Antrag auf Nahtlosigkeit bei der AFA stellen und muss ich trotz gestellten Rentenantrag zu einem Gutachter des Amtes. auf was muss ich achten?

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Ratlos7205

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Hallo
Nachdem ich schon viel gelesen habe und es mich immer mehr verunsichert, frage ich mal lieber was auf mich zukommt.
Ich werde in 14 Tagen ausgesteuert und muss mich dann bei der AfA melden. Das macht mir nun schon seit längeren Angst.
Während meiner Zeit im KG wurde ich zweimal aufgefordert einen Reha Antrag zu stellen, was ich beim ersten Mal auch tat. Dieser wurde erwartungsgemäß abgelehnt, da ich erst 10 Monate vor diesem Antrag eine Reha hatte.
Bei der zweiten Aufforderung habe ich nun einen Antrag auf EM Rente gestellt. Dieser dauert ja aber sicherlich bis zum Entscheid einige Monate.
Ich bin weiterhin AU geschrieben.
Ich werde diese Woche den Antrag auf Nahtlosigkeit bei der AfA stellen und meine Frage dazu ist, muss ich trotz gestellten Rentenantrag zu einem Gutachter des Amtes?
Auf was muss ich achten?

Vielen Dank schon mal für Tipps
 

Kerstin_K

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Dass du zu einem Gutachter der AfA musst, ist sehr unwahrscheinlich. Meistens werden die Gutachten nach Aktenlage erstellt.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Ratlos7205 und:welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder "Aussteuerung und EM Rentenantrag"

sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:



Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Ratlos7205

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Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Vielen Dank!
Ich entschuldige mich für diese Unwissenheit.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Dass du zu einem Gutachter der AfA musst, ist sehr unwahrscheinlich. Meistens werden die Gutachten nach Aktenlage erstellt.

Damit hatte ich schon mit dem MDK Probleme, da einige Sachen anders interpretiert werden.
Ich war in einer Klinik und wurde dort nach 3,5 Wochen entlassen, da ich einen Therapiepunkt von vielen für mich als kontraproduktiv gesehen habe und ihn ablehnte. Die Gutachterin meinte dann, ich hätte den Aufenthalt abgebrochen. Erst durch einen Anruf durch den MDK bei meiner Hausärztin wurde das richtiggestellt, ansonsten hätte man diese Fehlinterpretation mir zum negativen angelastet.
Ich frage mich außerdem, wie ein Gutachter nach Aktenlage (Befunde) feststellen kann, wieviele Stunden ich noch arbeiten könnte, wenn ich die letzten 1,5 AU war.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lucky Luke

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...Antrag auf EM Rente gestellt. Dieser dauert ja aber sicherlich bis zum Entscheid einige Monate.
Ich bin weiterhin AU geschrieben.
Ich werde diese Woche den Antrag auf Nahtlosigkeit bei der AfA stellen und meine Frage dazu ist, muss ich trotz gestellten Rentenantrag zu einem Gutachter des Amtes?
Auf was muss ich achten?

Wie Kerstin_K bereits schrieb, ist es eher unwahrscheinlich, dass dich die AfA zu einem Gutachter schickt. Bin in einer ähnlichen Situation wie du, und mein Gutachten wurde auch per Aktenlage erstellt (unter 3 Std., länger als 6 Monate...).

Wenn du dich nun demnächst bei der AfA meldest (sooo viel länger würde ich da jetzt nicht mehr zuwarten), füllst du den ganzen Formular"kram" aus (siehe auch Vorlage von Doppeloma) und vergiss nicht, das Aussteuerungsschreiben deiner KK beizufügen sowie einen Nachweis, dass du bereits einen EM-Rentenantrag gestellt hast.

Ich hatte diesen bei meiner Gemeindeverwaltung abgegeben und auf einem Doppel meines Begleitschreibens hatte die Rathausmitarbeiterin bestätigt, dass der Antrag von ihnen weitergeleitet wird; das hat der AfA dann völlig ausgereicht.

Bzgl. des Antrages auf ALG 1 hatte ich auf Par. 145 SGB III verwiesen und für den ÄD etliche Arzt-und Krankenhausberichte beigelegt, was dann zu dem Gutachten nach Aktenlage führte.

