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Antrag zu einer Umschulung schreibe

MrRast

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Guten Tag alle zusammen,

Ich bin neu im Forum hier, und wollte euch um rat bitten Zweckes meines Umschulungswunsche.
Zu mir ich bin 26 Jahre habe meine Berufsausbildung zum Bäcker 2009 abgeschlossen und möchte mich jetzt komplett neu orientieren da ich in meinem erlernten Beruf absolut nicht mehr glücklich bin, da es mir einfach nicht liegt und mir keinen Spaß macht und ich auch leichte Probleme beim laufen habe.
Ich habe bereits im Dezember bei der Agentur für Arbeit ein Gespräch gehabt zwecks einer Umschulung in den Tourismus Bereich da ich fliesend Englisch spreche und mich der Tourismus Bereich sehr interessiert.
Jetzt 4 Monate später muss ich sagen bin ich richtig verzweifelt und enttäuscht. Ich renne seit Januar von Arzt zu Arzt da meine Sachbearbeiterin zu mir sagt eine Umschulung wird nur genehmigt wenn ein Ärztliches Gutachten vorliegt. Das kann doch nicht sein.
Dann habe ich Eigeninitiative ergriffen und mir Praktikums, Stellenangebote, und Schulen gesucht und auch ein Praktikum absolviert und zusagen bekommen für eine Schulische Ausbildung und für eine betriebliche Ausbildung im Tourismus Bereich, WENN ich eine Umschulung genehmigt bekomme.
Als ich das meiner Sachbearbeiterin erzählt habe meinte diese nur, das ändert nichts ohne das der Arzt sagt ich kann den Beruf Bäcker nicht mehr ausführen bekomme ich keine Umschulung genehmigt Punkt, da auf dem Arbeitsmarkt genug stellen zu Verfügung stehen.
Das kann doch nicht sein.

Jetzt habe ich des Öfteren gelesen ich solle einen Schriftlichen Antrag stellen. Leider habe ich von den Paragrafen und den Gesetzten nicht so große Ahnung, und hoffe ihr könnt mir da helfen was ich dort rein schreiben kann.

Und habt vielleicht noch ein paar mehr Tipps bereit für mich.

Vielen dank schon mal für jeden tipp.
 

Dark Vampire

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Zum beantragen musst du entweder nen Zweizeiler schreiben damit du eine schriftliche Antwort bekommst oder eben gleich den Antrag "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben" ausfüllen und abgeben.Formulare dürftest im Netz finden.

Aber so ganz unrecht hat die SB nicht, nur weil dir die Arbeit nicht "gefällt" gibt es keine Umschulung und leichte Laufprobleme sollten schon so gravierend sein dass es die Ärzte befürworten für eine Umschulung in eine eher sitzende Tätigkeit.Tun sie das nicht , scheint es wohl nicht ganz so schlimm zu sein.
 

Lilastern

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ch bin neu im Forum hier, und wollte euch um rat bitten Zweckes meines Umschulungswunsche.
Hast du sich schon einmal beim Rententräger informiert, ob die eventuell als Kostenträger in Frage kommen?
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

erst mal herzlich willkommen.:smile:

Ich renne seit Januar von Arzt zu Arzt
Und was haben die gesagt?

Es ist leider wirklich so, dass eine Umschulung eine Kann-Leistung ist. Wenn Du noch dazu einen Beruf gelernt hast, für den der Stellenmarkt gut aussieht, dann stehen die Chancen auf eine Umschulung sehr, sehr schlecht.

Du bräuchtest wirklich irgendeine Krankheit wegen der Du als Bäcker nicht mehr arbeiten kannst. Ansonsten sehe ich leider schwarz für Deinen Antrag.

"Antrag auf Leistungen zur Teilhabe" kann nicht schaden, aber der wird auch nur bewilligt, wenn man krank ist und wegen der Erkrankung dauerhaft bestimmte Tätigkeiten nicht mehr ausführen kann.

Was mir noch einfällt (ich weiß ja nicht, was für Probleme beim Laufen Du hast): Du musst nicht JETZT nicht mehr in der Lage sein, den Beruf des Bäckers auszuüben. Es würde genügen, wenn ein Arzt Dir bescheinigt, dass in absehbarer Zeit Du gesundheitliche Schäden davon tragen wirst, wenn Du weiterhin als Bäcker arbeitest.
 

