Antrag auf Fahrtkosten

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Gast
Hallo liebe Mitstreiterrinnen und Mitstreiter

Heute bekam ich Post von der Arge. Besser gesagt von meiner "Arbeitsvermittlerin"

Nun ja ich hatte am letzten Montag einen Antrag auf Übernahme der Fahrtkosten für ein Vorstellungsgespräch gestellt weil mir die Arge ein Stellenangebot machte.

Dies reichte ich nachweislich ein. Dies sieht ihr unten bei Antrag auf Fahrtkosten 1 +2 angehängt.

Naja dann kam die Antwort heute morgen mit der Post. Zu sehen unten bei Antwort auf Antrag Fahrtkosten.

Nun ja. Ich weiss nicht ob das schon ein Brüller ist das die den Antrag einfach durchgestrichen hat. Aber ich nenne das hart schon mal.

Was mich ärgert sich das die scheinbar die Anträge nicht mehr lesen. ich hatte angekreuzt das ich die erforderlichen Belege (Fahrscheine) nachreiche. Ausserdem wie soll ich das nachweisen das ich da war? Ich meine es war ja ein Stellenangebot der Arge die sie mir zuschickten. Das kann man ja überprüfen ob ich da war da die ja dem AG auch bescheid gegeben haben.

Ich hab auch gelesen irgendwo das ein Antrag dennoch bearbeitet werden muss auch wenn noch nicht alle Unterlagen da sind. Stimmt das so? Den die Fahrscheine hätte ich morgen sofort nachgereicht mit einem Schreiben. Ich denke die Frau "Arbeitsvermittlerin" hat keinerlei Grundkenntnisse in der Gesetzgebung. Von der kam ja auch der VA per Verwaltungsakt wogegen ich mit euerer Hilfe in diesem Forum angegangen bin.

Naja kann mir jemand aufgrund der geschilderten Sachlage bei der Formulierung eines Antwortschreibens helfen?

Bin derzeit emotional sehr stark angebunden und würde das nur im Schreiben wieder geben. Was ich nicht möchte.

Ausserdem wäre es nett wenn mir jemand was dazu sagen könnte wie ich überprüfen kann das diese "Arbeitsvermitterin" überhaupt das machen darf was sie gerade tut.

Vielen dank schonmal für eure Antworten
 

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Mario Nette

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Vorgehen, um Fahrtkosten erstattet zu bekommen: Möglichst gleich nachdem man weiß, wann man wo einen Termin hat, die Fahrtkosten formlos und ggf. mit Einladung des AG als Anhang beantragen. Grundlage für die Aussage: Der Antrag ist an sich an keine Form gebunden - wenn die ARGE eine Form haben will, muss sie auf diese hinwirken - sagen auch die Ausführungsvorschriften. Sie wird also ein Antragsformular zuschicken, auf dem eigentlich als Antragsdatum das Datum des formlosen Briefes zu notieren ist - von der ARGE.

So, die ARGE will Sicherheit - sie will nicht vorab zahlen und dann kauft man kein Ticket - und du willst Sicherheit - du willst sicher sein, dass die Kosten übernommen wird. Eigentlich also müsste die ARGE jetzt zusagen: "OK, wir übernehmen, wenn Sie uns die Fahrkarte nach Gebrauch schicken." Du müsstest in Vorausleistung treten, hinfahren, zurückfahren, das Ticket einreichen und fertig ist der Lack.

Alternativ hatte die ARGE mindestens früher die Möglichkeit, die Tickets direkt auszustellen.

Für das Durchstreichen jedenfalls der Dokumente würde ich der SB direkt an den Karren ****en. Begründung: Urkunden-/Dokumentenfälschung - mindestens.

Allerdings wissen wir natürlich auch nicht, wie es nun in deinem Fall aussieht: Karten schon gekauft? Termin schon gehabt? ...

