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Antrag auf Weiterbewilligung der Rente

Ines2003

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#1
Hallo,
meine EM Rente läuft aus, den Antrag auf Weiterbewilligung habe ich schon bekommen und Ausgefüllt, nur bei der Selbsteinschätzung habe ich ein Problem, es geht um die Frage, wie sich die Beschwerden im täglich Leben Auswirken, ich habe dazu einen paar Zeilen geschrieben, könnt Ihr mir evtl sagen, ob der Text so geht, oder ob ich noch etwas ändern müsste.

Soll kein plädoyer für oder gegen die Rente sein, ich möchte nur, das meine Beschwerden und Einschränkungen auch durch die Rentenversicherung richtig erkannt werden.



Durch meine Erkrankung ist es mir leider nicht so möglich wie ich es gerne hätte, am Arbeits, Gesellschaftlichen und Sozialen Leben teilzunehmen.

Es ist für mich im Moment unmöglich, mit andren Menschen, zusammen zu Arbeiten, schon der Gedanken daran, beim Antritt einer Artbeistelle in ein bestehendes Team einzutreten, macht mich schon nervös.
Auch der Besuch eines Kinos ist für mich zur Zeit unmöglich, dies versuchte ich nämlich vor ein paar Wochen, doch leider hat es nicht funktioniert.
Durch die vielen Menschen auf engen Raum bekam ich seit langen wieder eine Panikattacke, davor war ich seit Monaten anfallsfei, was die Panikattacken betrifft.

Ich fühle mich in der Gegenwart von Menschen, vor allem von solchen in Meinen Alter oder Jünger unwohl, bekomme Angst und meide deshalb solche Situationen, gehe z.B nicht ins Schwinnbad oder zu Konzerten, was aber nicht heißt, das ich mich den ganzen Tag zu Hause einschließe.
Ich gehe ganz normal im Supermarkt einkaufen, gehe Spazieren, ehrenamtlich bin ich seit 2007 beim THW tätig, dort habe ich die Probleme nicht, was daran liegt, das ich die meisten Kollegen schon seit Jahren kenne.

Ich arbeite Aktiv an meiner Genesung, habe wie ich finde schon viel erreicht, das letzte Stück bezüglich der Angst vor Menschen werde ich sicherlich in Ruhe und mit meinen Ärzten auch noch in den Griff bekommen.

Die Geschilderten Probleme klinken für einen Außenstehende, der nicht betroffen ist, sich nicht mit psychologischen Erkrankungen auskennt, wie ein Witz, aber für mich als Betroffenen ist es ein schwer zu bewältigendes Hinterniss, an deren Überwindung ich aber aktiv Arbeite.

Die Bewilligung der Rente hat mir sehr gut getan, so bin ich bis auf die eine geschilderte Ausnahme im Kino Frei von Panikattacken, es gilt noch die Angststörung und die soziale Phobie in den Griff zu bekommen.

Es ist immer scher, die Beschwerden und Einschränkungen in Worte zu fassen, aber ich hoffe ich konnte Ihnen meine Probleme verständlich schildern.
 

EMRK

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#2
Eine stichpunktartige Schilderung wäre besser.

PS: Bitte auf das Wesentliche konzentrieren. Du schweifst ab.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Die Selbsteinschätzung brauchst du nicht ausfüllen wenn du nicht willst! Das ist freiwillig

Da entstehen dir keinerlei Nachteile! Wichtig ist das dein Arzt hinter dir steht und die Weiterbewilligung der Rente als notwendig ansieht wenn sich dein Gesundheitszustand nicht gebessert/geändert hat wenn die DRV bei ihm anfragt!




liesa
 

Doppeloma

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#4
Hallo Ines2003,

kann ich nur zustimmen, den Bogen nicht auszufüllen, weil es nicht notwendig ist für sich selber "in die Glaskugel" schauen zu wollen.

Soll kein plädoyer für oder gegen die Rente sein, ich möchte nur, das meine Beschwerden und Einschränkungen auch durch die Rentenversicherung richtig erkannt werden.
Wenn die nicht mehr verlängern wollen, interessiert ganz sicher nicht wie du selber deinen Zustand und deine gesundheitliche Zukunft "eingeschätzt" hast ... vergiss es ganz einfach.

Habe letztes Jahr auch verlängert und diesen Bogen freundlich ignoriert, hatte auch keine aktuellen Befunde mitgeschickt, was sinnvoll wäre wenn du welche hast (Kopien natürlich nur), die bei der DRV noch nicht vorliegen.

