Anzeige weil Holz verkauft ?!?! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Tascha68

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Wir haben noch Holz von der Arge eingelagert gehabt, aufgrund dessen, das wir ausziehen und mein Sohn Sanktioniert ist, die Arge jedoch Wochenlang benötigt um auf ein Rechtsanwaltschreiben zu antworten, haben wir das Holz verkauft was wir eh nicht mitnehmen können.


Das hat der Vermieter gesehen und hat uns heute gleich bei der Arge gemeldet, nun war ich bei denen drin weil ich meinen Sohn seinen Lebensmittelgutschein holen wollte und zack, sprechen die mich gleich drauf an, das ich Anzeige bekommen würde etc.

Nun würde ich gerne wissen wie ich mich dagegen wehren kann, ich meine ob das Holz nun beim Vermieter hier liegen bleibt oder wir es selbst verkaufen um 100€ mehr zu haben, da machen die so nen Aufstand ??

Bräuchte Info, wie ich mich am besten verhalte. MfG
 

Gartenzwerg

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Was hätte TE machen sollen? Dem JC das Holz vor die Tür karren? Hätte das JC das wohl tatsächlich abgeholt? Vermutlich hat der Vermieter sich geärgert, weil er dachte dass er das Holz einsacken kann.

Oder hat der TE vielleicht mehr Holz gekauft, als er vom JC bewilligt bekommen hat? Das wäre dann ggf. zu beweisen.

Ich glaube das Schlimmste was passieren kann und vermutlich auch wird ist, dass TE das Geld zurück zahlen muss.
 

hartz88

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Wie kann das JC beweisen ob Holz verkauft wurde oder nicht??
Um wieviel Holz handelt es sich genau??

Ich würde den Spieß umdrehen und irgendwo eine oder zwei Schubkarren voll mit Holz besorgen und beim Jobcenter im Eingangsbereich bzw. beim Sachberabeiter im Büro abliefern (natürlich mit Beistand)....

Empfangsbestätigung aber nicht vergessen oder ein Foto machen ......
 

Tascha68

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JA Arge hat das Holz bezahlt im März ( ca. 600€ ) ca. 3 SRM waren noch über, aber das wissen die ja nicht was übrig war , wie sollen Sie mir das beweisen, mir geht es nur darum , das der Vermieter eigentlich wollte das wir das Holz bei ihm im Schuppen einlager, was uns schon komisch vorkam, vermutlich war er aufs Holz aus und hat uns deshalb gemeldet.

2: Wie will die Arge mir nachweisen das es sich dabei um das Holz von der Arge gehandelt hat, es könnte genauso nachgekauftes Holz sein was wir selbst bezahlt haben etc.

Desweiteren wurde mir noch nie gesagt das ich das nicht verkaufen dürfe bei Umzug etc. warum klären die Deppen dann niemanden auf, das ist das was mich am meisten ankotzt, nie aufklären, aber danach fordern.
 
H

hass4

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kennt der vermieter denn den käufer und hat auch gesehen dass geld geflossen ist?
immer hin kann man auf den seine behauptung immer noch klarstellen dass es nicht verkauft wurde, sondern erst einmal zwischen gelagert wurde, damit keine kosten für die räumung entstehen.

das verhältnis zum vermieter war nie gut aus dem grund wurde auf seine hilfe das holz bei ihm zu lagern abgelehnt!

aber wie man die so einschätzt werden die auf ein paar hundert euro verwaltungskosten pfeiffen und noch einen aussendienst beauftragen um das lager zu begutachten etc.
 

HajoDF

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JA Arge hat das Holz bezahlt im März ( ca. 600€ ) ca. 3 SRM waren noch über, aber das wissen die ja nicht was übrig war , wie sollen Sie mir das beweisen, mir geht es nur darum , das der Vermieter eigentlich wollte das wir das Holz bei ihm im Schuppen einlager, was uns schon komisch vorkam, vermutlich war er aufs Holz aus und hat uns deshalb gemeldet.

2: Wie will die Arge mir nachweisen das es sich dabei um das Holz von der Arge gehandelt hat, es könnte genauso nachgekauftes Holz sein was wir selbst bezahlt haben etc.

Desweiteren wurde mir noch nie gesagt das ich das nicht verkaufen dürfe bei Umzug etc. warum klären die Deppen dann niemanden auf, das ist das was mich am meisten ankotzt, nie aufklären, aber danach fordern.
Mach Dich bitte nicht dümmer, das Holz gehört der ARGE und somit ist der ERLÖS zu erstatten.
Bei Zukauf wirst Du einen Beleg brauchen.
Wann der Erlös geflossen ist, weiß die ARGE sicher nicht.:icon_party:
 
S

Snickers

Gast
Ich finde es traurig und befremdlich das Behörden und Rechtsanwälte, schon wegen Holz zum heizen eingeschaltet werden.

Ich würde der Arge mitteilen, dass ich das Holz verkauft habe, weil ich Kosten für die Lagerung des Holz an den Vermiter vermeiden wollte.

Das der Vermieter ein ***** ist, scheint ja bekannt zu sein.
 