Mario Nette
 
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Gast
ALso ich habe das jetzt so verstanden: DEr Antrag wurde im Voraus gestellt (Muss ja uch so sein), und zwar gleich auf dem offiziellen Formular. Die Belege sollen dann nachgereicht wereden. Geht ja auch nicht anders, denn die Fahrkarten braucht man für die Fahrt und eine Bestätigung, dass man da war, gibt es auch nicht im Voraus.

Das Vorgehen, we die SB es will, funktioniert nicht. Weil man dann den Antrag erst nachträglich stellen kann und dann sagt sie mit Sicherheit, dass man das hätte im Voraus tun müssen.

Ob man den Antrag nun vorher forlos stellt oder gleich auf dem offiziellen Formular, dass darf der SB egal sein.

Das Durchstreichen halte ich allerdings auch für eine Frechheit.
 

Sentina

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zitat Gast:

...und eine Bestätigung, dass man da war, gibt es auch nicht im Voraus.

...muss man denn die bestätigungen vom arbeitgeber ( stempel,etc. ) noch vorbringen? in meinen fahrtkostenanträgen steht nix mehr davon.
mir werden immer x - beliebig viele anträge zugeschickt, nicht nur, wenn ich einen brauche.... gruss sentina...
 
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Gast
Allerdings wissen wir natürlich auch nicht, wie es nun in deinem Fall aussieht: Karten schon gekauft? Termin schon gehabt? ...

Karten sind schon gekauft und abgefahren, da Termin bereits gestern war.

Den Antrag hatte ich schon seit Februar 09

Nie gebraucht bisher. Da ich jedes Vorstellungsgespräch bisher mit dem Fahrrad erreichen konnte.

Jetzt habe ich am vergangen Montag bei dem AG angerufen und einen Termin für Dienstag bekommen. Also direkt noch am Montag den Antrag eingereicht.


Was soll ich nun tun?

Und wo soll ich das mit der Dokumentenfälschung melden? Polizei? Staatsanwaltschaft? Habe davon keine Ahnung.

Möchte der ordentlich an die Karre fahren. Aber wenn ich das morgen einreiche gebe ich ja Beweismittel aus der Hand.

Dienstag wie gesaht das Gespräch gehabt beim AG.

Heute wie gesagt das Schreiben drin gehabt im Postfach.
 
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steht bei mir auch nirgends was von drin von wegen Bestätigung des AG. Ausserdem kriegt die AV ja eh ne Meldung. Da es ja ein Vorschlag der Arge war das ich mich dort bewerbe.
 

Sentina

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zitat patrik:

...Da es ja ein Vorschlag der Arge war das ich mich dort bewerbe.

bei mir sind es keine vorschläge der arge, sondern selbst gesuchte stellen!
gruss sentina.
 
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ExUser 2606

Gast
Möchte der ordentlich an die Karre fahren. Aber wenn ich das morgen einreiche gebe ich ja Beweismittel aus der Hand.

Dann mach doch von den durchgestrichenen Antrag ne Kopie und behalte das Original. Wenn Du jetzt auf der Kopie die fehlenden Daten ergänzt und nochmal unterschreist, wird die Kopie quasi zum Original.
 
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Dann mach doch von den durchgestrichenen Antrag ne Kopie und behalte das Original. Wenn Du jetzt auf der Kopie die fehlenden Daten ergänzt und nochmal unterschreist, wird die Kopie quasi zum Original.

Okay das mache ich mit der Kopie machen und das Original behalten. Werde nix da mehr zufügen


Hier das wollte ich morgen so abgeben



Und ein Schreiben dazu das Sie den Antrag bearbeiten soll und das ich "Begründung" im Schreiben rechtlich vage sind.

Müsste nur wissen wo ich das mit der Dokumentenfälschung melden kann?
 
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Hallo

habe hier das Rückschreiben an die Arge formuliert. Ich tanze jetzt Samba mit der AV


Wäre nett wenn ihr das gewissermassen absegnet
 
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So habe das Schreiben samt des Antrags inn Kopie bei der Arge abgeben und mir den Eingang quittieren lassen

So nun frage wegen der Dokumentenfälschung. wo muss ich das anzeigen?

wird mich das was kosten?
 