Bei mir gab es noch nichts Neues, also habe ich nur die Fragen (im Antrag) beantwortet, unterschrieben, abgeschickt und zu meinem großen Erstaunen bekam ich nach einer Woche schon den Bescheid ... verlängert ohne weitere Befristung bis zur Altersrente ...

MfG Doppeloma
 

Ines2003

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#5
Hallo,
vielen Dank, das heißt ich muß en Selbsteinschätzungsbogen R215 den ich erhalten habe nicht zurück senden?

Habe dann noch eine Frage zur Befundanforderung, die Formulare die ich erhalten habe, habe ich an meinen Arzt weitergleitet, sendet dies nun die Unterlagen direkt an die DRV oder an mich?
Im Brief steht, das ich die Befundunterlagen zusammen mit dem Antrag auf Weiterbewilligung einreichen soll.

EDIT: Fragen beantwortet, Danke.

@ Doppeloma
Ich sende also nur den Antrag auf Weiterbewilligung zurück, den Befund, sollte mein Arzt diesen ausfüllen kann er dann an die DRV senden.
Ist das s richtig?
 

Doppeloma

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#6
Hallo Ines2003,

@ Doppeloma
Ich sende also nur den Antrag auf Weiterbewilligung zurück, den Befund, sollte mein Arzt diesen ausfüllen kann er dann an die DRV senden.
Ist das s richtig?
kommt drauf an, wie du mit deinem Arzt dazu verblieben bist, ich hatte solche Anforderungen nicht dabei.

Nur den blanken Antrag auf Verlängerung der EM-Rente und diesen "Selbsteinschätzungsbogen" ... nein den habe ich nicht ausgefüllt und auch nicht zurück geschickt ... steht doch drauf, dass es freiwillig ist den auszufüllen.

Da sind so viele Fragen drauf, deren Bedeutung man gar nicht abschätzen kann wenn man die beantwortet, den leeren Bogen braucht man dann auch nicht mitschicken, die haben sicher noch genug davon bei der DRV ... :biggrin:

Meine EM-Rente lief ja erst gut 6 Monate (gerichtlicher Vergleich), da wurde nicht nach ärztlichen Unterlagen verlangt und ich hatte auch keine.

Sonst hätte ich Kopien beigefügt ... wenn du Formulare für deinen Arzt bekommen hast, dann stand ja sicher auch drauf wie das laufen soll ... :icon_kinn:

Ich persönlich hätte mir dann die fertigen Berichte abgeholt (für meine private Akte kopiert), damit ich auch weiß was meine Ärzte da für die DRV geschrieben haben und dann mit in den Brief mit dem Antrag getan.

Muss jeder selber wissen, bis die Ärzte was zur DRV schicken kann auch manchmal dauern und man weiß dann nicht, was sie geschrieben haben ... so wäre alles auf einmal da ... und bitte dann per Übergabe-Einschreiben an die DRV schicken, damit es nicht verloren gehen kann ... :wink:

MfG Doppeloma
 

Homer450

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#7
Hallo,
vielen Dank, das heißt ich muß en Selbsteinschätzungsbogen R215 den ich erhalten habe nicht zurück senden?

Habe dann noch eine Frage zur Befundanforderung, die Formulare die ich erhalten habe, habe ich an meinen Arzt weitergleitet, sendet dies nun die Unterlagen direkt an die DRV oder an mich?
Im Brief steht, das ich die Befundunterlagen zusammen mit dem Antrag auf Weiterbewilligung einreichen soll.

EDIT: Fragen beantwortet, Danke.

@ Doppeloma
Ich sende also nur den Antrag auf Weiterbewilligung zurück, den Befund, sollte mein Arzt diesen ausfüllen kann er dann an die DRV senden.
Ist das s richtig?

Hatte das gleiche vor kurze wie du. Meine Weiterbewilligung habe ich bereits.

So Selbsteinschätzungsbogen R215 in die Mülltonne.
Befunde schicken in die Regel die Ärzte zu RV. Zumindest war es beimir der Fall. Nachfragen bei den Ärzten kostet aber nichts.
Du schickst nur den Antrag auf Weiterbewilligung zurück.
Nicht mehr und nicht weniger.
Vergesse nicht zu unterschreiben. Wäre mir beinahe passiert.
Hatte schon alles eingetütet bis ich merkte Ups irgend was haste vergessen. :wink:
 

Ines2003

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#9
Hallo,
der Antrag läuft, leider isst mein behandelten Arzt so überlastet, das er den Befundbericht noch nicht geschrieben hat, die Frist der Rentenversicherung läuft ende der Woche ab, danach wird der Antrag abgelehnt.
Ich müsste dann den Widerspruch schon dafür ´verschwenden´.
Gibt es denn noch eine andre Möglichkeit?
Mehr als immer wieder den Arzt bitten, den Befundbericht zu erstellen kann ich ja nicht machen.
 

