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[AQA] Ein Euro Job in der Schule !

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Daniel312

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#1
So, jetzt ist es soweit.
Hatten unseren Termin bei der FM/in !
Hier gings weniger um mich...sondern um meine Freundin.

Arbeitsmarkt hier auf dem Land sieht ebbe aus...aber meine Freundin möchte arbeiten.

Die Fm hat ihr eine MAE in einer Schule vermittelt.
Natürlich nur bei Eignung. Also eine Art Vorstellungsgespräch in der Schule gehabt, und natürlich geeignet.

Ihr Tätigkeitsbereich: Mo-Fr in der Schule einen Kiosk betreiben, Brötchen schmieren und verkaufen, sowie einmal die Woche Nachmittags Essensausgabe in der Kantine.
Jetzt soll Sie noch einen Gesundheitspass wg. den Lebensmitteln machen, und ab nächsten Monat gehts los.

Ich glaub ich brauch jetzt nicht von zusätzlichkeit etc schreiben, ich denke das weiß jeder.

Klar, jeder würd jetzt sagen, Job ablehnen, nicht zusätzlich etc.
Möchte Sie aber nicht. Sie mag halt Kinder, und wie gesagt...es ist schwer etwas zu finden. Ausserdem kommt noch was dabei rum.

Klar, es ist nur ein EEJ, aber direkt bei uns im Ort, und nur wenige Minuten entfernt.

Wir werden jetzt keine schlafenden Hunde wecken...die Leute hier sind ziemlich umgänglich, und vllt. kann man den Job irgendwann einmal umwandeln...weil im Grunde ist es ja richtige Arbeit !

In diesem Sinne..
Grüße Daniel
 

hergau

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#2
Und warum soll die Schule den Job mal umwandeln in eine Festanstellung, solange es genügend 1Euro-Jobber dafür gibt ?

Klar ist es verständlich, das jemand arbeiten möchte.
Aber überlegt mal, das Ihr damit Arbeitsplätze abbaut !!!
 

Mario Nette

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#3
Ich denke auch, der Job wird nicht umgewandelt. Nicht nur weil es genug Sklavendienstwillige gibt, sondern weil eine derartige Sklavenarbeitsstelle auch nichts kostet, sondern im Gegenteil der Schule / dem Träger noch Geld bringt. Würde die Schule / der Träger also die Sklavenarbeit in einen vernünftigen Job umwandeln, würde sie das was kosten. Und dass Arbeit etwas kostet, das geht ja heutzutage gar nicht. Heutzutage muss alles gratis sein oder man muss noch was kriegen, damit man sich dieser a) armen Seelen oder b) Sozialfälle oder c) Minderwertigen annimmt. Ist ja eigentlich gar nicht notwendig, gelle? Ist ja alles sooo zusätzlich und milde Gabe, gelle? Weil Kinder ja eigentlich gar kein Essen brauchen während der Schulzeit. Essen ist nur "nice to have"

Und du schreibst ja auch "im Grunde ist es ja richtige Arbeit" - warum um alles in der Welt wird die dann nicht auch wie richtige Arbeit bezahlt? Warum hat man nicht wie bei richtiger Arbeit Rechte? Ach ja genau, weil man das nicht braucht. Reicht ja aus, dass man Kinder so sehr mag. Das ist doch schon Belohnung / Entlohnung genug. Oder wie? Dass die Errungenschaften aus vielen Jahrzehnten Arbeiterkampf derart mit Füßen getreten werden, ja dass man sich selbst derart verachten soll und auch kann und mittlerweile auch will, scheint Zeichen der Zeit zu sein. Was soll's - eine bessere Welt ist möglich. Wenn du nicht kämpfst dafür, kämpfe ich für dich mit.

Mario Nette
 

Daniel312

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#4
Naja ich bin auch nicht unbedingt dafür.
Bis jetzt konnte ich jede MAE abwenden, selbst die in Gündau.
Wir spielen erstmal nach ihren Regeln, führen Berichtsheft...und nach einiger Zeit werden wir anfangen, den Leuten auf die Füße zu treten.

Nur erstmal abwarten...die Einteilung liegt ja noch nicht vor

Grüße
 

Karola

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#5
Hallo MarioNette!

Ich kann das Dilemma nur zu gut verstehen ... mir geht es ja auch so. Wir WOLLEN arbeiten und nicht in Armut absaufen.

Was können wir tun?
Auf die Strasse gehen reicht nicht. Die Medien einschalten hilft auch nicht.

