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Antrag per Post eingereicht

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Nicht offen für weitere Antworten.

medicmania

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#1
Hallo,

ich habe mal wieder ein Problem. Meine Sachbearbeiterin hat mir gesagt, ich kann den Weiterbewilligungsantrag per Normalpost oder per Fax einreichen, das würde genügen. Ich war also bei meiner Mutter, die für mich dann den Antrag mit zwei Zeugen in den Briefkasten gesteckt hat. Angeblich hatten die bei der arge aber den Antrag nicht bekommen. Jetzt sitze ich auf dem trockenen, ich habe eine Lücke von 3 wochen drin. Ich habe auch Widerspruch eingelegt, aber gehört habe ich nix. Ich bin totunglücklich, denn inzwischen würden die Mäuse in meinem Kühlschrank verhungern :(

Was kann ich noch machen?
 

Martin Behrsing

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#2
Damit gibt es ja nun TZeugen. Sollte nicht bezahlt werden, kannst du beim Sozialgericht einen Eilantrag stellen, damit die ARGE zur sofortigen Zahlung verpflichtet wird.
 

Nustel

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#3
Niemals auf diesem Weg der Arge etwas zukommen lassen.
Immer persönlich abgeben und bestätigen lassen.

Gibt allerdings genügend zu lesen darüber im Forum.

Ich würde da persönlich mit Beistand in der Arge erscheinen. Schnellstens.
 

medicmania

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#4
War ich doch schon, ich wurde nicht vorgelassen und habe erneut den Antrag ausgefüllt.
 

Paolo_Pinkel

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#5
Hallo,

ich habe mal wieder ein Problem. Meine Sachbearbeiterin hat mir gesagt, ich kann den Weiterbewilligungsantrag per Normalpost oder per Fax einreichen, das würde genügen.

Ja, das ist leider das Problem mit Aussagen von Mitarbeitern der ARGE. Wenn das alles so einfach und reibungslos funktionieren würde, wie man vorgaukelt, wären die Probleme mit dieser Behörde auch nicht so groß und zahlreich.

Ein Antrag sichert deine Existenz. Wenn auch nur geringfügig. Deshalb solltest du dir auch Gedanken machen wie man sowas am besten und nachweislich abgibt.

Andere User haben dir bereits schon diesbezüglich geantwortet. Es gibt viele Wege die nach Rom führen. Allerdings sind nicht alle sicher. Die ARGE lässt nichts unversucht um sich ihrer Verantwortung zu entziehen. Du mußt versuchen diesen Leuten so wenig Anlaß wie möglich dazu zu geben.

Folgende Möglichkeiten hast du:

- Per Post. Das ist eine der unsichersten Varianten, weil die Zustellung nicht belegbar ist und sich die ARGE rauswinden kann indem sie einfach behauptet, dass sie den Antrag nie erhalten hätten. Somit spielt sie den Ball zurück und verlangt von dir, dass du einen Nachweis über den Zugang erbringst. Diesen hast du, sofern kein Zeuge dabei war, nicht.

- Per Einschreiben. Damit dokumentierst du nur, dass du irgendwas in einen Umschlag gesteckt hast und per Einschreiben verschickt hast. Weiter geht es dann wie oben beschrieben.

- Per Einschreiben mit Rückschein. Hier bekommst du als Nachweis einen Rückschein den die ARGE oder der Postbevollmächtigte beim Empfang quittieren muss. Aus ARGE-Sicht hast du einen Nachweis über den Zugang, jedoch nicht das auch der besagte Inhalt drin war. Sofern keine Zeugen den Versand und den Inhalt bezeugen können stehst du wie oben beschrieben dar.

- Per Fax. Ähnlich wie beim Einschreiben mit Rückschein. Ein Faxprotokoll dokumentiert nur, dass für eine gewisse Zeit eine Verbindung zu einem Zielgerät bestand. Mehr aber auch nicht. ARGE könnte behaupten, dass du nur leere Seiten geschickt hast.

Wie du siehst ist es nicht ganz einfach. Es hängt aber auch von der ARGE ab. Generell muß man, wie du nun selber siehst, mit allem rechnen. Eine Veriante wäre, dass man den Antrag durch ein Bürgerbüro, Rathaus, Gericht usw. weiterleiten und sich dies dukomentieren lässt. Am besten im Beisein von Zeugen.

