Antwort des Arbeitgebers an das JC nach VV

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xj3Qr1nL7ys

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Hallo,

immer wieder taucht die Frage bei einigen Usern auf, inwieweit die potenziellen Arbeitgeber Rückmeldung an das Jobcenter machen, nachdem ein Vermittlungsvorschlag versendet wurde. In der Anlage findet Ihr nun das offizielle Antwortformular. Diesem könnt Ihr entnehmen welches Feedback ein Arbeitgeber offiziell an das Jobcenter übermitteln darf. Ich weiss allerdings 100%tig dass manche Arbeitgeber zusätzlich auch andere Informationen per Telefon & E-Mail an das Jobcenter übermitteln.

Wenn die Farbe getrocknet ist, stelle ich es noch als PDF ein.
 

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Silentic2000

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Danke.... Wusste das es so ein Schreiben gibt, hatte es aber noch nie gesehen....
 

PeterMM

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und wieder stellt sich die Frage nach der Rechtmäßigkeit?

BB is watching you
 

ZynHH

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Jo, ist seit Urzeiten so.... habe schon Anfang der 80´ger selbst solche Schreiben an damals das Arbeitsamt ausgefüllt und hingesandt....
 
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Das Jobcenter hat die Höhe der Lohnforderung einen Sch eiss zu interessieren.

Das Dokument dürfte aus datenschutzrechtlicher Sicht rechtswidrig sein.

Die Weitergabe an Dritte Personen im Jobcenter, sowie die tatsächlich schriftliche Dokumentation von Antworten des Bewerbers während des Vermittlungsgespräches entspricht ebenfalls nicht einer

Notwendigen Datenerhebung.

Eine generelle "stille" Einwilligung (etwa durch Kreuz bei Antragstellung) besteht nicht.
 
E

ExitUser

Gast
Mir hat mal ein AG einen Antwortschein gezeigt , in dem wurde gefragt ob der Bewerber gepflegt erschienen ist , ob es Auffälligkeiten gab wie Alkoholfahne schmutzige Fingernägel usw.
 
H

hass4

Gast
das war ein gespräch unter vier augen?

im richtigen leben hat doch dann so ein wisch überhaupt kein bestand wenn das abgestritten wird. aussage gegen aussage wenn man sowas gerichtlich anfechten würde.

das ist einfach nur abartig und menschen verachtend, da könnte einem echt der kragen platzen, was bilden die sich eigentlich ein.

da kann doch jeder willkürlich was ankreuzen und das soll dann immer den tatsachen entsprechen weil man ja nur ein hartz IV empfänger ist?
 

joelle

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wegen der chronischen überlastung der vermittler wandern diese schreiben größtenteils in den papierkorb. es wird nur eingetragen, ob die stelle mit einem bewerber besetzt werden konnte und damit aus dem system herausgenommen werden kann.

manchmal profitiert ein arbeitsloser auch von den rückmeldungen, wenn ihm z.B. eine fachliche qualifikation fehlt, die aber von der arbeitsagentur gesponsort werden könnte.

vom schweißerschein bis zu CAD, vom computerkurs bis hin zum bewerbungstraining- es gibt für fast alles einen kurs, den die arbeitsagentur bezahlen könnte, WENN es denn die vermittlungschancen verbessern könnte.
das geld für diese kurse ist da, aber für die verteilung an einzelne arbeitslose braucht es eine gute begründung. wenn nun ein AG die fehlende fachliche qualifikation des bewerbers rügt, kann man dies zum anlass nehmen, die notwendigkeit von teuren kursen für den arbeitslosen zu begründen.


kreuzt ein arbeitgeber "es wurde keine übereinstimmung bei lohn und gehalt erzielt" an, so kann es auch daran liegen, dass der AG selbst leute für einen marktfernen hungerlohn sucht. wenn das bei einem arbeitgeber häufiger auftritt, gehen die vermittlungsvorschläge ohne rechtsfolgenbelehrung an den "kunden" heraus.
wenn bei einem "kunden" ständig gesundheitliche einschränkungen als hindernis für eine arbeitsaufnahme eingetragen wurde, dann kann das dazu führen, dass beim nächsten gespräch darauf eingegangen wird, ob der beruf oder die arbeitszeit (vollzeit/teilzeit) im stellenprofil nicht doch angepaßt gehört. keiner will die arbeitgeber dadurch verärgern, dass er leute vorschlägt, die gesundheitlich den anforderungen nicht genügen.

