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ArbA Teilhabe am Arbeitsleben o. ARGE Weiterb.gutschein

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Eisblume

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#1
Hallo,
habe einige offene Fragen und hoffe, dass jemand von Euch diese beantworten kann.

Beziehe Hartz IV und habe einen Weiterbildungsgutschein für eine Umschulung erhalten.
Vorher hatte ich bei der Agentur für Arbeit einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben (ebenfalls für eine Umschulung) gestellt, weil ich aus medizinischen Gründen in meinem erlernten Beruf nicht mehr arbeiten kann.
Dieser wurde negativ beschieden. Momentan läuft das Widerspruchsverfahren. In der Zwischenzeit wurde dann der Weiterbildungsgutschein von der ARGE ausgestellt und ich kann ab 01.06. eine neue Ausbildung machen.

Momentan sieht es so aus, als würde das Widerspruchsverfahren positiv beendet werden und dem Antrag doch stattgegeben werden.

Kann mir irgendjemand den Unterschied erklären zwischen


  • Umschulung bei der DAA mit Weiterbildungsgutschein der ARGE
  • positiver Bescheid des ArbAmtes für Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben (damit wollte ich auch die Umschulung machen) ?
Habe ich Vorteile dadurch, dass ich die Umschulung dann evtl. durch das Arbeitsamt finanziert bekomme?
Gibt es beim Arbeitsamt die Anrechnung des Einkommens einer eheähnlichen Gemeinschaft oder einer Einstehensgemeinschaft ebenso wie bei der ARGE oder ist es egal, wenn ich mit jemandem zusammenwohne?
Ist beim Fahrgeld etwas anders?

Ooooh, ich hoffe, dass irgendjemand von Euch Antworten hat. Ich sage schon mal danke fürs Lesen und für Ratschläge
 

sleepy5580

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#3
positiver Bescheid des ArbAmtes für Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben (damit wollte ich auch die Umschulung machen) ?
durch die Worte Teilhabe am Arbeitsleben hast einen Anspruch auf Mehrbedarf nach § 21 Abs.4 SGB II in höhe von 35% des Regelsatz. (du bist dann weiter bei der ARGE) aber die Umschulung wird dann von der ReHa-Abteilung des Arbeitsamtes bezahlt hierdrunter fallen evtl auch Fahrtkosten z.B. bei Familienheimfahrten etc. diese Punkte wären wohl die Hauptunterschiede
 

Eisblume

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#4
1.) bin nicht selbst angemeldet und habe mit dem Usernamen einer Person geschrieben, die mir nahe steht, also es geht in diesem Beitrag nicht um Eisblume. Sie wollte, dass das klar gestellt wird

2.) also wenn ich das richtig verstanden habe, ist es eigentlich völlig egal, ob ARGE mit Weiterbildungsgutschein für Umschulung oder Bewilligung der Teilhabe am Arbeitsleben durch das Arbeitsamt? Dann hat der ganze Kampf ja fast nix gebracht. Fahrtkosten hätte ich auch bei der ARGE erhalten :icon_neutral:
 

sleepy5580

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#5
wenn in der Umschulung mit Weiterbildungsgutschein auch auf Teilhabe am Arbeitsleben abgezielt ist und nicht nur eine "einfache" Umschulung würde ich behaupten ja, allerdings kenn ich nur den Weg übers Arbeitsamt. Wie das dann mit der Kostenübernahme bei Fahrtgeld, evtl. Unterkunft etc ist weiss ich nicht.
 

Eisblume

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#6
Bei der ARGE ging das relativ schnell und der zuständige SB hat den Weiterbildungsgutschein bewilligt und mit diesem Weiterbildungsgutschein kann die Umschulung gemacht werden.

Beim Arbeitsamt kämpfen wir schon seit letztes Jahr. Der Antrag wurde ja auch abgelehnt. Und nach dem Widerspruch und den eingereichten ärztlichen Berichten mußte ich dann zu einer zweiten Untersuchung beim medizinischen Dienst bei einer anderen Ärztin (die erste hatte abgelehnt) und diese hat nun gesgat, dass sie es befürworte und den Bericht schnellstens weitergibt. Also der Widerspruchsbescheid ist noch nicht erlassen. Aber ich denke, er wird kommen.

Ich hatte die Hoffnung, dass wenn das Arbeitsamt bewilligt, die Gelder vom Arbeitsamt kommen und nicht mehr von der ARGE. Die Höhe ist mir eigentlich egal. Mir geht es darum, dass ich mit der ARGE nichts mehr zu tun habe.

Mir sagte man, der Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben kann nicht bei der ARGE gestellt werden, die seien dafür nicht zuständig. Und das Arbeitsamt wehrt sich weitaus mehr gegen die Umschuldung als die ARGE.
 
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