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Anwalt setzt Mandant unter Druck - Klageverfahren KdU -

Atze Knorke

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#1
Holla Leuts,

so nun schmeißt der Anwalt dem Mandanten alles vor die Füße,
nur weil der Mandant nicht so will, wie der Anwalt meint,
mit Druck und Zwang der Blanko-Schweigepflichts- und Geheimhaltungs-
entbindungsvordrucke Genüge zu tun
- ohne beratende Erklärung/Tranparenz vom Anwalt für den Mandanten -
der Mandant die Bedeutung und Tragweite der
Entscheidung NICHT überschauen kann und im Laufe
der Zeit schon eher sehr misstrauisch wurde.
Der Anwalt den Spieß umdreht, um seine Unfähigkeit zu kaschieren,
Anwalt sich rausnimmt, Schriftverkehr zwischen Anwalt und
Mandant an das Gericht weiterzuleiten, daraus
ersichtlich ist, dass der Mandant sich auch sehr gut SELBST vertreten
kann! :icon_kinn:

(... jedoch immer abverlangt wird, sie hätten doch WISSEN und und
ERKENNEN KÖNNEN ...das alltägliche springen von A nach B und
von C nach D)

Vor dem SG ist ja KEIN Anwaltszwang, doch ein kranker Bedürftiger
steht diesem macht- und rechtlos gegenüber.

Hier geht es um die nackte Existenz des Betroffenen.
Es wird KEIN EINSTWEILIGER RECHTSCHUTZ,
wegen Mietschulden beantragt.
Aber Mandant müßte vorab PKH für den Anwalt beim Gericht beantragen.:icon_neutral:

Die Tragweite dessen, was hier schon ALLES vermasselt wurde,
ist nicht mehr aufarbeitbar! Sogar schon Verfahrensfehler zu
verzeichnen sind? :icon_evil:

So nun sind ja schon etliche Beratungshilfescheine abgerechnet worden,
wobei hier für den Mandanten auch KEINE Transparenz möglich ist.
Mandant selbst Widersprüche, da es ja wichtig ist
die Bewilligungszeiträume zu beachten und in den Bew.bescheiden die
gekürzte Miete aufgeführt ist. Das alles interessiert einen Anwalt nicht,
dass muss der Mandant SELBST WISSEN und den Wust von Papierkram
und Schreiben managen und beherrschen. :confused:

Die PKH ist nach vier Monaten bewilligt worden!

Ist auch vom Mandantenseite dem Anwalt das Mandat + Vollmacht
zu entziehen?

Kann ein ANDERER Anwalt mit der komplizierten KdU-Misere beauftragt
werden?

Ist noch Schlimmeres zu verhindern, so der Verlust der Wohnung,
(Gang in die Obdachlosigkeit) die zwei Bruttowarmmieten
sind bald erreicht, auch aufgrund von Mieterhöhung
und Umlagenabrechnung, da das Mietvertragsverhältnis
ebenfalls gestört ist, weil die vertraglichen Verpflichtungen
nicht eingehalten werden können!

Ist es einem kranken, behinderten erst SGB II-ler, nun SGB XII-ler plus
EMRente zuzumuten, bis zum Hauptsacheverfahren auszuharren, die
Räumungsklage ist da schneller ran?

Gilt und galt hier nicht Folgenabwägung durch das JC, schon bei
der Einleitung des Kostensenkungsverfahrens, wegen Krankheit
+ Behinderung?

Auf diese Fragen hätte ich gern Antworten, denn der Druck und diese
Lebenssituation ist unerträglich.

MfG Atze Knorke
 

physicus

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#2
Anwalt sich rausnimmt, Schriftverkehr zwischen Anwalt und
Mandant an das Gericht weiterzuleiten, daraus
ersichtlich ist, dass der Mandant sich auch sehr gut SELBST vertreten
kann!
die anwaltskammer schafft abhilfe...
 

HIS_2

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#3
Ist auch vom Mandantenseite dem Anwalt das Mandat + Vollmacht
zu entziehen?
Das ist immer möglich, "nur" sollte VORHER geklärt sein, WER die weiteren / zusätzlichen Kosten trägt.

Kann ein ANDERER Anwalt mit der komplizierten KdU-Misere beauftragt
werden?
Kläre das bitte VORHER mit der RAK und Deinem Amtsgericht ab.


