eine Entscheidung treffen kann. In diesem Fall, siehe oben.

Viel Glück
 
E

ExitUser

Gast
#3
Eine Befristung muß vor Aufnahme der Arbeit vereinbart werden. Eine tatsächliche Arbeitsaufnahme ohne vorherige schriftliche Befristung führt stets zu einem unbefristeten Arbeitsvertrag. Ebenso muß eine Probezeit ausdrücklich vereinbart werden.

Ein (unbefristeter) Arbeitsvertrag kann im übrigen auch mündlich abgeschlossen werden.

Allerdings wird das leider deiner Freundin nicht viel helfen.

Der gesetzliche Kündigungsschutz setzt nämlich erst nach 6 Monaten ein. Das ist entgegen landläufiger Meinung auch unabhängig von einer Probezeitvereinbarung. Bedeutet, der Arbeitgeber kann innerhalb der ersten 6 Monate den Arbeitsvertrag stets ohne Begründung fristgerecht kündigen.

Für die Arbeitskleidung gibt es unter Umständen Vorschriften der Berufsgenossenschaft, wenn es sich um vorgeschriebene Schutzkleidung o.ä. handelt. Ebenso kann eine Verpflichtung des Arbeitgebers bestehen, wenn es sich um von ihm vorgeschriebene Dienstbekleidung (Uniform o.ä.) handelt.
 
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