AOK-Report: Alkohol und Aufputschmittel am Arbeitsplatz

S

Steamhammer

Gast
Deutschlands Arbeitstiere: AOK legt Zahlen zu Fehlzeiten vor - Special: Das Technologie-Update - Technologie - Handelsblatt

..welch eine Beleidigung für Rindvieh, Fuchs, Amsel, Fliegen oder Schwein.
Die Tiere kommen mir wesentlich intelligenter vor als "Deutschlands Arbeitstiere"
Das nur vorweg...

..... die süchtige Arbeitsgesellschaft
Diese Gesellschaft hat nen Rad ab. Mal ganz profan gesagt.Das im Originaltext vorhandene "?" kann man getrost gegen ein "!" ersetzen.

Bereits mehrmals zeigten Studien negative Auswirkungen von Pendeln oder einer weitgehenden Unterordnung des Privaten unter die Anforderungen des Jobs..
"Deutschlands Arbeitstiere" eben. Müssen saufen, Aufputschmittel schlucken, Beziehungen und Kinder in den Orkus treten...damit sie nur ihrer Sucht fröhnen können.Anstatt aufzustehen und zu sagen "bis hierher und nicht weiter"

. Durch Alkohol bedingte Erkrankungen verursachen in Deutschland demnach rund 1,8 Millionen Fehltage von Beschäftigten. Die Krankenkasse verzeichnete demnach 235.765 alkoholbedingte Fehltage, was hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung 1,8 Millionen Ausfalltagen bundesweit entspreche.
Man fragt sich, welche Bären sich diese dümmliche "Leistungsgesellschaft" noch ganz freiwillig aufbinden lässt, zum Schaden Aller.
Wie könnten erfolgreiche Therapien aussehen?

Der Erfolg diese "süchtigen Arbeitsgesellschaft" lässt sich genau bemessen:

In Europas grösstem Niedriglohnsektor, in immer mehr Arbeitsverdichtung, in den Zuständen auf den Jobcentern, im zwischenmenschlichen Klima unter den meisten Deutschen, gegen das eine Tiefkühltruhe Tropencharakter besitzt , in immer weniger Kindern oder in der Hatz auf Schwächere.--In Selbstaufgabe also

Das sind wirklich tolle Wirkungen!! Ähnlich zerstörerisch, als würde man gleich Kokain, Heroin und Amphetamine nehmen, runtergespült mit ner Flasche Rum.

Nehmt den Deutschen die Arbeit weg. Das Ergebnis wäre verblüffend.
 
S

Snickers

Gast
AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

Nehmt den Deutschen die Arbeit weg. Das Ergebnis wäre verblüffend.
Genau, wen KEINER arbeitet...bleiben die Konten leer.............:icon_neutral:

Du bist einer ersten der weint..............was wirst du dann machen? zu deinen ausgewanderten Kindern gehen? Ist da denn der Tisch für Dich gedeckt?

Ich mag deinen Hass auf uns Deutsche nicht! Wenn hier alles so Scheixxe ist, weshalb bist du dann in das Scheixx Deutschland gekommen?
 
S

Steamhammer

Gast
AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

Genau, wen KEINER arbeitet...bleiben die Konten leer.
Glaubst Du.

Du bist einer ersten der weint.
Ganz sicher nicht. Ich hätte keinen Grund dazu.

Ich mag deinen Hass auf uns Deutsche nicht!
Das hat mit Hass nichts zu tun. Du solltest mal richtig lesen.Du siehst doch selbst, wohin das Land steuert, weil viele Bürger weggucken, wo es nur geht.Blind den Neuen Führern folgend.
Ich wüsste nicht, was man daran toll finden sollte.

Und jetzt hoffe ich auf eine diskussionswürdige Antwort.
 
S

Snickers

Gast
AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

OK, ich weiß nicht ob es so überall auf der Welt ist..........aber die meisten Deutschen definieren sich über die Arbeit.

Wenn man Jemanden fragt was machst Du..........wird es Dir über seine Arbeit erzahlen, oder das er keine hat.

"Wer bist"? dann kommt........der Name und kurz darauf der Beruf..........

Das geht selbst über den Tot hinaus weiter ,das selbst auf den Grabsteinen der Beruf steht..........z.B. hier ruht der Schreinermeister...XXXX

"Wer bist du?".........z.B. ich bin ein Freigeist der das Meer liebt, der auch sehr gut mit sich alleine zurecht kommt, der einen übertriebenen Gerechtigkeitssinn hat und stets die Schwachen beschützen möchte, weil er selbst nie beschützt wurde.

Das wäre mal eine andere Antwort.

Bleiben wir bei den Schreinermeister...weshalb steht da nicht er war ein genialer Musiker und hatte mit seiner Band viel Spaß und machte den Menschen Freude? Oder es war ein verständnisvoller Familienvater? Der seine eigenen Wünsche immer zurück stellte?

