Anwalt macht großen Fehler, habe ihn selbst bemerkt - dennoch Möglichkeit, das irgendwo zu melden?

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G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Hallo,

Die Anwältin, die mich in einem sozialrechtlichen Verfahren vertreten hat, hat in diesem Verfahren einige Fehler gemacht - von rechtlicher Fehlauskunft bis zum Versauen des Widerspruchs, weil sie die besprochene Begründung vergessen hat.

Diese Punkte kann ich ihr allerdings nicht wirklich nachweisen.

Am Ende war das Verfahren erfolgreich (weil ich selbst Ahnung habe), allerdings hat die Behörde die nicht unwesentliche Verzinsung (wir reden hier von Zinsen im vierstelligen Bereich) unter den Tisch fallen lassen.

Die Anwältin übersandte mir den Bescheid mit den fehlenden Zinsen mit einem Schreiben, in dem sie mir mitteilte, dass der Bescheid aus ihrer Sicht so korrekt sei.
Ich stellte sofort die Rückfrage, ob da nicht die Verzinsung fehle (ich wusste wirklich nicht, ob das in den Bescheid rein gehörte oder separat kommt).
Exakt nach vier Wochen (also genau nach dem Ende der Widerspruchsfrist) antwortete sie mir, dass sie mit der Behörde telefoniert habe und diese ihr sagten, dass sie Zinsen generell nur auf Antrag berechnen würden und ich das doch bitte beantragen solle.
Die Anwältin sieht dies nicht mehr als von ihrem Mandat abgedeckt, da der "Antrag" auf Auszahlung der Zinsen ja ein neuer Vorgang sei.

Ich habe die Behörde nun selbst aufgefordert, die Zinsen unverzüglich zu zahlen und behelfsweise einen Überprüfungsantrag gestellt.

Da ich davon ausgehe, dass die Behörde mir die Zinsen - wenn auch nun mit Verspätung - zahlen wird, ist mir durch diesen Fehler der Anwältin wohl kein Verlust entstanden.

Dennoch ärgert mich diese Unfähigkeit sehr und ich möchte das nicht konsequenzlos stehen lassen.
Kann man Anwaltsfehler irgendwo melden?
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Du kannst den Vorgang der Rechtsanwaltskammer schildern und darum bitten, daß diese den Sachverhalt prüft und evtl. eine Rüge ausspricht.

Ganz generell halte ich dieses immer mehr um sich gehende „da hat jemand einen Fehler gemacht, daß muß Konsequenzen haben“ allerdings für eine sehr sehr traurige Entwicklung. Stell dir einfach vor, du oder eine dir nahe stehende Person macht bei der Ausübung des Jobs einen Fehler und dann kommt jemand, der auch Konsequenzen sehen will.
 

Giggi66

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Hallo Caye,
da fällt mir spontan nur die Anwaltskammer ein. Das wäre glaube ich die einzige Stelle, ich weiß leider nicht ob da eine Krähe der anderen die Augen aushackt aber es ist ein Versuch wert.

Wünsche dir viel Erfolg

Liebe Grüße
Giggi66
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Du kannst den Vorgang der Rechtsanwaltskammer schildern und darum bitten, daß diese den Sachverhalt prüft und evtl. eine Rüge ausspricht.

Ganz generell halte ich dieses immer mehr um sich gehende „da hat jemand einen Fehler gemacht, daß muß Konsequenzen haben“ allerdings für eine sehr sehr traurige Entwicklung. Stell dir einfach vor, du oder eine dir nahe stehende Person macht bei der Ausübung des Jobs einen Fehler und dann kommt jemand, der auch Konsequenzen sehen will.

