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Antragabgabe nach 3 Monaten?

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Nicht offen für weitere Antworten.

R.K.

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#1
Hallo,

ich habe am 1.3.06 bei der ARGE den Antrag für Harz IV abgeholt.Das Datum und die Unterschrift wurde auf dem Schreiben oben rechts vermerkt.Mein Problem ist,das ich bis heute nicht alle meine Unterlagen abgeben konnte (Trennung von meinem Freund,dieser ist weggezogen,über 600km und aus ich sag mal dem Streit heraus bekamm ich meine Unterlagen nicht von ihm).Am Freitag nun kann ich die letzten zwei Dinge abgeben,den aktuellen Kontoauszug (-1300 €) sowie nun auch entlich den Nachweiss über meine Haftpflicht Versicherung des Autos.
Jetzt mache ich mir aber Sorgen das ich nicht alles Nachbezahlt bekomme vom 1.3. an?Ich habe zwar schon beim Bürgerhaus hier angerufen,die Meinten das der Tag der Antragstellung ausschlaggebend ist,und ich bekomme alles Nachgezahlt.Ist dem so?
Habe nun mein gesammten Dispo bei der Bank ausgereizt,mehr geht nicht.
Auf meine Frage vor rund 3 Wochen bei der Sachbearbeiterin ob ich denn alles nachbezahlt bekomme,meinte Sie das wisse sie nicht,weil ja eine ganze Zeit vergangen sei.Aber ich konnte ja nichts machen,ohne Unterlagen.
Auch auf die Frage ob ich ein Vorschuß bekämme,meinte sie das es sowas nicht gibt.Habe ja nun schon 3 Monate keine Miete gezahlt.

Was meint Ihr?

Würde mich über eine Antwort freuen.

Danke schon mal Ramona
 

Quirie

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#2
Ich hatte bei meinem Erstantrag ein vergleichbares Problem.

Mir wurde alles nachgezahlt.
Das Antragsdatum ist entscheidend.
 

Gast

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#3
Hier gilt § 37 SGBII


(1) Die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende werden auf Antrag erbracht. ;)

(2) Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende werden nicht für Zeiten vor der Antragstellung erbracht. Treten die Anspruchsvoraussetzungen an einem Tag ein, an dem der zuständige Träger von Leistungen nach diesem Buch nicht geöffnet hat, wirkt ein unverzüglich gestellter Antrag auf diesen Tag zurück.

Also kriegst dujeden Cent nachgezahlt, wenn du hilbedürftig im Sinne des § 9 SGBII bist.
 

R.K.

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#4
Hallo,

danke für die schnelle Antwort,da bin ich schon etwas beruhigt.Aber wie ist das nun,denn ich gebe ja diese Woche Freitag die letzten zwei wichtigen Unterlagen erst ab,angeblich bekommt man kein Vorschuß,ich habe aber absolut kein Geld mehr.Heute hat mir meine Mam schon 100 € gegeben,aber das kann es doch net sein.Hat man ein Recht auf Vorschuß?Ich meine die können das doch dann bei der Überweisung gleich wieder abziehn.

R.
 

Gast

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#5
Wenn du hilfebedürftig im Sinne des SGBII bist und keinerlei Geld oder Vermögen mehr besitzt, stellst du schriftlich einen Antrag auf Vorschuss gemäß § 42 SGBI, weise darauf hin, dass du deinen Antrag vor 3 Monaten abgegeben hast :!:
 

kalle

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#6
Auf unserer Portalseite kannst Du unter Downloads einen Antrag auf Vorschuß herunterladen. Den brauchst Du dann nur noch ausfülle und dort hin mitnehmen.
Gebe den persönlich ab und lass Dich nicht abwimmeln. Die Arge ist verpflichtet, Dir einen entsprechenden Vorschuß zu geben.
Früher hat die AfA gerne zum Sozialamt geschickt in solchen Fällen, aber das gibbet ja nich mehr. Die Arge hat die Stelle übernommen und muß in Notlagen sofort helfen.
 

R.K.