Oder er war einfach der Beste Freund der Welt, mit den man durch dick und dünn gehen konnte............

Mario hené live in Hemmoor - Jeder malt ein andres Bild von mir - YouTube

LG
 
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Steamhammer

Gast
AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

OK, ich weiß nicht ob es so überall auf der Welt ist..........aber die meisten Deutschen definieren sich über die Arbeit.
Arbeit ist für sich genommen neutral, nichts gutes, nichts schlechtes."arbeiten" tut Jeder , ob mit oder ohne Entlohnung ("kinderaufziehen" als eines unter vielen Beispielen)

Überhaupt keine Arbeit, also jeder liegt sprichwörtlich "faul rum", geht nicht, das funktioniert nicht. Macht auch niemand, selbst wenn man sich anstrengen würde, es geht nicht.

So ist auch Erwerbsarbeit eigentlich etwas sinnvolles. EIGENTLICH.
Aber nur dann, wenn ALLE SEITEN einen vergleichbaren Nutzen davon haben und "Arbeit" nicht in den Gottesstand erhoben wird.In der BRD war "Arbeit" immer im Adelsstand, aber der Adel hatte keinen sehr grossen Einfluss auf das tägliche Zusammenleben. Das hat sich dramatisch geändert. "Arbeit" ist nun in den Rang einer Gottheit gekommen, einer bösartigen "Gottheit", die nichts menschliches mehr an sich hat und deren Charakterzüge von den Mehrheitsdeutschen kritik-und würdelos übernimmen wurden. Etwas perfides hat sich entwickelt.

Das ist völlig unakzeptabel ist. Nicht nur, weil "Arbeit" in den Stand einer falschen Gottheit erhoben wurde,durch die normalen Bürger übrigens, und nicht zuerst durch die Unternehmer----sondern dass dieser Gottheit blind gefolgt wird, egal was diese "Gottheit" anstellt (was das ist, aber ich ja schon in vielen Posts beschrieben). Das hat sowas von einem nichtpersonellen Führerkult und widerspricht jeder funktionierenden menschlichen Zivilisation.
Ich verfolge diese gesellschaft seit vielen Jahrzehnten.

Eine Gesellschaft, die man mit aufkommen der kritischen Bewegung in den 60gern voll akzeptieren konnte, und Menschen, die ich seinerzeit in den 70gern und 80gern auch mochte, die Menschen waren trotz des "deutschen Fleisses" wesentlich anders als heute, damals konnte man dies im Gegensatz zu heute als eher harmlose Marotte ansehen.

Das aber, was aus dieser gesellschaft gemacht wurde,was sie selbst aus sich gemacht hat, sehenden Auges, unter tätiger Mithilfe der "Spätgeborenen", ist vollkommen unakzeptabel in meinen Augen; siehe den vorvorigen Absatz. Man kann das nicht wertschätzen, ausser, man wäre selbst so.


Wenn jetzt Millionen Deutsche zum Psychoklempner rennen, saufen und Pillen schlucken, nur um der Gottheit weiter an den Füssen kleben zu können, so ist dies etwas abartiges, etwas destruktives, widerliches --- was man auch genau so benennen soll---zumal diese Leistungsgesellschaft als i-Punkt des Dummen im Grunde nur dazu "gut" ist, Milliardenwerte an Menschen und Institutionen zu verschleudern, die schon Milliarden und mehr haben und in ihren gierigen Klauen behalten.
 

Nimschö

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AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

OK, ich weiß nicht ob es so überall auf der Welt ist..........aber die meisten Deutschen definieren sich über die Arbeit.
Und genau das ist das, was Steamhammer meinem Verständnis nach bemängelt. "Arbeit" ist für viele anscheinend das EINZIGE was einen Menschen "wertvoll, lebens- und erhaltenswert" macht. Auf so einer Basis kann natürlich super Politik gegen Erwerbslose gemacht werden, es geht ja "nicht um wertvolle Menschen", sondern "nur um so Schmarotzer"... Gruselig, echt gruselig...

Und ich verstehs auch so, dass das mit dem "Arbeit wegnehmen" nicht darauf bezogen war, dass alle zu Hause bleiben sollen, sondern dass viele Menschen, die sich wahlweise ganz toll vorkommen( weil sie sind ja in hooochwichtiger Position XY), oder ganz kleine Brötchen backen ( sind ja nur in Position YZ) vielleicht eine ganz andere Sicht auf sich selbst und das Leben entwickeln würden, wenn sie ihre Erwerbstätigkeit wahlweise nicht als Schild vor alle ihre Unzulänglichkeiten stellen könnten( "Ja, ich bin schwerst Aufputschmittelabhängig, schlage meinen Mann, interessiere mich null für meine Kinder, und andere Menschen gehen mir im allgemeinen am Aaa---llerwertesten vorbei. Aber ich hab ja ne Entschuldigung, weil ich für meinen ach so tollen Job "viel Durchsetzungsvermögen" brauche...") oder als Betonklotz hinter sich her schleifen müßten( "Was bin ich schon wert? Ich bin doch nur ein Hilfs-YZler, ein Nichts... Wen interessierts da schon, dass ich Abends meinen Kids selbsterfundene Tiergeschichten vorlese, beim Einkaufen immer was für die alte Dame von nebenan mitbringe und immer ein offenes Ohr für die Sorgen meiner Bekannten und Freunde habe?").
 