Ich halte es für ganz normal, dass es bei Fehlern im Job auch Konsequenzen gibt.
Natürlich möchte ich keine überzogenen Konsequenzen sehen, aber wenn ich Chef von jemandem wäre, der etwas so verkackt wie diese Anwältin, dann würde ich da ein verdammt ernstes Gespräch suchen.
Wir reden hier nicht von einem Versehen sondern von mehreren schweren Fehlern und grober Unkenntnis eigentlich regelmäßig notwendigen Grundlagenwissens.
Als Fachanwalt für Sozialrecht sollte man den Paragraphen zur Verzinsung kennen.

Um wie viele Zigtausend Euro ging es denn bei solch hohen Zinsen?

An die 20.000.

Du kannst dich an die Rechtsanwaltskammer wenden.

Du kannst aber auch genauso einen Eimer Wasser in den Rhein kippen, damit der Pegel steigt.

Schade.
 

MaxO.

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Exakt nach vier Wochen (also genau nach dem Ende der Widerspruchsfrist) antwortete sie mir, dass sie mit der Behörde telefoniert habe und diese ihr sagten, dass sie Zinsen generell nur auf Antrag berechnen würden und ich das doch bitte beantragen solle.
Die Anwältin sieht dies nicht mehr als von ihrem Mandat abgedeckt, da der "Antrag" auf Auszahlung der Zinsen ja ein neuer Vorgang sei.



Sie muss unverzüglich antworten! Das ist eine eklatante Pflichtverletzung. Es gibt auch ein BGH Urteil. Nur Krankheit gestattet dem Anwalt nicht unverzüglich antworten zu können.


Und falls Sie sagt davon wusste sie nichts, legst du ihr das vor:

Orientierung an der höchstrichterlichen Rechtsprechung

Der Mandant kann von seinem Rechtsanwalt die Kenntnis der einschlägigen Rechtsnormen erwarten, bei deren Auslegung er sich grundsätzlich an der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu orientieren hat. Hinweise, Belehrungen und Empfehlungen sind in der Regel an der höchstrichterlichen Rechtsprechung auszurichten.

BGH, Urteil vom 17. März 2016 – IX ZR 142/14

Auch schwer vorstellbar dass es für Zinsen eines extra Mandats bedarf. Das gehört doch zur Hauptforderung bzw. Gegenstandswert.

Die hat im besten Fall die Frist verbummelt.

Darüber gibts ganz sicher Urteile.


Hier generell Urteile zur Anwaltshaftung.

 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Schwer vorstellbar dass es für Zinsen eines extra Mandats bedarf. Das gehört doch zur Hauptforderung bzw. Gegenstandswert.

Natürlich nicht. Das SGB sagt "Nachzahlungen sind zu verzinsen". Nix mit Antrag. Der Behörde aufs Dach steigen weil die das nicht tun gehört zur Hauptsache, für die die Anwältin von der Gegenseite bezahlt wurde.

Das "Problem" ist halt, dass ich selbst genug Ahnung habe und mich nun halt selbst drum kümmere, meine Ansprüche durchzusetzen. Dadurch entsteht mir kein Schaden.

Es tut mir nur um diejenigen Leute leid, die selbst keine Ahnung haben und sich dieser Anwältin anvertrauen.
Die Sache mit den Zinsen ist ja nicht der einzige grobe Schnitzer, den sie sich geleistet hat. Nur halt der einzige, den ich beweisen kann, da das komplett schriftlich bzw. per Mail lief.
 

MaxO.

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Das "Problem" ist halt, dass ich selbst genug Ahnung habe und mich nun halt selbst drum kümmere, meine Ansprüche durchzusetzen. Dadurch entsteht mir kein Schaden.

Sie hat Ahnung zu haben, ansonsten tragen sie ja auch die RVG wie eine Monstranz vor sicher her, weil ihre Arbeit das ja auch Wert ist. Zahlt sie dir jetzt 190+ zzgl MwSt. pro Stunde für deine Ahnung?

Es wird Zeit dass die RVG fällt, dann findet die dringend nötige Marktbereinigung statt. Dann gibts ordentliche und engagierte Rechtsberatung für einen Euro, oder auch nicht, was dann aber nicht mehr ins Gewicht fällt. Ein-Euro-Job sozusagen. Marktkonform.