Die AfA will seither gar nichts von mir, und ich warte auf Bescheid der DRV.

Also Kopf hoch, und gib' deine AU's weiterhin bei deiner KK und deinem AG (sofern noch vorhanden) ab und harre zunächst der Dinge...

Ich drücke dir die Daumen, dass die Angelegenheit in deinem Sinne läuft, alles Gute 😃

LG Lucky Luke
 

Ratlos7205

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und für den ÄD etliche Arzt-und Krankenhausberichte beigelegt, was dann zu dem Gutachten nach Aktenlage führte.

Da hast du direkt dem Berater der AfA in die Hand gedrückt? 😱 Ich weiß nicht so recht, ob ich denen meine Unterlagen so aushändigen möchte.
Den Aussteuerungsbescheid von der KK habe ich schon in den Unterlagen und ich habe eine Bestätigung vom VdK über die Antragstellung des Rentenantrages. Das nehme ich auch diese Woche mit zum Amt.

Aber vielen Dank für die aufmunternden Worte, dass kann ich derzeit gut gebrauchen. Mich zieht das zur Zeit so Mega runter, da man so viele negative Erfahrungen bezüglich des Par. 145 SGB liest.
 

Lucky Luke

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Da hast du direkt dem Berater der AfA in die Hand gedrückt? 😱 Ich weiß nicht so recht, ob ich denen meine Unterlagen so aushändigen möchte.

Natürlich NICHT 😎, im verschlossenen Umschlag direkt an den ÄD!

Übrigens: ich hatte auch viel gelesen und mir einen Mega-Kopf gemacht, wenn man mit diversen Krankheiten zu kämpfen hat, ist man sowieso nicht so belastbar, aber - zumindest bei mir - war/ist es dann doch halb so schlimm gewesen bzw. geworden (zumindest bis jetzt mit der AfA...).

Ich denke dass es völlig normal ist, dass man in so einer Situation IMMER viel mehr von schlechten Erfahrungen liest und hört, liegt in der Natur des Menschen. Diejenigen, bei denen alles "glatt" geht, melden sich wesentlich weniger (und leiser...) zu Wort.
Geht halt auch jeder anders mit schwierigen Situationen um.

Ich bemühe mich eigentlich immer, zunächst alle relevanten Informationen einzuholen, und nicht gleich in "Aktionismus" oder gegenteilig in "Schreckensstarre" zu verfallen, ist natürlich nicht immer alles so einfach 😉 und dann entsprechend pragmatisch zu handeln (Betonung liegt auf "ich BEMÜHE mich...")

In diesem Sinne 👍
 

saurbier

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Hallo Ratlos7205,

also mal so, wie ich es vor kurzem mal wieder gemacht habe.

Du gehst du deiner örtlichen AfA Stelle und meldest dich am Empfang und teilst dort mit das du dich Arbeitlos melden mußt, weil du bei der KK nun ausgesteuert wurdest.

(Bei uns hier)
bekommst du dann die Aufforderung dich bei der Antragsannahme zu melden (Nebenraum wo einige AfA SB Neuänrtäge erfassen). Da wartest du dann bis du aufgerufen wirst und gehst dann zum SB mit deinem Anliegen. Dem legst du dann z.B. das Aussteuerungsschreiben der KK vor sowie deinen Perso und sagst ihm das du dich Arbeitslos gemäß § 145 SGB III meldest. Dann sollte er dich dann im System aufnehmen.

Dann druckt er dir einen Arbeitslosengeldantrag aus, auf dem das Meldedatum vermerkt ist, genauso wie das Datum ab welchen du das erste mal ALG-I erhalten sollst (denke daran das das ALG-I immer zum Monatsende gezahlt wird). Des weiteren sollte er dir dann auch den Gesundheitsfragebogen für den äD-Gutachter ausdrucken, denn wer sich nach § 145 SGB III Arbeitslos meldet muß zuvor vom äD-Gutachter begutachtet werden (entweder nach Aktenlage oder manchmal auch persönlich, kommt immer auf den äD drauf an). Weiterhin bekommst du eine Info-Broschüre in dem alles zum ALG-I steht.