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Snickers

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AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

Wenn ich an die Nachkriegszeit denke (nicht selber erlebt, so alt bin ich nun auch nicht). Muss es sehr schwer gewesen sein. Aber es gab die Perspektive auf ein besseres Leben.

Dann die wilden 70. Jahre......Rebellion und Woodstock, Demos gegen den § 218
Die Menschen hielten zusammen, kämpften für Freiheit und Gerechtigkeit.
Und das wichtigste, es gab Perspektiven, auch für die Kinder!

Heute gibt es die nur noch für die Elite..........für Kinder gibt es Drogen und kein Raum um sich selbst zu finden und zu entwickeln. Stress, verkürztes Abi.......dazu gestresste Eltern weil beide arbeiten oder zerbrochene Eltern die arbeitslos sind und mit dem Schicksal hadern.
Und für die Alten gibt es armselige Altenheime oder Pflegedienste die von einem zum anderen hetzten.........2 x am Tag 5 Minuten Toilettengang zur festgeschriebenen Uhrzeiten.

Wann wurde uns die Zukunft genommen, wann wurden wir versklavt?
 

Nimschö

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AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

Spielt vielleicht am Rande mit rein... Ich meinte eigentlich den Zeitraum ab Wiedervereinigung bis Einführung von Hartz IV.

...und nein, ich bin nicht der meinung, dass die neuen Bundesländer und deren Einwohner schuld an der Misere sind. Schuld sind u.A. Kohl, der die Wiedervereinigung ja zur persönlichen Selbstbeweihräucherung zwingend auf die Schnelle mit der Brechstange machen mußte, die ganzen Spekulatien, die alles was "im Osten" Wert hatte für n Groschen abgegriffen, zersägt und in Einzelteilen weiter verhökert haben, usw. Statt der "blühenden Landschaften" haben "wir Westler" dort Heuschreckenschwärme gezüchtet.
Dadurch entstand haufenweise Elend und weil in Deutschland nichts sein darf, was nicht amtlich betreut und gefesftigt wird gab es dann Harz IV, um die Arbeitslosgkeit zu betreuen und zu festigen...
 
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Steamhammer

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AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

Und genau das ist das, was Steamhammer meinem Verständnis nach bemängelt. "Arbeit" ist für viele anscheinend das EINZIGE was einen Menschen "wertvoll, lebens- und erhaltenswert" macht. Auf so einer Basis kann natürlich super Politik gegen Erwerbslose gemacht werden, es geht ja "nicht um wertvolle Menschen", sondern "nur um so Schmarotzer"... Gruselig, echt gruselig...

Und ich verstehs auch so, dass das mit dem "Arbeit wegnehmen" nicht darauf bezogen war, dass alle zu Hause bleiben sollen, sondern dass viele Menschen, die sich wahlweise ganz toll vorkommen( weil sie sind ja in hooochwichtiger Position XY), oder ganz kleine Brötchen backen ( sind ja nur in Position YZ) vielleicht eine ganz andere Sicht auf sich selbst und das Leben entwickeln würden, wenn sie ihre Erwerbstätigkeit wahlweise nicht als Schild vor alle ihre Unzulänglichkeiten stellen könnten( "Ja, ich bin schwerst Aufputschmittelabhängig, schlage meinen Mann, interessiere mich null für meine Kinder, und andere Menschen gehen mir im allgemeinen am Aaa---llerwertesten vorbei. Aber ich hab ja ne Entschuldigung, weil ich für meinen ach so tollen Job "viel Durchsetzungsvermögen" brauche...") oder als Betonklotz hinter sich her schleifen müßten( "Was bin ich schon wert? Ich bin doch nur ein Hilfs-YZler, ein Nichts... Wen interessierts da schon, dass ich Abends meinen Kids selbsterfundene Tiergeschichten vorlese, beim Einkaufen immer was für die alte Dame von nebenan mitbringe und immer ein offenes Ohr für die Sorgen meiner Bekannten und Freunde habe?").
Ja, das hab ich gemeint, u d Du hast es erfasst, @Nimschö.