Mario Nette

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Na sei doch mal kreativ: Kundenreaktionsmanagement
1) der ARGE
2) der Regionaldirektion
3) Servicehaus Nürnberg
Mach es per Mail - die kommen garantiert durch und kosten dich nichts. Wenn du härtere Geschütze haben willst, solltest du dich an einen Anwalt wenden. Vielleicht hilft dir auch vorab die Polizei auf den richtigen Weg.

Da kannst natürlich die ARGE auch öffentlich herzeigen, indem du etwa für PR Sozial einen Beitrag schreibst und deinen Fall anonymisiert thematisierst. Sowas lieben ganz besonders die Geschäftsführer (besonders, wenn man sie ganz beiläufig mit ihrem Namen nennt). Sinnvoll ist dann allerdings, dass nicht einfach als Betroffenheitslektüre zu formulieren, sondern ggf. auch andere Betroffene zu finden, um die Thematik als solche (und damit den Skandal) herauszustellen.

Mario Nette
 
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Gast

Ja werde morgen mal bei einem Rechtanwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt: Strafrecht anrufen und mal gucken was der dazu sagt. Er ist auch seit 2005 als Fachanwalt für Sozialrecht aktiv und ist zudem nich im Sozialausschuss in meiner Stadt

Ich denke das es gegen den § 267 (Urkundenfälschung) im StGB verstösst. Ich denke das wird ein harter Hund werden mit dem die arbeitsvermittlerin nicht gerechnet hat.
 
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Hallo mit der Anzeige wegen Urkunden/Dokumentenfälschung wird nix. Anwalt sagt das der Schuss ordentlich nach hinten los gehen kann.

Naja auf das obengenannte Schreiben kam heute die Rückmeldung

siehe Anhang 1+2

schaut es euch an.

Jetzt will die einen Nachweis das ich da war. Den habe ich aber nicht. Aber es war ja ein Stellenangebot der Arge. Und kriegen die den nicht eine Rückmeldung das ich mich dort beworben habe?

Und können die mir die Leistungen wirklich entziehen?:icon_kotz:

BITTE helft mir ein Schreiben an die zu verfassen wo die nix mehr drauf antworten kann und gezwungen ist den Antrag zu bearbeiten.

Mir geht das langsam auf die Nerven und bin kurz davor in die Arge zu rennen und die fertig zu machen.

Ach ja eine Beschwerde an die Hauptstelle der Arge und an die Arge Geschäftstellenleitung und ans Kundenreaktionsmanagement Nürnberg sind draussen. müsste dann auch in das schreiben rein irgendwie.. oder?
 

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Mario Nette

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Wenn es eine Rückmeldung des AG an die ARGE gibt, dann sollte sich diese in deiner Akte befinden. Daher beantrage doch einfach mal Akteneinsicht und behalte dir eine weitere Stellungnahme ausdrücklich vor.

Mario Nette
 
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Gast
Wenn es eine Rückmeldung des AG an die ARGE gibt, dann sollte sich diese in deiner Akte befinden. Daher beantrage doch einfach mal Akteneinsicht und behalte dir eine weitere Stellungnahme ausdrücklich vor.

Mario Nette

Ehm soll ich den Antrag nun neu ausfüllen? Ich würde zu nein tendieren da es den alten Antrag ja gegenstandslos macht.

Hier mal das Antwortschreiben was ich schicken wollte:
 

pinguin

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Hallo Patrick,

ich habe den Text stilistisch geringfügig abgeändert, (rot markiert), würde dieses Schreiben aber inhaltlich selber so nicht absenden.

ciao
pinguin


 
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Gast
Hallo habe das Schreiben nochmals ein wenig umgebaut.


Ich denke zwar nicht das ich das Geld bekomme, und das dies auf eine Untätigkeitklage rausläuft. Aber naja was solls. Eine Klage mehr.
 