Mir kommt das ziemlich bekannt vor .....
 

Atze Knorke

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#4
die anwaltskammer schafft abhilfe...
Telefonat bei der RAK fand schon statt. Der Tipp ist mir nicht unbekannt.

Das "Beschwerdeverfahren" muss schriftlich erfolgen, dafür geht es
zu sehr an die Substanz, das kostet wieder zusätzlich Kraft und Nerven,
die man NICHT mehr hat, um ellenlange Beschwerdeverfahren zu bewältigen!
Somit ist von Anfang an jedes Wort vom RA zu dokumentieren mit Beweisen,
wie sollte das "hellseherisch" erfolgen?
Damit ist die Abhilfe noch nicht geschehen.
Und ob das Aussicht auf Erfolg hat, steht in den Sternen.

Hauptaugenmerk ist das Dach nicht über den Kopf zu verlieren!
 

Atze Knorke

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#5
Zitat:
Ist auch vom Mandantenseite dem Anwalt das Mandat + Vollmacht
zu entziehen?
Das ist immer möglich, "nur" sollte VORHER geklärt sein, WER die weiteren / zusätzlichen Kosten trägt.

Kann ein ANDERER Anwalt mit der komplizierten KdU-Misere beauftragt
werden?
Kläre das bitte VORHER mit der RAK und Deinem Amtsgericht ab.

Mir kommt das ziemlich bekannt vor .....
Danke, doch muss es ZWINGEND so erfolgen?

Was muss ich VORHER genau klären mit dem

1. RAK ?
2. Amtsgericht? (Beratungshilfescheinabrechnung stoppen?, weil ja sowieso
soviel Transparenz für die Betroffenen erfolgt.)
3. SG - PKH ist ein anderer Anwalt beizuordnen, obwohl ja die SG es nicht
gern sehen, es aber um eine komplizierte Klage geht, die nicht allein zu bewerkstelligen ist!

Gibt es Betroffene, die damit schon Erfahrungswerte gesammelt haben?

Danke.
 

HIS_2

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#6
Danke, doch muss es ZWINGEND so erfolgen?

Was muss ich VORHER genau klären mit dem

1. RAK ? hast Du mit der RAK nicht darüber gesprochen?
2. Amtsgericht? (Beratungshilfescheinabrechnung stoppen?, weil ja sowieso
soviel Transparenz für die Betroffenen erfolgt.) ich glaube, den BHS kannst Du nicht stoppen. Meiner Meinung nach, könntest Du aber versuchen, dem AG die Situation zu erklären und somit evtl. einen neuen BHS erhalten. Versuch macht kluch. In Anbetracht der Zeit (Klagefrist?) ist es imho wahrscheinlich eher vonnöten, dass Du direkt mit dem PKH-Antrag zu einem neuen RA gehst.
3. SG - PKH ist ein anderer Anwalt beizuordnen, obwohl ja die SG es nicht Ob die SG das gerne sehen oder nicht, wäre mir egal. Sollte es nicht Dein Hauptanliegen sein, das DIR geholfen wird?
Das "Beschwerdeverfahren" muss schriftlich erfolgen, dafür geht es
zu sehr an die Substanz, das kostet wieder zusätzlich Kraft und Nerven,
die man NICHT mehr hat, um ellenlange Beschwerdeverfahren zu bewältigen!
und am Ende "ist alles in Ordnung und dem RA trifft keine Schuld"! Du solltest bedenken, dass die RAK mit RAe besetzt ist, die natürlich auch ungerne einer anderen Krähe ein Auge aushacken! Aber um "Alles" getan zu haben, würde ich das Beschwerdeverfahren parallel laufen lassen .... vorrangig ist Deine Unterkunft!
Somit ist von Anfang an jedes Wort vom RA zu dokumentieren mit Beweisen,
wie sollte das "hellseherisch" erfolgen? Genau DAS ist das Problem .... beim nächsten Mal bist Du schlauer - leider! Also IMMER Alles direkt von Anfang an immer schön Notizen machen, sobald man mit einem RA "arbeitet".
Genau, Atze, setze Dein Hauptaugenmerk auf Dein Obdach und halte UNBEDINGT die Fristen zur Klageerhebung ein.
Notfalls erhebst Du erstmal selber Klage - ohne Begründung zur Fristwahrung!

Toi, Toi, Toi

Gruß,
HIS
 
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