Die Deutschen --- sie aber lassen alles liegen, nur um arbeiten zu dürfen. Das ist einfach krank:

Die Studie, an der 5.000 Erwerbstätige in zehn europäischen Ländern teilnahmen, untersuchte die persönlichen Arbeitsmodelle und Vorlieben der Befragten im Berufsleben. Wirft man einen Blick auf die Anforderungen, die die befragten Personen an einen guten Job stellen, ist es überraschend, dass ein fairer Lohn in Deutschland nicht, wie in vielen anderen Ländern, oberste Priorität hat (nur 45 %)............."Wir waren überrascht, wie viele Deutsche zusätzliche Arbeit und ein Zweiteinkommen als einen normalen Bestandteil des heutigen Arbeitslebens ansehen - weitere Einkommensquellen scheinen nicht mehr nur "der letzte Ausweg" zu sein."
50 % der Deutschen haben das Gefühl, es gäbe nicht genügend zusätzliche Zweitjobs. Diese Meinung kann darauf hindeuten, dass durchaus mehr Deutsche die Option einer zusätzlichen Einnahmequelle in Betracht ziehen. Obwohl 77 % der Deutschen, die ein Zweiteinkommen beziehen, dies auch Freunden und der Familie weiterempfehlen würden, fürchten sie auch gleichzeitig, dass einfach nicht genug Arbeit für alle, die ihr Einkommen aufbessern wollen, vorhanden ist.
Studie: Unsichere Jobs machen ein Zweiteinkommen für jeden zweiten Beschäftigten zur Regel (BILD) 22.08.2013 | Nachricht | finanzen.net

Das mit den Psychoklempner, den Pillen und dem Alk leuchtet so nur allzu gut ein. Der Mehrheitsdeutsche läuft zur Arbeit, um vor sich selber weglaufen zu können.Mich widert das an und ich habe auch schon bewust <Freundschaften mit solchen "dummen Arbeitstieren" gebrochen, weil ich mir mit solchen Leuten einfach nichts zu sagen habe.
Ich kannte Leute, wo die Kinder mit 8 den ganzen Nachmittag auf der Strasse hangen, weil Papa und Mama es vorzugen, sich an die Füsse von Ausbeutern zu werfen und dann darauf noch stolz sind. Das Resultat: Kinder ohne soziales Bewusstsein, die in der 4.Klasse kaum den Stoff der zweiten beherrschen.

In der Drastik ist das weltweit mehr oder weniger einmalig.
 
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Steamhammer

Gast
AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

Sie erzählt die Geschichte einer Gegend, die sich zuweilen nicht ernst genommen fühlt von der Regierung. Sie hätte sich gewünscht, dass man erst mit den Bürgern gesprochen hätte, bevor das Heim eröffnete. Allerdings sagt Frau Ra auch: Wirklich willkommen seien die Flüchtlinge erst, wenn sie arbeiten würden. Sie verschweigt, dass viele Flüchtlinge laut Status gar nicht arbeiten dürfen.
Asylpolitik : Flüchtlinge fühlen sich in Hellersdorf noch sicher - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

Den letzten Satz muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen- da fängt man an zu kotzzen.
 

hope40

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AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

"Ich kannte Leute, wo die Kinder mit 8 den ganzen Nachmittag auf der Strasse hangen, weil Papa und Mama es vorzugen, sich an die Füsse von Ausbeutern zu werfen und dann darauf noch stolz sind."
@steamhammer ....

mal ganz offen gesagt , hier legst du deine massstäbe an kinderbetreuung an, die offenbar lauten : ein kind muss rund um die uhr "bemuddelt "sein /werden .

das sehe ich nicht so ...ich denke, ne gewisse freiheit /eigenständigkeit /ein interagieren mit gleichaltrigen bringt die soziale kompetenz durchaus voran ...und das kinder ggf. in der 4-ten klasse den stoff der 2-ten klasse nicht "drauf "haben , muss nicht zwangsläufig ursächlich daran liegen , das die eltern "sich zu füssen der ausbeuter "werfen .

die frage ist zu stellen :

warum ist das interesse an einer wirklich verlässlichen/effektiven /kostenlosen kinderbetreuung seitens der regierenden so gering , das zwar viel "bla und blub ":biggrin:kommt ..aber relativ wenig effektives getan wird , so das manche kinder eben gezwungen sind, wenn ihre eltern arbeiten gehen , sich selbst überlassen , die zeit tot zu schlagen ?

was ist mit angeboten zur freizeitbeschäftigung von kindern /jugendlichen ?
gibts die ?ausreichend ?bezahlbar ?sinnvoll ?..wenn nicht , WARUM nicht ?

ich stamme aus der ehemaligen DDR..auch ich war , weil meine eltern arbeiten gingen , ab nem bestimmten alter "schlüsselkind "..geschadet hats mir offenbar nich ...allerdings , an freizeitangeboten , die man hätte, wenn man gewollt hätte, wahrnehmen können , hats nich gemangelt .


