Anwesenheit von Sicherheitsdienst während Meldetermin.

HappyLife

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Hallo Liebe Elos,

Aufgrund einer Behauptung eines SBs ist es nun so, das immer der Sicherheitsdienst bei Meldeterminen anwesend ist. Nun wollte ich wissen ob die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes während der Beratung mit im selben Raum sein müssen oder ob ich ein Recht auf Diskretion habe, sodass diese vor dem Büro warten. Dann wäre natürlich interessant zu wissen welche Schritte ich unternehmen kann, wenn der SB auf Anwesenheit des Sicherheitsdienstes im Raum besteht.

Ich muss dazu sagen das ausser einer Behauptung weder Ermittlungen gegen mich erhoben wurden, noch wurde ich Angeklagt oder vorgeladen - Es geht und ging zu keiner Zeit eine Gefahr von mir aus. Es wurde vor 3 Jahre Behauptet ich hätte einen Mitarbeiter Beleidigt und Bedroht, ( was nicht stimmt ). Nach längerer Zeit Ruhe wird nun scheinbar der Druck auf 100% gefahren.


Vielen Lieben Dank :)
 

humble

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Selbstverständlich hat außer SB niemand im Raum etwas zu suchen, mit Ausnahme der Teamleitung, falls der SB sich unsicher fühlt und natürlich Deines Beistandes, den ich Dir dringen empfehlen würde mitzunehmen, bei solchem "Zirkus"...
 

Nena

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Selbstverständlich hat außer SB niemand im Raum etwas zu suchen
Falsch. Es ist nicht TEs Entscheidung, wie viele SB/Praktikantinnen/Neue grade angelernt oder eingewiesen werden. Aber die unterbezahlten Wach-Leihis unterliegen ganz sicher keiner (zuverlässigen) Schweigepflicht.
 

humble

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Falsch. Es ist nicht TEs Entscheidung, wie viele SB/Praktikantinnen/Neue grade angelernt oder eingewiesen werden. Aber die unterbezahlten Wach-Leihis unterliegen ganz sicher keiner (zuverlässigen) Schweigepflicht.
Wenn ich dem zustimme, geht das natürlich. Ohne meine Zustimmung haben auch "Praktikanten" den Raum zu verlassen.
 

wolf77

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Falsch. Es ist nicht TEs Entscheidung, wie viele SB/Praktikantinnen/Neue grade angelernt oder eingewiesen werden. Aber die unterbezahlten Wach-Leihis unterliegen ganz sicher keiner (zuverlässigen) Schweigepflicht.
Das ist absolut falsch.
Ich habe bereits zwei mal "mit Notizblock bewaffnete" neu Anzulernende vor die Tür schicken lassen.
 

Sprotte

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....aber Nena....:icon_knutsch:....

Auch innerhalb eines Jobcenters ist die Übermittlung an Azubis,Praktikanten,SB-Bodygards Datenweitergabe,für die selbstverständlich,die gleichen Voraussetzungen der Datenübermittlung an Dritte ,wie z.B. in § 35 Abs.1 Satz 2 festgelegt,gelten :

(1) 1Jeder hat Anspruch darauf, dass die ihn betreffenden Sozialdaten (§ 67 Absatz 2 Zehntes Buch) von den Leistungsträgern nicht unbefugt verarbeitet werden (Sozialgeheimnis). 2)Die Wahrung des Sozialgeheimnisses umfasst die Verpflichtung, auch innerhalb des Leistungsträgers sicherzustellen, dass die Sozialdaten nur Befugten zugänglich sind oder nur an diese weitergegeben werden.
Befugt ist allein derdiedas Sachbearbeiter,alle anderen brauchen für die Teilnahme deine Erlaubnis oder eine gesetzliche Grundlage.

HappyLife,benutz deine Suchmaschine ---> Jobcenter-deine Stadt-Datenschutzbeauftragter....im besten Fall findest du dann sowas,wie hier am Beispiel Bonn--> Klick .......sprich mit dem über eine -eventuelle- Datenschutzverletzung,die Möglichkeit das abzustellen.......und was du sonst noch so beanstanden möchtest.....oder auch nicht.........:icon_wink:
 

HappyLife

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Vielen Dank, jetzt hab ich erstmal einige Ansätze. Das mit dem Datenschutzbeauftragten werde ich machen. Bei Einladungen zu Meldeterminen hab ich bis jetzt noch kein Beistand finden können. Die Einladung kommt meist auch nur 2 - 3 Tage vor den Terminen.

Seit diesem Vorwurf, zeichne ich die Gespräche per Audioaufnahme auf.

Nun wäre noch eine Frage, ob ich bei wiederholter Weigerung ,den Sicherheitsdienst vor der Türe warten zu lassen, die Polizei oder einen Anwalt ( über PKS ) einschalten könnte und ob dies eine Strafrechtliche Konsequenz für den Sachbearbeiter hätte. Die Audioaufnahme würde dann als Beweis dienen, so meine Idee.


Beste Grüße und schönen Abend allerseits.
 

