Arbeit in familie/ Jobcenter (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

renasia

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Meine Eltern sind in Rente, arbeiten aber nebenbei noch ( müssen an Arztpraxen etc liefern), da mein Dad vor vielen Jahren einen offenen Fersen-Trümmerbruch hatte, hat er mittlerweile ( er geht auf die 70 zu) auch probleme mit dem laufen. Ab und an helfe ich meinen Eltern, damit mein dad nich so viel laufen muss ( und meine Eltern haben auch immer viel für uns getan, wie kostenlos aufs Kind aufgepasst als ich gearbeitet habe usw) und damit auch ich etwas zu tun habe ( habe nebenbei noch Minijob) . Für die Arbeit bekomme ich natürlich kein Geld ( viel verdienen sie auch nicht, wenn man nur an die Spritpreise denkt). Aber wie sieht es rechtlich aus, wenn jmd mich beim JC wegen Schwarzarbeit oder so anzeigt ( weil ist es ja nicht, da kein geld), hätte ich dann mit irgendwelchen Konsequenzen zu rechnen?




Nun meinte jmd das jC hätte hier was gegen, da ich ja dann ncih unfallverischert wäre, könnt ihr mir evtl genaueres dazu sagen.
 
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ExitUser

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Keine Schwarzarbeit sind Hilfeleistungen durch Angehörige oder Lebenspartner sowie Nachbarschaftshilfe oder Gefälligkeiten, wenn sie nicht nachhaltig auf Gewinnerzielung gerichtet sind.

Schwarzarbeit
 

Holger01

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Ab und an helfe ich meinen Eltern, damit mein dad nich so viel laufen muss
Hier bewegst du dich in eine Grauzone hinein.

Denkbar ist die JC-Argumentation, dass dein Dad den Job hat und Geld erhält, jedoch nicht bzw. weniger arbeitet.

Und dass im Gegenzug du seine Arbeit bzw. Teile seiner Arbeit machst, damit das Einkommen erhalten bleibt.

Und dass somit du es bist, der hier eine Erwerbstätigkeit ausübt.



Bei einer ca. 2wöchigen Erkrankung des Vaters wäre das für mich eine "Hilfeleistung".



Wird dies so auf Dauer angelegt (dauerhafte Behinderungen durch Fersen-Trümmerbruch, Dad wird auch nicht jünger...), dann geht das in den Bereich:

„Ausübung von Dienst- oder Werkleistungen:

Quelle: Schwarzarbeit


Hier der Gesetzestext aus dem Schwarzarbeitsgesetz:
SchwarzArbG - Einzelnorm


Im engeren Sinn geht es hier wohl weniger um "Schwarzarbeit" an sich, sondern eher um die Gefahr, dass hier das Verschweigen eines Arbeitseinkommens gegenüber dem JC angenommen werden kann.




Also: Bereite dich schon mal auf die Argumentation gegenüber dem JC vor. Schwerpunkt muss liegen auf "nur zeitweise", "übergangsweise", "nur wenige Tage, bis es Dad wieder besser ging" ...
 

Kerstin_K

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Was ist dass denn für ein Arbeitsverhältnis?

Habe noch nie gehört, dass man sich von Angehörigen helfen lässt, damit der Job erhalten bleibt......:confused:
 
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