Antrag auf Kostenübernahme Kleidung abgelehnt

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ExitUser

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Moin Moin erstmal,

ich habe nach fast 3 Jahren ALG II endlich wieder einen Job im Büro gefunden.
Nun habe ich - in Anlehnung an diesen Thread:

https://www.elo-forum.org/antraege/104269-antrag-kostenuebernahme-kleidung.html

einen Antrag auf Übernahme Kleidungskosten aus dem Vermittlungsbudget (Unterstützung der Persönlichkeit) gestellt, welcher nun abgelehnt wurde.

Die Gründe der Ablehnung:

"Da es sich nicht um typische Arbeitskleidung handelt und die Kleidung privat getragen werden kann, werden die Kosten für die Kleidung nicht übernommen. Zudem ist nicht davon auszugehen, dass oft ein persönlicher Kontakt zu den Kunden besteht, eher telefonisch."

Klar kann man im Büro seine Alltagskleidung anziehen, nur nach so langer Arbeitslosigkeit hat man nicht mehr so viele Klamotten im Schrank hängen, die man dort anziehen könnte, ohne sofort als Ex-Hartzi aufzufallen (wie die Userin im o.g. Thread schon ausführte).

Meine Frage an euch, habt ihr schon mal so einen Antrag durchbekommen oder auch nur Ablehnungen erhalten? Ich scheue keine Konfrontation mit dem Amt, möchte mich aber gerne schlau machen bevor ich meinen Widerspruch losschicke :icon_smile:

Meine sonstigen Widersprüche und auch Klagen vor dem SG gingen alle reibungslos durch, da hatte ich aber das Recht auf meiner Seite und es handelte sich nie um eine Kann-Leistung.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten
 

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Maxenmann

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Ich bin der Meinung das ist ein Fall der nur die SB davon abhält wichtige Anträge zu bearbeiten, denn wenn sowas durchginge so könnte jeder damit kommen und neue Klamotten auf Kosten vom Amt einfordern
 
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ExitUser

Gast
@Maxenmann
Es geht ja nicht darum, dass "jeder" ankommt, sondern wenn man nach Jahren der staatlich verordneten Armut endlich einen Job gefunden hat, diesen nicht mit zerfledderten Klamotten antritt.

Oder würdest du mit verwaschenen, zerschlissenen Sachen im Büro arbeiten, wo dich jeder Kollege mitleidig anschaut?
 

elo237

RIP
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Ich bin der Meinung das ist ein Fall der nur die SB davon abhält wichtige Anträge zu bearbeiten, denn wenn sowas durchginge so könnte jeder damit kommen und neue Klamotten auf Kosten vom Amt einfordern

diese Meinung ist falsch

32,09 Euro für Kleidung und Schuhe
davon willst du dann völlig korrekte Klamotten für eine neue Anstellung kaufen ???

nach 3 Jahren ALG II ist das unmöglich
denn manches braucht man sogar als ALG II für Klamotten

wundert dich sicher Maxemann das man als ALG II`ler nicht nackt rumlaufen möchte
 

Lilastern

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Ja, aber es ist halt nun einmal so, das Jobcenter bewilligt bezahlt kein Geld für neue Kleider.

Dann soll eben der Chef der auf teure Kleidung wertlegt, seine Angestellten besser bezahlen.

Oder muss man halt ein Darlehen für Kleidung beim Jobcenter beantragen.
 

elo237

RIP
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Ja, aber es ist halt nun einmal so, das Jobcenter bewilligt bezahlt kein Geld für neue Kleider.

Dann soll eben der Chef der auf teure Kleidung wertlegt, seine Angestellten besser bezahlen.

Oder muss man halt ein Darlehen für Kleidung beim Jobcenter beantragen.

Doch gibt es aus dem VB
ist halt das berühmte Nasen Prinzip der SB

mag sie mich dann bekomme ich einen Anzug
mag sie micht nicht muß ich in den alten Jeans den Job antreten :biggrin:
 

Seepferdchen 2010

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ExitUser

Gast
Ich habe erst beim Jobcenter den Antrag gestellt, mit dem Hinweis, dass ich in 3 Tagen den Vertrag unterschreibe. Bekam dort alle Anträge mit nach Hause. Direkt nach Vertragsunterzeichnung bin ich zum Amt um dann die ausgefüllten Anträge abzugeben.

Am Montag gehts los mit Arbeit, ich freu mich drauf.
Danke dir Seepferdchen
 
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