Antragsverzoegerung

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

paule31

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2006
Beiträge
37
Bewertungen
0
Ich habe einen Alg II Antrag gestellt-fuer einen Zeitraum von ca. 1 Monat, da ich dann eine Umschulung ueber die Rentenversicherung beginne.

Neben anderen mehr oder weniger schikanoesen Nachfragen, will das Amt auch wissen, wie hoch das Uebergangsgeld sein wird, das ich dann von der Rentenversicherung bekomme.

Abgesehen davon, dass ich die Hoehe dieser Zahlung erst nach Beginn der Massnahme erfahre-muss ich das der Arge mitteilen?

Das kann doch bei der Berechnung des Alg II- Betrages keine Rolle spielen?!
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.321
Bewertungen
831
Ich habe einen Alg II Antrag gestellt-fuer einen Zeitraum von ca. 1 Monat, (warum selbst begrenzen??) da ich dann eine Umschulung ueber die Rentenversicherung beginne.

Neben anderen mehr oder weniger schikanoesen Nachfragen, will das Amt auch wissen, wie hoch das Uebergangsgeld sein wird, das ich dann von der Rentenversicherung bekomme.

Abgesehen davon, dass ich die Hoehe dieser Zahlung erst nach Beginn der Massnahme erfahre-muss ich das der Arge mitteilen?

w.o.selbstverständlich weil Eigentor.

Neuen Antrag "Unbefristet bei KK abgeben".

Das kann doch bei der Berechnung des Alg II- Betrages keine Rolle spielen?!

Auch du musst dich an die Spielregeln (Vorschriften) halten.
 

scanners

Elo-User*in
Mitglied seit
25 November 2007
Beiträge
72
Bewertungen
8
Ich habe einen Alg II Antrag gestellt-fuer einen Zeitraum von ca. 1 Monat, da ich dann eine Umschulung ueber die Rentenversicherung beginne.

Neben anderen mehr oder weniger schikanoesen Nachfragen, will das Amt auch wissen, wie hoch das Uebergangsgeld sein wird, das ich dann von der Rentenversicherung bekomme.

Abgesehen davon, dass ich die Hoehe dieser Zahlung erst nach Beginn der Massnahme erfahre-muss ich das der Arge mitteilen?

Das kann doch bei der Berechnung des Alg II- Betrages keine Rolle spielen?!

ACHTUNG , Absichtliche Verzögerung der ARGE um ihre 50% quote zu erfüllen.

Auf jeden Fall SOFORT einen Formlosen ALG2 Antrag schriftlich per Einschreiben schicken.
Da Sie den annehmen müssen, läuft ab diesem Tag dann die 2 Wochen Frist. Innerhalb dieser Zeit müssen Sie also den Antrag bearbeiten. Gegen dieses Ergebniss kannst du dann Einspruch einlegen.
So lange du den Antrag allerdings nicht abgegeben hast, passiert gar nichts und es gibt dann keine Fristen welche die Arge einhalten müsste.

Bei solchen Schikanen würde ich persönlich gleich noch das Sozialgericht einschalten.
Aber Achtung auch Sozialgerichts Entscheidungen dauern bis zu 2 Monaten.
Die Arge tut in dieser Zit dann nichts, weil Sie die Gerichtsentscheidung abwartet.

Du kannst es drehen und wenden, die nächsten 4 bis 8 Wochen bekommst du NICHTS.
 

biddy

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.404
Bewertungen
4.585
@scanners

Es gibt keine 2-Wochen-Frist, das ist Quatsch!

Nach § 88 des SGG ist sogar eine Bearbeitungszeit von 6 Monaten "zulässig", wird sie überschritten, kann man klagen. Da die Existenz gefährdet wäre, ginge dies aber wohl - so denke ich - über eine eA schneller ... und einen Anspruch auf Vorschuss der Leistung hat man bereits nach 1 Monat ab Antragstellung (SGB I § 42).
 