Was hilft wirklich, das Problem in den Griff zu bekommen?
Die 1 € Jobs abschaffen und vernünftige Lösungen finden!

Für die Arbeitgeber im sozialen Bereich bzw. für die, die im öffentlichen Interesse Arbeitsplätze anbieten, sollten andere Entgeltsvarianten zur Verfügung stehen.

Auf jeden Fall muß eine Vollzeittätigkeit entsprechend bezahlt werden.
Ebenso eine Teilzeittätigkeit.

Wer will schon auf Dauer von der ARGE abhängig sein? Doch nur die Menschen und Schmarotzer, die alle anderen Arbeit suchenden beschämen, und selbst nicht arbeiten wollen!
 

Daniel312

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#6
So, kleines Update meiner Seite.
Heut war der 1. Arbeitstag meiner Freundin in der Schule.
Sollen wohl täglich 3h sein.

Die "Arbeiten" waren:
Kopieren
Sachen in die Schülerhefte einkleben
Elternbriefe kopieren, schneiden, und in den Klassen austeilen
Kochen mit den Schülern, heut gabs Kassler.

Na wenn das nicht nach Sozi-Versicherungspl. Job riecht.

Das Arbeitsklima soll wohl sehr gut sein, alle höflich und nett.
Umgangston sehr gut, man wird mit Fr... und "Sie" angeredet.

Ich werde weiter berichten

Grüße Daniel
 
E

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Gast
#7
So, kleines Update meiner Seite.
Heut war der 1. Arbeitstag meiner Freundin in der Schule.
Sollen wohl täglich 3h sein.

Man sollte hier eher von Beschäftigungstag reden.

Die "Arbeiten" waren:
Kopieren
Sachen in die Schülerhefte einkleben
Elternbriefe kopieren, schneiden, und in den Klassen austeilen
Kochen mit den Schülern, heut gabs Kassler.

Na wenn das nicht nach Sozi-Versicherungspl. Job riecht.

Das riecht nicht nur danach, es ist ein versicherungspflichtiger Job. Hurra, die Schule spart. Wird nicht mehr lange dauern, und dann sind alle Schulen in privater Hand.

Das Arbeitsklima soll wohl sehr gut sein, alle höflich und nett.
Umgangston sehr gut, man wird mit Fr... und "Sie" angeredet.

Hört sich ja alles ganz nett an, wäre netter wenn die Bezahlung entsprechend wäre.

Ich werde weiter berichten

Grüße Daniel
Vielleicht kann später auf regulären Lohn geklagt werden.
Alternativ meldet man diesen "Job" selbst bei der Rentenversicherung an. Die werden sich dann schon fragen, warum keine Beiträge abgeführt werden.
 

Mario Nette

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#8
Alternativ meldet man diesen "Job" selbst bei der Rentenversicherung an. Die werden sich dann schon fragen, warum keine Beiträge abgeführt werden.
Das finde ich mal einen feinen, fast subversiven Vorschlag :cool:

Mario Nette
 
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#9
Ja nu, wer sagte doch gleich, dass die Schwarzarbeit bekämpft werden muss? Nix anderes ist es in meinen Augen.
 

Arania

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#10
Und dann hat man gleich kein ALG II mehr, weil man den versicherungspflichtigen Job nicht angegeben hat, gute Idee
 

Mario Nette

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#11
Und dann hat man gleich kein ALG II mehr, weil man den versicherungspflichtigen Job nicht angegeben hat, gute Idee
Na gut, dann der ARGE zur Kenntnisnahme eine Kopie des Schreibens. Sollen die sich doch alle untereinander zanken, ob es nun eine versicherungspflichtige Arbeit ist oder nicht.

Mario Nette
 
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Gast
#12
Kopieren
Sachen in die Schülerhefte einkleben
Elternbriefe kopieren, schneiden, und in den Klassen austeilen
Kochen mit den Schülern, heut gabs Kassler.

Na wenn das nicht nach Sozi-Versicherungspl. Job riecht.
Kann durchaus zusätzlich sein und das gleich am ersten Tag annehmen, ist auch nicht gerade richtig.
 

Daniel312

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#13
So, 2ter "Beschäftigungstag" auch geschafft.
Heute wieder:
-kopieren, kopieren, kopieren
-sachen Abheften
-Briefe abstempeln
-u. vertretungsweise Pausenaufsicht

Morgen berichte ich weiter
 

Kerstin_K

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#14
Pausenaufsicht? Also das halte ich aus versicherungsrechtlicher Sicht frür problematisch.
 