man muß nicht gleich überall schikane wittern, wenn solche daten erhoben werden.
meist geht es ohnehin so ab, dass der arbeitgeber sich nicht rührt und keine rückmeldung gibt, ob und wen er nun eingestellt hat - dann muss die arbeitsagentur den kontakt telefonisch herstellen.

es könnte schließlich sein, dass jemand aus dem bestand eingestellt worden ist und nun aus dem system abgemeldet werden kann. das ist dann ein "erfolg" für dasjenige team, das den vermittlungsvorschlag geschickt hat, außerdem wirkt es sich natürlich auf die arbeitslosenstatistik aus. sowieso, statistik. die heilige kuh der arbeitsagentur. ;)
 

joelle

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Mir hat mal ein AG einen Antwortschein gezeigt , in dem wurde gefragt ob der Bewerber gepflegt erschienen ist , ob es Auffälligkeiten gab wie Alkoholfahne schmutzige Fingernägel usw.
das ist kein offizielles dokument, allenfalls ein dokument, das sich ein jobcenter selbst zusammengeschustert hat.
 

joelle

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da kann doch jeder willkürlich was ankreuzen und das soll dann immer den tatsachen entsprechen weil man ja nur ein hartz IV empfänger ist?
diese schreiben werden an arbeitgeber herausgeschickt ohne unterschiede bei der rechtskreiszugehörigkeit zu machen. sie sind demnach für alle arbeitslosen gleich, egal ob sie alg2 oder alg1 beziehen.
wer da gleich schikane wittert, der wittert diesmal tatsächlich zuviel. wobei die rückläuferquote dieser schreiben ohnehin sehr gering ist.
mal die kirche im dorf lassen.
es gibt da ganz andere themen, die viel gravierender in die persönlichkeitsrechte der einzelnen eingreifen als eine rückmeldung des arbeitgebers, ob er die stelle nun besetzen konnte oder nicht.
 

2010

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diese schreiben werden an arbeitgeber herausgeschickt ohne unterschiede bei der rechtskreiszugehörigkeit zu machen. sie sind demnach für alle arbeitslosen gleich, egal ob sie alg2 oder alg1 beziehen.
wer da gleich schikane wittert, der wittert diesmal tatsächlich zuviel. wobei die rückläuferquote dieser schreiben ohnehin sehr gering ist.
mal die kirche im dorf lassen.
es gibt da ganz andere themen, die viel gravierender in die persönlichkeitsrechte der einzelnen eingreifen als eine rückmeldung des arbeitgebers, ob er die stelle nun besetzen konnte oder nicht.
Wachsam sein ist allemal besser, als die Kirche im Dorf zu lassen.
Lieber lasse ich mir einen Verfolgungswahn vorwerfen, als in irgendeine Falle eines kranken SB zu tappen.
Denn bekommt ein kranker SB so einen Schein mit div. negativ angekreuzten Mitteilungen in die Hand, ist das eine Grundlage für Willkür u. Schikane.

Diese Rückmeldescheine f. ein Vorstellungsgespräch waren früher lediglich auf das Wesentliche ausgelegt.
Wurde sich vorgestellt ja/nein u. wann.
Kam ein Arbeitsverhältnis zu Stande ja / nein.
(Als ehem. AG sind die mir in dieser Art so bekannt)
 

obi68

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Diese Rückmeldescheine f. ein Vorstellungsgespräch waren früher lediglich auf das Wesentliche ausgelegt.
Wurde sich vorgestellt ja/nein u. wann.
Kam ein Arbeitsverhältnis zu Stande ja / nein.
(Als ehem. AG sind die mir in dieser Art so bekannt)
So würde sich das ja auch gehören und da könnte niemand was dagegen haben.
Mehr Möglichkeiten habe ich bei meinen Antwortschreiben ans JC ja auch nicht.
 
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