Doppeloma

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#10
Hallo Ines2003,

das mal wieder zum Thema, dass es so (angeblich) der bessere Weg sei die Arztberichte zu bekommen, das sind jetzt fast 2 Monate, da hat dein Arzt aber sehr wenig Interesse dich in der Rentensache zu unterstützen.

Mehr als immer wieder den Arzt bitten, den Befundbericht zu erstellen kann ich ja nicht machen.
Dann teile der DRV das erneut (nachweislich) schriftlich mit, dass dein Arzt offenbar keine Zeit dafür hat und die DRV sich die Befunde selber anfordern soll ... das ist auch eigentlich ihre Aufgabe, dafür hat sie schließlich Schweigepflichtentbindungen.

Ich kann solche Ärzte nicht verstehen, die sollten doch wissen, wie sehr es darauf ankommt dass und was sie schreiben, wenn eine EM-Rente verlängert werden soll ... wie lange laufen denn die Zahlungen aktuell noch ???

Du solltest ihm mal deutlich klar machen, dass du ab dem Monat X kein Geld mehr bekommen wirst wenn er nicht sehr bald aus dem Tee kommt, ein Widerspruch nützt dir da zunächst gar nichts, die Zahlungen enden, so wie es in deinem letzten Bescheid steht, wenn die Verlängerung vorher nicht mehr bewilligt wird.

MfG Doppeloma
 

Ines2003

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#11
Hallo,
Ja so ist das leider, wobei ich sagen muß, der der Arzt sehr Überlastet ist.
Die Befundunterlagen für den Schwerbehindertenausweis hat er auch noch nicht erstellt, hier hat mir die Behörde den Ausweis aus Kulanz um 6 Monate verlängert.

Die Rente läuft noch bis zu Ende des Jahres, bis dahin wird sich doch hoffentlich etwas getan haben, der Arzt will auf Berufliche Reha gehen, wobei mit den Arbeiten die in Frage kommen, ich wohl niemals eine Stelle finden kann.
Es ist die Soziale Phobie, die mir noch zu schaffen macht.

Ich habe der Rentenversicherung jetzt via Fax mitgeteilt, das ich alles mir mögliche unternommen habe um an die Unterlagen zu kommen und das Sie sich bitte selber mit den Arzt in Verbindung setzen sollen.
 

Muzel

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#12
Ich habe meinen EM-Antrag und den Weiterbewilligungsantrag von der Servicestelle der DRV ausfüllen lassen. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Ich bin jetzt Dauerrentner. Jedenfalls bekommst du gleich eine Antragskopie für die Akten. Nicht alle RV-en geben Antragsbestätigungen heraus.
Solltest du die Absicht haben doch etwas auf den Selbsteinschätzungsbogen schreiben zu wollen. Dann schreibe: status idem. Mein Arzt hat sich auch kurz gefasst und das war immer gut.
 

Ines2003

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#13
Hallo,
unsere Beratungsstelle hat im Juni geschlossen, sonst wäre das eine Möglichkeit gewesen.
Eben beim Arzt angerufen, dort sagte man mir, das noch nicht sauf dem Weg ist, danach bei der Rentenversicherung angerufen, dort sage man mir, man habe den Arzt Telefonisch kontaktiert und er erledigt es.
Nur Sagen kann man viel mir hat er es ja auch schon vor knapp 3 Wochen gesagt und passiert ist leider nichts.
Es gibt eben einfach nicht genügend Ärzte und so sind die die es gibt hoffnungslos überlastet.
 

Ines2003

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#14
Hallo,
nach dem die Rentenversicherung Kontakt mit dem Arzt aufgenommen klappt es scheinbar mit dem Befundbericht.
Ich habe mich nun telefonisch Arbeitssuchend gemeldet, man gab mir die Auskunft, das ich jetzt nichts tun müsste und im Januar persönlich bei der Agentur für Arbeit vorstellig werden.
Stimmt das denn?
Sollte ich die Verlängerung der Rente nicht bekomme, dann müsste ich im Dezember einen Alg 2 Antrag stellen, richtig
Was mache ich aber mit der Frage der magischen 3 Stunden, die ich mir zur Verfügung stellten muß?
Denn wenn ich die Verlängerung nicht bekomme, würde ich es doch erst einmal mit einen Widerspruch versuchen.
 

