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kidokai

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#1
Ich hatte mich zwar gestern mit dieser Frage schon einmal registriert, aber kann es/oder mich nicht mehr wiederfinden...egal
Ich habe bis 12/2008 Hartz4 bezogen. Hatte dann Aussicht auf einen Job 3/2009 (habe ich auch bekommen) und weiter keine Leistungen bezogen. Jetzt macht die AOK Hannover Stress und will mich zwangsversichern für ein vergangene Zeit - Januar bis März 2009. Ist es nicht meine eigene Entscheidung ob ich versichert bin oder nicht, zumal ich keinerlei Geld vom Amt bezogen habe?
 

Arania

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#2
Wir haben mittlerweile die Pflicht zur Krankenversicherung in Deutschland
 

kidokai

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#3
das weiss ich...
aber welchen Sinn macht es eine Versicherung zu haben für eine vergangene Zeit?
Muss ich mir jetzt dafür vielleicht noch einen Anwalt nehmen?
 

kidokai

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#4
es gibt wohl nicht soviele Meinungen oder Ratschläge dazu...SCHADE; an wen kann ich mich denn sonst wenden?
 

Arania

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#5
Du musst die Zeit nachzahlen, da es eben eine Pflichtversicherung ist, ob Du sie in Anspruch nimmst oder nicht, Du finanzierst ja nicht den einen Fall wenn Du zum Arzt gehst, sondern das ganze Solidarsystem
 
E

ExitUser

Gast
#6
an wen kann ich mich denn sonst wenden?
Ich befürchte, dass Du das mit Deiner Krankenkasse absprechen musst.

Vielleicht hat jedoch noch jemand anderes einen Rettungsanker für Dich?

Schau mal hier, da wird das Thema "Versicherungspflicht" beschrieben.
 

Jesaja

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#7
Es gibt höchstens einen Anspruch auf Kulanz, allerdings wahrscheinlich nur wenn ein Fremdverschulden vorliegt, nicht wenn der Versicherte aus eigenem Antrieb sich nicht rechtzeitig gemeldet hat.

Zeigt der Versicherte aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, das Vorliegen der Voraussetzungen der Versicherungspflicht nach den in Satz 1 und 2 genannten Zeitpunkten an, hat die Krankenkasse in ihrer Satzung vorzusehen, dass der für die Zeit seit dem Eintritt der Versicherungspflicht nachzuzahlende Beitrag angemessen ermäßigt, gestundet oder von seiner Erhebung abgesehen werden kann.
§ 186 SGB V Beginn der Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger
 

Muzel

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#8
Man muss rückwirkend KK-Beiträge löhnen. Mein Bruder, der Betreuer ist, hat schon eine Petition beim Landtag eingereicht. Seine Klienten sind vielfach ganz "armer Knöpfe". Er hat leider nichts erreichen können.
 

kidokai

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#9
Vielen Dank an alle die mir geantwortet haben
 
E

ExitUser

Gast
#10
Was hast du denn in von Januar bis März gemacht, das du nicht eingezahlt hast?
 
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#11
aufgrund des alg II-bezuges warst du pflichtversichert.
mit ende des alg II endete deine mitgliedschaft bei der krankenkasse.

infolge des § 5 Abs. 1 Satz 13 SGB V fällst du in den personenkreis derer, die
keinen anderweitigen krankenversicherungsanspruch haben und zuletzt gesetzlich krankenversichert waren - insofern agiert deine krankenkasse da schon richtig. du bist also danach auch pflichtversichert.

da du in der zeit nach ende des alg II bis zu beginn der arbeit keine einkünfte hattest wird der mindestbemessungssatz von € 840,00 zugrunde gelegt - heißt, du hättest dann so um die 143 € zu zahlen (15,5 % KV + PV). sonst vereinbare mit der AOK ne ratenzahlung für die beiträge - den rest kannst du dann ja auch, wenn deine finanzen es zulassen en bloc zahlen.
falls du allerdings mal einen rentenantrag stellst, dann gilt diese zeit der ³§ 5/1/13-versicherung nicht als kvdr-vorversicherungszeit.
 

kidokai

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#12
Ich habe von Januar bis März nichts gemacht. Der Jobcenter wollte mich sperren weil nicht zu einem Termin erschienen bin. Ich habe aber diesen Brief nie bekommen, hatte dort auch mitgeteilt das ich Aussicht auf einen Job in einem anderen Bundesland habe
 
E

ExitUser

Gast
#13
Frag mal lieber einen Anwalt dazu. Das ist nicht so einfach.

Mir hat man bei der Krankenkasse gesagt, dass man als freiwillig Versicherter keine Beiträg nachzahlen muss, wenn man später wieder vom Arbeitgeber oder vom Amt versichert wird. Wie soll das auch gehen, wenn man keine Kohle hat?

Hattest du denn für diese Zeit einen Antrag auf Alg II gestellt, der abgelehnt wurde?
 

kidokai

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#14
nee habe dann auch keinen Antrag mehr gestellt., Zu einem war ich ja so gut wie gesperrt und ich hatte ja auch Aussicht auf einen Job. Das hat nur nicht so schnell geklappt wie gehofft. Mit dem was ich jetzt verdienen kann ich auch keine Beiträge zahlen, liege auch unterm Pfändungssatz.
 

Muzel

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#15
Du solltest dich da gründlich beraten lassen, die Klienten meines Bruders sind auch nicht pfändbar.
 
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