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Antrag auf Weihnachtsbeihilfe

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Nicht offen für weitere Antworten.

El Duderino

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hallo, bin noch neu hier und wollte mal kurz eine frage loswerden.
war heute bei unserem amt, weil mein mein bescheid bezüglich der weihnachtsbeihilfe noch nicht da ist, obwohl ich ihnen eine frist bis zum 14.12.05 gesetzt hatte. naja, jedenfalls erzählte er mir, dass es abgelehnt wird und ich sogar in burghausen nix bekommen hätte, weil die weihnachtsbeihilfe für sozialhilfe- und nicht für hartz-empfänger ist. und dann sagte er mir noch, dass auch irgendwas mit dem sgb nicht übereinstimmt. naja, nun mal zu meiner frage. wurde sozialhilfe und arbeitslosenhilfe nicht zusammen genommen und ist nun hartzIV oder wie ist das. wie sollte ich denn am besten weiter verfahren?
 

Wellipetra

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Hallo,

bin ganz neu hier.

auch wenn ich Repressalien befürchte, habe ich den Antrag auch gestellt und bekam, wie erwartet eine Ablehnung.

Die Ablehnung habe ich euch per Mail geschickt. Widerspruch ist eingelegt.

Ist eigentlich bisher auch nur ein einziger Antrag bewilligt worden?
 

frechermann

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:dampf:
bei mir argumentiert das arge sowohl nach § 20 als auch nach § 23...
meine frage...und nun?
wie soll man da ein widerspruch begründen. bin doch kein jurist
 

muelli

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ihr bekommt wenigstens eine reaktion von den ARGEn. ARGE Lübeck stellt sich tot bei meiner Weihnachtsbeihilfe :(
 
E

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Gast
muelli sagte :
ihr bekommt wenigstens eine reaktion von den ARGEn. ARGE Lübeck stellt sich tot bei meiner Weihnachtsbeihilfe :(
nicht traurig sein, denn auch ich habe noch keine Antwort bekommen
 

Markusmagge

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Antrag auf Weihnachtsbeihilfe wurde Abgelehnt!

Mein Antrag wurde Abgelehnt!

Ich habe den Antrag auf Weihnachtsbeihilfe am 07.12.2005 bei der Arge Mühldorf am Inn abgegeben, bzw abgeschickt.

Am 14.12.2005 kam dann die Absage!!!


Bitte die Begründung an
redaktion@erwerbslosenforum.de schicken.

Habe die Begründung gelöscht. Ab und wann schadet lesen nicht :shock: (bschlimme)
Naja was solls! :cry:

Aber dafür haben sie wenigstens mal etwas zu tun gehabt!!! :mrgreen:

Vielleicht hat ein anderer mehr Glück!!

mfg Markus
 

kalle

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Das viele Leute weder einen Bescheid noch Widerspruchsbescheid bekommen haben, mag auch daran liegen, das einige Ämter von ihrer Leitung die Anweisung bekommen haben, die Anträge erst nach Weihnachten im neuen Jahr zu "bearbeiten"(abzulehnen).So jedenfalls der Tenor auf dem Sozialamtsforum.

Und dann werden sie argumentieren, das Weihnachten doch auch ohne die Beihilfe geklappt hat. :motz:
 
E

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Gast
Weihnachtsgeld von der ARGE Heilbronn

Also meine Schwester hatte Ihren Antrag auch abgegeben. Heute kam der ablehnende Bescheid.
Ich bin mal gespannt, wie es bei mir aussieht. Sage Euch dann Bescheid.

Lieben Gruss

Geli
 

cookie

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Hallo
Habe der ARGE bis zum 15.12.2005 eine Frist wegen Weihnachtsbeihilfe gesetzt . Die haben auch tel. am 13.12.2005 abgesagt aber bis heute hab ich nix schiftliches kann somit auch keinen Widerspruch einreichen . Tja und dann ist Weihnachten vorbei . Wir leben noch so schlecht wie vorher und der Stress mit der Beihilfe ist für die vorbei .
lg
 

sternchen

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Auch eine Art...

Hallo!