Muzel

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#15
Also du musst unbedingt 8 Wochen vorher beim Arbeitsamt vorstellig werden, Solltest du keinen positiven Bescheid von der DRV haben.
 

saurbier

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#16
Hallo Ines2003,

wenn dein Weiterbewilligungsantrag in Bearbeitung ist und du den Ausgang noch nicht kennst, dann solltest du dich auf jeden Fall vorsorglich Arbeitslos melden.

Wenn du noch einen Restanspruch auf ALG-I hast, dann bei der AfA, ansonsten beim Jobcenter.

Hinsichtlich einem ALG-I Antrag sagen wir aber immer wieder, dass man sich mit der zuletzt durchgeführten Arbeitszeit zur Verfügung stellen soll (ja muss), da daraufhin ja das ALG bemessen wird.

Wenn sich dort jemand der bis dato 8 Std./tägl. gearbeitet hat, plötzlich nur noch für 3 Std./tägl. zur Verfügung stellt, dann bekommt er auch nur ein ALG für eben diese 3Std./tägl., gleichwohl er eigentlich einen viel höheren Bemessungsanspruch hätte.

Also stellt man sich - ungeachtet der gesundheitlichen Einschränkungen - für 8Std./tägl. zur Verfügung.

Da bei dir eh die Rentenprüfung (Weiterbewilligung) läuft, bist du bis zur abschließenden Klärung eh aus der Vermittlung raus.

Sollte das ganze dann bei der DRV wohlmöglich doch in einen Widerspruch enden, sehe das schon wieder etwas anders aus.

Dann z.B. müsste das Jobcenter eine Prüfung deiner aktuellen Erwerbsfähigkeit mittels äD vornehmen.

Davor stellt sich jedoch die Frage, ob sich dein Gesundheitszustand überhaupt soweit verbessert hat, dass man dir die Rente absprechen könnte und wenn ja ob dann nicht immer noch eine Teil-EMR übrig bliebe (Rückstufung von volle EMR auf Teil-EMR).

Denn selbst wenn du nach der jetzigen Prüfung vielleicht auch nur noch eine Teil-EMR erhalten würdest, käme vielleicht wieder die besondere Form der vollen EMR hier die Arbeitsmarktrente in Betracht weil der Arbeitsmarkt für eine Teilzeitarbeitskraft als verschlossen anzusehen ist.

Aktuell bleibt erst einmal abzuwarten.


Gruss saurbier
 

Ines2003

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#17
Hallo,
danke für die Infos.
Anspruch auf Alg 1 habe ich keinen mehr, fallen dann direkt wider ins Alg 2.
Ich müsste also mich doch erst bei der Agentur für Arbeit Arbeitsuchend melden und ein paar Wochen bevor die Rente ausläuft und ich keinen positiven Bescheid der Rentenversicherung erhalten habe, einen Alg 2 Antrag stellen?
 

saurbier

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#18
Hallo Ines2003,

Anspruch auf Alg 1 habe ich keinen mehr, fallen dann direkt wider ins Alg 2.
Du kannst dich kurz vor dem Auslaufen der Rente bei der AfA arbeitslos melden und gleichzeitig einen Antrag auf ALG-II stellen.

Zumindest ist so die finanzielle Seite gesichert.

Ich glaube jedoch, wenn du dich beim Jobcenter meldest, dass man dort auch den versuch unternimmt dich in Arbeit zu vermitteln, denn du hast ja keinen Leistungsanspruch mehr seitens der AfA.

Das hängt natürlich davon ab, wie das ganze bei euch vor Ort geregelt ist (Optionskommune?).

Bitte bedenke, nicht zu lange warten, denn Geld gibt es beim Jobcenter erst ab Antragsstellung und die DRV zahlt nachrangig (Monatsende für vergangenen Monat) das Jobcenter im voraus (für den kommenden Monat).

Auch das sollte bedacht werden, sonst stehst du wohlmöglich ohne Geld da.


Gruss saurbier
 

Ines2003

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#19
Hallo,
in der zwischen zeit war ich beim Gutachter, es war eigentlich ganz angenehm, der letzte Gutachter war seht arrogant.