E

ExitUser

Gast
Ich finde es traurig und befremdlich das Behörden und Rechtsanwälte, schon wegen Holz zum heizen eingeschaltet werden.

Ich würde der Arge mitteilen, dass ich das Holz verkauft habe, weil ich Kosten für die Lagerung des Holz an den Vermiter vermeiden wollte.

Das der Vermieter ein ***** ist, scheint ja bekannt zu sein.
würd den vermieter eins drücken
da der selber das holz haben will und sich darüber geärgert hat
das beim auszug das holz nicht dort verbleibt
macht der nun stress

würds dem JC mitteilen das der vermieter das holz haben will aber nix dafür bezahlen will und da man beim umzug alle lager und Abstellflächen zu räumen hat
muste man es zwangsläufig verkaufen da der holzhändler es nicht zurücknimmt und den erlös wird selbstverständlich ans JC abgegeben ^^
so fängt man sich auch keinen ein wegen betrug
und aus ist die maus so einfach ist das
 
L

LMAARGE

Gast
Wenn man Mittel für Regelbedarf oder Mehrbedarf von der Arge bekommt,
kann man, sofern keine Vorbehalte bekannt werden, SELBSTBESTIMMEND
damit machen was man will, allerdings muss man auch wirtschaftlich damit
umgehen. Nachschlag gibts nur bis zu bekannten Höchstgrenzen die knapp
bemessen sind.
Das Holz gehört auch nicht der Arge, sondern den Leistungsempfänger.
Wenn nicht mehr als 100Euro/Monat dabei vereinnahmt wurden, sollte
man den Geldbetrag auch behalten dürfen, denn es ist kein Arbeitsentgelt.
Ein Rechtsgeschäft wie Verkauf einer Sache ist keine Arbeit.
Da dürften auch höhere Beträge zulässig sein solange das eigene
Schonvermögen (Alter x 150Euro+750Euro)nicht über die Grenzen
angehoben wird. Erst wenn das eintritt, dann muss man dieses Vermögen
bis unter diese Grenze verbrauchen bis man wieder Anspruch auf Stütze
hat.:icon_cry:
Gibt sicher genug Leute die Leistungen beziehen und bei ibääh zocken.
Wird natürlich in der Arge gar nicht gern gesehen, aber wen interessiert das?
Regelmäßig kann daraus dann aber Arbeitsentgelt werden. Es kommt eben
wahrscheinlich auf die Regelmäßigkeit an, aber sicher ist das nicht.
In der Anlage EK heißt es wörtlich:
1a) Erzielen Sie ARBEITSENTGELT aus einer oder mehreren Beschäftigungen?
Ergo ist der vorliegende Sachverhalt wohl wahrheitsgemäß zu verneinen.
Ob sonstige Bedingungen da eine Rolle spielen könnten, kann ich nicht sagen.
Besser wäre es sicher gewesen die Arge zu einer Stellungnahme mit
Fristsetzung aufzufordern und nach Ablauf die Sache zu entsorgen
(Wie, braucht man ja nicht sagen). Es kommt also drauf an, ob die Arge
ein ausdrückliches Eigentumsvorbehaltsrecht geltend gemacht hat.
Wenn die allerdings nur fürs Heizen einen Geldbetrag für einen bestimmten
Zeitraum vorgestreckt hat, würde ich mir eher darum Sorgen machen, das
es da keinen Nachschlag gibt, weil der Bedarf gedeckt wurde, also das man
für die neue Bleibe nicht nochmal Heizkosten bekommt. Wird wohl eine
Ermessensentscheidung des SB werden. :icon_mrgreen:
Das ist dann eben immer so ein Problem wenn man keinen sauberen
Kostenschnitt machen kann, wenn sich etwas gravierend ändert.
Bei Heizöl dürfte das Problem auch nicht anders sein.

Man sollte also im Zweifel immer plausible Gründe anführen können.:icon_kinn:

Ist allerdings nur meine persönliche Meinung, kein Rechtsrat.
Das der Vermieter wohl eher zu den Querulanten zählt sehe ich auch so.
Muss er eben Speditionspaletten suchen, sammeln und verheizen.
Kostet eh nichts.

Strittig könnte allenfalls noch sein ob man der Arge so einen Betrag als
Einkünfte mitteilen müsste. In der Anlage EK jedenfalls nicht.:icon_redface:
 

Kittie

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@LMAARGE

das hängt davon ab, ob das Holz vom Regelsatz bezahlt wurde. Ich vermute mal nein. Wurde das Holz vom JC bezahlt, wäre es zur Deckung der Heizkosten gedacht und somit weder Regelsatz, noch Mehrbedarf.

Zahlt das JC Heizkosten für Wohnungen steht dem JC auch das Guthaben aus der Heizkostenabrechnung voll zu, wenn der LE keinen eigenen Anteil dazu leistet. Beim Holz wird es nicht anders sein.
Das JC hat also Holz gekauft und es dem LE zum Heizen zur Verfügung gestellt. Der LE veräußert es weiter und wird dafür vom Vermieter angeschwärzt.

