Antrag auf Urlaub ausfüllen, wie?

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Argekritiker

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Da mein Vorantrag auf Urlaub der ARGE zugekommen ist, muss ich entgegen eures Rates dennoch den Hauptantrag auf Urlaub ausfüllen. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass in meiner EGV nicht konkret drin steht, dass ich 21 Tage frei habe.

Ich kann es zwar nicht einscannen, da ich nicht gerade den Scanner beherrsche, daher beschreibe ich euch den "Wisch". Aber kann mir jemand sagen, mit was für ein Programm man diese Bilder hoch lädt, wenn man gerade mal eine Digicam hat?

Er besteht aus 4 Blättern. Das zweite Blatt, auf dem drin steht, muss ich nicht ausfüllen, das füllt die ARGE aus.

Ganz oben steht sowohl auf dem weißen Blatt als auch auf dem Durchschlag "Ich beabsichtige mich in der Zeit vom ... bis zum ... auswärts aufzuhalten." Nun habe ich der ARGE im Vorantrag angegeben, dass ich anstatt ab dem 13. erst ab dem 14.08.2009 im Urlaub bis zum 22.08.2009 bin. Kann ich daher von denen Ärger bekommen, wegen "unbefugter Verlängerung des Urlaubs" bekommen. Das wurde ja kurzfristig mit meiner Familie vereinbart, nachdem ich den Vorantrag ausgefüllt habe.

Eine ausführliche Begründung wie Kur, eine psychiatrische Behandlung oder gar Gefängnis gibt es bei mir nicht.

Und wenn dieser Aufenthalt nicht von der ARGE aus welchem Grund auch immer, vielleicht unter anderem wegen eines plötzlichen 1-Euro-Jobs am 17.08.2009 nicht anerkannt werden kann, was soll ich dann ankreuzen?


  • 2.21, dass ich mich NICHT auswärts aufhalte?
  • 2.22, nur so lange aufwärts aufhalte, wie die ARGE die Leistungen weiter zahlt (kann auch mal bis zu einer Woche sein)
  • 2.23 dennoch für den eingetragen Zeitraum auswärts aufhalten, mit dem Hinweis, dass ich von diesem Zeitpunkt an sanktioniert werde. Genau dann, wenn die Verfügbarkeit für die Arbeitsvermittlung nicht mehr anerkannt wird.
Das Datum und die Unterschrift ist klar.

Die Feststellungen des Arbeitsvermittlers brauche ich ja NICHT aufzuschreiben, das macht er. Und ich meine, er "genehmigt" mir als gesunder Mensch, der nicht unter anderem einen längeren Klinikaufenthalt hat, gerade mal 3 Wochen. Vom §428 bin ich ausgenommen, weil ich noch KEINE 58 Jahre alt bin. Ich werde übrigens "erst" 28 dieses Jahr.


Nur unten muss ich wieder ausfüllen.

Die §§309 und 144 des SGB III sagen mir, dass ich mich persönlich melden muss und der 144 sagt mir, was passiert, wenn ich das nicht tue. Ich habe mich da mal kundig gemacht.
Bei Fall 2.21 heißt es für den Tag während des angegeben Zeitraums (zum Beispiel halt 17.08.2009) ich mich zu melden habe.
Darunter steht, dass es einen Tag möglichst unmittelbar nach dem anerkannten Zeitraum ist, an dem ich mich zu melden habe, sollte ich Sanktionen und VAs vermeiden.

Und wie ist es denn, wenn ein wichtiger Grund für den §128, Abs. 1 Nr. 7 vorliegt? Gilt das dann nur, wenn ich den 1-Euro-Job "aufgedrückt" bekomme bzw. ich einen Beratungstermin auf einmal erhalte? Und wann braucht denn kein Grund angegeben zu werden?

Zwischendrin mal die Hinweise:

Natürlich muss ich mich mit meinem SB/FM in Verbindung setzen, das wird noch einmal hier bekräftigt.

Weil diese 8/9 Tage Urlaub keine Kur sind,


  • dass die Verfügbarkeit während der OA nur anerkannt werden kann, wenn ich beruflich eingegliedert - egal wie - werden kann
  • bei mehr als 6 Wochen die Fortzahlung der Leistungen während der OA nicht möglich ist, daher am nächsten Werk-Tag melden und die Leistungen erneut beantragen
  • bei maximal 3 Wochen im Jahr maximal 3 Wochen OA genehmigt und Fortzahlung der Leistungen bei Überschreitung dieses Termins nicht hinaus erfolgend
  • Leistungen bar oder per Post ausgezahlt werden - Formulare bei der Post erhältlich
  • Zustimmung der Krankenkasse vor Urlaubsantritt, wenn ich ärztlicher Behandlung oder Arbeitsunfähig (auch fast selbstredend)
  • Zeiten einer OA für die keine Leistungen bezahlt werden, die in der RV (Rentenversicherung) auch nicht berücksichtigt werden
  • Einzug der Leistungen per VA durch die ARGE, wenn ich eigenmächtig meinen Urlaub um mehr als 3 Wochen (in seltenen Ausnahmefällen wie Reha nach Querschnittslähmung von mehr als 6 Wochen) verlängere


Zum Abschluss noch eine Frage, denn ich möchte ja nicht vor Gericht um die Wiederzahlung meiner Leistungen kämpfen, nur weil ich wegen meines nicht genehmigten Urlaubs den Meldepflichten 2-3 mal, je nach EGV und Art des Verstoßes nicht nachgekommen bin.

Muss ich denn die Felder 2 und 4 auf dem weißen Blatt ausfüllen und auf dem braunen Durchschlag oder darf ich nur den braunen "Durchschlag für Leistungsempfänger" ausfüllen, weil wenn ich das weiße Original ausfülle, bekomme ich vielleicht Ärger und werde sanktioniert.

Bitte helft mir. Ich danke euch für euer Bemühen.


Euer Argekritiker
 

galigula

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Ich verstehe deine Fragen nicht richtig.
Versuche es doch mal oben rechts bei "SUCHEN",da trägst du Urlaubsantrag ein,dann bekommst du reichlich Infos.
 
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