Bei mir hat der SB gleich einen Termin bei der für mich zuständigen SB am Computer eingegeben und mir das Terminschreiben ebenfalls ausgedruckt.

Mit dem von dir dann ausgefüllten ALG-I Bogen (achte auf das Muster von Doppeloma und vor allem darauf das du dich mit deinem Restleistungsvermögen der Vermittlung zur Verfügung stellst) als auch dem Gesundheitsfragebogen solltest du dann beim SB Termin erscheinen - so bei mir.

Muster Antrag Doppeloma für ALG-I nach § 145 SGB III

Hinsichtlich dem Gesundheitsfragebogen für den äD solltes du unbedingt darauf achten das sich dieser in einem verschlossenen Umschlag befindet und wenn möglich soviele aktuelle Befunde beifügen wie dir vorliegen (je genauer und altueller die Befunde je weniger Schweigepflichtendbindungen sind erforderlich). Falls du eine oder mehrere Schweigepflichtendbindungen für den äD unterschreiben solltest, achte unbedingt darauf die Gültigkeitsdauer von 3 Jahren auf max. 3 Monate zu reduzieren, ansonsten kann der äD da ewig anfragen. Wenn du den Gesundheitsfragebogen nicht dem SB übergeben willst (Angst vor SB neugierde) dann verlange die Postanschrift des äD, das Recht hast du.

Wenn das alles erledigt ist, dann bedenke bitte, es dauert seine Zeit bis die Leistungsabt. dir deinen Leistungsbescheid zuschickt, denn wie hier wieder zu lesen und mir aktuell selbst wiederfahren, will die Leistungsabt. den Bescheid von der Vorlage des äD-Gutachtens abhängig machen. Das ist aber unsinn und nicht zulässig, wird aber dennoch immer wieder gerne gemacht, so kann man ja Leistungen verzögern. Einen Verweis auf ALG-II solltest du nicht ohne Gegenwehr hinnehmen, denn dann müßtest du ggf. an dein erarbeitetes Vermögen gehen.

Du kannst nach Abgabe des ALG-I Antrages den Versuch unternehmen einen Antrag auf vorläufige Entscheidung gemäß § 328 Abs. 3 SGB III in Verbindung mit § 42 SGB I zu stellen.



Du kannst hierzu auch mal im Netz nach den Fachlichen Weisungen der AfA zu § 145 SGB III suchen.


Grüße saurbier
 

Ratlos7205

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Du kannst nach Abgabe des ALG-I Antrages den Versuch unternehmen einen Antrag auf vorläufige Entscheidung gemäß § 328 Abs. 3 SGB III in Verbindung mit § 42 SGB I zu stellen.

Danke, das werde ich versuchen, bzw. mein Mann. Ich bin da glaube in meiner Situation völlig überfordert.

Wie ist das eigentlich mit der Krankenversicherung? Wer zahlt die, wenn ein negativer Bescheid kommen würde?
 

saurbier

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Tja die KV wäre dann leider das Problem.

Eigentlich soll ja genau aus diesem Grund die AfA binnen 4 Wochen eine Entscheidung treffen, damit eben keine Probleme mit dem KV-Schutz entstehen.

Bei der KV gilt nach der Aussteuerung, daß du noch 4 Wochen automatisch weiter nachversichert bist, eigentlich hätte man dir das aber auch schon mit dem Aussteuerungsschreiben mitteilen müßen.

Danach hättest du theoretisch keinen KV Schutz, es sei denn du würdest dich jetzt beim JC melden bzw. den KV-Schutz privat zahlen, wovon natürlich abzuraten ist.

Eben um da möglichen Ärger und natürlich Sorgen zu vermeiden, gibt es ja den § 328 SGB III, welcher die AfA verpflichtet wenn die grundsätzlichen Leistungsvoraussetzungen (Verdienstbescheinigung letzter Arbeitgeber, Aussteuerungsschreiben der KV) vorliegen, einen vorläufigen Bescheid zu erstellen.