Gewinne werden immer als Einkommenszufluss gewertet (gutes Beispiel auch Ibäh Verkäufe, bei denen der LE Gewinn erzielt hat). Verkäufe ohne Gewinn bleiben anrechnungsfrei. Hier hat der LE aber einen Gewinn von 100€ erzielt in dem er etwas verkauft hat, was eigentlich nicht sein Eigentum ist.

Grundsätzlich ist jeder Vermögenszufluss, jede Einnahme, die nach Eintritt in den Leistungsbezug erfolgt, leistungsmindernd als Einkommen anzurechnen und vom Hilfebedürftigen dem Sozialleistungsträger mitzuteilen.
(Erwerbslosenrecht******)

Das JC dürfte hier also zu Recht das Geld anrechnen, da die 100€ nur auf tatsächliches Erwerbseinkommen angerechnet werden.

Muss er eben Speditionspaletten suchen, sammeln und verheizen.
Kostet eh nichts.
Schön wärs. Gebrauchte Europaletten (klein) kosten hier um 8€ je Stück, die großen mindestens 13€
Da wäre der Vermieter mit ein paar raummetern Holz besser dran :) Aber ich stimme dir absolut zu, der Vermieter hat den LE sicher nur gemeldet, weil er angefressen war das er aus dem Mietverhältnis keinen finanziellen Vorteil mehr ziehen konnte.
 

Purzelina

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Zahlt das JC Heizkosten für Wohnungen steht dem JC auch das Guthaben aus der Heizkostenabrechnung voll zu, wenn der LE keinen eigenen Anteil dazu leistet. Beim Holz wird es nicht anders sein.
So sehe ich das auch, ist ähnlich dem Guthaben aus der Betriebskostenabrechnung.
 

Gartenzwerg

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(gutes Beispiel auch ibääh Verkäufe, bei denen der LE Gewinn erzielt hat
Mein SB hat mir mal gesagt, dass Ibäh-verkäufe Vermögensumsandlung sind, solange das nicht regelmäßig und gewerblich geschieht. Dass man beim Verkauf mehr oder weniger gebrauchter Sachen wohl keinen Gewinn macht, dürfte auf der Hand liegen.

Die Auskunft des damaligen SB deckte sich übrigens auch mit anderen Quellen, die ich damals zu Rate gezogen habe.

Aber vielleicht hat sich inzwischen die Rechtslage geändert?
 

Gartenzwerg

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Interessant wäre, was das JC wohl geantwortet hätte, wenn der TE mal dort nachgefragt hätte, was er mit dem Holz machen soll, wenn er es in der nächsten Wohnung nicht brauchen kann.

Aber das werden wir wohl leider nie erfahren.
 

Kittie

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@Gartenzwerg
Hat mit der Frage vom TE zwar nicht viel zu tun, aber wir hatten das Thema vor kurzem hier in einem anderen Thread :)

Die Rechtslage hat sich nicht geändert. Du musst unterscheiden nach Vermögensumwandlung, häufig auch mit finanziellem verlust, da die meisten Dinge beim kauf mehr wert waren als zum Verkaufszeitpunkt.

Anders sieht es bei Gewinnen aus.
Ein Beispiel:
Du kaufst eine Briefmarkensammlung für 200€. Zwei jahre später verkaufst du sie für 500€, erwirtschaftest daraus also einen Gewinn von 300€. Der Gewinn ist als Einnahme zu berücksichtigen.

Erzielen Bezieher von Hartz IV Leistungen beim Verkauf auf der Internet-Plattform „Ibäh“ einen Gewinn, so wird dieser als Einkommenszufluss gewertet und dem Arbeitslosengeld II Bezug angerechnet.

Die Frage was das JC zum Holzverbleib geantwortet hätte, ist stark SB-abhängig. Da ist wieder alles möglich. Ganz abhängig davon ob das Holz noch finanziell zu verwursten gewesen wäre (und damit meine ich keine Buchenspäne in Wurstbrät...:icon_mrgreen:)
 
L

LMAARGE

Gast
Schön wärs. Gebrauchte Europaletten (klein) kosten hier um 8€ je Stück, die großen mindestens 13€
Wenn die beschädigt sind, sind die kostenlos und dann gibts ja noch
Paletten(die ich meinte) die nicht der Euro-Norm entsprechen und auch
kostenlos sind. Da kannst bei so mancher Firma deinen ganzen Winterbedarf
an Holz bekommen und sind dann auch noch froh, jemanden zu haben der
das Zeug abnimmt. Abfuhr von Altholz geht nämlich auch ins Geld.
Weiß ich alles aus Erfahrung.:icon_mrgreen:

Was den Verbleib des Holzes angeht würde ich mal vermuten das der
Vermieter es geklaut hat und nun einen Sündenbock sucht.:icon_twisted:

Bei ibääh-Einnahmen würde ich mir auch keinen Kopf machen. Das kann das
JC sowieso nie beweisen. Also nicht kirre machen lassen.:icon_eek:
 

Tascha68

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Bis jetzt noch kein Schreiben bekommen, obwohl Sie es angedroht hatten.
Besuch vom Aussendienst hab ich abgelehnt, da ich Kurs habe ^^ :)
 
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