MrRast

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Hallo,

erst mal herzlich willkommen.:smile:



Und was haben die gesagt?

Es ist leider wirklich so, dass eine Umschulung eine Kann-Leistung ist. Wenn Du noch dazu einen Beruf gelernt hast, für den der Stellenmarkt gut aussieht, dann stehen die Chancen auf eine Umschulung sehr, sehr schlecht.

Du bräuchtest wirklich irgendeine Krankheit wegen der Du als Bäcker nicht mehr arbeiten kannst. Ansonsten sehe ich leider schwarz für Deinen Antrag.

"Antrag auf Leistungen zur Teilhabe" kann nicht schaden, aber der wird auch nur bewilligt, wenn man krank ist und wegen der Erkrankung dauerhaft bestimmte Tätigkeiten nicht mehr ausführen kann.

Was mir noch einfällt (ich weiß ja nicht, was für Probleme beim Laufen Du hast): Du musst nicht JETZT nicht mehr in der Lage sein, den Beruf des Bäckers auszuüben. Es würde genügen, wenn ein Arzt Dir bescheinigt, dass in absehbarer Zeit Du gesundheitliche Schäden davon tragen wirst, wenn Du weiterhin als Bäcker arbeitest.

Der eine Arzt hat wegen meinem Bein noch keine Diagnose gefunden deshalb renne ich ja von Arzt zu Arzt das ich mal weis was da los ist. Denn nach längerer Zeit habe ich echt schmerzen.
 
Mitglied seit
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Als wenn jeder Berufstätige wegen Schmerzen eine Umschulung bewilligt haben möchte können wir den Sozialstaat schliessen,da keine Gelder mehr für die Renten mehr vorhanden sind.
Hier in diesem Forum gibt es sicherlich viele denen eine Umschulung zu stehen würde,weil die Tagtäglich schmerzen haben.Aber selbst diese bekommen eine Umschulung nicht bewilligt.
 

MrRast

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Als wenn jeder Berufstätige wegen Schmerzen eine Umschulung bewilligt haben möchte können wir den Sozialstaat schliessen,da keine Gelder mehr für die Renten mehr vorhanden sind.
Hier in diesem Forum gibt es sicherlich viele denen eine Umschulung zu stehen würde,weil die Tagtäglich schmerzen haben.Aber selbst diese bekommen eine Umschulung nicht bewilligt.
Eigentlich wollte ich einen Ratschlag haben oder eine Idee zur Hilfe und keine spitzen Bemerkungen.
 
E

ExitUser

Gast
Eigentlich wollte ich einen Ratschlag haben oder eine Idee zur Hilfe und keine spitzen Bemerkungen.
schweizer hat aber leider Recht. Es muss schon wirklich was chronisches sein, das sich nicht mehr bessern wird und weswegen Du als Bäcker nicht mehr arbeiten kannst. Oder es muss was sein, das jetzt noch nicht so schlimm ist, sich aber wegen Deines Berufes dann verschlimmern wird und vielleicht chronisch werden und dann zur Berufs- wenn nicht sogar Erwerbsunfähigkeit führen.

Es ist leider so. Nur weil man sagt, man hat Schmerzen, bekommt man keine Umschulung. Da muss eine Diagnose her, aus der hervorgeht, dass Du bei der Arbeit starke Schmerzen hast und diese bei einer anderen Arbeit nicht hättest.

Das spielt nämlich auch noch eine Rolle@schweizer: Jemand, der leider sowieso immer Schmerzen hat, bekommt leider tatsächlich seltenst eine Umschulung. Voraussetzung dafür ist, dass man den dann neu erlernten Beruf dann auch trotz Krankheit noch viele, viele Jahre ausüben kann. Und wenn jemand immer Schmerzen hat, dann hilft natürlich auch eine Umschulung nicht viel, wenn im neuen Beruf dann auch ständig Schmerzen da sind und man sich krankschreiben lassen muss oder zur Arbeit quälen.
 
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