Es ist schwer zu sagen, in welche Richtung es geht, sas hat mir auch die Gutachterin erklärt, Sie müssen in kurzer eit feststellen, was das beste ist, dann ist aber noch nicht gesagt, das die DRV sich auch an die Empfehlungen hält.

Wenn ich es richtig deute, geht es wohl eher Richtung Umschulung, oder ein Jahr länger Rente, damit ich an einen Kurs der DRV teilnehmen kann, der Laut Gutachterin nur von der DRV bezahlt wird, wenn man Rente bezieht.
 

Doppeloma

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#20
Hallo Ines2003,

in der zwischen zeit war ich beim Gutachter, es war eigentlich ganz angenehm, der letzte Gutachter war seht arrogant.
ist ja interessant, wenn die DRV dich begutachten lassen wollte warum warten die dann so lange damit ???
Ist dir bekannt was konkret dein Arzt nun letztlich für die DRV geschrieben hat ???

Es ist schwer zu sagen, in welche Richtung es geht, sas hat mir auch die Gutachterin erklärt, Sie müssen in kurzer eit feststellen, was das beste ist, dann ist aber noch nicht gesagt, das die DRV sich auch an die Empfehlungen hält.
Das übliche "bla, bla" der Gutachter, wenn sie denn überhaupt was dazu äußern, allerdings hat sie Recht, dass sich die DRV nicht unbedingt nach den Empfehlungen der Gutachter richten muss.

Wenn ich es richtig deute, geht es wohl eher Richtung Umschulung, oder ein Jahr länger Rente, damit ich an einen Kurs der DRV teilnehmen kann, der Laut Gutachterin nur von der DRV bezahlt wird, wenn man Rente bezieht.
Also doch Richtung LTA (berufliche Reha-Maßnahme), was die Gutachterin da erzählt hat aber nicht wirklich mit einer Umschulung zu tun, das wäre ja noch bequem zu schaffen, die Lehrgänge an den BfW beginnen üblicherweise im Januar/Februar und September/Oktober ... da bezieht man aber keine EM-Rente bei.

Das klingt eher nach "erweiterter Psycho-Reha" mit Arbeits- /Belastungs-Erprobung und eventuellen Betriebspraktika ... sagt meine "Glaskugel" gerade ... habe ich kürzlich von einem anderen Betroffenen gelesen, der auch wegen psychischer Probleme nicht arbeiten kann ...

Der bekommt aber dann nur Übergangsgeld von der DRV, das soll ja die EM-Rente eigentlich "überflüssig" machen ... und anschließend (angeblich) den beruflichen Einstieg wieder ermöglichen ... kommt sicher dann gut an bei den AG so ein Lebenslauf ... :icon_kratz:

Also nach echter, ernsthafter Umschulung liest sich das bei dir alles noch nicht, da hat wohl doch dein Arzt auch seine Wunschvorstellungen für dich niedergeschrieben ... "nur gut, dass es nicht besonders wichtig ist, das auch mal mit dir konkret durchzusprechen" ... Ironie AUS ...

Da bin ich ja sehr neugierig wie dein Bescheid aussehen wird, betreffs Verlängerung deiner EM-Rente ...

Wenn du vor der Berentung schon ALG II bezogen hast besteht kein Anspruch mehr an die AfA, das ist korrekt, dann braucht man sich dort aber auch nicht mehr zu melden, das gilt nur wenn man erneut Anspruch wegen "Nahtlosigkeit" (§145 SGB III) aus der EM-Rentenzeit geltend machen könnte.

Für das JC solltest du dich wieder AU schreiben lassen, wenn die letzte Rente gezahlt wurde und noch kein neuer Bescheid mit Verlängerung der Rente da ist.

Die Erwerbsfähigkeit für mindestens 3 Stunden ist ja trotzdem gegeben, die DRV hält dich ja dann (zumindest theoretisch) erst mal wieder für voll Erwerbsfähig, wenn man dir wirklich nur LTA bewilligen sollte (statt weiter EM-Rente), dann zahlt die DRV erst wieder, wenn ein bestimmter "Kurs" oder eine Umschulung auch tatsächlich beginnt.