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ExitUser

Gast
Hallo

heute Post bekommen von meiner Arge bzw. deren Hauptstelle.

Meinem Antrag wurde im vollem Umfang stattgegeben

Also bekomme die Fahrtkosten endlich erstattet.
 
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ExitUser

Gast
Der Antrag ist zwar berarbeitet und das Geld hab ich wieder.

Aber mir ging es ja nun darum das die Arbeitsvermittlerin den Antrag durchgestrichen hatte. Nun kam es zur folgenden Ablauf:

Hallo


heute auch ein "nettes" Gespräch mit meiner AV und der Geschäftstellenleiterin gehabt wegen meiner Beschwerde gegen die AV wegen ihrer mehr als fragwürdigen Bearbeitung eines Antrages

Erstmal lies man uns 20 Minuten warten. Meinen Beistand und mich.

Der Brüller. Die meinen ja beide ich hätte was falsch ausgefüllt. Dem war aber nicht so und das habe ich per Schreiben auch widerlegt. Das mit den fehlenden Unterlagen ist auch nicht relevant da der Antrag auch ohne bearbeitet werden muss, den diese können ja später nachgereicht werden.

Ja dann fing man mal wieder an mich zu fragen wieso das den mit der Arbeit nicht klappen würde....ich darauf ja wenn ich das wüsste wäre ich nicht hier

Dann war erstmal Ruhe.

Dann fingen se mit irgendwelchen Dinge an, die schon weit zurück liegen.:icon_eek:

Und ich dazu alles falls schriftlich zu äussern werde.

Naja halbe Stunde rum. Ich und mein Beistand waren inzwischen 45 Minuten schon da. In der Einladung stand aber nur was von über meine berufliche Situation sprechen und bla. also nix von wegen das es um die Beschwerde ging. Konnte mich dementsprechend auch nicht vorbereiten.

Dann wurde von meinen Beistand angemerkt das man schon seit jetzt einer stunde hier ist und dies nicht vorher in der Einladung angemerkt wurde das man sich zeit nehmen soll.

also haben wir gefragt wie lange das noch dauert. die darauf so noch ne stunde wenn nicht gar 2:icon_eek:

ich sagte daraufhin das ich eigentlich nicht viel von ihnen möchte, da ich mich auf dieses gespräch nicht vorbeiten konnte. naja dann sagten die von sich aus das wir ja nen anderen termin bekommen könnten. das nahmen wir dann an und wir gingen dann auch.

ich denke die versuchen mich da nur weichzukochen. da die die angeführten probleme immer versucht haben abzuwiegeln. sagte mir auch so mein beistand der das sehr merkwürdig fand.

naja mal langebericht aus dem Kreis Mettmann


Und nun die Antwort aus der Hauptstelle der mir zuständigen Arge unten im Anhang

Naja was soll ich dazu sagen? Alles schön unter den Teppich kehren und sich keiner Schuld bewusst sein.

Sry aber nicht mit mir. Und ob ungültig machen oder abändern ist egal. ich habe ein Recht darauf zu wissen wieso Sie dies gemacht hat.

Und persönliche Gespräche mit denen werde ich nach dem Gespräch am 13.07 sicherlich nicht mehr machen. Den man versucht systematisch die Schuld bei mir zu suchen indem man behauptet das ich den Antrag nicht korrekt ausgefüllt habe. Das behaupten Sie nämlich dann immer um die Sache hinauszuzögern so das man von selbst aufgibt. Aber ich kämpfe weiter. Ausserdem... wieso ging es auf einmal doch das die mir die strittigen Fahrtkosten erstatten? war der Antrag doch nicht sooo falsch ausgefüllt? Oder hat man Angst wegen sowas vor dem SG den kürzeren zu ziehen?


Naja wie dem auch sei ich werde gegen dieses Schreiben nochmals Stellung nehmen, da die Sache nicht damit abgeschlossen ist weil ich den Betrag erhalten habe.
 

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