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Antragsabgabe mit Einsicht in geforderte Anlagen

HorstHorst

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#1
MoinMoin,

Habe eine Frage, bitte könnt ihr mir die beantworten? Habe hier meine Anträge und alle Unterlagen zur Antragsabgabe/Erstantrag fertig, jedoch wurde mir Freitag am Telefon von meinem SB mitgeteilt ,dass ich keinen Termin am Dienstag haben könne da ein Kollege der das anscheind mit bearbeitet nicht kann. Und fragte mich ob ich am Mittwoch kann, da kann ich aber nicht.

Müssen die meinen Antrag mit den geforderten Unterlagen nich auch ohne Termin annehmen/einsehen?

Vielen Dank im Vorraus schonmal
 

hoomer29

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#2
Bist du dir sicher mit wem du telefoniert hast ? Mit dem jobCenter telefoniert man nicht ! .geht immer in die Hose .den Antrag im jobCenter persönlich abgeben , am besten mit einem beistand .welcher Mitarbeiter da nicht da ist oder wie auch immer ...... nicht deine sache.
 

HorstHorst

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#3
Moin hoomer29.
Bin mir sicher dass ich mit meinem SB telefoniert habe, der mit mir bei Antragsholung besprochen hat welche Anlagen (Kontoauszüge-,KFZ-, Versicherungs-Nachweise etc) ich zusäztlich zur Abgabe meiner Antragsformulare einreichen/vorzuzeigen soll/habe.

Ich habe schon gelesen dass man einen formlosen Antrag oder auch die Antragsformulare per Einschreiben verschicken soll, Abgabe ohne Termin etc machen kann. Da die aber Einischt in Verischerungsnachweise,Kontoauszüge etc haben wollen, so die Aussage, brauch ich einen Termin. Auch auf der Liste die ich bekommen habe steht dass eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich ist zur Einsichtnahme der Nachweise.

Wie also vorgehen? Antragsformulare einfach abgeben oder per Einschreiben schicken und darauf warten dass die mir einen Termin vorschlagen (wo ich evtl nicht die Möglichkeite habe anwesend zusein) zur Einsichtnahem der erforderlichen Nachweise?
Will halt nicht 2 mal zu dennen Rennen müssen :/
 

Hamburgeryn1

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#4
Willkommen im Forum. :icon_smile:

Habe eine Frage, bitte könnt ihr mir die beantworten? Habe hier meine Anträge und alle Unterlagen zur Antragsabgabe/Erstantrag fertig,
Hauptantrag, sowie die entsprechenden Nebenanträge (KdU, VM, usw)
Hast du dir davon bereits Kopien gemacht, damit du dir darauf deine Antragsabgabe bestätigen lassen kannst?

Wird gefordert, dass du "alle Unterlagen" (Personalausweis, KV-Karte, Mietvertrag, Kontoauszüge ect.) deinem Antrag in Kopie beifügst?

Das entspricht nicht den gesetzlichen Vorschriften!
§§ 60+66 SGB I
Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, hat
(....)
3. Beweismittel zu bezeichnen und auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers Beweisurkunden vorzulegen oder ihrer Vorlage zuzustimmen.

SGB 1 - Einzelnorm
Dazu auch:
http://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mta3/~edisp/l6019022dstbai441148.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI441151 Seiten 9,10 +11
jedoch wurde mir Freitag am Telefon von meinem SB mitgeteilt ,dass ich keinen Termin am Dienstag haben könne da ein Kollege der das anscheind mit bearbeitet nicht kann. Und fragte mich ob ich am Mittwoch kann, da kann ich aber nicht.
Im SGB II-Leistungsbezug beginnt der meiste Ärger mit einer unterschriebenen Eingliederungsvereinbarung (EGV) oder einem Telefonat.

Daher sollte man niemals seine Telefon und/oder Handynummer, sowie die Email-Adresse herausgeben!

Laut Erreichbarkeitsanordnung hat der Arbeitslose ausschließlich postalisch erreichbar zu sein.

Mit einem gut beschrifteten Briefkasten hat man diesbezüglich seiner Pflicht genüge getan.

Lass deine Nummern unverzüglich löschen.
https://www.elo-forum.org/afa-jobcenter-optionskommunen/89572-loeschungsantrag-84-sgb-abs-loeschung-meiner-sozialdaten.html #7

Dein Termin ist am Dienstag. Also gehst du Dienstag hin.
Ob und wie im JC der Ausfall von Mitarbeitern geregelt ist, ist nicht dein Problem.

