Antwort der BfA zum Fahrtenbuch

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ExitUser

Gast
Meine Leistungs-SB verlangt von mir für mein Firmenfahrzeug ein Fahrtenbuch zu führen. Ihre Begründung lautet, sie müsse prüfen ob die beruflichen Fahrten auch angemessen sind.

Hier die Antwort des Kundenreaktionsmanagment:

Sehr geehrter Herr XXXXXXXXX,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine rechtlich verankerte Verpflichtung zur Führung eines Fahrtenbuches gibt es nicht. Im Rahmen Ihrer Mitwirkungspflicht sollten Sie aber - sofern verlangt - nachweisen, in welchem Umfang Sie das Fahrzeug für berufliche Zwecke nutzen. Der Träger der Grundsicherung kann das von Ihnen verlangen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Thomas Knaak
Bundesagentur für Arbeit
Kundenreaktionsmanagement
Tel.: 0911/179 4497
Fax: 0911/179 2123
Mail: Service-Haus.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de
 
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Gast
Anscheinend wird aber nur der Umfang, aber nicht die Angemessenheit geprüft?

Bei einer Püfung der Angemessenheit würde ich Terror machen. Das wäre ein Hineinregieren in geschäftliche Angelegenheiten.
 
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Gast
Anscheinend wird aber nur der Umfang, aber nicht die Angemessenheit geprüft?

Bei einer Püfung der Angemessenheit würde ich Terror machen. Das wäre ein Hineinregieren in geschäftliche Angelegenheiten.


Genau so interpretiere ich das auch.
Habe die Schnauze voll mit den Nachweisen privat / beruflich. Habe jetzt meine hintere Sitzbank raus gebaut, eine Sperrholzplatte passend gemacht und eingeschoben und fahre nur noch beruflich. Die kriegen sogar ein Bild davon.
Privat nutze ich ab sofort nur noch das Auto meiner Frau. Wir führen eine Mischehe, sie BAFÖG, ich ALG II:
Außerdem haben wir beide Abo-Monatskarte (ich) bzw. Semesterticket (Frau) für den Nahverkehr. Das klingt doch plausibel.
 

ela1953

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Habe jetzt meine hintere Sitzbank raus gebaut, eine Sperrholzplatte passend gemacht und eingeschoben und fahre nur noch beruflich. Die kriegen sogar ein Bild davon.
Privat nutze ich ab sofort nur noch das Auto meiner Frau. Wir führen eine Mischehe, sie BAFÖG, ich ALG II:
Außerdem haben wir beide Abo-Monatskarte (ich) bzw. Semesterticket (Frau) für den Nahverkehr. Das klingt doch plausibel.


Als deine SB würde ich jetzt sagen: "Das reicht mir nicht. So wie Sie eben mal schnell einfach so ein Brett eingeschoben haben, können Sie es auch wieder entfernen und durch die Bank ersetzen.
Die Monatskarten und das zweite Auto sind für mich auch keine Beweise.

Außerdem war ich mal bei der GEZ beschäftigt: Also reicht es schon, wenn sie private Fahrten machen KÖNNTEN.


Vielleicht sollte ich mich doch mal bei der Arge bewerben - ich denke schon wie die SB

sie müsse prüfen ob die beruflichen Fahrten auch angemessen sind.

Wenn du dein Monatsticket erwähnst, kann sie auch auf den Gedanken kommen, dass du ja damit deine Dienstfahrten machen kannst
 

The_Vulcan

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Was ist daraus geworden damals??

Ich führe auch Fahrtenbuch. Fahre so 50/50 bzw. versuche es... einnahmen mache ich nicht durch direkte Kundenfahrten sondern erst danach über Monate verteilt.. Angemessenheit daher nicht wirklich nachvollziehbar...

Würde das Fahrzeug auch als Privates anerkennen lassen.. problem ist nur ich hab es durch selbständige Einnahmen finanziert...


Dank Fahrtenbuch bin ich ja gezwungen Sachen wie Tanken, Werkstatt etc. einzutragen und dann entsprechend zu belegen.. sonst könnte ich das auch als "eigener tasche" zahlen ;) Selbst Schuld das Amt...
 
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ExitUser

Gast
Was ist daraus geworden damals??

Ich habe noch nie ein Fahrtenbuch geführt.

Der SG Richter (Ende 2010) hatte darin kein Problem gesehen, solange ich die Fahrten durch entsprechende Belege (Einnahmerechnungen / Tankquittungen usw.) belegen kann.
Leider gibt es kein Urteil. Damals waren noch andere Sachen zu klären, die in einem (für mich sehr günstigem) Vergleich endeten.

Aber Achtung, das funktioniert nur, wenn man einen Firmenwagen und ein Privatauto hat und somit private und betriebliche Fahrten strikt per Fahrzeug trennen kann.
 
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