Siehe auch RZ 145.4.1 der Fachlichen Weisungen zu § 145 SGB III

Klar wer z.B. keinen Anspruch auf ALG-I hätte, der kann schlecht einen Leistungsanspruch geltend machen und für den wäre dann zutreffend das JC zuständig. Nur das verschweigt die AfA natürlich viel zu gerne, auch da braucht es sein Zeit bis über einen Antrag mal entschieden wird. In diesem Zusammenhang finde ich es persönlich auch perfide wenn unsere Sozialgerichte im Falle eines Eilantrages immer auf das JC als Notnagel verweisen, denn was nützt einem das JC als finanzielle Nothilfe wenn da auch nicht schneller gezahlt wird, zudem man dort ja zuerst auf ein mögliches Privatvermögen (Auto, Schmuck ect.) verwiesen wird und noch schlimmer zum gläsernen Bürger wird, was bei der AfA nach nicht gilt.

Wenn du/dein Mann jetzt aus der laufenden Arbeit krank geworden bist, hättest du ja eh einen Leistungsanspruch aus der Versicherungsleistung zum ALG-I gegenüber der AfA und nach einer Aussteuerung bei der KV (ich vermute mal 78 Wochen KG) dann erst recht. Wie lange und wie hoch der Sozialanspruch auf ALG-I ist, das steht dann auf einem ganz anderen Blatt.

Also wie gesagt, versuchen kann man es durchaus, denn wie heißt es doch so schön - Versuch macht klug -. Also stell einen schriftlichen Antrag auf einen vorläufigen Bescheid gemäß § 328 SGB III in Verbindung mit § 42 SGB I und verweise dabei gleich mal auf die Umsetzung der Rz. 145.4.1 der Fachlichen Weisungen der AfA zu § 145 SGB III. Dann wirst du sehen ob man dir vorläufig ALG-I zahlt.


Grüße saurbier
 

Lucky Luke

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Liebe Ratlos7205,

jetzt halte doch mal dieses Karussell, das dir da im Kopf herum geht, an! Du machst dich ja ganz konfus und stellst dir ein wahres Horrorszenario vor, welches absolut nicht eintreten MUSS...

Und wie Kerstin_K bereits bemerkte - wenn dein Mann nicht gerade privat krankenversichert ist sollte eine Familienversicherung bei seiner GKV echt kein Problem sein, wenn es wirklich nötig werden sollte.

Jetzt mach' mal einen Schritt nach dem anderen und steigere dich nicht selbst in eine Überforderung rein, das ist echt kontraproduktiv.

🌻🏵🌷
 

Ratlos7205

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Und wie Kerstin_K bereits bemerkte - wenn dein Mann nicht gerade privat krankenversichert ist sollte eine Familienversicherung bei seiner GKV echt kein Problem sein, wenn es wirklich nötig werden sollte.

Leider ist mein Mann privat versichert und ich werde dort nur aufgenommen, wenn ich einen Nachweis erbringe, dass ich nicht mehr gesetzlich versichert bin. Gerade aus diesem Grund dreht sich das Karussell bei mir.
Bei dieser Konstellation kommt dann die nächste Sorge. Wenn ich bei meinem Mann versichert werden würde und vielleicht mal ein positiver Rentenbescheid kommen sollte, bin ich im Normalfall über die Rente wieder gesetzlich versichert.
Mich nerven die deutschen Gesetze, die wie Kaugummi und nach Lust und Belieben von den Behörden angewandt werden.

Danke trotzdem schon einmal für die hilfreichen Ratschläge! Ich melde mich nach dem morgigen Termin nochmal.
 

Ratlos7205

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So, ich war gerade bei der AfA und das ging ganz schnell.
Dort druckte man mir den Antrag aus, gab mir den Gesundheitsfragebogen inclusive der Schweigepflichtsentbindungen für den ÄD mit und das war es schon.
Was ich mich aber frage, warum die Leistungsabteilung mich anrufen will und mich telefonisch über die Nahtlosigkeit aufklären will. Ich bat um ein persönliches Gespräch, bzw. um etwas schriftliches. Da ging kein Weg rein und ich werde nun schon nächste Woche, bevor ich überhaupt den Antrag dort habe, angerufen.
Dann sagte man mir auch noch, dass ich einen Termin beim Vermittler bekommen würde, für was?

