Antrag Wohngeld - Mindesteinkommen aus Sparvermögen (1 Betrachter)

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Sachverhalt: Ich bin ein 27-jähriger Student, vom 01. April bis 30. September war ich wegen Krankheit vom Studium beurlaubt und habe in dieser Zeit ALG II bezogen. Seit 1. Oktober studiere ich wieder und bin daher auch nicht mehr ALG II berechtigt.

Nun würde ich gerne Wohngeld beantragen, bin mir aber noch unschlüssig, wie ich das am besten anstelle. Wohngeld berechtigt bin ich, da mir dem Grunde nach kein BAföG mehr zusteht.

Im Moment habe ich kein Einkommen und lediglich ein Vermögen von einigen wenigen Euros auf dem Girokonto.

Meine monatliche Kaltmiete beträgt 215,- Euro sowie 60,- Euro für Nebenkosten (da sind die Heizkosten schon mit drinnen).

Das Mindesteinkommen wären dann in meinem Fall also 374 Euro + 275 Euro Warmmiete + 77,90 Krankenkasse inkl. Pflegeversicherung = 726,90 Euro, davon 80% sind 581,52.

Auf 12 Monate gerechnet wären das 6978,24 Euro. Eine Bekannte wäre bereit, mir dieses Geld als zinsfreies Darlehen/eventuell sogar als Schenkung zur Verfügung zu stellen, damit ich Wohngeld beantragen kann.

Wird dieses Darlehen/Schenkung dann als Einkommen angerechnet? Am besten wäre es, wenn es nur zu meinem Vermögen aber nicht zum Einkommen gezählt wird. Dann könnte ich diese 7000 Euro hernehmen um während der Zeit meinen Lebensunterhalt zu bestreiten und würde laut Wohngeldrechner 249,00 Euro monatliches Wohngeld bekommen.

Wenn man die 581,52 Euro dagegen als monatliches Einkommen berücksichtigt, stehen mir dagegen nur 104,00 Euro an Wohngeld zu.

Der Differenzbetrag von monatlich 145,- Euro wäre zur Sicherung meines Lebensunterhalts äußert wichtig. Ich wäre also sehr dankbar, wenn Ihr mir hier mit ein paar Tipps/Hinweisen weiterhelfen könnt :)
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Tangled,

da wirst wohl ein Problem bekommen:

Nachweis der Einnahmen
(1) Wenn sich bei der Ermittlung des Jahreseinkommens unter dem sozialhilferechtlichen Bedarf liegende Einnahmen ergeben, sind die Angaben des Antragstellers besonders sorgfältig auf Glaubhaftigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen. Die Angaben können glaubhaft sein, wenn die hiernach zur Verfügung stehenden Einnahmen zuzüglich eines zu leistenden Wohngeldes 80 vom Hundert des sozialhilferechtlichen Bedarfs erreichen. "
Die Wohngeldstelle könnte deinen Lebensunterhalt als nicht gesichert ansehen und somit
deinen Antrag ablehnen.

Aber bitte warte noch ab, es kommen noch Wortmeldungen.

Und schau hier mal rein:

https://www.wohngeld.de/wohngeld.de_neu/portal/dokumente/kurzinformation.pdf


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