Antrag auf Übernahme der Doppelmiete

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KK aus C

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Nach § 22 SGB II können Wohnungsbeschaffungskosten nach vorheriger Antragstellung übernommen werden und der Träger die Kostenübernahme zugesichert hat.

Die Zusicherung soll laut gesetzlicher Regelung erteilt werden, wenn die Behörde den Umzug veranlasst hat bzw. dieser aus anderen Gründen notwendig ist. Ausserdem soll die Zusicherung der Kostenübernahme erfolgen, wenn ohne diese Zusicherung keine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum gefunden werden kann.

Die Regelung im SGB II ist natürlich sehr dehnbar, man beachte auch die ausdrückliche Formulierung "können". Die Entscheidung liegt also hier im sogenannten "pflichtgemässen Ermessen" des zuständigen Sachbearbeiters.

Schriftlicher Widerspruch mit Fristsetzung.
Widerspruch sachlich und triftig begründen, rechtsmittelfähigen Widerspruchsbescheid fordern.

Viel Glück und LG von KK
 

Ickehoch10

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Nach § 22 SGB II können Wohnungsbeschaffungskosten nach vorheriger Antragstellung übernommen werden und der Träger die Kostenübernahme zugesichert hat.

Die Zusicherung soll laut gesetzlicher Regelung erteilt werden, wenn die Behörde den Umzug veranlasst hat bzw. dieser aus anderen Gründen notwendig ist. Ausserdem soll die Zusicherung der Kostenübernahme erfolgen, wenn ohne diese Zusicherung keine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum gefunden werden kann.

Die Regelung im SGB II ist natürlich sehr dehnbar, man beachte auch die ausdrückliche Formulierung "können". Die Entscheidung liegt also hier im sogenannten "pflichtgemässen Ermessen" des zuständigen Sachbearbeiters.

Schriftlicher Widerspruch mit Fristsetzung.
Widerspruch sachlich und triftig begründen, rechtsmittelfähigen Widerspruchsbescheid fordern.

Viel Glück und LG von KK

Hallo Herr oder Frau KK aus C,

ja dieser § ist mir bekannt und auch einige Urteile, die Doppelmieten zugesprochen haben. Trotzdem danke :)

Widerspruch habe ich schon geschrieben und heute nachmittag hab' ich Termin beim Anwalt.

Schaun wir mal...
 
E

ExitUser

Gast
Nach § 22 SGB II können Wohnungsbeschaffungskosten nach vorheriger Antragstellung übernommen werden und der Träger die Kostenübernahme zugesichert hat.

Die Zusicherung soll laut gesetzlicher Regelung erteilt werden, wenn die Behörde den Umzug veranlasst hat bzw. dieser aus anderen Gründen notwendig ist. Ausserdem soll die Zusicherung der Kostenübernahme erfolgen, wenn ohne diese Zusicherung keine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum gefunden werden kann.

Die Regelung im SGB II ist natürlich sehr dehnbar, man beachte auch die ausdrückliche Formulierung "können". Die Entscheidung liegt also hier im sogenannten "pflichtgemässen Ermessen" des zuständigen Sachbearbeiters.

Schriftlicher Widerspruch mit Fristsetzung.
Widerspruch sachlich und triftig begründen, rechtsmittelfähigen Widerspruchsbescheid fordern.

Viel Glück und LG von KK

Das ist nicht ganz richtig. Laut eicher/Spellbrink ist dies keine Ermessenssache sofern die Voraussetzunge vorliegen , die da wären "Notwendigkeit und Angemessenheit" auf jeden Fall muss bei diesen Voraussetzungen die Zusicherung erteilt werden und dies schriftlich! Hieraus ergibt sich die Anspruchsvoraussetzung!
Zudem gibt es Gründe die eine vorherige Zusicherung ausschließen lassen.
 
E

ExitUser

Gast
auch hier Eicher/ Spellbrink Doppelmiete gehört zu den wohnungsbeschaffungskosten. Ist schwer durchzusetzen wenn man keinen guten Grund für die Doppelmiete hat. kommt hier wohl auch ein wenig auf den richter an.

also langsam nimmt das bei den ARGEN echt überhand, dass die Wohnungsbeschaffungskosten erstmal verwehren und man noch Monate nach dem Umzug noch klagt.

Solltet ihr euch irgendwo Geld für den Umzugleihen , auf keinen Fall vergessen eine Rückzahlungsvereinnbarung zu vereinbaren, ansosnten wird euch das als Einkommen angerechnet.
 
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