du verkennst , das offenbar nicht jeder bereit ist , sich dem rigiden system des leistungsempfanges unter zu ordnen und in "arbeiten gehen "nicht nur die materiellen vorteile (so sie vorhanden sind )sieht , sondern durchaus auch die vorteile eines gewissen "frei seins "..nämlich mit seinem einkommen tun /lassen zu können , was man will ..kommen /gehen zu können , wann /wohin man will ..und eben wohnen zu können , wo man will und ggf. bei bedarf zu "mehr "kommen zu können , durch mehrarbeit .

auch soziale kontakte /anerkennung ...usw. wären da zu nennen ..die durchaus eine rolle spielen , die ja offenbar vielen erwerbslosen fehlen , die sich über mangelnde kontakte /isolation /einsamkeit mehr /weniger beklagen .

aber, diese , von dem individuum als vermeindliche "vorteile "angesehenen auswirkungen des "arbeiten gehens "(auch bis an die leistungsgrenze des individuums )haben eben ihren "preis "...nicht nur einen , den man eben gerne /freiwillig zahlt .

ich denke, die folgen /auswirkungen des leistungsbezuges sind in der bevölkerung präsenter als man glaubt ...das ist /war ja der sinn der hartzIV-gesetzgebung , sozusagen ne "knute "zu installieren , die die bevölkerung durch angst zu höchstleistungen anspornt ..zugute kommt der ganzen sache noch die "urdeutschen tugenden "

Preußische Tugenden

die unter anderem im nationalsozialismus nicht nur eine renaisance /hege /pflege erfuhren , sondern im nachkriegsdeutschland sich durchaus als vorteilhaft erwiesen .

die heutige "arbeitsmoral "hat sicher ihre ursache in dem , jahrzehntelang propagiertem konsumdenken , marke "mein haus, mein auto , mein pferd "

Sparkasse Werbespot 1999 - YouTube


und eben dem dadurch entstandenen gruppenzwang/-dynamik (ob der aber typisch deutsch ist , wage ich echt zu bezweifeln , denn "neid "gibts auch in anderen nationen )

und in zeiten der umbrüche /gesellschaftlichen veränderungen (zum nachteil breiter bevölkerungsschichten )sind nationale gedanken auch in anderen nationen nun wahrlich nicht ungewöhnlich

Rechtsextreme Gewalt in Griechenland nimmt zu - Immer wieder werden Ausländer angegriffen | Europa heute | Deutschlandfunk

auch dies erscheint mir nicht "typisch deutsch "..ist nur, angesichts der deutschen geschichte anders zu bewerten !

...und nein, ich bin nicht der meinung, dass die neuen Bundesländer und deren Einwohner schuld an der Misere sind. Schuld sind u.A. Kohl, der die Wiedervereinigung ja zur persönlichen Selbstbeweihräucherung zwingend auf die Schnelle mit der Brechstange machen mußte, die ganzen Spekulatien, die alles was "im Osten" Wert hatte für n Groschen abgegriffen, zersägt und in Einzelteilen weiter verhökert haben, usw. Statt der "blühenden Landschaften" haben "wir Westler" dort Heuschreckenschwärme gezüchtet.
Dadurch entstand haufenweise Elend und weil in Deutschland nichts sein darf, was nicht amtlich betreut und gefesftigt wird gab es dann Harz IV, um die Arbeitslosgkeit zu betreuen und zu festigen...
gut erkannt ...ich denke , die "wende "und die einführung von "hartzIV "standen in unmittelbarem /direkten zusammenhang , aber nicht als ursache /wirkung ...sondern der weg zu hartzIV war strategisch genau durchgeplant .
 

Ziviler Ungehorsam

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AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

"Arbeit macht frei",

... den Slogan können wir noch heute am Schauplatz eines der größten und verabscheuungswürdigsten Verbrechen der gesamten Menschheitsgeschichte lesen. An jenem Ort erreichte die inhumane Ideologie des Nützlichkeitsdenkens und der kapitalistischen Menschenverwertungslogik ihren bislang traurigsten Höhepunkt, und auch der Nachfolge- und Unrechtsstaat BRD, mit seiner neofaschistischen Staatsdoktrin "Menschen in Brot und Arbeit bringen", die ebenso konsequente wie perfide Weiterführung der sozialdarwinistischen NS-Arbeitsideologie mit anderen Mitteln, knüpfte mit seiner extremen Verherrlichung des als etwas urdeutschem angesehenen Arbeitsethos ganz an die Tradition des europäischen Denkens seit der Aufklärung an, wonach "Arbeit" nicht nur eine primäre Voraussetzung menschlicher "Freiheit", sondern die Grundbedingung menschlicher Existenz als "Gesellschaftswesen" schlechthin sei...