Voraussetzung zur RVG ist BORA und BRAO.


Es tut mir nur um diejenigen Leute leid, die selbst keine Ahnung hab

Das geht mir auch so.

Vorsicht Anwalt!
Für Wagner beginnt die Misere auf dem Anwaltsmarkt mit einer Misere an den Universitäten, die schlechten Juristen seien weitgehend identisch mit den schlechten Abiturienten. Der Notendurchschnitt der Studienanfänger liege im Vergleich zu anderen Studiengängen lediglich im Mittelfeld, der Anteil der Abiturienten mit der Gesamtnote "sehr gut" habe sich von 16 Prozent in den Jahren 1996/97 auf 8 Prozent in 2009/2010 halbiert. Das Jurastudium werde damit zu einem "Sammelbecken der Mittelmäßigen", schreibt Wagner. Und der Anwaltsberuf zu einem "Sammelbecken für schlechte Juristen".



Ich kann das nur bestätigen. Ich habe/hatte berufsbedingt Erfahrung mit gut zwei Dutzend Anwälten vieler Richtungen. Einer ist uninformierter als der Andere. Sagt man was, wirds infantil und vor Gericht bringen sie den Mund nicht auf.

Kein Wunder dass es eines Urteils des BGH bedurfte um Anwälten klar zu machen, dass sie sich an der höchstrichterlichen Rechtssprechung zu orientieren haben.

Eine Schande, im Jahr 2016. Jugend forscht nach Grundlagen oder was.

Wenn ich "Rechtswissenschaften" schon höre oder lese. Von Menschen gemachte Gesetze und deren Auslegung wird zur Wissenschaft erklärt. Peinlicher gehts ja bald nicht mehr.

Die "Rechtswissenschaft" dann in der Praxis zu erleben, ist der Wahnsinn. Rechtsunsicherheit wohin man schaut.

Perpetuum mobile sozusagen.
 
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TazD

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Versuch macht klug. Nicht immer gleich die Flinte ins Korn werfen, nur weil solche "kann selber nicht wissen wie es ausgeht" Antworten kommen.
@faalk
Anscheinend hast du meine Antwort deutlich missverstanden. Sicher kann niemand wissen, wie das ausgeht. Dafür kennen wir zu wenig Details.
Aber es ist nun mal auch so, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, wie @Giggi66 bereits angemerkt hat und dessen Antwort dich anscheinend gar nicht gestört hat. Aber das nur am Rande.

Ich habe es doch in einer anderen Konstellation selbst erlebt: Ich war Kläger und die Gegenseite, Anwalt und Angeklagter zugleich, erschien nicht pünktlich zur angesetzten Verhandlung. Wenn eine Partei nicht erscheint, ist es das normalste der Welt, wenn dann ein Versäumnisurteil zu Lasten der Nichterschienenen ergeht.
Was sagt mein Anwalt zu mir: "Das Versäumnisurteil müssen sie dann selbst beantragen. Das macht man als Anwalt nicht gegen einen Kollegen."
Im Prinzip für mich kein Problem, da mir ja kein Schaden entstehen würde, aber es sagt viel über den Umgang der Anwälte untereinander aus.

Sicher kann und sollte man das weitergeben. Aber die Erwartungen an das Ergebnis sollten eben nicht allzu hoch sein.
 
E

ExitUser12345

Gast
Bei so einer Geschichte drängt sich mir immer die Frage auf, ob der handelnde RA auch wirklich ein RA ist. Denn welcher RA lässt denn bitte einfach so 20.000€, an Zinsen, links liegen?

:coffee:
 

MaxO.

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Da könnte ich Dir auch Sachen berichten, die würde man als Seemannsgarn abtun...

Man hat manchmal tatsächlich den Eindruck, die Rechtsanwaltsgehilfin ist am Werk.
 
E

ExitUser12345

Gast
[...]