Den Zettel im Anhang, ist in meinen ausgehändigten Unterlagen auch nicht zu finden.
 

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Kerstin_K

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Den Zettel im Anhang, ist in meinen ausgehändigten Unterlagen auch nicht zu finden.
Das ist auch gut so, wo hast du denn den her?

Das scheint eine Eigenkration zu sein, für die es überhupt keine Rechtsgrundöage gibt. Und sowas füllt man nicht aus. DIe Beurteilung deines Restleistungsvermögens obliegt dem äD und nimandem sonst. Du stellst dich mit deinem Reststleistungsvermögen zur Verfügung, Ende der Durchsage.

Das amn eine Rentenantrag gestellt hat, kann man mitteilen, das Ergebnis muss man sogar mitteilen, aber dazu braucht man nicht so einen Wisch.

Der Termin beim Vermittler ist auch normal. Das macht abe eigentlich erst Sinn, wenn das Gutachten des äD vorliegt und der SB weiss, was bei dir mit dem Restleistungsvermögen noch gent und welche Ausschlüsse er zu beachten hat. Aber keine Panik, in der Regel haben die sowieso keine leodensgeechten Stelllen, und selbst wenn, dann bewirbt man sich halt, ob man dann eingestellt wird, ist die nächste Frage....

Mit der Anuferei das scheint die neues Idee der AfA zu sein. Das hatten wir hier gerade in einem anderen Thread.
Ab #47

Du musst nur per Post errreichbar sein. Deine Telefonnummer kannst du bei der AfA löschen lassen.
 

saurbier

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Hallo Ratlos7205,

wie Kerstin_K schon schrieb, komm bloss nicht auf die Idee solch einen Zettel zu unterschreiben.

Mir hat die damalige AfA SB in 2012 auch etwas ähnliches vorgelegt was ich nicht unterschrieben hab und dann kam plötzlich im heraus, daß man mir meine ALG-I Berechnung auf nur noch 6Std./tägl. berechnet hatte. Wo also bitte sind die 2Std. auf 8Std./Tag geblieben? Meine damaliges ALG-I berecnete sich ja eh nur aus einer Halbtagstätigkeit, da hätte man also 100% zugrunde legen müßen.

Mit diesem Wisch versucht man ganz geschickt kaschiert das der Antragsteller sich selbst bereit erklärt der Arbeitsvermittlung für weniger als einem 8 Std./Tag zu Verfügung zu stellen. Warum - nun darauf basiert dann auch das zukünftige ALG-I. Wer dort angibt nur noch haöbtags zu arbeiten, der bekommt auch nur dafür das ALG-I, egal welchen Rechtsanspruch er aus seinem bisherigen Verdienst hätte.

Also komm bitte nicht auf die Idee deine Arbeitszeit aus welchen Gründen auch immer freiwillig zu reduzieren.

Wie Kerstin_K sagt, du stellst dich mit deinem Restleistungsvermögen gemäß dem äD-Gutachten der Vermittlung zur Verfügung, ganz egal was dir der SB auch schmackhaft machen möchte. Du hast vorher den ganzen Tag gearbeitet, dann willst jetzt auch weiterhin den ganzen Tag arbeiten - punkt aus.

Im übrigen besteht eh keine Veranlassung solch einen Zettel zu unterschreiben, denn selbst das du die AfA unverzüglich von einem Rentenbescheid zu unterrichten hast, gehört zu deinen Mitteilungspflichten und steht damit bereits im Gesetz, da braucht es den Zettel nicht, zumal in der Info-Broschüre der AfA das auch erwähnt wird.

Noch eins am Rande, unterschreibe nichts vor Ort bei den SB´s, du hast das recht jedes Schreiben zuhause in Ruhe zu lesen, diese Frist müssen dir die SB´s einräumen. Da kannst du dann im Zweifel alles hier vorher auf Fehler überprüfen lassen - wenn du willst.