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#7
So,heute nun bekomme ich bescheid,dass mir das Geld NICHT nachgezahlt wird.Ich habe den Antrag am 1.3. abgeholt,ihn aber aus oben genannten Gründen erst am 4.5. abgeben können,da ich an meine Unterlagen nicht ran kam.Ich bekomme es nicht,weil ich ich hätte den Antrag in einer angemessen Frist (maximal 4 Wochen) wieder hätte abgeben müssen,zur Not ohne die Unterlagen,die hätte ich nachreichen können.
So,nun werden mir einfach mal so 1200 Euro vorenthalten.
Habe gesagt das der Tag der Antragstellung zählt,nicht der Tag der Abgabe.Da meinte die frau nur das sie das zu entscheiden habe und es nicht bewilligt.
Darauf hin bin ich ins Bürgerhaus gegangen,da bekommt man kostenlose Rechtsbeatung.Nachdem ich mein Problem geschildert habe(5 Mieten nicht gezahlt und 1300 Euro Dispo ausgeschöpft) hat sich der nette Herr persönlich ans Telefon gesetzt um mit der Arge zu sprechen.Ich habe nun gerade den Anruf bekommen von ihm,dass es laut der Arge dabei bleibt,ich bekomme das Geld nicht nachgezahlt und er meinte auch wenn ich in Wiederspruch gehe sieht es net gut aus.

Gibts hier jemand der Anwalt ist,es muss doch eine eindeutige Rechtssprechung für sowas gehn.Es geht hier um 1200 Euro,das ist viel Geld für mich.

Danke schon mal für die Antworten

:cry:
 

Nov

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#8
R.K. sagte :
(5 Mieten nicht gezahlt und 1300 Euro Dispo ausgeschöpft) :cry:
Die erste Frage die Du wahrscheinlich stellen lassen mußt, wird sein wieso Du 5 Mieten nicht bezahlst be eine Antragsstellung am 01.03.2006! Vieleicht wirst Du auch noch die Frage beantworten müssen wo für Du denn die 1300 Dispo ausgegeben hast in dieser kurzen Zeit? Na ja ich denke mal da hast Du sicher ein Problem da Dir unter umständen Mitschuld an Deiner Situation zugerechnet wird! Außerdem wenn Dein ExFreund Deine unterlagen nicht rausgerückt hat hättest Du sie ir auch per verfügung holen können oder zu mindest schriftlich anmahnen per Einschreiben ( zur beweißkraft)
 

R.K.

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#9
1300 Euro ausgeben vom 1.3 bis genau heute,dass ist net viel,ich meine das mit Benzin,200 Euro Haftpflicht für Auto,44 Euro ADAC,86 € Aso/Tüv 78 € Rückzahlung an AA,Laufende Kosten wie Internet und so,na und im Monat brauch ich rund 150 für lebensmittel.
Also meinste hab ich keine Chance an das Geld zu kommen?

Eine teilweise Mitschuld streite ich ja net ab,aber dafür gleich soviel Geld einbehalten,is das net ein wenig übertrieben?
 

Nov

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#10
R.K. sagte :
1300 Euro ausgeben vom 1.3 bis genau heute,dass ist net viel,ich meine das mit Benzin,200 Euro Haftpflicht für Auto,44 Euro ADAC,86 € Aso/Tüv 78 € Rückzahlung an AA,Laufende Kosten wie Internet und so,na und im Monat brauch ich rund 150 für lebensmittel.
Also meinste hab ich keine Chance an das Geld zu kommen?

Eine teilweise Mitschuld streite ich ja net ab,aber dafür gleich soviel Geld einbehalten,is das net ein wenig übertrieben?
Also ich vertrete die Meinung das mir der erhalt meiner Wohnung wohl vorgeht als TÜV usw also würde ich mich nicht wundern wenn der/die entsprechende SB nicht mitspielt ich denke mal das Du damit schlechte Karten hast!
Aber wie gesagt jeder legt seine Prorietaten anders
 

R.K.

