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Antrag auf Leistungen der Grundsicherung im Alter

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Frank231

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#1
Hallo,
ein Bekannter hat jetzt seinen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung im Alter u. bei
Erwerbsminderung erhalten SGB XII. Das wird ja mit der Rente (hier nicht sehr viel) verrechnet.

Meine Fragen: Kann man beim Antrag grobe Fehler machen auf was ist unbedingt zu achten?
Körperliche Einschränkungen (unfallbedingt) sind leider auch vorhanden.
Kann z.B. der uneheliche Sohn dem Antragsteller (Vater) eine Wohnung vermieten?

Wäre für Ratschläge dankbar!

Beste Grüße
Frank
 

Martin Behrsing

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#2
Da e sich um SGB XII handelt, wird das Sozialamt natürlich auch schauen, ob der Sohn unterstützen kann. Das ist z.B. der riesen Unterschied zum SGB II

Deshalb sollte man derartige Unterviemietungen unterlassen, da das Vermögen des Sohnes auf jeden Fall geprüft wird.
Hallo,
ein Bekannter hat jetzt seinen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung im Alter u. bei
Erwerbsminderung erhalten SGB XII. Das wird ja mit der Rente (hier nicht sehr viel) verrechnet.

Meine Fragen: Kann man beim Antrag grobe Fehler machen auf was ist unbedingt zu achten?
Körperliche Einschränkungen (unfallbedingt) sind leider auch vorhanden.
Kann z.B. der uneheliche Sohn dem Antragsteller (Vater) eine Wohnung vermieten?

Wäre für Ratschläge dankbar!

Beste Grüße
Frank
 

gelibeh

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#3
Wenn er dauerhaft voll erwerbsgemindert ist, also GRUSI nach SGBXII 4. Buch, werden die Kinder erst ab einem Einkommen ab 100.000/Jahr zur Verantwortung gezogen.
 

Frank231

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#4
re.

Er ist mittlerweile 65 Jahre alt. Spielt es da noch eine Rolle, ob er dauerhaft voll erwerbsgemindert ist? Kann der Sohn in jedem Fall gezwungen werden für Kosten aufzukommen?
Wie muss der Sohn z.b. belegen, dass er nicht für Kosten aufkommen kann?

Beste Grüße

 

gelibeh

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#5
dann ist das egal, dann bekommt er Grusi im Alter. Wenn der Sohn keine 100.00€ im Jahr verdient, können die ihn auch nicht heranziehen.
hier noch mal der maßgebende Paragraf dazu:
SGB XII § 43 Besonderheiten bei Vermögenseinsatz und Unterhaltsansprüchen

(1) Einkommen und Vermögen des nicht getrennt lebenden Ehegatten oder Lebenspartners sowie des Partners einer eheähnlichen Gemeinschaft, die dessen notwendigen Lebensunterhalt nach diesem Buch übersteigen, sind nach den §§ 19 und 20 Satz 1 zu berücksichtigen; § 36 Satz 1 ist nicht anzuwenden.
(2) Unterhaltsansprüche der Leistungsberechtigten gegenüber ihren Kindern und Eltern bleiben unberücksichtigt, sofern deren jährliches Gesamteinkommen im Sinne des § 16 des Vierten Buches unter einem Betrag von 100.000 Euro liegt. Es wird vermutet, dass das Einkommen der Unterhaltspflichtigen nach Satz 1 die dort genannte Grenze nicht überschreitet. Zur Widerlegung der Vermutung nach Satz 2 kann der zuständige Träger der Sozialhilfe von den Leistungsberechtigten Angaben verlangen, die Rückschlüsse auf die Einkommensverhältnisse der Unterhaltspflichtigen nach Satz 1 zulassen. Liegen im Einzelfall hinreichende Anhaltspunkte für ein Überschreiten der in Satz 1 genannten Einkommensgrenze vor, sind die Kinder oder Eltern der Leistungsberechtigten gegenüber dem Träger der Sozialhilfe verpflichtet, über ihre Einkommensverhältnisse Auskunft zu geben, soweit die Durchführung dieses Buches es erfordert. Die Pflicht zur Auskunft umfasst die Verpflichtung, auf Verlangen des Trägers der Sozialhilfe Beweisurkunden vorzulegen oder ihrer Vorlage zuzustimmen. Leistungsberechtigte haben keinen Anspruch auf Leistungen der bedarfsorientierten Grundsicherung, wenn die nach Satz 2 geltende Vermutung nach Satz 4 und 5 widerlegt ist.
 

Frank231

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#6
re.

Wie prüfen die Ämter da in der Regel, Finanzamt, Steuerbescheid?
Bekommt der Sohn dann regelmäßig alle Jahre ein Anschreiben…?

Wie ist es wenn Vater u. Sohn z.B. zerstritten wären und keinen Kontakt mehr haben?
Muss Sohn oder die Tochter in jedem Fall angegeben werden

Grüße
 
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