Grüße saurbier
 

Ratlos7205

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Das ist auch gut so, wo hast du denn den her?
Den habe ich in irgendeinem Beitrag zur Nahtlosigkeit gefunden, wo auch darüber diskutiert wurde.
Du musst nur per Post errreichbar sein. Deine Telefonnummer kannst du bei der AfA löschen lassen.
Die haben es heute in dem angegebenen Zeitfenster nicht angerufen, wobei ich auch nicht rangegangen wäre und schon den AB am Handy Scharf geschalten habe.
Die Löschung der Telefonnummer werde ich auf jeden Fall fordern, da für mich nur schriftliches bindend ist. Außerdem habe ich da sehr schlechte Erfahrungen mit der Krankenkasse gesammelt und habe es dort dann auch abgelehnt.
Noch eins am Rande, unterschreibe nichts vor Ort bei den SB´s, du hast das recht jedes Schreiben zuhause in Ruhe zu lesen, diese Frist müssen dir die SB´s einräumen. Da kannst du dann im Zweifel alles hier vorher auf Fehler überprüfen lassen - wenn du willst.
Ich hätte vor Ort auch nichts ausgefüllt, bzw. unterschrieben. Dazu will ich die Formulare in Ruhe und vor allem nicht alleine ausfüllen.
Auf das Angebot der Prüfung komme ich sicher gerne zurück. Muss das Zeugs ja bis nächste Woche abgeben.

Ich werde mich auch auf gar keinen Fall in den Stunden vorab reduzieren lassen. War immer Vollzeit beschäftigt und durch die Arbeit bin ich jetzt so krank. Hab genug eingezahlt, auch als ich mit zwei Kindern alleinerziehend in Schichten arbeiten war.
Allerdings habe ich etwas Schiss vor dem ÄD, selbst wenn der 15h feststellen sollte, in meinem Beruf gibt es Stellen noch und nöcher.
 

Ratlos7205

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Heute habe ich Telefonterror. Die rufen hier ständig Anonym auf dem Handy an. Habe zum Glück den AB scharf.
Die Aussage auf dem AB finde ich schon frech:

„Sie haben um einen Rückruf gebeten und ich hatte gestern leider keine Zeit. Heute kann ich Sie nicht erreichen, aber ich werde es über den Tag weiterhin versuchen.“

Wenn du in deuenem Beruf arbeiten könntest, würdest du es tun und wärst nicht krnkgeschrieben. Mach dir nicht so eine Kopf um den äD.
Heute bin ich schon etwas entspannter und da ich es nicht beeinflussen kann, kümmere ich mich lieber um mein Wohlergehen.

Vielen lieben Dank an Alle hier. Ich finde es sehr aufbauend und informativ. 👍
 

Ratlos7205

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Hallo
Ich habe da noch eine Frage.
Nachdem ich die Verdienstbescheinigung meines Arbeitgebers erhalten habe, stellt sich mir die Frage, wie die Zeiten mit Krankengeld berechnet werden? Ich hatte während des letzten Arbeitsjahres auch Zeiten mit Krankengeld, was mir aber bei der Berechnung zum ALG1 ja zum Nachteil kommt. Muss/Kann ich den Bescheid der Krankenkasse für diese Zeiten mit anhängen? Wenn ich mir das so ausrechne, sind das gute 100€ weniger ALG, wenn ich nicht meinen regulären Lohn als Berechnung hätte. ☹️
Viele Grüße
 

AnnikaK

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Ich habe noch die 5 Verdienstbescheinigungen von VOR dem Krankengeld mit eingereicht, da ich ja auf der Verdienstbescheinigung nichts drauf hatte durch Krankengeld. Das ALG1 wird von den letzten 150 Tagen berechnet, es werden aber bei Nahtlosigkeit die Zeiten von vor dem Krankengeld zur Berechnung einbezogen.
So hat es mir zumindest der SB erklärt.
 

Ratlos7205

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Wenn die letzten 5 Monate genommen werden, dann wäre es ok.
Ich bin seit April 2018 krank und seit Mai 2018 beziehe ich ununterbrochen KG.
Blöd ist sonst der Verlauf, denn Juli/Sep/Okt/Nov sind vom alten AG reduziert durch das KG bescheinigt. Dez-April hatte ich einen neuen AG ohne KG.
Ich hänge einfach mal den Bescheid vom KG aus 2017 mit an.
Danke
 
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