Vermutlich hast du ein Schreiben, i.S.v.
"Ihr nächster Termin ist am... um.... in der Leistungsabteilung bei Herrn/Frau X.

Dazu der Hinweis auf deine Mitwirkungspflichten §§ 60,66 SGB I und das im Falle fehlender Mitwirkung deine Leistungen versagt werden, usw."

Lass dir auf diesem Schreiben quittieren, dass du am Dienstag erschienen bist!

So wie du dir künftig jedes Stück Papier, welches du im JC abgibst, auf einer Kopie quittieren lässt. So bist du im Zweifel stets auf der sicheren Seite!
Müssen die meinen Antrag mit den geforderten Unterlagen nich auch ohne Termin annehmen/einsehen?
Ja. Antrag gegen Quittung abgeben.
 

HorstHorst

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#5
Willkommen im Forum. :icon_smile:

Hauptantrag, sowie die entsprechenden Nebenanträge (KdU, VM, usw)
Hast du dir davon bereits Kopien gemacht, damit du dir darauf deine Antragsabgabe bestätigen lassen kannst?.
Moin :icon_smile:
Kopien sind schon angefertigt und lass ich mir quittieren

Wird gefordert, dass du "alle Unterlagen" (Personalausweis, KV-Karte, Mietvertrag, Kontoauszüge ect.) deinem Antrag in Kopie beifügst?.
Nein nur vorlegen.

Im SGB II-Leistungsbezug beginnt der meiste Ärger mit einer unterschriebenen Eingliederungsvereinbarung (EGV) oder einem Telefonat.

Daher sollte man niemals seine Telefon und/oder Handynummer, sowie die Email-Adresse herausgeben!

Laut Erreichbarkeitsanordnung hat der Arbeitslose ausschließlich postalisch erreichbar zu sein.

Mit einem gut beschrifteten Briefkasten hat man diesbezüglich seiner Pflicht genüge getan.

Lass deine Nummern unverzüglich löschen.
https://www.elo-forum.org/afa-jobcenter-optionskommunen/89572-loeschungsantrag-84-sgb-abs-loeschung-meiner-sozialdaten.html #7.
Danke für den Link dummerweise hab ich die Handynummer angegeben, wird aber die Löschung gefordert.

Dein Termin ist am Dienstag. Also gehst du Dienstag hin.
Ob und wie im JC der Ausfall von Mitarbeitern geregelt ist, ist nicht dein Problem.

Vermutlich hast du ein Schreiben, i.S.v.
"Ihr nächster Termin ist am... um.... in der Leistungsabteilung bei Herrn/Frau X.

Dazu der Hinweis auf deine Mitwirkungspflichten §§ 60,66 SGB I und das im Falle fehlender Mitwirkung deine Leistungen versagt werden, usw.".

Ich habe kein Schreiben und auch keine mündliche Terminzusage erhalten.
Lediglich auf Checkliste der geforderten Unterlagen steht dass ein Termin nötig sei. Ich habe angerufen um einen Termin zur Antragsabgabe mit Einsicht in geforderten Unterlagen zu erhalten. Aussage war aber dennoch dass ein 2ter Mitarbeiter nicht kann und ob es am nächsten Tag ginge?
Ich vermute mal dass die Terminverienbarung zwecks Einsicht in die geforderten Unterlagen sein soll/muss? Aber ich kann ja den Antrag auch so abgeben ohne Einsicht.
Kann ich auch ohne Termin darauf bestehen dass die Einischt in den gefoderten Unterlagen (Kontoauszüge, Versicherung, Mietvertrag...etc) statt findet?

So wie du dir künftig jedes Stück Papier, welches du im JC abgibst, auf einer Kopie quittieren lässt. So bist du im Zweifel stets auf der sicheren Seite!
Ja. Antrag gegen Quittung abgeben.
Jo, auf jeden
 

Hamburgeryn1

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#6
Ich habe angerufen um einen Termin zur Antragsabgabe mit Einsicht in geforderten Unterlagen zu erhalten. Aussage war aber dennoch dass ein 2ter Mitarbeiter nicht kann und ob es am nächsten Tag ginge?
Regel Nr. 3: Nicht im JC anrufen!
Alles schriftlich machen!

Wenn du da nämlich anrufst, musst du damit rechnen, dass sich immer aufs Neue damit herausgewunden wird,
dass in diesem Monat gar kein zweiter Mitarbeiter erreichbar ist.
Fazit: Dein Antrag wird erst im Folgemonat entgegengenommen, und das JC spart einen Monat AlgII.
Kann ich auch ohne Termin darauf bestehen dass die Einischt in den gefoderten Unterlagen (Kontoauszüge, Versicherung, Mietvertrag...etc) statt findet?
Schnapp dir einen Beistand § 13 SGB X, und gib deine Unterlagen gegen Quittung ab.
Zeitgleich mit dem Löschungantrag (§ 84 SGB X).