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#11
Es geht ja net darum wo mein Dispo geblieben ist,denn selbst wenn ich 2000 Euro plus auf dem Konto hätte müsste ich das Geld bekommen.Überall lese ich das der Tag der Antragstellung ausschlag gebend ist,nicht der Tag der Abgabe.Klar ist es eine lange Zeit dazwischen,aber es hat sich ja nichts an meinen finanziellen Mittel zum positiven verändert.Auch wenn ich keine Mietschulden hätte,kein Minus auf dem Konto,das Geld steht mir zu.
Jemand der eine Arbeit ablehnt bekommt glaub ich 30 Prozent gestrichen,ich verstoße gegen kein eindeutig geschriebenes Gesetz und da wird mal so einfach gesagt das 1200 Euro einbehalten werden.
Es muss doch ein Gesetz geben wonach die sich zurichten haben.
Es ist eine lange Zeit,nur wenn ich nicht weiss wo meine Unterlagen sind,ich alles über meine ehemaligen Schwiegereltern klären muss,ich mit meinem Auto nicht einfach mal so 600 km nach BW fahren kann,ohne Tüv und ohne Kfz Steuern gezahlt zu habe,dann finde ich das es doch eindeutig ersichtlich ist das ich in der Beziehung einfach ein wenig Pech hatte.
Da können die net einfach sagen sie bekommen nix.

Also bitte,es muss doch ein eindeutigen Rechtsspruch geben,ab wann wird Alg II gezahlt.
 

Nov

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#12
R.K. sagte :
1300 Euro ausgeben vom 1.3 bis genau heute,dass ist net viel,ich meine das mit Benzin,200 Euro Haftpflicht für Auto,44 Euro ADAC,86 € Aso/Tüv 78 € Rückzahlung an AA,Laufende Kosten wie Internet und so,na und im Monat brauch ich rund 150 für lebensmittel.
Also meinste hab ich keine Chance an das Geld zu kommen?

Eine teilweise Mitschuld streite ich ja net ab,aber dafür gleich soviel Geld einbehalten,is das net ein wenig übertrieben?
Also ich vertrete die Meinung das mir der erhalt meiner Wohnung wohl vorgeht als TÜV usw also würde ich mich nicht wundern wenn der/die entsprechende SB nicht mitspielt ich denke mal das Du damit schlechte Karten hast!
Aber wie gesagt jeder legt seine Prorietaten anders
 
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#13
Lehrgeld !!!!

@ R.K.

das Leben ist kein bunter Kinderteller.
das ist wohl das erstemal das ich das so deutlich sage, aber was ist den das für ne Geschichte ??

das nennt mann schludern.
Und ich habe voll den Alarm gemacht weil ich den Antrag erst wieder 2 Wochen später abgeben sollte!!!!!!

Bei aller Liebe aber du möchtest etwas von denen. :motz: :motz:

Wenn du deine beruflichen ambitionen genau so handhabst wie die Geschichte bei der Arge dann wird nie wieder etwas funktionieren.

So und nun können alle schimpfen über mich aber jetzt mal ganz ehrlich,
demnächst kommt noch einer und weint rum weil die Arge nicht zu ihm nach hause gekommen ist und ihn gefragt hat ob er geld haben möchte?

Michael
 

Arco

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#14
@ R.K.

so ganz unrecht hat da Michael nicht mit dem was er geschrieben hat.

Aber das wird dir nichts nützen seine kleine Schelte....

Nun willst du eine Antwort auf deine Frage " können die das ? " - und meine Antwort lautet, ja ! ! !

Wenn du ohne in der Zwischenzeit bei der Arge Bescheid zu geben warum du den Antrag nicht abgeben kannst, also in der Zeit vom 1.3. bis zum 4.5.06 ! ! also 2 Monate ! ! - dann ist die Arge davon ausgegangen das du keinen Antrag stellen willst. Und da die nicht dauernd nachsehen welche Anträge noch nicht zurück sind, ist das für die 2 Monate später ein Neuantrag....

Und das ist leider richtig soooooo.

Selbstverständlich kannst du dagegen Widerspruch einlegen - was dabei rauskommt :pfeiff: :pfeiff:

Wenn du denen allerdings mitgeteilt hast das du den Antrag wegen .... nicht abgibst, sieht die Sache ein wenig anders aus - wobei immer noch die Frage im Raum steht, warum du den Antrag nicht ohne die fehlenden Belege abgegeben hast.

Also im Grunde hast du dir das leider selber zuzurechnen :cry:
 
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