Hatte auch ein schreiben an unseren Bürgermeister gerichtet und erhalte heute von er Amtsleitung eine Antwort (unbeschreiblich):

Sehr geehrte Frau xy, hiermit bestätige ich den Eingang Ihrs an Bürgermeister yz gerichteten Antrages. Ich weise darauf hin, daß es sich bei den Weihnachtsbeihilfen der Stadt Burghausen um freiwillige Leistungen aufgrund eines Ratsbeschlusses handelt, der nur für Einwohner der Stadt Burghausen anzuwenden ist, die bis zum 31.08.2005 dort ihren Wohnsitz genommen haben. einen entsprechenden Beschluß hat der Rat der Gemeinde "Stadt" nach den Vorschriften der §§ der Gemeindeordnung leider nicht gefaßt, so daß Ihr gestellter Antrag per se gegenstandslos ist und eine Entscheidung darüber nicht mehr zu treffen ist. Sollten Sie trotzdem einen rechtsmittelfähigen Bescheid auf Grundlage des zweiten oder zwälften Buches des Sozialgesetzbuches wünschen, bitte ich um NAchricht. Ich werde dann Ihren Antrag an das Jobcenter der ARGE weiterleiten oder selbst entscheiden. Mit freundlichen Grüßen der Bürgermeister"

"per se gegenstandlos", wahrscheinlich genauso wie ich aufgrund der Geburt meines Kindes sämtliche Rechte verloren habe...

Ich schüttele nur den Kopf... ich werde mich nun wieder mal an unsere lieben Abgeordneten wenden und nachfragen, warum die offensichtliche Unwahrheiten wie in dem hier auch genannten link der Bundesregierung decken.

Viele Grüße!
 

El Duderino

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kalle sagte :
Das viele Leute weder einen Bescheid noch Widerspruchsbescheid bekommen haben, mag auch daran liegen, das einige Ämter von ihrer Leitung die Anweisung bekommen haben, die Anträge erst nach Weihnachten im neuen Jahr zu "bearbeiten"(abzulehnen).So jedenfalls der Tenor auf dem Sozialamtsforum.

Und dann werden sie argumentieren, das Weihnachten doch auch ohne die Beihilfe geklappt hat. :motz:
so denk ich mir das auch, aber falls es bei mir so sein sollte, da ich immer noch keinen bescheid habe, werde ich dann damit kommen, dass dadurch bei mir andere finanzielle lücken entstanden sind.
 

Erdbeerli

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Hallo,...

ich habe gestern einen netten Brief vom Arbeitsamt bekommen.

Darin steht, das sie meinen Widerspruch erhalten haben und sich um eine schnelle Bearbeitung bemühen. Dies kann jedoch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. (Wahrscheinlich bis nächstes Jahr. **grummel**)

Und dann steht da noch das ich von eventuellen Rückfragen absehen soll.

Tja....toll und was mach ich nun???

Hat jemand von euch auch so einen Hinhaltebrieg bekommen?
 

El Duderino

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ich wäre schon froh, wenn ioch überhaupt mal ein schriftstück von denen nach hause bekommen würde.....
 
E

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Locker bleiben, denn die Ämter zeigen ihre Unfähigkeit zur Entscheidungsfindung mit jeder Absage und mit jedem Tag, welcher dem Feste nahe kommt.
 

kalle

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Ich würde mal meinen,das es auch nach dem Fest einen Sinn hat, weiterzumachen. Der Bedarf ist ja in diesem Jahr entstanden und eine Verzögerung durch die Argen liegt ja nicht in unserem Verschulden. Ausserdem muß das ganze gerichtlich geklärt werden. Auch die Weihnachtsbeihilfe im BSHG wurde nur möglich durch Klagen von Betroffenen. Das dieses nicht von heute auf morgen geht , oder die Argen aus lauter Freude und sozialer Gutmütigkeit die Beihilfe gewähren würden , war sicherlich von keinem von uns erwartet worden. Wenn man aber etwas ändern möchte muss man mit dem System arbeiten. Und das setzt nun einmal Anträge, Widersprüche und Klagen voraus.
Aus diesem Grunde könnte ich auch nicht die weiter oben geführte Diskussion über den Sinn und Zweck der Anträge verstehen. Wir haben hier nun einmal Leute, die es verstehen, die Gesetze und Hintergründe zu lesen und in entsprechende Klagen umzuwandeln. Bei einem meiner Verfahren hat der Richter gesagt, die Klage hätte er nicht besser schreiben können.

Und also verstehe ich das ELO Forum zu einem Stück als Vorreiter für alle Erwerbslosen. Und wenn wir bei derzeit ca. 1000 registrierten Nutzern die Möglichkeiten haben, in jedem Bundesland Musterklagen und Veränderungen einsetzen können, dann sollten wir diese Möglichkeiten auch nutzen. Und ich bin gerne bei jedem Fall dabei.

Nach dem Motto: Es kann ja nur besser werden, aber nur wenn wir auch was dafür tun. Die llassen sich ja auch immer neue Gemeinheiten eifallen.

Schönen Gruß aus dem fast jungfräulichen Meck-Pomm
Kalle
 
E

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Gast
El Duderino sagte :
aber falls es bei mir so sein sollte, da ich immer noch keinen bescheid habe, werde ich dann damit kommen, dass dadurch bei mir andere finanzielle lücken entstanden sind.
Wird doch bei allen so sein: wenn man Geld für weihnachten ausgibt, muß man es ja entweder woanders wegnehmen oder sich leihen...