Grundsätzlich würde ich sagen
"Ja, das JC muss die geforderten Unterlagen auch ohne Termin einsehen".

Nun sind die JC jedoch bundesweit sehr unterschiedlich organisiert.
Sogar innerhalb der Städte.

In einigen ist es sicherlich möglich kurzfristig alles vorzulegen,
andere sind wie Hochsicherheitstrakte aufgezogen, da geht ohne Termin,
Vorladung und Wachschutz-Patrouillen gar nichts.

Wie es in "deinem" JC zugeht, weiß ich leider nicht.
 

hoomer29

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#7
Ich denke du sollst im Anschluss der Antrags abgebe direkt zum Arbeitsvermittler......gängige Praxis .so selber erlebt bei mir und meiner Frau .der Druck soll ja selbstverständlich sofort in Schwung gebracht werden .
 

HorstHorst

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#8
Regel Nr. 3: Nicht im JC anrufen!
Alles schriftlich machen!

Wenn du da nämlich anrufst, musst du damit rechnen, dass sich immer aufs Neue damit herausgewunden wird,
dass in diesem Monat gar kein zweiter Mitarbeiter erreichbar ist.
Fazit: Dein Antrag wird erst im Folgemonat entgegengenommen, und das JC spart einen Monat AlgII.
Schnapp dir einen Beistand § 13 SGB X, und gib deine Unterlagen gegen Quittung ab.
Zeitgleich mit dem Löschungantrag (§ 84 SGB X). .
HM.. ja würde ich auch gern schriftlich machen, allerdings endet die Abgabe-frist diese Woche und wenn ich das schriflich erfrage und bescheid bekomme ist ja dann schon nächste woche.
Hab schon was mit dem Antragsstellungsdatum gelesen dass es dann rückwirkend zum 1ten des Monats gilt. Andererseits hab ich auch gelesen dass ab Tag der Antragsholung rückwirkend gilt. Was greift hier jetzt?


Grundsätzlich würde ich sagen
"Ja, das JC muss die geforderten Unterlagen auch ohne Termin einsehen".

Nun sind die JC jedoch bundesweit sehr unterschiedlich organisiert.
Sogar innerhalb der Städte.

In einigen ist es sicherlich möglich kurzfristig alles vorzulegen,
andere sind wie Hochsicherheitstrakte aufgezogen, da geht ohne Termin,
Vorladung und Wachschutz-Patrouillen gar nichts.

Wie es in "deinem" JC zugeht, weiß ich leider nicht.
Ja weiß es leider auch nicht, aber vermute dass es alles in dem ein und demselben Raumstattfindet mit Antragsabgabe + alle geforderten Unterlagen.



@ hoomer29, war leider schon bei Antragsholung bei dem JOB-Vermittler. Müsste allerdings nochmals hin, da meiner Meinung nach kein vernünftiges Profiling statt fand. Jedoch bestehe ich darauf bei Antragsabgabe nirgends anders hingehen zu müssen, und dass dies dann mir mittels Terminvorschlag schriflich mitzuzeilen ist.
Ich hab kein Bock mehr dass ich da stänig telefonisch einen Termin erfragen soll.
 

HorstHorst

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#9
MOIN,
kurzes Upgrade:

ich war letzten Montag ohne Termin bei meinem zuständigen JC (der eigentlich von mir vorgeschlagene Termin war Dienstag und der vorgschlagene meines SB's war Mittwoch :icon_laber:)und siehe da es funktionierte auch:icon_hihi:
Danke für eure Infos!

Mein SB' wollte Kopien einiger Dokumente anfertigen.
Da ich mich im Netz eingelesen hatte und ihr mir auch gute Beiträge gepostet habt (hatte bei Antragsabgabe leider keine Paragraphen zur Hand oder Urteile, mein Fehler )
weigerte ich meinem SB Kopieen des Ausweißes, Kontoauszüge und Mietvertrages anzufertigen.
Er bestand jedoch darauf Kopien "Berechnungsrelevanter" Informationen einzelner Seiten des Kontoauszuges und des Mietvertrags anzufertigen und begründete dies mit dem Paragraphen 60 (glaube Mitwirkungspflicht etc) und nannte mir fehlende Mitwirkungspflicht meinerseits, daraufhin gewährte ich Ihm einzelne Passagen davon zu kopieren.