Man hat manchmal tatsächlich den Eindruck, die Rechtsanwaltsgehilfin ist am Werk.

Die sind öfter am Werk als du denkst. :icon_wink:

Manche Anwälte kontrollieren auch schon gar nicht mehr wirklich, ob die "alten Hasen" bei ihnen, ordentlich arbeiten, obwohl sie dies aus haftungstechnischen Gründen tun sollten.

:coffee:
 

TazD

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In 99% aller Fälle klappt das auch. Vor allem, weil die "alten Hasen" gerade bei jungen Anwälten und Notaren mehr Ahnung haben als diese selbst. Auch das aus eigener privater und beruflicher Erfahrung.
 

MaxO.

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Heftig, das habe ich kaum gewagt ernsthaft in Erwägung zu ziehen, allein wegen der Haftung. Wenn die da an den Falschen geraten kann das ernsthaft ungemütlich werden. Aber ich glaube auch sofort dass das zu 99% nicht auffällt.

Man lernt nie aus. Danke.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Bei so einer Geschichte drängt sich mir immer die Frage auf, ob der handelnde RA auch wirklich ein RA ist. Denn welcher RA lässt denn bitte einfach so 20.000€, an Zinsen, links liegen?

Nicht übertreiben, die Zinsen schaffen es "nur" in den vierstelligen Bereich. ;) An die 20.000 ist die schon erhaltene Nachzahlung, deren Verzinsung fehlt.
Die Zinsen hab ich nur grob überschlagen bisher, da dürften 1.500-2.000€ rauskommen.
Aber die Summe reicht auch völlig aus, um sich zu fragen, wer sowas am Straßenrand liegen lässt. Dafür würden auch 20 oder 30 Euro ausreichen.

@MaxO. und @TazD :
Ja... Ich werde das weitergeben. Habe mir schon gedacht, dass das vermutlich nicht viel bringt, schade, das bestätigt zu hören.
Ich muss mir aus gesundheitlichen Gründen meine Kräfte arg einteilen, da möchte man eigentlich nicht jedes Fass aufmachen.

Gibt es eigentlich ein Bewertungsportal für Anwälte? ;)
 

TazD

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Heftig, das habe ich kaum gewagt ernsthaft in Erwägung zu ziehen, allein wegen der Haftung.
Die Haftung liegt natürlich immer noch beim RA, weshalb der auch kontrollieren sollte, was da vorbereitet wird. Wobei das jetzt auch, ganz ehrlich, nichts ungewöhnliches ist, dass Schreiben durch Angestellte vorbereitet werden und dann guckt der Vorgesetzte nochmal drüber und unterschreibt dann.
Das gibt es in vielen Branchen und Firmen.
 

MaxO.

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Gibt es eigentlich ein Bewertungsportal für Anwälte? ;)

Der war gut. (y)

Bei einem großen Portal kann man regelmäßig sehen, dass alles unter 5 Sternen ausgeblendet wird. Ich meine mal gelesen zu haben, dass wenn das zu oft der Fall ist, dann hilft nur Kommentare bzw. Bewertungsfunktion ganz abschalten. Kausalität oder Korrelation, man weiß es nicht, viele Anwälte haben keine Bewertungen.

Richtig albern finde ich ja, dass Anwälte die einzige mir bekannte Berufsgruppe ist, die im ersten Absatz, durch, "In oben bezeichneter Angelegenheit...", auf den Betreff hinweist. Ergänzt wirds dann durch die Anwaltliche Versicherung, ein Mandat zu haben.

Deshalb, auch immer vorlegen lassen, ebenso die Zustellungsbevollmächtigung.

Denn, es gibt Urteile, die besagen, dass du selbst schuld bist wenn du dem angeblich Zustellungsbevollmächtigen eine Klage zustellst, anstatt dem Gericht, denn, glauben ist nicht Wissen.

Wenigstens ist damit dann schon die erste Seite voll.

Sorry, zwei Beiträge...
 