Gruß aus Ludwigsburg
 

ericohh

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@Ludwigsburg

Ja,Wir haben uns auch die letzten Wochen ziemlich eingeschränkt damit wir wenigstens ein bischen Weihnachten feiern können!

Dafür wurde an allen Ecken und Enden eingespart was ging,und das war schwer.

Ich hätte nie gedacht das Ich folgendes mal sagen muss :cry:

"Zum Glück haben wir keine Kinder !"
 
E

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Können wirklich alle, was Burghausen kann?


An Burghausens sozialem Engagement in Form von freiwilligen Zusatzleistungen scheiden sich die Geister der Gemeinden


„Die sozial Starken müssen die Schwachen mitkommen lassen“, sagt Burghausens Bürgermeister Hans Steindl (SPD). (Foto: Willmerdinger)




von Susanne Meiler
Burghausen. Weihnachtsgeld für Bedürftige, Zwei- statt Ein-Euro-Jobs und sechs zusätzliche Lehrlingsstellen: Was für viele Gemeinden im Bereich des Utopischen liegt, ist in der Salzachstadt Realität. Bürgermeister Hans Steindl (SPD) befindet: Das können auch andere Städte.
Es sei „eine Frage des politischen Willens“, sagte Steindl bei der Jahresabschlussfeier der Stadtverwaltung. Denn von den Geldern, die die Stadt für diese zusätzlichen Leistungen aufwendet, könne man gerade mal 200 Meter Radweg bauen. Burghausen konnte über 500 Anträge auf Weihnachtsbeihilfe bewilligen, hat 50 Zwei-Euro-Stellen geschaffen und konnte die Zahl der Lehrlinge auf insgesamt elf erhöhen. Diese sozialen Zugeständnisse lässt sich die Stadt jährlich rund 130 000 Euro kosten.
Unfinanzierbar sind die Zusatzleistungen aus Steindls Sicht keineswegs. Gerade was die Zwei-Euro-Jobs anbelangt, müsse eine Stadt Signale setzen.
Die Grundansätze findet der Bayerische Gemeindetag durchaus akzeptabel. „Wenn es einer Stadt finanziell gut geht und sie den Bürgern mit dem übrigen Geld Gutes tun will, ist das schön“, befindet Wilfried Schober, Pressesprecher des Bayerischen Gemeindetags. „Dies gehört im weitesten Sinne zur kommunalen Selbstverwaltung.“ Problematisch werde es jedoch, wenn andere Städte für sich das gleiche Recht einfordern würden. „Ein Großteil der Gemeinden kann es sich einfach nicht leisten. Hinzu kommt, dass viele Gelder zweckgebunden sind, also zum Beispiel in die Sanierung bestimmter Gebäude investiert werden müssen. Wenn nichts Größeres für örtliche Zwecke ansteht, kann die Stadt natürlich verfahren, wie sie es für richtig hält“, so Schober. Burghausen habe das große Glück, auf Grund seiner wirtschaftlichen Lage über einen hohen Anteil an Gewerbesteuern zu verfügen und diese auch großzügig verteilen zu können. Damit gehört die Stadt jedoch zu den privilegierten zwei bis drei Prozent der bayernweit 2056 Gemeinden. „Nahezu grotesk“ findet Schober, dass eine sozialpolitisch gute Einzelentscheidung so viel Ärger nach sich zieht, denn: Auf der Homepage des deutschen Erwerbslosenforums gebe es seit kurzem ein Formular, über das angeblich jeder die Weihnachtsbeihilfe beantragen kann. „Dies entbehrt jedoch jeder rechtlichen Grundlage und verursacht obendrein überflüssige Verwaltungskosten“, so Schober. „Viele Bürger fühlen sich benachteiligt und viele Städte unter Zugzwang“, berichtet auch Werner Natter, Pressesprecher des Bayerischen Städtetages.
Steindl vermutet, dass viele Städte auch von der zusätzlichen Verwaltungsarbeit abgeschreckt werden. Für den Rathauschef steht fest: Trotz manch missgünstiger Reaktion setzt Burghausen ein Zeichen. „Die sozial Starken müssen die Schwachen mitkommen lassen“, so Steindl. Dass auch andere seine Einstellung teilen, zeigt Gräfelfing bei München. „Auch diese Stadt zahlt ihren Bürgern Weihnachtsgeld“, weiß Schober. (Kommentar S. 4)
http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-10663858&Ressort=bay&BNR=0
 