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#15
Daniel, kann deine Freundin das verantworten, wenn während der Pausenaufsicht etwas passiert? Ich meine vor sich selber?

Ich weiss wovon ich rede.
Ich hatte mal ein Praktikum in einem Kindergarten gemacht. Als Praktikant sollte man auch nicht alleine gelassen werden, wurde ich aber... einmal und nie wieder. Seitdem kann ich es nicht mehr vor mir selber verantworten, unabhängig davon, dass der Kindergarten eine Katastrophe war.

Es reicht, wenn was passiert. Die Mutter dieses Kindes beschwert sich, die Schule sagt, deine Freundin hat aufgepasst. Ich meine, mir als Mutter ist es egal, derjenige der die Aufsichtspflicht hatte bekommt von mir eines auf den Deckel, im übertragenen Sinne.
Unabhängig davon finde ich es ne Sauerei für solche Tätigkeiten einen EEJ einzusetzen. Wofür gibt sich deine Freundin her? Bei aller Liebe zu Kindern, und grade aus Liebe zu Kindern... In diesem Beruf steht man eh schon mit einem Bein im Knast, und das soll jetzt von EEJ gemacht werden?:icon_neutral:

Küche und belegte Brötchen machen okay, auch mal nen Brief abstempeln oder kopieren auch okay, aber nicht Aufsicht, schon gar nicht alleine.

Ich hab auch eine Heidenangst vor Saktionen, aber nein, so weit würde ich selbst bei aller Liebe zu Kindern nicht gehen.
 

Daniel312

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#16
Naja meine Freundin "schimpft" auch schon, sie sagt selbst, das es eine Top Arbeit ist...nur eben "Beschäftigungsbezahlt".
Wir werden das ganze jetzt eine Zeitlang weiterführen, Sie soll sich richtig einarbeiten, das alle zufrieden sind. Soll ja immerhin bis April gehen.
Dann mal mit der Schulleiterin ein ernstes Wörtchen reden, da es ein Sozialversicherungspfl. Job ist, und diesem normalerweise ein ordentlicher Entlohnung zusteht. Vllt. lenkt die Schule ja ein.Sind ja immerhin auf dem Dorf....da kennt man sich untereinander.
Wenn nicht, gibts immer noch andere möglichkeiten, ihr wisst schon was ich meine !


Grüße Daniel
 

pittiplatsch

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#17
Naja meine Freundin "schimpft" auch schon, sie sagt selbst, das es eine Top Arbeit ist...nur eben "Beschäftigungsbezahlt".
Wir werden das ganze jetzt eine Zeitlang weiterführen, Sie soll sich richtig einarbeiten, das alle zufrieden sind. Soll ja immerhin bis April gehen.
Dann mal mit der Schulleiterin ein ernstes Wörtchen reden, da es ein Sozialversicherungspfl. Job ist, und diesem normalerweise ein ordentlicher Entlohnung zusteht. Vllt. lenkt die Schule ja ein.Sind ja immerhin auf dem Dorf....da kennt man sich untereinander.
Wenn nicht, gibts immer noch andere möglichkeiten, ihr wisst schon was ich meine !


Grüße Daniel
Äh, erstmal für ein paar Monate lau arbeiten und sich dann erst wehren?
Sorry, ich würde eine Woche lang Protokoll führen und dann ab zum JC.
Und warum sollte die Schule einlenken, wenn es doch viel billiger geht: Deine Freundin wird "rausgeworfen" und der nächste kommt nach.

Und das mit der Pausenaufsicht geht gar nicht, was ist wenn was passiert? Das sollte sie auf keinen Fall mehr machen!
 
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#18
Naja meine Freundin "schimpft" auch schon, sie sagt selbst, das es eine Top Arbeit ist...nur eben "Beschäftigungsbezahlt".

Dann soll sie mal ordentlich an der richtigen Stelle schimpfen.

Wir werden das ganze jetzt eine Zeitlang weiterführen, Sie soll sich richtig einarbeiten, das alle zufrieden sind.

Wieso soll sie für andere ihre Zufriedenheit sorgen? In erster Linie muss sie zufrieden sein, damit sie ordentliche Arbeit liefern kann.

Soll ja immerhin bis April gehen.

Wird sich verdammt lange anfühlen die Zeit, wenn man unzufrieden ist.


Dann mal mit der Schulleiterin ein ernstes Wörtchen reden, da es ein Sozialversicherungspfl. Job ist, und diesem normalerweise ein ordentlicher Entlohnung zusteht.