Kontoauszug kopierte er wegen einer Barüberweisung meinerseits, wegen einer Einzahlung mit geliehenem Geld auf mein Giro. Er fertigte davon eine Kopie wo nur der Eingezahlte Betrag zu erkennen ist an.
Er verlangt nun einen Darlehnensvertrag zu sehen (dies wird auch gemacht, denke muss gemacht werden, da die Einzahlung im EK-Zeitraum statt gefunden hat)

Von meinem Mietvertrag fertigte Er eine 6-Seiten Kopie (von gesamt 30 Seiten) an, mit der Begründung dass dies Leistungsrelevant sei zur Berechnung, deshalb müssen diese Kopien angefertigt werden/bzw er es darf und zur Akte gelegt werden muss.
Auf den Kopien war zu sehen:
-Anschrift von mir und meines Vermieters
-Größe und Räume meiner Wohnung
- Anzahl der Bewohner
- Mietbeginn
- Kaltmiete
- Nebenkosten
- Heizkosten
- Kaution
- Unterschriften von mir und meines Vermieters.

Darf er diese Daten wirklich besitzen?
Wenn nein Könnt ihr mir bitte Paragraphen oder Urteile zitieren?
Sonst wird dass wieder mit dem §60 Mitwirkung seitens des JC begründet.


Ausserdem wollte der Kerl Daten zu meinen Eltern, obwohl ich Ü25 bin, mit der Begründung dass dies zur Prüfung eventueller Erbschaften ö.ä zur Berechnung relevant sei. Liegt alles nicht vor.
Muss ich jetzt doch Angaben dazu machen dachte muss ich nicht da ü25?
Hier kam auch wieder seitens des JC's der achso oft erwähnte 60er§ Mitwirkungsblablabla....

Wie sollte ich jetzt handeln?
Bitte um Hilfe
 

HorstHorst

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#10
Habe mir eben noch einmal den Beitrag von Hamburgeryn1 angschaut mit dem Link zu Führung einer Leistungsakte.
Darin ist zu lesen dass Kopien meines Mietvertrags nicht erforderlich sind.
Gibts dazu Urteile oder Paragraphen die man dennen vor de Latz knallen kann?
Dass selbe gilt für Lebensvericherungen, Bausparer, Riester.
Hab vorhin vergessen dass diese Kopien auch angefertigt wurden mit der Begrünudng para60 ist erforderlich. ausserdem noch eine Begründung zu Berechtigung einer Kopie von den eben 3 gennanten Versicherungen; da bei einem der besagten Schriebe der Zinsatz nicht ersichtlich ist , darf eine Kopie angefertigt werden bzw muss, so aussage des SB's.
Kann ich die Beantragung der Löschung der nicht erfordelichen Kopien beantragen? Bzw wie kann ich Vorgehen`?
 

HorstHorst

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#11
Antragsabgabe gehabt, mit kleinem Tohuwabohu

Moin
:icon_mrgreen:

Bei Antragsabgabe auf ALG2 + Miete + Heizung gab es eine kleine Unstimmigkeiten zwischen meinem SB und mir.
Hab hier in einem anderen Thread einige Sachen erfragt, Infos bekommen und auch sonst Informationen hier eingeholt.

Nach meinem Kenntnisstand und der Hinweis auf "Führen einer Leisungsakte" ist der SB nicht berechtigt Kopien nachfolgender Unterlagen anzufertigen:
-Ausweiß
-Kontoauszüge
-Lebensversicherung
-Riester
-Bausparer
-KFZ-Brief
etc...

Ist doch soweit richtig oder`?


Mein SB' wollte Kopien einiger Dokumente anfertigen.
Da ich mich im Netz eingelesen hatte und ihr mir auch gute Beiträge gepostet habt (hatte bei Antragsabgabe leider keine Paragraphen zur Hand oder Urteile, mein Fehler )
weigerte ich meinem SB Kopieen des Ausweißes, Kontoauszüge und Mietvertrages anzufertigen.
Er bestand jedoch darauf Kopien "Berechnungsrelevanter" Informationen einzelner Seiten des Kontoauszuges und des Mietvertrags anzufertigen und begründete dies mit dem Paragraphen 60 (glaube Mitwirkungspflicht etc) und nannte mir fehlende Mitwirkungspflicht meinerseits, daraufhin gewährte ich Ihm einzelne Passagen davon zu kopieren.