Aber was bedeutet "Arbeit" überhaupt und was unterscheidet sie von anderen Arten menschlicher Aktivität, wie z.B. Kunst, Forschung oder Wissenschaft? Innerhalb des Rahmens der kapitalistischen Ausbeutergesellschaft gibt es einen solchen Unterschied vom sozial-ökonomischen Standpunkt her nicht: Dort gelten alle menschlichen Tätigkeiten, ganz egal ob hochgeistig-intellektuelles Philosophieren oder stupide-stumpfsinnige Fronarbeit beim Abernten von Maisfeldern gleichermaßen als "Arbeit", sofern dass das Endprodukt einer Tätigkeit Warencharakter hat oder als Dienstleistung der kapitalistischen Verwaltung dient, d.h. im Interesse der Kapitalakkumulation und Wertproduktion wieder in den kapitalistischen Verwertungskreislauf einfließt um das Fortbestehen der herrschenden Ausbeuterklasse zu sichern. Alles, was im Rahmen der kapitalistischen Ausbeuterwirtschaft entsteht, dient daher lediglich der Gewinnmaximierung der Kapitalisten, unabhängig von den realen Bedürfnissen der Menschen, d.h., die kapitalistische Produktionsmaschinerie der Gegenwart erfüllt nicht nur nicht die wirklichen Bedürfnisse der Menschen, sie schafft im Interesse des imperialistischen Götzen namens "Wirtschaftswachstum" obendrein neue "Bedürfnisse", da ständig neue Waren benötigt werden, um dieses perverse System künstlich am Leben zu erhalten, was wiederum neue "Arbeit" schafft, als Voraussetzung für die weitere Expansion des Kapitals...einfach nur krank!

Doch zurück zu des Übels Wurzeln...

Das lateinische "labor", aus dem das moderne Wort "Arbeit" abgeleitet ist, bedeutete ursprünglich soviel wie Mühsal, Schinderei, Plackerei, Qual, also alles, was "Arbeit" tatsächlich auch heute noch ist...Eine ganz ähnliche Bedeutung hat das slaw. "rabot", wovon das Wort "Roboter" abgeleitet ist: Stumpfsinnige, ermüdende, geistlose Tätigkeit. Womit wir auf die weiter oben gestellte Frage nach einer möglichst ideologisch neutralen (= nicht-deutschen) Definition von "Arbeit" zurückkommen, diese wäre demnach demnach:

"Arbeit" ist ein zusammenfassender Oberbegriff der sämtliche Tätigkeiten umfasst, die unter (gesellschaftsbedingtem) Zwang geleistet werden, die dem Menschen, der sie zwangsweise verrichtet weder intellektuelle Befriedigung und geistigen Fortschritt, noch körperliches Wohlbefinden verschaffen. "Arbeit" ist somit jede Betätigung, deren einziger Zweck für das Individuum ausschließlich darin besteht, sich sein "Recht" auf eine halbwegs menschenwürdige Existenz innerhalb der von der herrschenden Klasse normierten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu erkaufen (!)

Dabei wäre das inzwischen erreichte Maß der automatisierten Produktionsabläufe bereits jetzt ausreichend, die Bedürfnisse aller Menschen auf dieser Welt in hinreichendem Maße zu erfüllen...Die sogenannte "Arbeitslosigkeit", als Resultat dieser Entwicklung sollte als Gewinn gefeiert, als Beginn der Befreiung von der Lohnarbeit begrüsst werden...Denn wer von der "Arbeit" befreit ist, ist frei zu anderen höheren Dingen, frei zur Beschäftigung mit sich selber, mit der Familie, Freunden, mit Kunst, Musik, Literatur, Philosophie und einer lebhaften, (selbst-)kritischen, selbstorganisierten, sprich freien Gesellschaft.

Doch wieso wird diese "Arbeitslosigkeit" dann nicht als größter Fortschritt seit Menschengedenken gefeiert, sondern als größtes Problem? Macht Arbeit etwa doch nicht frei, sind die noch-Arbeitenden etwa neidisch auf die potenziellen Möglichkeiten, die sich aus der Befreiung von ihrer "Freiheit" theoretisch ergeben könnten? Nein, lediglich das Kapital und seine Ideologie stehen dem entgegen: Mit dem von ihm seit der industr. Revolution stetig vorangetriebenen tech. Fortschritt und der damit einhergehenden gesteigerten Effizienz der Produktion hat es die Voraussetzungen seiner eigenen Überwindung geschaffen, indem es sich selbst die wichtigste Grundlage bereits heute weitgehend entzogen hat: Die "Arbeit". Doch solange die "Arbeit" künstlich am Leben gehalten wird, gibt es weiterhin Ausbeutung und Herrschaft. Das Kapital kann demnach nur zerstört werden, wenn auch die "Arbeit" als lohnabhängige Zwangsbeschäftigung verschwindet!