trollo

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Weihnachtsbeihilfe

Moin!
Inzwischen haben mehrere Gerichte (z.B. LSG Hamburg, SG Gelsenkirchen, SG Düsseldorf) die Zahlung einer Weihnachtsbeihilfe abgelehnt. Hier ein Auszug aus dem LSG-Urteil:
"Mit Inkrafttreten des SGB II am 01.01.2005 ist die Leistung einmaliger Beihilfen für Bezieher von Leistungen nach dem SGB II nur noch in den in § 23 Abs. 3 Satz 1 SGB II abschließend aufgeführten Fällen vorgesehen. Die Voraussetzungen dieser Norm liegen ersichtlich nicht vor. Hieran vermag auch die freiwillige Leistung einer Weihnachtsbeihilfe in der in Bayern gelegenen Stadt Burghausen nichts zu ändern."
:kotz:

Gruß
trollo
 

ericohh

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Re: Weihnachtsbeihilfe

trollo sagte :
Moin!
Inzwischen haben mehrere Gerichte (z.B. LSG Hamburg, SG Gelsenkirchen, SG Düsseldorf) die Zahlung einer Weihnachtsbeihilfe abgelehnt. Hier ein Auszug aus dem LSG-Urteil:
"Mit Inkrafttreten des SGB II am 01.01.2005 ist die Leistung einmaliger Beihilfen für Bezieher von Leistungen nach dem SGB II nur noch in den in § 23 Abs. 3 Satz 1 SGB II abschließend aufgeführten Fällen vorgesehen. Die Voraussetzungen dieser Norm liegen ersichtlich nicht vor. Hieran vermag auch die freiwillige Leistung einer Weihnachtsbeihilfe in der in Bayern gelegenen Stadt Burghausen nichts zu ändern."
:kotz:

Gruß
trollo
Ja,Wie denn nun ???

Nach §23 SGBII sind die Einmaligen Beihilfen nur diese 3 Aufgelisteten.
Aber wenn Ich mir den Warenkorb für den Regelsatz anschaue kann Ich auch nicht erkennen das der Bedarf für Weihnachten da drinn sein soll ??

Irgendwie ,haben die das H4 nur Hingeschustert ohne irgendwie die Birne zu bemühen !?
 

Martin Behrsing

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Re: Weihnachtsbeihilfe

trollo sagte :
Moin!
Inzwischen haben mehrere Gerichte (z.B. LSG Hamburg, SG Gelsenkirchen, SG Düsseldorf) die Zahlung einer Weihnachtsbeihilfe abgelehnt. Hier ein Auszug aus dem LSG-Urteil:
"Mit Inkrafttreten des SGB II am 01.01.2005 ist die Leistung einmaliger Beihilfen für Bezieher von Leistungen nach dem SGB II nur noch in den in § 23 Abs. 3 Satz 1 SGB II abschließend aufgeführten Fällen vorgesehen. Die Voraussetzungen dieser Norm liegen ersichtlich nicht vor. Hieran vermag auch die freiwillige Leistung einer Weihnachtsbeihilfe in der in Bayern gelegenen Stadt Burghausen nichts zu ändern."
:kotz:

Gruß
trollo
Bitte die Aktenzeichen mit posten. Soweit ich weiß, gibt es nur Urteile, die im Zusammenhang mit Heimbewohnern und Weihnachtsbeihilfe stehen.
 

trollo

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Weihnachtsbeihilfe

Moin,
Aktenzeichen liegt mir leider noch nicht vor. Es war Kammer 51 des Sozialgerichts mit Beschluss vom 19.12.2005.
Du hattest recht, Gelsenkirchen und Düsseldorf bezog sich auf Sozialhilfe nach dem SGB XII.
Melde mich wieder.
 
E

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Re: Weihnachtsbeihilfe

Martin Behrsing sagte :
trollo sagte :
Moin!
Inzwischen haben mehrere Gerichte (z.B. LSG Hamburg, SG Gelsenkirchen, SG Düsseldorf) die Zahlung einer Weihnachtsbeihilfe abgelehnt. Hier ein Auszug aus dem LSG-Urteil:
"Mit Inkrafttreten des SGB II am 01.01.2005 ist die Leistung einmaliger Beihilfen für Bezieher von Leistungen nach dem SGB II nur noch in den in § 23 Abs. 3 Satz 1 SGB II abschließend aufgeführten Fällen vorgesehen. Die Voraussetzungen dieser Norm liegen ersichtlich nicht vor. Hieran vermag auch die freiwillige Leistung einer Weihnachtsbeihilfe in der in Bayern gelegenen Stadt Burghausen nichts zu ändern."
:kotz:

Gruß
trollo
Bitte die Aktenzeichen mit posten. Soweit ich weiß, gibt es nur Urteile, die im Zusammenhang mit Heimbewohnern und Weihnachtsbeihilfe stehen.
@Martin: Beim SG Gelsenkirchen ist nun auch ein Verfahren nach SGB II anhängig. Der Rechtspfleger hat mich auch auf das entsprechende "abgelehnte" Verfahren hingewiesen. Aber ich war hartnäckig, und hab auf einen Antrag bestanden. Bin mal gespannt, was der Richter draus macht.
mfG Werner :D :D :D
 
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§ 20 SGB II (1)
"Die Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts umfasst insbesondere....sowie in vertretbarem Umfang auch Beziehungen zur Umwelt und eine Teilnahme am kulturellen Leben."

§ 23 SGB II (1)
"Kann im Einzelfall ein von den Regelleistungen umfasster und nach den Umständen unabweisbarer Bedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts weder durch das Vermögen ....noch auf andere Weise gedeckt werden, erbringt die Agentur für Arbeit bei entsprechendem Nachweis den Bedarf als Sachleistung oder als Geldleistung..."

Die einzig logische Argumentation wäre also:

Weihnachtsbeihilfe wird nach § 20 von der Regelleistung umfasst und stellt einen unabweisbaren Bedarf nach § 23 dar.

Weihnachten als ein zentraler Bestandteil unserer christlichen Kultur sollte wohl innerhalb des "vertretbaren Umfangs" liegen.

Frohes Fest !
 

sternchen

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Bitte um Kommentar

Hallo!

Hatte im Beitrag "Weihnachtsbeihilfe" gepostet, könnt Ihr mir einen Rat geben, was ich auf dieses Schreiben antworten soll...

"Sehr geehrte Frau xy, hiermit bestätige ich den Eingang Ihrs an Bürgermeister yz gerichteten Antrages. Ich weise darauf hin, daß es sich bei den Weihnachtsbeihilfen der Stadt Burghausen um freiwillige Leistungen aufgrund eines Ratsbeschlusses handelt, der nur für Einwohner der Stadt Burghausen anzuwenden ist, die bis zum 31.08.2005 dort ihren Wohnsitz genommen haben. einen entsprechenden Beschluß hat der Rat der Gemeinde "Stadt" nach den Vorschriften der §§ der Gemeindeordnung leider nicht gefaßt, so daß Ihr gestellter Antrag per se gegenstandslos ist und eine Entscheidung darüber nicht mehr zu treffen ist. Sollten Sie trotzdem einen rechtsmittelfähigen Bescheid auf Grundlage des zweiten oder zwälften Buches des Sozialgesetzbuches wünschen, bitte ich um NAchricht. Ich werde dann Ihren Antrag an das Jobcenter der ARGE weiterleiten oder selbst entscheiden. Mit freundlichen Grüßen der Bürgermeister"

Normalerweise bekomme ich von Amts Seite immer mit §§ vollgestopfte Schreiben... Keine Ahnung, was ich davon halten soll. Irgendwie sehe ich den Mann aber fast, wie er mit den Augen rollt und tief Luft geholt hat...

VG und schönes Weihnachtsfest (bin froh, wenn es vorbei ist)
 
E

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Gast
Re: Weihnachtsbeihilfe

Martin Behrsing sagte :
Bitte die Aktenzeichen mit posten. Soweit ich weiß, gibt es nur Urteile, die im Zusammenhang mit Heimbewohnern und Weihnachtsbeihilfe stehen.
ab vorgestern "gab"!!! SG Gelsenkirchen, S 4 AS 177/05 ER. Beschluss vom 22.12.2005. Dagegen werde ich natürlich Beschwerde einlegen, da der Richter nicht auf meine "Verfassungswidrigkeit" eingegangen ist. :sleep: :sleep: :sleep: Das ruft förmlich nach Bundesverfassungsgericht. :| :evil:
Trotz alledem wünsch ich allen Forumslesern ein frohes und besinnliches Weihnachten 2005 und einen guten "Rutsch" ins Neue !!! 2006.
Werner
 

Hartzige

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Hallo zusammen

So nun habe ich pünktlich zum Fest auch meine Weihnachtsbeihilfenablehnung bekommen. Antrag am 7.12. gestellt. Absage, das übliche bla bla wie bei allen wohl zu lesen.

Ich werde, wie viele, Widerspruch einlegen, denn wie schreibt Tacheless so schön?:

Es liegt jetzt an der Beharrlichkeit der Betroffenen und den Sozialgerichten diesem LeistungsRAUB ein Ende zu setzen.

Also bleiben wir beharrlich.

Schöne Weihnachtstage für uns alle.
 