Sprotte

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Seit diesem Vorwurf, zeichne ich die Gespräche per Audioaufnahme auf.
Oh oh ........hast du die Erlaubnis dazu bei deinem "Gesprächspartner" eingeholt ?In Wort oder Schrift....nachweislich....

Wenn du das nicht getan hast,dann wird diese Geschichte für dich ganz bös nach hinten los gehen,denn es hätte für DICH eine
Strafrechtliche Konsequenz
...deine "Aufnahmen" taugen allenfalls als Gedächnisstütze für ein schriftliches Gesprächsprotokoll,puplik machen solltest du das keinesfalls..:icon_psst:
 

CanisLupusGray

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Bei Anwesenheit Dritter im Termin würde ich SB begreiflich machen, dass ich bis zur Entfernung Derselbigen aus dem Raum bzw. der Darlegung der gesetzlichen Grundlage, weder mich selbst in irgendeiner Form weiter äußern werde, noch dem SB gestatte irgendwelche Daten von mir preiszugeben.
Danach verschränke ich demonstrativ die Arme, lehne mich zurück und harre der Dinge die da kommen werden.
Das ganze muss naturlich noch schriftlich mit Datum, Uhrzeit, Ort, Zimmernummer, Namen der Beteiligten festgehalten und dokumentiert werden (Gesprächsprotokoll) und vorzugsweise mit Beistand erfolgen.
Sind die VorEinladungsfristen so kurz gehalten (2 - 3 Tage). ist es meist nicht möglich noch einen Beistand zu bestellen. Über diesen Umstand kann der SB mittels den Ladungen beiliegenden Zettelchen á la "Ich kann den Termin nicht wahrnehmen weil..." oder einen eigenen Zweizeiler nachweislich informiert und um neue Terminierung gebeten werden. Und wie gesagt: Immer schön nachweisbar: schriftlich / fax mit qual. Sendebericht, KEIN Telefon und KEIN e-Müll.

Dem SB wird dann ganz schnell die Lust an derlei Spielchen vergehen. Sollte er so unintelligent sein und die Sanktionsmaschinerie anlaufen lassen wollen, kann diese dank der Nachweisbarkeit der eigenen Bemühungen spätestens vor dem SG gestoppt werden.

Grüße
CanisLupusGray
 

Annie

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IronFist

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wie z.B. in § 35 Abs.1 Satz 2 festgelegt,gelten :

Befugt ist allein derdiedas Sachbearbeiter,alle anderen brauchen für die Teilnahme deine Erlaubnis oder eine gesetzliche Grundlage.
Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) - Allgemeiner Teil - (Artikel I des Gesetzes vom 11. Dezember 1975, BGBl. I S. 3015)
§ 35 Sozialgeheimnis

(1) Jeder hat Anspruch darauf, dass die ihn betreffenden Sozialdaten (§ 67 Absatz 2 Zehntes Buch) von den Leistungsträgern nicht unbefugt verarbeitet werden (Sozialgeheimnis). Die Wahrung des Sozialgeheimnisses umfasst die Verpflichtung, auch innerhalb des Leistungsträgers sicherzustellen, dass die Sozialdaten nur Befugten zugänglich sind oder nur an diese weitergegeben werden.

Wärst du, bzw. andere User des Forums, bitte so nett, mir eine Quelle zu nennen aus der ich entnehmen kann, wer innerhalb der Leistungsträger festlegt wer befugt ist die Daten einzusehen und wie vielen Personen maximal der Zugriff gewährt werden darf?

Gibt es evtl. Gesetze/Gerichtsurteile die besagen, daß immer jeweils nur eine jeweilige genau benannte Person innerhalb des Leistungsträgers Zugriff auf die Daten haben darf? Darf die JC Leitung den Zugriff auf die Daten auch einer Gruppe von Personen gewähren, also z.B. der Gruppe „Leistungsabteilung“ bzw. der Gruppe „Vermittlung“?

Hat der LE einen Anspruch darauf, daß ihm der Leistungsträger namentlich die Personen benennt, die auf seine Daten Zugriff haben und das der Leistungsträger begründet, warum diese Personen Zugriff haben?

Hat der LE das Recht, daß z.B. in einem Büro daß sich zwei SB teilen, daß der SB der nicht den LE betreut, daß Büro verlassen muß wenn der für den LE zuständige SB mit dem LE ein Gespräch führt?
 

DoppelPleite

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zu Meldeterminen hab ich bis jetzt noch kein Beistand finden können
Ich habe auch noch keinen Beitrag im Beistand Unterforum von Dir finden können:
(Mit dem Zaunpfahl winkt)
Die Einladung kommt meist auch nur 2 - 3 Tage vor den Terminen
Das ist eine viel zu kurze Vorlaufzeit, je nach Briefdienst kommen die Einladungen dann regelmäßig zu spät. Würde diesen Umstand schriftlich festhalten und damit dann schriftlich aufs Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg zugehen.
 

Kerstin_K

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Zugriff auf deine Daten darf jeder im JC haben, der diese benötigt, um seine Arbeit zu tun. Das kann auch eine Gruppe sein, wenn die Arbeit dort so organisiert ist. Namen helfen dir da nicht weiter, weil sich die Zustaendigkeiten jederzeit ändern können.
 
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