Eine Kombination wie von der Gutachterin angedeutet war /ist mir bisher nicht bekannt ... :icon_kinn:

MfG Doppeloma
 

Ines2003

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#21
Hallo Doppeloma,
du hast sicherlich recht.
Was die Ärzte zu einen sagen und was Sie dann tatsächlich schreiben unterscheidet sich in den meisten Fällen.
Vielleicht hat sich mein Behandelter Arzt ein wenig auf den Schlips getreten gefühlt, da die DRV bei Ihn wegen den Befundbericht angerufen hat.
Es ging dann alles ganz schnell, an einen Mittwoch den Termin beim Gutachter bekommen, der Termin war 2 Tage später.
Auch merkwürdig, der die Gutachterin und mein behandelter Arzt kennen sich, die Begutachtung fand im selbem Unternehmen statt.

Mein Arzt muß die Gaze Akte über sendet haben, denn der Gutachterin lagen sämtliche Aufzeichnungen über die Sitzungen vor, zumindest die aus den letzen Monaten.
 

Doppeloma

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#22
Hallo Ines2003,

Was die Ärzte zu einen sagen und was Sie dann tatsächlich schreiben unterscheidet sich in den meisten Fällen.
Vielleicht hat sich mein Behandelter Arzt ein wenig auf den Schlips getreten gefühlt, da die DRV bei Ihn wegen den Befundbericht angerufen hat.
kann natürlich sein, aber wenn er Monate lang nicht reagiert, auf die gewünschte Befundanforderung, dann muss ja irgendwann mal wer nachhelfen ...

Mein Psychiater war auch immer sehr gut ausgelastet (ist er vermutlich immer noch, falls er die Praxis nicht aus Altersgründen inzwischen geschlossen hat), trotzdem hat er solche Sachen nicht "schleifen" lassen, er wusste doch wie wichtig die Entscheidungen der DRV für meine psychische Gesundheit sind ... :icon_neutral:

Es ging dann alles ganz schnell, an einen Mittwoch den Termin beim Gutachter bekommen, der Termin war 2 Tage später.
Auch merkwürdig, der die Gutachterin und mein behandelter Arzt kennen sich, die Begutachtung fand im selbem Unternehmen statt.
Das ist tatsächlich etwas sonderbar ...

Mein Arzt muß die Gaze Akte über sendet haben, denn der Gutachterin lagen sämtliche Aufzeichnungen über die Sitzungen vor, zumindest die aus den letzen Monaten.
So ist das aber eigentlich nicht gedacht, wenn er eine eigene, aktuelle, zusammenfassende Stellungnahme zu deinem Befinden abgeben soll, auch da gibt es gewisse Grenzen, solche Aufzeichnungen einfach komplett weiter zu geben ...

So weitreichend ist eine Schweigepflichtentbindung da eigentlich nicht auszulegen, hatte er überhaupt eine Genehmigung von dir diese ganzen Unterlagen weiter zu geben ... es macht ja einen Unterschied ob er ein bestimmtes Formular ausfüllen soll (das du ihm selber gebracht hast) oder ob er die intimsten Sitzungsprotokolle einfach Jemandem zur "gefälligen Auswertung" überlässt ...

Das ist so umfassend eigentlich ohne deine Zustimmung gar nicht erlaubt ... mein Vertrauen wäre jedenfalls hin, wenn mein behandelnder Arzt das gemacht hätte, denn nur ihm ist bekannt, in welcher konkreten Therapie-Situation es vielleicht diese oder jene Aussage gegeben hat ... :icon_kinn:

Wenn ich das Jedem gleich erzählen würde (möchte) bräuchte ich vermutlich keine Psychotherapie ... mir wäre das nicht Recht gewesen ... das ist ja kein Befundbericht, sondern "Überlassung" einer kompletten Patientenakte ... :icon_dampf:

Soviel zur Beachtung der ärztlichen Schweigepflicht (die gilt auch für Therapeuten) und "Sozial-Datenschutz" ...
Da bin ich wirklich gespannt wie das mal enden wird.

MfG Doppeloma
 

Muzel

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#23
Es kommt eher selten vor, dass Ärzte was anderes sagen, als sie schreiben. Die meisten Ärzte sind sowieso mundfaul. Sie schreiben direkt den Befund auf und dann kommt deine Karte in den Schrank und wird erst wieder herausgeholt, wenn du wieder kommst. Natürlich gibt es auch Ausnahmen von der Regel.
 

Ines2003

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#24
Hallo,
es ging wirklich schnell, heute habe ich den Bescheid erhalten, die Rente wird bis 2016 verlängert.
Damit habe ich nicht gerechnet.
 