TazD

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Richtig albern finde ich ja, dass Anwälte die einzige mir bekannte Berufsgruppe ist, die im ersten Absatz, durch, "In oben bezeichneter Angelegenheit...",
Mir fällt kein Grund ein, warum das "albern" sein sollte.

Ergänzt wirds dann durch die Anwaltliche Versicherung, ein Mandat zu haben.
Was völlig korrekt ist, weil das Vertrauen in die anwaltliche Mandatierung so lange gilt, bis die Gegenpartei diese anzweifelt.

Denn, es gibt Urteile, die besagen, dass du selbst schuld bist wenn du dem angeblich Zustellungsbevollmächtigen eine Klage zustellst, anstatt dem Gericht, denn, glauben ist nicht Wissen.
Dann mal her mit dem Urteil. Das würde mich interessieren.

Sorry, zwei Beiträge...
Beim nächsten Mal solltest du aus dieser Erkenntnis auch die richtigen Schlüsse ziehen und entsprechend Handeln. Sonst kann es nämlich sein, dass der zweite Beitrag kommentarlos gelöscht wird.
 

MaxO.

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Mea culpa, mein Mobil-Browser will nicht so wie ich es will.

Ich habe das Urteil nicht parat, aber du sagst ja selbst dass es reine Vertrauenssache ist. Die Gerichte sagen dann eben, selber schuld wenn du vertraust, dann ist halt deine Frist futsch. Das erschließt sich aber auch ohne Urteil.

Das ist sehr albern auf einen Betreff hinzuweisen, denn wo der Betreff steht, weiß jeder, dazu bedarf es keines einleitenden Absatzes. Inhalte wären allemal wichtiger als diese substanzlosen Floskeln.

Rabulistisches Klima. Peace.

Es könnte sogar im lawblog.de gewesen sein.

oder bei kanzlei-hoenig.de
 

TazD

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Ich habe das Urteil nicht parat, aber du sagst ja selbst dass es reine Vertrauenssache ist. Die Gerichte sagen dann eben, selber schuld wenn du vertraust, dann ist halt deine Frist futsch. Das erschließt sich aber auch ohne Urteil.
Wovon du jetzt schreibst ist was anderes als das, was in deinem letzten Beitrag stand.
Btw: Du kannst dem Gericht keine Klage zustellen, nur das Gericht kann einer Partei eine Klage zustellen.
Wenn du allerdings das normale Verschicken per Post meintest, dann solltest du den Begriff des zustellens vermeiden, denn damit ist ist die Zustellung mittels gelbem Brief gemeint, was idR durch das Gericht (oder andere Behörden) erfolgt.

Was du vermutlich meinst, ist die Versendung der Klageschrift an das Gericht durch den Anwalt, anstatt durch den Mandanten. Dann ist es richtig, dass der Mandant sich nicht auf ein Fehlverhalten des RA berufen kann, falls eine Klageschrift nach Fristablauf bei Gericht eingereicht wird.

Das ist sehr albern auf einen Betreff hinzuweisen, denn wo der Betreff steht, weiß jeder, dazu bedarf es keines einleitenden Absatzes. Inhalte wären allemal wichtiger als diese substanzlosen Floskeln.
Wie würdest du es denn schreiben? Zumal ich da noch nie einen Absatz gesehen habe, sondern lediglich ein einleitender Halbsatz geschrieben wird. Und ich hab täglich Anwaltsschreiben in der Hand.

Aber wenn einem langweilig ist, kann man sich natürlich auch über so einen Halbsatz aufregen.
 

TazD

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Wobei ich jetzt einfach mal geraten habe, was gemeint sein könnte.
Genau das ist ja das Problem und deswegen habe ich ja auch darum gebeten, das Urteil zu nennen. Dann kann man sich das hoffentlich mal im Volltext durchlesen und weiß, was gemeint ist. Ist jetzt natürlich doof, dass das Urteil ganz ganz zufällig gerade nicht parat ist..... :icon_rolleyes:
 
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