Alternativ könnte man auch ein "Päckchen" per Einschreibe mit Rückschein und ein weiteres per Fax schicken. Wichtig dabei ist, dass ein oder mehrere Zeugen den Vorgang und den Inhalt der Dokumente bezeugen. Das beide Versuche erfolglos sind ist zum einen sehr unwahrscheinlich und zum anderen unglaubwürdig, sofern ein SG darüber entscheiden muß.


Ich war also bei meiner Mutter, die für mich dann den Antrag mit zwei Zeugen in den Briefkasten gesteckt hat. Angeblich hatten die bei der arge aber den Antrag nicht bekommen. Jetzt sitze ich auf dem trockenen, ich habe eine Lücke von 3 wochen drin. Ich habe auch Widerspruch eingelegt, aber gehört habe ich nix. Ich bin totunglücklich, denn inzwischen würden die Mäuse in meinem Kühlschrank verhungern :(

Was kann ich noch machen?

Eine Möglichkeit kannst du hier nachlesen.
Gruss

Paolo
 

medicmania

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#6
hi ihr da draussen,

also ich habe Widerspruch eingelegt. Ich habe ja Zeugen, das meine Mam den Brief abgeschickt hat.

Ich bin echt traurig, wie unfair die von der Arge sind, und die einem das bischen was man bekommt, auch noch mit allen Mitteln die denen zur Verfügung stehen, verwehrt. Die tun so als ob sie die Kohle aus der eigenen tasche dazu legen müssen. Ich würde lieber gestern als übermorgen auf deren Kohle verzichten können, aber geht ja nicht :((((((

Güsse an alle aus dem Forum, bin froh euch gefunden zu haben!!!!!
 

Hartzi09

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25 Mai 2009
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#7
hi ihr da draussen,

also ich habe Widerspruch eingelegt. Ich habe ja Zeugen, das meine Mam den Brief abgeschickt hat.

Ich bin echt traurig, wie unfair die von der Arge sind, und die einem das bischen was man bekommt, auch noch mit allen Mitteln die denen zur Verfügung stehen, verwehrt. Die tun so als ob sie die Kohle aus der eigenen tasche dazu legen müssen. Ich würde lieber gestern als übermorgen auf deren Kohle verzichten können, aber geht ja nicht :((((((

Güsse an alle aus dem Forum, bin froh euch gefunden zu haben!!!!!


Hallo,

zeugen dafür, das deine Mutter den Brief in den Briefkasten der Dt. Post eingeworfen hat, birngen in dieser Sache leider nichts, da du hier in der Beweispflicht bist, das der Antrag auch tatsächlich der ARGE zugegangen ist.

Sagt diese sie habe keinen Antrag per Post von dir erhalten, so musst du also beweisen das diese den doch erhalten habe, was bei normaler Versandart als Brief nicht machbar ist.

Gleiches gilt übrigens auch umgekehrt.

Solche Anträge und Anträge überhaupt, gibt man immer persönlich bei der ARGE ab, und lässt sich deren Erhalt auch Quittieren, damit du dann auch nachweisen kannst, das alles angekommen ist und wann.
 

Arania

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#8
Ausserdem hilft da kein Widerspruch gegen was denn? Da hilft nur nochmals persönlich einen Antrag stellen und der sollte als eilig deklariert sein, und ohne Vorschuss solltest Du nicht nach Hause gehen
 

lupe

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#9
Ich hab meine Anträge immer per Post (einfacher 55 Cent Brief), selber dort in den Briefkasten od. die "Rote Tonne" geworfen. Hatte nie Probleme! Der einzige Zeuge bei "diesem Russischen Roulette" war ich selber.

@ paolo von der Pinkel..
- Per Einschreiben mit Rückschein. Hier bekommst du als Nachweis einen Rückschein den die ARGE oder der Postbevollmächtigte beim Empfang quittieren muss. Aus ARGE-Sicht hast du einen Nachweis über den Zugang, jedoch nicht das auch der besagte Inhalt drin war. Sofern keine Zeugen den Versand und den Inhalt bezeugen können stehst du wie oben beschrieben dar.
Kostet einen Hartzer ein Haufen Geld...Davon könnte man 2 Tage essen.
 
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