Die Menscheit braucht daher in Zukunft ein System, das auf Humanität anstatt auf Unterdrückung und Ausbeutung gegründet ist, ein System, in dem jeder Mensch allein aufgrund der Tatsache, Mensch zu sein, freien und ungehinderten Zugang zu allen Möglichkeiten der materiellen Befriedigung seiner Bedürfnisse, ebenso wie zu seiner ungehinderten geistigen und intellektuellen Weiterentwicklung hat, denn "Arbeit" macht nicht frei, sondern allenfalls blöde und zunehmend krank, z.B. können Felder auch von dafür programmierten Automaten abgemäht werden, und die Verwaltung einer Staatsbürokratie - ebenso privatwirtschaftliche Dienstleistungen/Verwaltungstätigkeiten - sind einfach nur überflüssig, Menschen sind zu weitaus mehr fähig, als ihr Leben in stumpfsinniger Lohnknechtschaft zu fristen...und deshalb appelliere ich:

Dem Kapitalismus die Wurzeln ziehen
- die Arbeit nieder!
Lohnsklaven aller Länder
- macht Schluss!
 

Realo

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AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

Hurra... die Lösung für alle Probleme.....

Mal im Ernst....Arbeit ist eben nicht nur stumpfsinnige Lohnknechtschaft, sondern kann auch eine befriedigende Tätigkeit sein....
und dass Felder auch von dafür programmierten Automaten abgemäht werden ist jedem klar, aber irgendwer muss die Maschinen auch bedienen? Oder wie läuft das denn deines Erachtens heute ab? Schon mal ne Ernte miterlebt? Deswegen haben wir kaumnoch kleine landwirtschaftliche Betriebe, weil die Maschinen zu teuer sind und das nur für Grossbetriebe lohnend ist...

Du kannst diech gerne mit anderen höheren Dingen beschäftigen (mit sich selber, mit der Familie, Freunden, mit Kunst, Musik, Literatur, Philosophie und einer lebhaften, kritischen, selbstorganisierten Gesellschaft) aber bitte verrate mir, warum ich Dich durch meine Steuerabgaben damit unterstützen sollte (ich beschäftige mich auch neben meiner Arbeit mit anderen Dingen)
 

Ziviler Ungehorsam

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AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

Mal im Ernst....Arbeit ist eben nicht nur stumpfsinnige Lohnknechtschaft, sondern kann auch eine befriedigende Tätigkeit sein....
Eben, kann, jedoch nie innerhalb des kapitalistischen Verwertungsprozess, sei denn man besitzt den Untertanengeist eines Realos.

und dass Felder auch von dafür programmierten Automaten abgemäht werden ist jedem klar, aber irgendwer muss die Maschinen auch bedienen?
Du bist technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

weil die Maschinen zu teuer sind und das nur für Grossbetriebe lohnend ist...
Sage ich doch! Der Kapitalismus ist des Fortschritts Bremse.

aber bitte verrate mir, warum ich Dich durch meine Steuerabgaben damit unterstützen sollte
Bitte verrate Du mir, warum Du als obrigkeitshöriger Bundesmichel überhaupt bereit bist, dich von diesem Drecksstaate ausnehmen zu lassen? Schuldest Du Deinem allmächtigen Vater Staat etwa irgendetwas? Die Indoktrination in diesem Irrenhaus namens BRD ist unglaublich - Du bist der lebende Beweis!

ich beschäftige mich auch neben meiner Arbeit mit anderen Dingen
Kaum zu glauben! Dafür musst Du hinterher bestimmt Buße tun.

Hier ein Gebet für Dich:

Michel unser,

Der Du bist im ArbeitsHimmel,
Geheiligt werde Deine Arbeitsstelle,
Dein ArbeitsReich komme,
Deine Zwangsarbeit geschehe,
Wie im Himmel
So auch auf Erden.
Unsere tägliche Arbeit gib uns heute,
Und vergib uns unsere Arbeitsscheu,
Wie auch wir
Vergeben unser'n Ausbeutern
Und führe uns nicht in Versuchung
Sondern erlöse uns vom Kommunismus
Denn Dein ist das ArbeitsReich
Die ArbeitsKraft und die ArbeitsHerrlichkeit
In ewiger Lohnsklaverei. Amen.
 

Realo

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AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

obrigkeitshöriger Bundesmichel ??? Nun denn, das ist sicherlich nicht die Charakterisierung, die ich mir selbst verpassen würde... Ich habe eine Meinung und vertrete die auch... auch bei meinem Arbeitgeber... ob das immer so gut ankommt ist letzten endes egal.... der ausdruck lohnsklaverei passt auch nicht, da ich ja nicht bezahlt werde um die meinung einesvorstands abzusegnen
 

Al Bandy

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AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

Arbeitgeber gefällt mir nicht.
Auftragsgeber gefällt mir sehr gut.
Wobei zweiteres auch was einbringt.
 