Ines2003

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#27
Dankeschön.
Ein ein paar Tage später habe ich keinen s guten Brief aus dem Briefkasten geholt. die GEZ verlangt von mir über 430 EUR.

Das kam so, ich wohne mit meiner Oma zusammen, die ich Pflege, Sie hat die Pflegestufe und u.a das Merkzeichen RF, somit hat Sie für die Wohnung die ermäßigten Gebühren bezahlt.
Vor einigen Wochen kam Post, das auf meinen Namen kein Beitragskonto besteht und ich Auskunft geben soll, ich gab an, das ich mit einer Person in der Wohnung lebe, die schon Beiträge zahlt.

Darauf kam dann die Antwort, das das Konto meiner Oma rückwirkend ab 12/2012 gekündigt wird und auf meinen Namen ab 01/3013 ein neure eingerichtet wird.

Geht denn das so einfach, dann hat ja das Merkzeichen RF überhaupt keinen Sinn mehr.
Was kann ich denn mit den Schulden mavgen, ich bin im Moment ca. 50 EUR über den Sozialhilfesatz.

Vielleicht könnt Ihr mir hier weiterhelfen.
 

Muzel

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#28
Das Merkzeichen RF erhält man seit einiger Zeit nicht mehr vom Versogungsamt.
 

Ines2003

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#29
Das wusste ich nicht.
Aso keine Chance hier etwas zu Unternehmen?
Bleibt wohl nur die Bitte um Stundung, oder?
 

Doppeloma

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#31
Hallo Muzel,

Das Merkzeichen RF erhält man seit einiger Zeit nicht mehr vom Versogungsamt.
das ist aber nicht korrekt was du da schreibst, wie kommst du darauf ...
können Blinde plötzlich wieder TV "sehen" und Gehörlose haben da auch keine Probleme mehr mit ???

Außerdem gibt es auch viele (körperliche auch seelische) Behinderungen die Menschen zwingen auf Veranstaltungen außer Haus zu verzichten, auch denen kann das Merkzeichen RF erteilt werden ... es ist nicht einfach, aber dass es bereits "abgeschafft" wurde ist mir nicht bekannt ...

Dann wäre dieser Punkt in deinem Link zur Rundfunkanstalt ja auch überflüssig ... :icon_hihi:

2. Eine Ermäßigung vom Rundfunkbeitrag können Menschen, denen das Merkzeichen „RF” im Schwerbehindertenausweis zuerkannt wurde, beantragen. Sie zahlen einen reduzierten Beitrag von 5,99 Euro pro Monat.
Quelle

Der Rundfunkbeitrag - Informationen für Menschen mit Behinderung

Die Schweinerei liegt darin, dass man aktuell "gnädigerweise" nur einen "ermäßigten" Beitrag zahlen braucht, früher brauchte mit RF gar nicht gezahlt werden.

Soviel zur besonderen Fürsorge des "Sozialstaates" betreffend Behinderte und Schwerbehinderte ...

LG von der Doppeloma
 

Doppeloma

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#32
Hallo Ines2003,

Ein ein paar Tage später habe ich keinen s guten Brief aus dem Briefkasten geholt. die GEZ verlangt von mir über 430 EUR.
Nun mal ganz langsam, die GEZ gibt es nicht mehr und welche Rechtsgrundlagen nennen die denn jetzt in ihrer Forderung und um welchen Zeitraum geht es da, hast du den so angegeben oder haben die das mal eben selber so festgelegt ???

Das kam so, ich wohne mit meiner Oma zusammen, die ich Pflege, Sie hat die Pflegestufe und u.a das Merkzeichen RF, somit hat Sie für die Wohnung die ermäßigten Gebühren bezahlt.
Dann müssten ja die (von der Oma) gezahlten Gebühren in Abzug gebracht werden, es zahlt ja nur noch EINE Person für den gesamten Haushalt ... und wenn das ihre Wohnung ist (lt. Mietvertrag) steht noch die Frage im Raum, warum man dich für diese Zahlungen überhaupt verantwortlich machen will. :icon_hihi:

Vor einigen Wochen kam Post, das auf meinen Namen kein Beitragskonto besteht und ich Auskunft geben soll, ich gab an, das ich mit einer Person in der Wohnung lebe, die schon Beiträge zahlt.
Welche Rechtsgrundlagen gab es für diese Anfrage, wenn in jedem Haushalt nur eine Person Beiträge zahlen braucht, dann kann ja nicht jeder ein eigenes "Beitragskonto" haben, erwachsene Kinder müssen dann also (nach Ansicht der Eintreiber) auch einen eigene Beitragsnummer haben und extra zahlen (???), weil sie noch bei den Eltern (im gleichen Haushalt) wohnen ...