Kontoauszug kopierte er wegen einer Barüberweisung meinerseits, wegen einer Einzahlung mit geliehenem Geld auf mein Giro. Er fertigte davon eine Kopie wo nur der Eingezahlte Betrag zu erkennen ist an.
Er verlangt nun einen Darlehnensvertrag zu sehen (dies wird auch gemacht, denke muss gemacht werden, da die Einzahlung im EK-Zeitraum statt gefunden hat)

Von meinem Mietvertrag fertigte Er eine 6-Seiten Kopie (von gesamt 30 Seiten) an, mit der Begründung dass dies Leistungsrelevant sei zur Berechnung, deshalb müssen diese Kopien angefertigt werden/bzw er es darf und zur Akte gelegt werden muss.
Auf den Kopien war zu sehen:
-Anschrift von mir und meines Vermieters
-Größe und Räume meiner Wohnung
- Anzahl der Bewohner
- Mietbeginn
- Kaltmiete
- Nebenkosten
- Heizkosten
- Kaution
- Unterschriften von mir und meines Vermieters.

Darf er diese Daten wirklich besitzen?
Wenn nein Könnt ihr mir bitte Paragraphen oder Urteile zitieren?
Sonst wird dass wieder mit dem § 60 Mitwirkung seitens des JC begründet.

Auch wurden Kopien meiner geforderten Unterlagen wie Bausparer, KFZ-Brief, Lebensversicherung und Riester angefertigt. Auch hier die Begründung seitens des SB's §60 Mitwirkungsblabla .. ausserdem sei er berechtigt einer Kopie von den eben gennanten Schrieben anzufertigen; da bei einem der besagten Schriebe der Zinsatz nicht ersichtlich ist, so die Aussage des SB's.


Ausserdem wollte der Kerl Daten zu meinen Eltern, obwohl ich Ü25 bin, mit der Begründung dass dies zur Prüfung eventueller Erbschaften ö.ä zur Berechnung relevant sei. Liegt alles nicht vor.
Muss ich jetzt doch Angaben dazu machen dachte muss ich nicht da ü25?
Hier kam auch wieder seitens des JC's der achso oft erwähnte 60er§ Mitwirkungsblablabla....
 

Pichilemu

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#12
AW: Antragsabgabe gehabt, mit kleinem Tohuwabohu

Ausserdem wollte der Kerl Daten zu meinen Eltern, obwohl ich Ü25 bin, mit der Begründung dass dies zur Prüfung eventueller Erbschaften ö.ä zur Berechnung relevant sei. Liegt alles nicht vor.
Also das ist nun wirklich absurd. Geht der SB etwa davon aus dass deine Eltern demnächst verrecken?

Deine Eltern haben nichts mit dem JC zu tun und du darfst auch keine Daten über fremde Personen herausrücken.
 

HorstHorst

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#13
AW: Antragsabgabe gehabt, mit kleinem Tohuwabohu

@Picheliemu
Dass dachte ich zunächst auch und war ganz erstaunt als SB sagte dass Sie dennoch diese Daten benötigen, Ende vom Lied war ja dass die mir einen Schrieb mitgaben. Dort war vermerkt dass ich bei Antragsabge vorgesprochen habe und dass diese Daten (wie oben schon erwähnt) erhoben werden sollen da (angeblich) geprüft werden muss ob und in wie weit evtl. Ansrüche auf eventuelle Erbschaften oder ähnlichem bestehen.---> so der Wortlaut auf dem Schrieb. Jedoch ohne jegliche Frist bis wann ich diese Vorzuweißen hätte ...
Hab bis jetzt keine Daten meiner Eltern ab- oder angegeben und bis jetzt kam auch keine Forderung. Wie kann bzw sollte ich vorgehen wenn da mal schrifltich was kommt?

Ausserdem bekam ich vor Bewilligung schon VV. Diese Anhangsblätter von den VV wurden mit einem Schrieb von mir zusammen zum Jobcenter geschickt, wohl gemerkt kann eine zweite Person bestätigen dass diese dort ankammen. Ich schrieb ihnen dass ich mich auf besagte Stellen nicht bewerbe da noch nicht einmal gewiss sei das ich Leistungen erhalte, sprich ich noch keinen Bescheid hatte und wieß auf die EGV hin. Auch beantragte ich Kosten für die Bewerbungskosten in diesem Schrieb.

Ich erhielt keine Antwort. Meinen Bewilligungsbescheid aber und gleich neue VV.
Bei den neuen VV handelt es sich um diese ZAFen.
Wie kann ich diese am besten umgehen?
Wenn nich, was mache ich zuvor, dass Bewerbungskosten etc übernommen werden?

MFG
 
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