AnonNemo

Vorlagenmoderation
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AW: "Deutschlands Arbeitstiere"

Hallo Snickers,


Bleiben wir bei den Schreinermeister...weshalb steht da nicht er war ein genialer Musiker und hatte mit seiner Band viel Spaß und machte den Menschen Freude? Oder es war ein verständnisvoller Familienvater? Der seine eigenen Wünsche immer zurück stellte?

Oder er war einfach der Beste Freund der Welt, mit den man durch dick und dünn gehen konnte............
Weil so ein langer Text, auf einem Grabstein, für einen Normalbürger nicht zu finanzieren ist? (Der Grabstein ist zu klein für so einen Text? Ach, kein Problem, nehmen wir eben einen größeren! Muss ja nicht so groß werden wie das Brandenburger Tor.)
Weil sich die Hinterbliebenen gefragt haben; was denken sich Außenstehende bei so einer Inschrift? (Der Schein muss gewahrt bleiben.)
Weil es die Friedhofsordnung verbietet?

Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich dass es ein riesen Aufwand war/ist das Zunftzeichen oder einen Engel mit Trompete in Metall als "Applikation" am Grabstein anbringen zu lassen. (Verletzungsgefahr …).

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Allerdings sagt Frau Ra auch: Wirklich willkommen seien die Flüchtlinge erst, wenn sie arbeiten würden. Sie verschweigt, dass viele Flüchtlinge laut Status gar nicht arbeiten dürfen.
Den letzten Satz muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen- da fängt man an zu kotzzen.
Das ist genau das Verhalten von den zuständigen/verantwortlichen Personen!
Mit dem Finger auf Gruppen zeigen und sich danach Händereibend hinter Vorgaben/Verordnungen/Gesetzen verstecken.
"Seht her, mir sind die Hände gebunden und ich wasche sie in Unschuld."

Und wieder ist eine Nebelkerze im Manipulationsprozess der Bevölkerung angezündet worden.
Predige immer und überall wie anders die Anderen sind und sie es deshalb verdient haben so behandelt zu werden.
Mit jedem Tag werden diese Parolen von immer mehr Bürgern geglaubt und sogar genauso weitergegeben.

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Hallo hope40 dein Beitrag #13,

du bemängelst am Beitrag von @Steamhammer das falsche/zu hohe Maßstäbe an der Kinderbetreuung angelegt werden.
Im Rest deines Beitrages lieferst Du genau die Argumente warum Jugendliche den ganzen Nachmittag auf der Straße herumhängen.

Zusätzlich ein paar (übertriebene) Überlegungen/Fakten von mir:
  • Papa arbeitet damit die Miete bezahlt werden kann.
    Mama arbeitet damit Essen gekauft werden kann.
    Papa arbeitet nachts damit die Versicherungen bezahlt werden können.
    Mama arbeitet nachts damit Benzin / Ticket für ÖPNV bezahlt werden können.
    Papa und Mama arbeiten sonntags damit es dem/den Kind/ern einmal besser gehen soll.
  • Arbeitgeber gehen her und erhöhen die Wochenarbeitszeit von 35 Std. auf 37,5 Std. und dann auf 40 Std. damit die Firma konkurrenzfähig bleibt und nicht bankrottgeht.
    Ohne Lohnausgleich, d. h. 10 bis 20 unbezahlte Stunden pro Monat.
    5 Jahren später; neue Azubis stehen vor vollendeten Tatsachen. Bei denen ist das dann der Normalzustand. Und schon kann der Arbeitgeber an einer anderen Schraube drehen.
  • Arbeitnehmer haben flexibel zu sein! (2,5 Stunden Pendelzeit am Tag ist zumutbar.)
  • Zum Wohl der Firma hat jeder Arbeitnehmer von 6 Uhr bis 18 Uhr zu arbeiten, samstags nur bis 14 Uhr.
    Die Überstunden kommen aufs Stundenkonto und können bei Auftragsflaute abgefeiert werden.
    Zuschläge?
    Alter Zopf! Unser Unternehmen ist so fortschrittlich und innovativ, da sind solche antiquierten Ansprüche nicht mehr zeitgemäß.

Erklär mir bitte; wie können Kinder/Jugendliche in einer solchen Situation von ihren Eltern betreut und erzogen werden?
[IRONIE]
Während
  • der Fahrt zum Job
  • der Vesperpause
  • der Mittagspause
  • der Fahrt vom Haupt- zum Nebenjob
  • auf der Fahrt nach Hause
  • den häuslichen Tätigkeiten
  • dem schlafen
  • dem Wochenende
Oh, ich weiß; an Feiertagen! Aber die sind ebenso wenig zeitgemäß wie die Zuschläge und sollten deshalb abgeschafft werden.
[/IRONIE]

AnonNemo

Sorry, aber das musste ICH mal loswerden. Sonst wäre ich geplatzt!
 
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