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15 Dez 2005
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Weihnachtsbeihilfe

Wurde mir am 24.12.05 mitgeteilt das nicht im leistungskatalog des SGB II enthalten sei.
Widerspruch 4 Wochen.

MFG Bettina
 

narssner

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gewiß das sagen sie

nach der bisherigen Rechtsprechung ist ein Anspruch auf eine Beihilfe nicht dadurch weg, daß der urpsrüngliche Zeitpunkt dafür abgelaufen ist.
Niemand muß sich von solcher freien Beweisführung, wie sie sicher wieder kommen wird, überzeugen lassen.
einen freundlichen Gruß
narssner
 

Atlantis

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Habe pünktlich zum heiligen Abend 24.12.05 mit
Privaten Briefdienst, eingeschmissen durch Schleichertyp, hatte es am ersten Weihnachtstag erst im Briefkasten gesehen, das da ja noch in Brief drin ist, wie der Typ das macht, hab ich nicht mitbekommen, da die normale Post schon um 12 Uhr durch wahr. Nach dem ich auf meinem Ablehnungsbescheid ein Widerspruch einreichte dann einen Widerspruchsbescheid Erhalten mit Begründung, sowie
Rechtsbehelfsbelehrung nun steht der klage zum Sozialgericht nichts mehr im Weg.
Die Begründung ist lächerlich wie die sich aus der Verantwortung Drücken
um ja bloß nicht Zahlen zu müssen hier hatt ein Mensch der Arbeitsgemeinschaft
aus der Kommune die Begründung zugeschickt, Ablehnungsmanöver der
Kommunen, die nur ihre Zuschüsse vom Bund sehen und noch einige
Milliarden Euros mehr aus Berlin brauchen, möchte mal wissen wie viel die
davon real brauchen für ihren Anteil den Sie Zahlen.
Die Sanieren ihre kommunale Haushalte Teilweise dadurch mit.
 

Irisanna

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Habe bislang nur eine mündliche Absage...eine angenervte.... mehr leider noch nicht! :dampf:
 

Wellipetra

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Wie nicht anders zu erwarten. Mein Widerspruch vom 22.12.05 gegen den Ablehnungsbescheid wurde heute als "unbegründet2 zurückgewiesn :| :| :|
 
E

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Re: Weihnachtsgeld von der ARGE Heilbronn

Guten Morgen alle,

also mein ablehnender Bescheid ging bei Mir mit Datum vom 30.12. ein.
Gruss
schwabengeli


schwabengeli sagte :
Also meine Schwester hatte Ihren Antrag auch abgegeben. Heute kam der ablehnende Bescheid.
Ich bin mal gespannt, wie es bei mir aussieht. Sage Euch dann Bescheid.

Lieben Gruss

Geli
 
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20 Jun 2005
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als die freundin meiner mutter ihren antrag abgeben wollte hat die dame an der info den antrag ungläubig angeschaut und gefragt was sie denn damit tun soll, antwort der bekannten meiner mutter, dahin weiterleiten wo er hingehört, sie hat mittlerweile ein ablehnung erhalten, den wortlaut kenne ich noch nicht werde ihn aber ggf hier posten, sie wird in widerspruch gehen

grüsse :)
 
E

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Gast
kalle sagte :
Und dann werden sie argumentieren, das Weihnachten doch auch ohne die Beihilfe geklappt hat. :motz:
Woher wollen die wissen, ob das auch ohne Beihilfe geklappt hat, oder wo man das Geld hergenommen hat, um Weihnachten feiern zu können?

So was wär keine befründung, und wär schnell zu widerlegen.

Hat man Ansparbeträge, fehlen die dann, hat man sich Geld geliehen, fehlt es im neuen Jahr...

man schiebt es vor sich her, bs man was ausgleichen kann... so ists zum Beispiel bei mir.

Ich geb das aus, was ich als notwendig erachte, und so kann ich nie sagen, das ist der Ansparbeitrag für dies der das...

beio den vielen Nachzahlungen, die ich für 4 Personen schon erhalte habe, gehts gar nicht anders! Hab da immer noch Summen, die ich nch erwarte...

Würden die Bescheide, die kommen, immer sofort korrekt sein, müßte man nicht so jonglieren und käm nicht so leicht in gefahr, etwas zu übersehen.

Auch das ist ein Argument, oder?

Gruß aus Ludwiogsburg

Gruß aus Ludwigsburg
 

Irisanna

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Irisanna sagte :
Habe bislang nur eine mündliche Absage...eine angenervte.... mehr leider noch nicht! :dampf:
Ablehnungsbescheid vom 19.12.05, Poststempel 30.12.05, Ankunft in meinem Briefkasten 02.01.2006, Begründung:

mit dem Bedarf zum Ansparen (kulturelle....) gedeckt.
 

Eka

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Widerspruch auf Weihnachtsbeihilfe wurde als unbegründet zurückgewiesen.
Leider kann ich noch keine E-Mail schicken an z.B Martin, da ich noch Probleme mit meinem Scanner habe...
 
E

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Lohnt sich Widerspruch gegen Weihnachtsbeihilfe - ABSAGE - ?

Hallo habe am 05.01.2006 meine Absage für die Weihnachtsbeihilfe bekommen. Lohnt sich ein Widerspruch oder sollte man sich diesen Sparen. Danke für eure kommentare.
 
E

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Gast
Widerspruch lohnt sich eigentlich immer, schon alleine um zu demonstrieren, dass man sich nicht alles gefallen lässt.
 

stoffel2006

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HARTZ IV - Weihnachtsbeihilfe

Wer hat auch einen Antrag auf Weihnachtsbeihilfe (Muster Stadt Burghausen) gestellt?
Ihrer Info entsprechend hatte ich am 14.12.05 laut Formular einen Antrag bei meiner Gemeinde gestellt. Nach mehrmaligem Befragen, sei dieser in Bearbeitung. Gestern bekam ich die Ablehnung. Kommentar: Da das Gesetzbuch, 2. Teil (SGB II) die Gewährung von Weihnachtsbeihilfen nicht vorsieht und derartige Bedarfe durch die Regelleistungen abgegolten sind, wird Ihr o.a. Antrag abgelehnt.
Hat jemand den gleichen Kommentar bekommen, oder bin ich der einzige?
Gruß Stoffel2006
 

Argon5

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Bist du nicht der einzigste, der diese Ablehnung erhalten hat. Hilft nur eins, Widerspruchsformular runterladen und ab damit an die ARGE. Ob es was nützt, keine Ahnung aber immer noch besser als gar nichts gemacht. Sollen merken, daß wir uns nicht alles bieten lassen.

argon5
 

cookie

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Hallo
Habe noch nicht einmal die schriftliche Ablehnung für Weihnachtsbeihilfe erhalten .:cry:

Hat denn noch keiner der Widerspruch eingelegt hat Antwort bekommen ?

Das zieht sich ja bist Weihnachten 2006 . :cry: :pfeiff: :sleep:
 

Wellipetra

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Wellipetra sagte :
Wie nicht anders zu erwarten. Mein Widerspruch vom 22.12.05 gegen den Ablehnungsbescheid wurde heute als "unbegründet2 zurückgewiesn :| :| :|
Doch :cry:
 

kalle

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Oh doch, habe auch den Widerspruch ablenend bekommen.
Sind jetzt gerade mit Martin dabei uns die Klageschrift zu überlegen. :idea:
Wird dann bestimmt ne Nachricht von Martin geben. :pfeiff:
 
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Doch ich auch

hallo

hatte auch Widerspruch gegen den negativen Bescheid eingelegt .
Ist natürlich auch nicht positiv ausgefallen.

Bereite auch Klage vor.

Bei mir steht auch drin das Weihnachten im Regelsatz ist.

Michael

Wenn ihr den Bescheid haben wollt dann müßt ihr nur sagen wie?

Michael
 
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ExitUser

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Die Ablehnungsbescheide zu den Weihnachtsbeihilfen benötigen wir nicht mehr, es sei, einer bekommt eine Ablehnung nach §§ XY des Straßenverkehrsgesetz oder ähnlichem. Im Moment konzentriert es sich auf die Klageschriften zur Beschäftigung der Justiz im Sinne der HE.
 
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Giebt es eigendlich schon erfolgreiche Urteile zum Thema Weihnachtsgeld? Mein Anwalt ist nämlich auch grade drüber Klage einzureichen.

Lg
Franky
 
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Hallo und guten morgen,
durch Zufall habe ich eben den Antrag hier gefunden. Macht es Sinn den in diesem Jahr, und vor allen Dingen, jetzt schon zu stellen?

Grüßle Fee
 

hartzhasser

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ich finde es schlicht und ergreifend unmenschlich das man noch nicht mal zu weihnachten eine beihilfe bekommt bei mir als Single kann ich es ja noch verkraften aber was ist mit den Kindern? wenn sie vor dem Tannenbaum stehen und nichts drunterliegt und das Geld noch nicht mal reicht für ein fernünftiges Weihnachtsessen? meistens kommen dann ja auch noch die Verwandten am 2ten Weihnachtstag zu besuch und was soll man denen den vorsetzten? trockenbrot mit margarine? der politiker ihre vorstellungen vom Regelsatz sind völlig utopisch was glauben die den wie man alles vom Regelsatz bezahlen soll?

defektes Auto
defekte Waschmaschine
Klamotten
Schuhe
Schulbücher
Öffentliche Verkehrsmittel
Bewerbungskosten
Miete
Strom
Telefon
Kino
Theater
Sportverein
renovierungskosten

und das alles vom regelsatz? allein schon das die den Regelsatz anhand eines Einkaufskorbes aus dem jahr 2003 genommen haben ist total an der realität vorbei, Strom und gaserhöhungen bis zum abwinken keine angleichung der regelsätze überall preissteigerungen und nächstes jahr auch noch die mehrwerterhöhung,

Leute kauft euch Kämme
es kommen lausige zeiten.



lg hartzhaser
 

wolliohne

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Weihnachtsbeihilfe

warum sollten wir den Antrag nicht erneut stellen ?

Ich werde es tun !

Frohe Weihnachten allerseits.
 

Bruno1st

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Re: Weihnachtsbeihilfe

wolliohne sagte :
warum sollten wir den Antrag nicht erneut stellen ?

Ich werde es tun !
Nicht nur du - und immer schön gegen Abgabequittung.
 
E

ExitUser

Gast
Re: Weihnachtsbeihilfe

wolliohne sagte :
warum sollten wir den Antrag nicht erneut stellen ?

Ich werde es tun !

Frohe Weihnachten allerseits.
Und was versprichst dir davon?

Gruß aus Ludwigsburg
 

Werner58

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Weihnachtsbeihilfe 2006

natürlich daß es auch in naher Zukunft "Weihnachtsbeihilfe" für Hartz'ler" gibt.

Inzwischen gibt es ja schon die "Weihnachtsbeihilfe" nach dem SGB XII, jedoch nur für "Heimbewohner". Das dürfte unsere Chance sein, mit Art.3 Abs1 zu kontern, da ja auch die Regelleistung aus dem SGB XII "abgeleitet" ist.
Ich habe inzwischen auch schon die Ablehnung für 2006, und bin gerade den Widerspruch am vorbereiten.
mfG Werner
 
E

ExitUser

Gast
Gestern wurde ich informiert, daß die ARGE hier in einigen wenigen Fällen extra Gelder für Weihnachten locker gemacht hat, den anderen aber entsprechendes verweigert. In einem mir bekannt gewordenen Fall hat die Empfängerin eine "gute Bekannte" in der ARGE. Ich bin dran und versuche die Unterlagen dazu in die Finger zu kriegen.

Sobald ich die habe, Gnade Gott dieser Bande...

Ansonsten werde ich eine eidesstattliche Versicherung meiner Informationsquelle bekommen. Die Dame ist dafür bekannt ein stark ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl zu habe und sich streng an die Wahrheit zu halten.
 
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Hartz IV-Advent (ein Gedicht)

Unter der Wirkung der Bilder aus den Vorstädten Frankreichs und der menschenverachtenden Hartz IV-Asozialpolitik
(z.B. das Weihnachtsgeld bei ergänzendem ALG II wird konfisziert, kein Zuschlag für Geschenke oder Feiertags-Mehraufwand)
habe ich ein Adventgedicht geschrieben.

Nein, es soll nicht bequem sein und nicht Stimmung machen.
- Ich will Stimmung einfangen und wiedergeben.
- Vielleicht zum Denken anregen.
 

VIP84

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ist ja lustig :)
sagt mal im ernst jetz, kann ich das wirklich beantragen?
bzw oder war das nur noch im jahr 2005 möglich, weil ich keine weiteren Beiträge z.B. 2008 find :)
 

meatloaf69

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ist ja lustig :)
sagt mal im ernst jetz, kann ich das wirklich beantragen?
bzw oder war das nur noch im jahr 2005 möglich, weil ich keine weiteren Beiträge z.B. 2008 find :)
Ja wuerde mich auch interessieren,und gibt es sonst noch Moeglichkeiten mehr zu bekommen als nur den Regelsatz?:confused:Denn der ist ja sehr-sehr-sehr schmal bemessen.
Gruss Meatloaf69
 

Arania

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Anträge kann man stellen soviele man mag, ich kenne aber keinen Fall wo es bewilligt wurde
 

VIP84

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da sind wirklich welche übers sozialgericht gegangen? :) :icon_klatsch:
also wenn man so nen Beschluss durchliest, muss man doch dabei lachen, oder gehts nur mir so?
... klingt in einzelnen Fällen etwas nach diskriminierung der Frau, welche vors sozialgericht ging *lach*
...aber schön das wir das Thema geklärt haben... einen schönen abend euch allen noch...

man liest sich :)
 

PAPMobber

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Anträge zwecklos ???

wenn ich es hier richtig lese, dann sind die anträge zwecklos?
 
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