Das kann sie jetzt schon, und sollte sie auch. Allein, dass die Schule merkt, dass sie da dumme Sachen machen. Einfach mal fragen, was ist, wenn was passiert. Da dürfte die Schule schon ein wenig ins schleudern geraten. Dann noch das eine oder andere Pläuschchen mit den Eltern, die sich dann hoffentlich beschweren werden.

Vllt. lenkt die Schule ja ein.

Siehe Vorposter.

Sind ja immerhin auf dem Dorf....da kennt man sich untereinander.

Was die Schule nicht daran hintert sich am Sklavenmarkt zu beteiligen. Sauerei ist das.:icon_motz:

Wenn nicht, gibts immer noch andere möglichkeiten, ihr wisst schon was ich meine !


Grüße Daniel
..
 

Daniel312

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#19
Hallo Liebe Elo-Gemeinde,
hier mal wieder ein Update meiner Seite zu dem 1 Euro-Job in der Schule.

Meine Freundin arbeitet nun schon einige Zeit dort, macht Pausenaufsicht, betreut Klassen, kopiert, und kommt mit den dort Arbeitenden Leuten gut klar. Sie hat alle erdenklichen Freiheiten & Spielräume, keiner schaut ihr auf die Finger.

Über die tätigkeiten lässt sich streiten, ich weiss ;)

Heute wurde Sie zu einem persönlichen Gespräch zu ihrer "Chefin - stellv. Schulleiterin" gebeten.Diese ist mit ihr sehr zufrieden, kommt auch gut mit Kindern klar.
Jedenfalls meinte dann ihre Chefin, das diese es sich auf Dauer vorstellen könnte, aber man sich eine Lösung einfallen lassen müsste.
Meine Freundin soll eine Pädagogische Schulung absolvieren, und im Anschluss an der Schule angestellt werden.
Da dies aber nicht ihre alleinige Entscheidung ist, wird das jetzt Schulintern besprochen.

Na wenn das mal keine guten Nachrichten sind ;)

Grüße Daniel
 
E

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#20
Ich kenne keine Tätigkeiten in einer Schule, die gemeinnütziger Natur wären. Von der Toilettenreinigung bis zum Lehrer dürfte alles reguläre Arbeit darstellen.

Aber ansonsten: hübsche Geschichte.
 
E

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#21
Meine Freundin arbeitet nun schon einige Zeit dort, macht Pausenaufsicht, betreut Klassen, kopiert, und kommt mit den dort Arbeitenden Leuten gut klar. Sie hat alle erdenklichen Freiheiten & Spielräume, keiner schaut ihr auf die Finger.

Über die tätigkeiten lässt sich streiten, ich weiss ;)

Heute wurde Sie zu einem persönlichen Gespräch zu ihrer "Chefin - stellv. Schulleiterin" gebeten.Diese ist mit ihr sehr zufrieden, kommt auch gut mit Kindern klar.
Jedenfalls meinte dann ihre Chefin, das diese es sich auf Dauer vorstellen könnte, aber man sich eine Lösung einfallen lassen müsste.
Meine Freundin soll eine Pädagogische Schulung absolvieren, und im Anschluss an der Schule angestellt werden.
Da dies aber nicht ihre alleinige Entscheidung ist, wird das jetzt Schulintern besprochen.
Nicht jeder Träger ist ein Ar... Manchmal zwingt der Mangel an Geldern tatsächlich zu dubiosen Methoden. Mir ist ein Fall in einer Schule bekannt, wo man als Hausmeister schon länger immer einen Ein-Euro-Jobber hatte. Vor ca. einem Jahr kam der Schulleiter zur Erkenntnis, dass er keinen Sklaven haben will. Selbstverständlich wurde kein Hausmeister zu anderen Bedingungen eingestellt, weil die Gelder dafür nicht da waren. Man kommt jetzt ohne Hausmeister klar. Alle sind etwas kooperativ und helfen mit.

Ich meine, in dem Fall den du schilderst ist es auch so. Die Chance zur Weiterbildung soll sie unbedingt nutzen. Ob es dann zu einer Einstellung kommt, stelle ich aus finanziellen Gründen infrage, denn es entscheidet nicht die Schulleiterin, wenn neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das entscheidet das Land, von dem auch die Gelder kommen.

Gerade in Schulen werden heute sehr oft Leute auf selbständiger Basis bevorzugt, oder aber mit befristeten Verträgen. Nach einem Jahr darf die gleiche Person nicht wieder eingestellt werden.

Damit will ich keinesfalls demotivieren. Ich betrachte das als etwas Positives. Ich sehe nur leider ein etwas anderes Ende.
 
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