Harzmaniac

Neu hier...
Mitglied seit
27 Februar 2009
Beiträge
8
Bewertungen
0
Hallo allerseits.

Als H4 Forenneueling begrüße ich erst mal alle und danke im Vorraus für viele Mühe und Hilfe der Forenerschaffer und normalbeteiligten.

Mir geht es ähnlich wie dem Themenstarter, nur das ich keine Schulung mache. Seit Anfang Januar habe ich nach ALGI nun ALGII beantragt. Im Januar waren alle Unterlagen komplett vorhanden und persönlich übergeben.

Anfang Februar erhalte ich ein Schreiben zur bewertung meiner Unterhunft
in der mir fälchlicherweise berechnet wird das die Ausgaben zu hoch seien
und ich innerhalb 6 Monaten umziehen müsse.

Dem habe ich wiedersprochen da meine Heizkosten in der Mietpauschale enthalten sind und das Ganze gerade mal 2 Euro über das Limit geht. Da finde ich bestimmt einen edlen Spender in meiner Umgebung. :tongue:

Jetzt höhre ich über den Bescheid für mich garnichts mehr. Wie lange muß ich abwarten um zu handeln. Einen günstigen Rechtsanwalt habe ich bereits über bekannte an der Hand, will den aber nich zu früh kontaktieren,
da nur für den Ernstfall gedacht.

In der Hauptsach geht es mir aber wie dem Themenstarter um die scheinbare Verzögerungstaktik und wie ich mich am besten verhalte.


Gruß


Harzmaniac
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Na bei 2 € kann man ja der ARGE sogar noch glaubhaft versichern, dass man dies aus dem Regelsatz tragen wird. Weil der Bescheid dich zukünftig belasten wird, wenn ihm nicht abgeholfen wird, würde ich sagen: Tritt der ARGE auf die Füße. Gesetz dem Fall der Bescheid sei nicht zu beanstanden, tickt nämlich die Uhr. Spätestens nach drei Monaten würde ich die ARGE nachdrücklich auffordern, zu agieren.

Mario Nette
 

Harzmaniac

Neu hier...
Mitglied seit
27 Februar 2009
Beiträge
8
Bewertungen
0
Spätestens wenn es ins Kontominus geht sollte man doch ungehindert loslegen können, unabhängig von eventuellen Fristen die die ARGEN haben könnten( weiß über solche Dinge nicht bescheid ), oder? Ander Frage dazu.
Wenn dem Antrag etwas fehlen würde, oder falsch ausgefüllt währe, müßten die sich doch irgendwie melden. Da ich nichts höhre gehe ich davon aus das verzögert wird.

Gruß


Harzmaniac
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Stand in dem Schreiben wirklich, dass du -> umziehen sollst? Oder sollst du nur die Kosten der Unterkunft senken?

Da es ein Erstantrag zu sein scheint und du - so lese ich das - weder Leistungsbescheid noch Geld bekommen hast, kannst du natürlich einen Vorschuss beantragen.

Mario Nette
 

Harzmaniac

Neu hier...
Mitglied seit
27 Februar 2009
Beiträge
8
Bewertungen
0
Also, ich gebe mal die Aussagen des Schreibens sinngemäß wieder.

1.Nach 6 Monaten würde mir die Leistung automatisch auf das geforterte Niveau gekürzt.

2.Man fordert mich auf, ab sofort "öffentlichen Angeboten" nachzugehen
um die Kosten zu senken und 10 Bemühungen Pro Monat nachzuweisen.

Mal die jetzigen Wohnungeckdaten 360 € Warm inc. Heizkosten 54 Qm 2Zi

ARGE fordert 358 € inc. Heizkosten u 45 qm.

Ehrlich gesagt, werde ich einen Teufel tun. :icon_twisted:

Uuhps, um den Eingangsthema noch gerecht zu werden, Vorschuß beantragen, gut, da brauch man nicht direkzt alles in Gang zu setzen.

Gruß


Harzmaniac
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten