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Antrag auf Übernahme der Umzugskosten abgelehnt - was tun?

Malegro

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#1
Hallo

ich habe wegen dem bevorstehenden Umzug in eine eigene Wohnung (nach der Trennung von meinem Ehemann) einen Antrag auf Übernahme der Umzugskosten gestellt. Ich bin Alleinerziehend, wir haben zwei Kinder - und unser Freundeskreis besteht eher aus Müttern mit Kindern als aus starken Männern :icon_kinn:

Mit diesem Antrag habe ich drei Kostenvoranschläge vonm Umzugsfirmen abgegeben. Nun lag ein Schreiben im Briefkasten, in dem mein Antrag abgelehnt wurde. Grund: die Höhe der Kostenvoranschläge sein aufghrund der von mir beantragten Erstausstattung Wohnraum zu hoch und daher nicht plausibel. Ich würde ja offensichtlich so wenig Möbel besitzen, dass ich das Zeug in einem Pritschenwagen transportieren könne, den mein Mann fahren könnte.

Ich finde die Kostenvoranschläge auch sehr hoch und habe da sicher einen Fehler gemacht. Es kam ein Mann einer Umzugsfirma zur Vor-Ort-Besichtigung und fragte mich, ob schon weitere Firmen dagewesen wären. Ich verneinte und er bot mir daraufhin an, Kostenvoranschläge von zwei weiteren Firmen zu besorgen. Darauf habe ich mich eingelassen. Einmal, weil die Zeit sehr drängte (das Zusammenleben nach der Trennung in der gemeinsamen Wohnung ist sehr belastend, vor allem für unsere Kinder - ein Umzug ist vor Bewilligung der Erstausstattung und Übernahme der Umzugskosten nicht möglich). Und dann, weil es einfach logistisch schwierig ist, hier mehrere Hausbesuche mit (z.T schlafenden) Kindern, anderen Terminen und einem kranken Mann zu organisieren. Für mich war dieses Angebot eine Erleichterung. Deswegen habe ich wohl auch nicht lange genug darüber nachgedacht, welche Folgen das haben kann. Klar: dadurch ist der Preis für den Umzug gestiegen. die Firma hatte nun ja keine ernstzunehmenden Konkurrenten mehr. Ich hätte es mir denken können...

Nun ja. Einen Umzug in Eigenregie kann ich nicht machen. Mein Mann ist seit mehreren Jahren krank geschrieben und darf nicht schwer tragen. Ich selbst bin mehrfach am Handgelenk operiert und darf ebenfalls nicht schwer tragen. Die Tatsache, dass ich viel Erstausstattung beantragt habe bedeutet nicht, dass ich keine Möbel habe. So muss unter anderem eine sündhaft schwere Waschmaschine, ein Wäschetrockner, ein massiver und enorm schwerer Sekretär, eine sehr große und schwere Kommode und anderes Zeug transportiert werden. Und die Tatsache, dass unsere Bücherregale bei meinem Mann in der alten Wohnung bleiben bedeutet nicht, dass ich ohne Bücher umziehe. Unsere Bücher stehen z.Zt. zweireihig - ich besitze den Inhalt von 2 1/2 Billy-Regalen :icon_neutral:(von Schallplatten, Kleidern, Cds, Kidnerspielzeug, Matratzen und anden Sachen nicht zu reden...).

Was mache ich denn nun? Ich kann den Kram nicht alleine Umziehen. Und auch die Hilfe einer Freundin nützt mir nicht viel Gemeinsam tragen wir keine Miele von einer Wohnung zur nächsten. Da hilft auch aller guter Wille nicht weiter.

Kann ich irgendwas tun, um die Umzugskosten doch noch genehmigt zu bekommen und möglichst SCHNELL umziehen zu kömnnen? Bitte, gebt mir ein paar Tipps!
Danke!
 
E

ExitUser

Gast
#3
Wie schon zuvor erwähnt wurde; hole Dir günstigere Umzugangebote ein und begründe die Übernahme der Umzugskosten mit einem Attest vorm Arzt ;-warum Du auf fremde Hilfe angewiesen bist!DasAttest vorm Arzt könnte bei der Kostenübernahme helfen als Begründung!:icon_daumen:
 

Malegro

Elo-User/in

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#4
danke euch! dann heißt es also, noch einmal ein paar Hausbesuche zu organisieren. Unsere Ärztin werde ich zwecks Attest kontaktieren. Das dürfte kein Problem werden.
 

Seepferdchen

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#5
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