Ich fürchte da hast du schon auf die erste Anfrage falsch reagiert, schade, dass du nicht gleich nachgefragt hast. :icon_kinn:

Darauf kam dann die Antwort, das das Konto meiner Oma rückwirkend ab 12/2012 gekündigt wird und auf meinen Namen ab 01/3013 ein neure eingerichtet wird.
Welche Rechtsgrundlagen werden dafür angegeben, hatte deine Oma dazu auch was zu melden oder bestimmt das die Rundfunkzentrale einfach mal so ... bekommt sie die (ab 01.01.2013) bereits geleisteten Beiträge auch zurück, ich vermute mal stark dazu wurde nichts geschrieben :icon_dampf:

Der Betrag den man von dir haben will betrifft jedenfalls ca. 2 volle Jahre, das Jahr 2014 ist aber noch gar nicht abgelaufen, wurde da was "aufgeschlüsselt" oder verlangt man einfach diese Summe ohne weitere Erklärungen ???

Diese Kündigung (ihres Beitragskontos) hätte ja wohl an deine Oma gehen müssen, bis dahin war ja wohl sie der Vertragspartner/Beitragspartner und der Haushalt ist der deiner Oma ... du wohnst da nur auch und pflegst sie ...

Geht denn das so einfach, dann hat ja das Merkzeichen RF überhaupt keinen Sinn mehr.
Richtig, aber diese Diskrepanz kann dir wohl jetzt nur noch die Runfunkzentrale erklären, ist das ein offizieller Bescheid mit Widerspruchsmöglichkeit am Ende des Schreibens ???

Würdest du das mal anonymisiert hier einstellen, was du von denen bekommen hast (alles bitte), ich sehe noch nicht, dass du wirklich zahlen musst, zumindest nicht rückwirkend, wenn überhaupt.

Was kann ich denn mit den Schulden mavgen, ich bin im Moment ca. 50 EUR über den Sozialhilfesatz.
Erst mal Widerspruch einlegen, gegen diese Forderung sollte ja eigentlich ein Forderungsbescheid sein, wenn man Geld von dir will, wurde dir bereits geschrieben wohin (auf welches Konto mit welchem Betreff) du überweisen sollst und eine Zahlungsfrist gesetzt ???

Das hat "aufschiebende Wirkung" bis die Sache (zur Not gerichtlich) geklärt wäre, Angebote zu zahlen solltest du dir aktuell verkneifen, auch keine Angaben zu deinem Einkommen /finanzieller Situation machen, ehe nicht geklärt ist ob die überhaupt Ansprüche stellen können auf diese Weise.

Wenn man die Schreiben sehen könnte, ist es sicher einfacher das zu orten und zu überlegen wie man darauf reagieren kann ... haben die schon deine Kontodaten für den Einzug der Gebühr bei dir ???

Die brauchen ja dafür deine Unterschrift auf einer Einzugsermächtigung oder wurde der Beitrag immer selbst überwiesen von deiner Oma, was sagt sie denn selbst dazu ???

MfG Doppeloma
 

saurbier

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#33
Na wie immer guter Beitrag von Doppeloma.

@Muzel

Wie Doppeloma schon schrieb, seit wann ist denn das "RF" abgeschafft worden.

In meinem Ausweis von 12.2012 ist es unter vielen anderen Einschränkungen noch aufgeführt.

Darüber hinaus hat man mir damit auch die verminderten Rundfunkgebühren (5,99 mtl.) zugestanden.


Gruss saurbier
 

Ines2003

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#37
Hallo,
der vom Beitragsservice angekündigte Verrechnungsscheck lässt weiter auf sich warten.
In der Zwischenzeit habe ich den Befundbericht den mein Arzt an die DRV gesendet hat vorliegen, wenn man danach geht, ist es kein Wunder, das die Rente weiter bewilligt wurde.
Ich dachte immer, das ja nicht ernst nicht kann man nicht sagen, aber ich dachte nicht, da er die Situation so gut erkannt hat und dies auch so beschrieben hat, wenn man mit Ihm spricht hat man einen andren Eindruck, vielleicht ist das auch seine Art um den Abstand von den Patienten zu wahren, ich war jedenfalls sehr überrascht von der Deutlichkeit der Worte.
 
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